Man stelle sich diese Situation vor: Ein Mitarbeiter kommt auf die Führungskraft zu und gesteht ihr, dass er fürchterliche Angst vor einem wiederkehrenden Meeting mit der Geschäftsführung habe, in dem er seine Arbeit präsentieren muss. Es sei so schlimm, dass er die Nacht davor nicht schlafen könne. Wie reagiert man als Führungskraft darauf? In den meisten Fällen wird eine ähnliche Antwort wie diese kommen: „Du machst das schon, Angst brauchst du keine zu haben.“ Wird der Mitarbeiter dann wirklich weniger Angst haben? Zumeist ist genau das Gegenteil der Fall. In seinem Ratgeber „IRRE/FÜHRUNG“ seziert der Managementcoach und Diplom-Psychologe, warum so viel gut gemeinte Führung genau das Gegenteil von dem bewirkt, was sie will. weiterlesen →
Hans-Georg Willmann Erschöpft, aber nicht machtlos Wege zu mehr Energie und Lebensqualität
Endlich Wochenende! Die meisten Menschen sehnen sich nach den zwei Tagen Auszeit, in denen sie alles nachholen, wofür unter der Woche keine Zeit blieb: ausreichend Schlaf, ein gutes Buch, leckeres Essen oder eine Runde Yoga. Am Sonntagmorgen hat man dann schon wieder fast das Gefühl von Entspannung. Am Sonntagabend ist man mit dem Kopf aber schon wieder in der kommenden Woche, hat einen Knoten im Magen und einen beschleunigten Puls – und dann beginnt das Hamsterrad von vorne.  „Ignorieren wir unsere Körpersignale zu lange und geraten dadurch in den schleichenden Prozess der Erschöpfung, helfen Maßnahmen wie Yoga, Wellness oder Urlaub allein nicht mehr aus“, sagt Hans-Georg Willmann. In seinem Ratgeber „Erschöpft, aber nicht machtlos“ zeichnet der Diplom-Psychologe und Experte für Job und Karriere die typische Erschöpfungsspirale nach und gibt praktische Tipps. weiterlesen →
Es braucht nur einen Blick in die Timeline oder die heutige „Tagesschau“, und schon sind wir mitten im Thema: gesellschaftliche und politische Konflikte, verhärtete Fronten und ein scharfer Ton. Wir alle kennen Auseinandersetzungen, die sich anfühlen wie Sackgassen. William Ury, Mitbegründer des Harvard Negotiation Project und Co-Autor des meistverkauften Verhandlungsbuchs der Welt – „Das Harvard-Konzept“ –, sagt: „Der Fehler liegt nicht im Konflikt selbst. Er liegt darin, wie wir ihn sehen.“ In seinem Buch „Possible. Wie wir im Zeitalter des Konflikts überleben (und gedeihen)“ hilft er uns dabei, eine neue… weiterlesen →
Birgit Amelung Der Multifokus-Effekt
Fokus, Fokus, Fokus! Für die einen ein Zauberwort, für die anderen ein Schlachtruf. Ob im beruflichen oder privaten Umfeld – immer wieder wird verlangt, dass wir uns fokussieren: auf unsere Karriereziele, auf das Wesentliche, auf unsere Bedürfnisse.  Wer das versucht, wird sehr schnell zu der Erkenntnis kommen, dass bei einem solchen Verständnis von Fokus immer etwas hinten runterfällt. Beim Fokus auf Karriere gehen gern einmal Beziehungen zu Bruch. Wer sich eine Familie aufbaut und auf Zeit aus dem Job herausgeht, verliert den Anschluss. Und allzu oft verlieren wir unsere Gesundheit… weiterlesen →
Bruno Weidl Be Wonderful - Menschen großartig machen
Lange Zeit waren Führungskräfte gefragt, die Prozesse überblickten, Zustände analysierten und Prognosen wagten. Aber, so nun die Bankrotterklärung, das kann die KI heute um Längen besser. Ist Führung also gescheitert? Ja, in ihrer bisherigen Form, sagt Personalberater Bruno Weidl. Wir brauchen eine neue Haltung, in der Führungskräfte zu Gestalterinnen und Gestaltern werden. Warum das notwendig ist und wie es funktioniert, zeigt er in seinem Ratgeber „Be Wonderful. Menschen großartig machen“. weiterlesen →
Lesempfehlungen

Neue Kampagnen entwickeln, Zielgruppen erreichen und dabei immer innovativ denken und handeln – die Ziele von Marketing stellen immer wieder vor neue Herausforderungen. Christian Gold, Experte für Bewegtbild-Kommunikation und  Christian Remiger, Kommunikationsexperte, stellen in ihrem Ratgeber „Redesign im Kopf“ 50 kreative Ansätze und Ideen für lebendige...

Die Digitalisierung ist angekommen. Im Büro. In der Industrie. Im Management. Organisationen wie Jobcenter führen die E-Akte ein, womit alle Kundenakten digitalisiert vorliegen. In den Industriezweigen steuern Software-Systeme und Robotik Prozesse, die noch vor wenigen Jahren manuell abliefen. Mitarbeitern wird freigestellt, wann und wo sie arbeiten. Hauptsache sie sind pünktlich zur Telco am Rechner und über WhatApps erreichbar.
Es gibt eine Unzahl an Tools und Software-Produkten, um Projektmanagement professionell voranzutreiben. Das Problem: Projektmanagement-Strategien wenden sich fast ausnahmslos an große Unternehmen und Konzerne. Was aber, wenn die Kapazitäten nicht endlos sind und kleinere Projekte ebenso gut bewältigt werden sollen? Patrick Schmid bietet die Lösung für ein erfolgreiches und effizientes Projektmanagement im Mittelstand.
Kein Mensch ist eine Maschine, auch wenn so mancher Führungsstil das noch verkörpert. Solange es mehr Bewerber als Jobs gab, ist dieser Führungsstil auch durchsetzungsfähig gewesen, aber nun?
Freiberufler kennen es: Jeden Monat oder zumindest jedes Quartal werden Belege zusammengesucht, mehr oder weniger hektisch Buchungen ins System eingegeben und geschworen: Ab jetzt mache ich alles anders. Constanze Elter bietet in ihrem Ratgeber alle Informationen, die Freiberufler für den guten Umgang mit dem Finanzamt kennen müssen.
Digitale Riesen wie Google, Apple und Amazon machen es vor, andere machen es mehr oder weniger gut nach: Bis in klassische mittelständische Unternehmen ist die Erkenntnis durchgedrungen, dass Arbeitnehmer mehr als die monatliche Lohnüberweisung haben möchten. Spaß machen soll die Arbeit auch. Nicht mehr ganz so neu ist die Erkenntnis, dass auch Kunden gern glücklich gemacht werden möchten. Ein neues Fachbuch widmet sich dem Thema „Happiness im Business“ und zeigt, was Feel Good Management auf allen Ebenen bewegen kann.
Es wird in jedem Unternehmen gepredigt: Es braucht motivierte Mitarbeiter. Engagement über das Projektende hinaus. Eigeninitiative im Job ist ein begehrtes Gut. Was aber viele Verantwortliche nicht verstehen: Eigeninitiative ist ein Managementtool, das aktiv geplant und umgesetzt werden muss.
Das hat jeder schon einmal erlebt: Der Kollege, der uns mit einem Spruch im Meeting sprachlos macht. Die Paneldiskussion, bei der uns unser Konkurrent schlechte Argumente um die Ohren haut. Oder überraschende Fragen im Bewerbungsgespräch, die uns aus der Fassung bringen. Die gute Nachricht: Schlagfertigkeit lässt sich lernen.
Was früher der klassische Geschäftsbrief war, ist heute die E-Mail. Schnell gehen die digitalen Dialoge hin und her, Unterschiede zwischen Geschäftsebenen lösen sich allmählich auf. Das kommt auch in einer immer locker werdenden Etikette für den geschäftlichen Briefverkehr zum Ausdruck. Braucht es dann doch einmal ein offizielles Anschreiben, dann taucht oft die Frage auf: Wie muss ich eigentlich Geschäftsbriefe schreiben, ohne gegen Etikettregeln und die Regeln der Höflichkeit zu verstoßen?
Keine Frage: Ob im Job oder Privatleben, es gibt kaum noch Stillstand. Jede Sekunde des Tages werden wir mit Daten, Informationen und Meinungen konfrontiert, zu denen wir Stellung beziehen müssen, von jedem Individuum wird Hochleistung in allen Lebensbereichen erwartet. Dabei verlieren wir ganz leicht unsere eigene Perspektive und unsere Stimme.

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