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	<title>Führen Archives - Roter Reiter Magazin</title>
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		<title>Emotionen am Arbeitsplatz: Darf es noch etwas mehr sein?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/emotionen-am-arbeitsplatz-darf-es-noch-etwas-mehr-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2023 11:00:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn wir unser Leben mit Begriffen wie Work-Life-Balance in Arbeit und (Privat-)Leben unterteilen, dann trennen wir unbewusst auch zwei weitere Dinge voneinander: Emotionen und Ernst. Denn der Ernst des Lebens beginnt dort, wo kein Raum für überschwängliche Freude, Zornestränen oder Angst ist. Dieses Schema kennen...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir unser Leben mit Begriffen wie Work-Life-Balance in Arbeit und (Privat-)Leben unterteilen, dann trennen wir unbewusst auch zwei weitere Dinge voneinander: Emotionen und Ernst. Denn der Ernst des Lebens beginnt dort, wo kein Raum für überschwängliche Freude, Zornestränen oder Angst ist. Dieses Schema kennen wir viele bereits aus der Schule, in der Arbeitswelt wird es perfektioniert.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Maxi fühlt</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nadja Kahn und Christoph Theile zeigen in ihrem Buch „Denken wir noch oder fühlen wir schon?“, warum Emotionen am Arbeitsplatz nicht nur&nbsp;<em>nicht</em>&nbsp;verboten sein sollten, sondern warum sie sogar ein Schlüsselfaktor für den beruflichen Erfolg sind. Dazu haben sie ihren Ratgeber als Businessroman aufgebaut, in dem die Leserinnen und Leser die Protagonistin&nbsp;Maxi van Weller begleiten. Sie arbeitet als Leiterin der Event-Abteilung in einer PR-Agentur, in der das Arbeitsklima so gut ist, dass sich das Team montags zur „MoMiPiPas“ – der „Montag-Mittag-Pizza-Party“ trifft. Umso härter trifft es sie, als das Unternehmen verkauft werden soll. Ab diesem Moment begleiten Lesende die Führungskraft in einem Prozess, in dem sie durch sieben Grundemotionen hindurchgeht. Dabei lässt die Protagonistin Maxi den Leser daran teilhaben, was in ihrem Kopf passiert: Dort streiten sich Ratio und Emotia darüber, wie die Situation denn nun einzuschätzen ist.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Es gibt keine negativen Emotionen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Maxi van Weller durchlebt alle Phasen von Freude, Zorn, Furcht, Trauer, Ekel, Verachtung und Erstaunen, was die sieben Basis-Emotionen des Menschen sind. Der amerikanische Anthropologe und Psychologe Paul Ekman erforschte diese in den 1970er-Jahren, heute sind sie weltweit anerkannt. Der Wissenschaftler sagt dazu: „Emotionen verändern die Art, wie wir die Welt sehen und wie wir die Handlungen anderer interpretieren.” Und genau das zeigt sich auch an der Protagonistin, die mal von ihrer Wut, mal von ihrer Trauer um die tolle Zusammenarbeit im bisherigen Team überrannt wird. Aber deshalb alle Emotionen unter Verschluss halten und nur die Ratio agieren lassen? Nein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nadja Kahn und Christoph Theile zeigen, wie Emotionen wichtige Wegweiser sein können, um gute Entscheidungen zu treffen. „Die Furcht hat beispielsweise ein Gefühl von Sicherheit zum Ziel“, sagen sie. Anstatt also in der Angst um den Arbeitsplatz zu erstarren, ist diese Emotion lediglich ein Zeichen dafür, dass nun mehr Sicherheit das Ziel allen Handelns sein sollte, um wieder in Balance zu kommen. Genauso zeigt uns unser Körper mit einem Gefühl der Verachtung nur, was wir meiden sollten: Wenn&nbsp;Maxi van Weller von der Art und Weise, wie sie von der Umstrukturierung und Kündigungswelle erfährt, abgestoßen ist, lautet die Botschaft: Ich möchte damit nichts zu tun haben und niemals ähnlich handeln. So kann Verachtung ein Kompass für die eigene Wertewelt sein.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und wie können Führungskräfte und Organisationen Emotionen am Arbeitsplatz positiv fördern und in eine menschenzentrierte Organisationskultur integrieren? Wie können wir als Angestellte, Mitarbeitende oder Selbstständige gut mit Stress, Angst oder Wut umgehen? Dazu bieten&nbsp;Nadja Kahn und Christoph Theile&nbsp;den „Globe of Emotions<sup>®</sup>&#8220; an, ein System zur Einordnung der sieben Basis-Emotionen. Dieses System wird im zweiten Teil des Ratgebers und anhand der Lernreise von Maxi van Weller vorgestellt.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Roter Reiter-Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Businessroman und zugleich Sachbuch, das deutlich macht: Emotionen sind eine wichtige Triebfeder des menschlichen Handels und Gegenspieler der Vernunft – gemeinsam können sie Großes erreichen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nadja Kahn und Christoph Theile: Denken wir noch oder fühlen wir schon? Emotionen als Schlüsselfaktor für beruflichen Erfolg &#8211; ein Businessroman und Sachbuch zum &#8222;Globe of Emotions<sup>®</sup>&#8222;<br>Wiley-VCH, 2023<br>320 Seiten, 24,99 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN: 978-3-527-51134-1</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49154817/nadja_kahn_christoph_theile_denken_wir_noch_oder_fuehlen_wir_schon_.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Transfermanagement: Den Wandel organisieren</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/transfermanagement-den-wandel-organisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 10:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
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		<category><![CDATA[Führen]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unsere Welt ist im Wandel und wir haben einen enormen Change zu managen. Das benötigt auf allen Ebenen zusätzliche Kompetenzen, so auch in Organisationen. „Kompetent in die Zukunft gehen wir mit Neugier, Kreativität und der Bereitschaft, bekannte Muster zu brechen und Alternatives auszuprobieren“, sagt Jürgen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">Unsere Welt ist im Wandel und wir haben einen enormen Change zu managen. Das benötigt auf allen Ebenen zusätzliche Kompetenzen, so auch in Organisationen. „Kompetent in die Zukunft gehen wir mit Neugier, Kreativität und der Bereitschaft, bekannte Muster zu brechen und Alternatives auszuprobieren“, sagt Jürgen Nowoczin, „Die Führungsrolle muss sich dem anpassen: Führung als Stakeholder und Promotor von Teamprozessen mit mehr Eigenverantwortung und Handlungsspielraum für die Mitarbeitenden.“</p>
<p style="font-weight: 400">Systemisch denken, sich schnell an neue Umstände anpassen, innovative Konzepte entwickeln und dann: Theorie in Praxis transferieren. Der Trainer zeigt in seinem Ratgeber, wie Führungskräfte und Mitarbeitende innovative Projekte, Methoden und Produkte sowie neue Erkenntnisse in die Praxis umsetzen und nachhaltig in der Organisationsstruktur verankern können.</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400">Ein guter Impuls für Organisationen, die Change-Projekte fokussiert und strukturiert angehen und umsetzen möchten.</p>
<p style="font-weight: 400">Jürgen Nowoczin: 30 Minuten Transfermanagement<br />
GABAL, 2023<br />
96 Seiten, 10,90 Euro<br />
ISBN 978-3-96739-132-9</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49268814/juergen_nowoczin_30_minuten_transfermanagement.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Toxische Kollegen händeln</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/toxische-kollegen-haendeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2023 06:32:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[wertschätzende kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt diese speziellen Mitarbeitenden, die eine ganz besondere Wirkung haben. Da wäre zum Beispiel der cholerische Kollege. Wenn das Team mit vereinten Kräften einen seiner beispiellosen Wutanfälle verhindern kann und sich die Tür hinter ihm schließt, atmet das ganze Büro auf. Oder die Kollegin,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">Es gibt diese speziellen Mitarbeitenden, die eine ganz besondere Wirkung haben. Da wäre zum Beispiel der cholerische Kollege. Wenn das Team mit vereinten Kräften einen seiner beispiellosen Wutanfälle verhindern kann und sich die Tür hinter ihm schließt, atmet das ganze Büro auf. Oder die Kollegin, die zum Perfektionismus neigt. Weil das alle wissen, werden Deadlines vorsorglich weit nach hinten verschoben, weil sich alle sicher sein können, dass sie noch einen Fehler findet, ein Detail ändern will – und damit alle beschäftigt.</p>
<p style="font-weight: 400">In seinem Ratgeber „Toxische Kollegen“ zeigt Zulfukar Tosun auf, wie verschieden toxische Mitarbeitende in die Organisation wirken können und welche Folgen dies für die Zusammenarbeit hat. Aber er zeigt auch, wie Führungskräfte auf toxisches Verhalten reagieren und im besten Fall vorbeugen können: „Gerade die emotionale Intelligenz sollte zum wichtigen Einstellungskriterium für Mitarbeiter werden“, meint Tosun.</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400">Ein praktischer Ratgeber für Führungskräfte, die erfahren möchten, wie sie toxisches Verhalten von Mitarbeitenden erkennen und managen können.</p>
<p style="font-weight: 400"><strong><br />
</strong>Zulfukar Tosun: 30 Minuten Toxische Kollegen<br />
GABAL, 2023<br />
96 Seiten, 10,90 Euro<br />
ISBN 978-3-96739-133-6</p>
<p style="font-weight: 400"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49268779/zulfukar_tosun_30_minuten_toxische_kollegen.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Raus aus dem Kampf – rein in die Kraft</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/raus-aus-dem-kampf-rein-in-die-kraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 07:32:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Trainer für Führungskräfte hat Michael Jahn unter seinen Klienten und Klientinnen eine bestimmte Stimmung wahrgenommen: Das ganze Leben ist ein Kampf! Im Job fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld, ausreichend Fachkräften, Struktur und Vision. Die Mitarbeitenden stellen Forderungen, die nicht zu...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Trainer für Führungskräfte hat Michael Jahn unter seinen Klienten und Klientinnen eine bestimmte Stimmung wahrgenommen: Das ganze Leben ist ein Kampf!</p>
<p>Im Job fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld, ausreichend Fachkräften, Struktur und Vision. Die Mitarbeitenden stellen Forderungen, die nicht zu erfüllen sind, von oben kommt der Druck. Und zu Hause geht das Ganze im privaten Rahmen, aber mit ähnlichen Themen, weiter. Für Michael Jahn war diese Aussage die Initialzündung, um ein Buch zu schreiben: „Wahre FührungsKraft. So gelingt Leadership ohne Kampf“.</p>
<h2>Neue Leichtigkeit gewinnen</h2>
<p>Darin plädiert er für mehr Leichtigkeit – sei es in der Karriereplanung, der Führung der Organisationsentwicklung, aber auch im Privaten. Denn erst diese Leichtigkeit ermöglicht es, neue Perspektiven einzunehmen, den Blick auf Wesentliches zu schärfen, den Blick aber auch schweifen zu lassen. „Am Ende geht es stets darum, einen Kampfplatz zu verlassen und Frieden zu schließen“, sagt er. „Ich brauche dazu Klarheit, ich muss mir anschauen, was in der Tiefe geschieht und oft genug im Schatten liegt.“</p>
<p>Sein Ratgeber ist in Kapitel unterteilt, die sich jeweils einem anderen dieser Kampfplätze widmen: Zeitmanagement, Karriereplanung, die Beziehung zu Vorgesetzten oder auch die eigene Motivation.</p>
<h2>Spiel statt Kampf</h2>
<p>Zum Beispiel ist vielen Führungskräften klar, dass das Unternehmen wachsen möchte, denn Stillstand ist in einem kapitalistisch geprägten System nicht vorgesehen. Jedoch wachsen die Möglichkeiten, dieses Wachstum anzuschieben, nicht automatisch mit. Und so sieht sich die Führungskraft oftmals unter Druck gesetzt. Die Spannweite zwischen Visionen und Wachstumszielen und den realen Bedingungen driftet immer weiter auseinander. „So vergrößert sich das Spannungsfeld zwischen den Anforderungen des Systems an Überlebensfähigkeit und Wachstum trotz begrenzter Ressourcen auf der einen Seite und den Wünschen und Bedürfnissen von Mitarbeitenden, die sich nur mit annähernd unbegrenzten Ressourcen alle auf einmal erfüllen ließen, auf der anderen Seite“, resümiert Jahn.</p>
<p>Sein Lösungsansatz: „Es gilt, Ballast abzuwerfen und nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, die sich neu ergeben oder die man bisher vielleicht nur übersehen hat.“ Es gilt anzuerkennen, dass das System nicht perfekt ist, und mit einem spielerischen Blick zu schauen, was in dem vorgegebenen Rahmen möglich ist. Und: „Das kann sogar Spaß machen! Aus dem Kampf wird ein cooles Spiel. Wer schafft es, aus den Ressourcen das Beste zu machen?“</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein Ratgeber für Führungskräfte, die Lust haben, loszulassen, den Kampfplatz zu verlassen und mit einer neuen Leichtigkeit zu führen und zu leben.</p>
<p>Michael Jahn: Wahre FührungsKraft. So gelingt Leadership ohne Kampf<br />
Campus Verlag, 2023<br />
190 Seiten, 30 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516899</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49262196/michael_jahn_wahre_fuehrungskraft.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Mensch gehört nicht in die Organisation</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/der-mensch-gehoert-nicht-in-die-organisation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 15:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Ziele erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Monaten hat sich in dem Karriere-Netzwerk LinkedIn eine spannende Entwicklung abgezeichnet: Wo früher nur über Business-Themen und neue Anstellungen gesprochen wurde, ist es heute fast nahezu so bunt wie auf Instagram. Eltern informieren über frischgeborene Kinder und die daraus entstehenden neuen Herausforderungen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Monaten hat sich in dem Karriere-Netzwerk LinkedIn eine spannende Entwicklung abgezeichnet: Wo früher nur über Business-Themen und neue Anstellungen gesprochen wurde, ist es heute fast nahezu so bunt wie auf Instagram. Eltern informieren über frischgeborene Kinder und die daraus entstehenden neuen Herausforderungen im Job, es werden Themen wie Diversität, Burn-out und Klimawandel diskutiert.</p>
<p>Dieser zu beobachtende Trend steht sicher im Zusammenhang mit den Entwicklungen innerhalb von (jungen) Unternehmen und Start-ups. Dort kann man sich oftmals mit seinen Themen einbringen, Prozesse anstoßen und mitbestimmen, ob das Team in der Mittagspause vegan oder vegetarisch bestellt. Mitarbeitende haben Ansprüche und Bedürfnisse: Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Gleitzeit oder Remote-Arbeiten stehen ganz oben. Andere würden nur für Unternehmen arbeiten, die den eigenen ethischen Maßstäben genügen.</p>
<h2>Hier bin ich Mensch, hier kann ich es sein?</h2>
<p>Diese Vermischung von privaten und beruflichen Interessen, gesellschaftlichen Themen und Lifestyle bringt Probleme hervor. Denn eigentlich ist es so: „Im Gegensatz zu Partys, Ehen oder Therapie-Sitzungen haben Organisationen keine Verwendung für den ,ganzen Menschen‘“, sagen Kai Matthiesen, Judith Muster und Peter Laudenbach. Niemand möchte die Emotionen, privaten Befindlichkeiten und Ansichten der Mitarbeitenden im Büro diskutieren. Niemand möchte damit konfrontiert sein, dass ein Angestellter eine persönliche Midlife-Crisis hat und deshalb gerade nicht so gut arbeiten kann.</p>
<p>Andererseits gibt es laut der Autoren die Annahme, „Kern und Kernprobleme einer Organisation seien die Menschen, die in ihr arbeiten“. Da müssen die einen an ihrem Mindset arbeiten, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Führungskräfte sollen durch vorbildliches Verhalten und Tschakka-Mentalität ganze Transformationsprozesse stützen, und alle paar Monate geht es zur Reflexion in Motivations-Workshops. „Damit drücken sich Organisationsverantwortliche vor ihrer eigentlichen Aufgabe, die Arbeit der Mitarbeitenden gut zu organisieren“, so die Autoren. In ihrem Buch „Die Humanisierung der Organisation“ gehen die drei diesem Missverhältnis unterhaltsam auf die Spur.</p>
<h2>Sagen und Tun sind zweierlei</h2>
<p>Es ist kein Ratgeber, sondern eher ein Lesebuch, das die Botschaft hat: Der ganze Mensch kommt im Arbeitsvertrag nicht vor, denn er geht die Organisation auch nichts an. Es werden verschiedene Szenerien betrachtet, in denen die Struktur von Organisationen fein seziert und offengelegt wird. So erzählt das Autorenteam von einer Gießerei, in der es über einen längeren Zeitraum zu schweren Arbeitsunfällen kam. Dabei waren die Sicherheitsvorkehrungen und formalen Voraussetzungen in Ordnung, woran lag es also?</p>
<p>Die Leitung machte den Mitarbeitenden keinen Druck, weshalb brachten sich die Kollegen also immer wieder in gefährliche Situationen? Beobachtungen ergaben, dass die Mitarbeitenden zum Regelbruch gezwungen wurden. Die Anlagen waren überaltert, genauso wie die Kollegen, die teilweise bereits seit Jahrzehnten ein eingespieltes Team bildeten. Das Ziel jeder Schicht war es, den Betrieb nicht zu unterbrechen – komme, was da wolle. Denn: Jede Unterbrechung kostete Zeit und Geld. War das Geschäft nicht rentabel, stand der eigene Arbeitsplatz auf dem Spiel. Und so kam es unter Zeitdruck zu lebensgefährlichen Situationen. Die Leitung wusch ihre Hände in Unschuld, denn alle Sicherheitsvorkehrungen waren getroffen worden und es gab keinen sichtbaren Druck. Aber die Anlagen waren marode und die Arbeitsbedingungen unzumutbar, denn die Ziele konnten unter diesen Umständen nicht erreicht werden.</p>
<p>„Unter solchen Bedingungen werden Sicherheitsvorschriften zu Makulatur und Ermahnungen, sie einzuhalten, zur Phrase“, so die Autoren. Auch in diesem Fall kommt der Mensch ins Spiel: Die Mitarbeitenden haben ein gewisses Arbeitsethos, dem sie durch ihr riskantes Verhalten gerecht werden möchten – und den innoffiziellen Druck, den Betrieb am Laufen zu halten. Und das darf nicht sein. „Formale Regeln benötigen Verhältnisse, in denen man diese Regeln einhalten kann“, so Matthiesen, Muster und Laudenbach. „Stellt die Organisation diese Verhältnisse nicht zur Verfügung, zwingt sie ihre Mitglieder zum Regelbruch.“</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Formalität/Informalität, Mensch/Mitglied/Organisation: Eine spannende Lektüre, die dem widersprüchlichen Wesen von Organisationen nachgeht und die Grundlage für eine Debatte über die Arbeit(sweisen) der Zukunft sein könnte.</p>
<p>Kai Matthiesen, Judith Muster, Peter Laudenbach: Die Humanisierung der Organisation. Wie man dem Menschen gerecht wird, indem man den Großteil seines Wesens ignoriert<br />
Vahlen Verlag, 2022<br />
256 Seiten, 24,90 Euro<br />
ISBN 978-3-8006-6757-4</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/45369050/kai_matthiesen_judith_muster_peter_laudenbach_die_humanisierung_der_organisation.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Provozieren Sie die Zukunft</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/provozieren-sie-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 09:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir befinden uns im Jahr 2009. Strategie-Experte Steven Goldbach sitzt im Büro des Managers eines Kommunikationsdienstes und stellt diesem gemeinsam mit einem Kollegen eine Auswertung vor. „Die Arbeit, die sie vorstellten, enthielt eine detaillierte Segmentierung der Verbraucherlandschaft bei Kommunikationsdiensten wie Internet, Telefon, Video/TV-Paketen und Sicherheit“,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir befinden uns im Jahr 2009. Strategie-Experte Steven Goldbach sitzt im Büro des Managers eines Kommunikationsdienstes und stellt diesem gemeinsam mit einem Kollegen eine Auswertung vor. „Die Arbeit, die sie vorstellten, enthielt eine detaillierte Segmentierung der Verbraucherlandschaft bei Kommunikationsdiensten wie Internet, Telefon, Video/TV-Paketen und Sicherheit“, erklärt Geoff Tuff in seinem Ratgeber „Provoke“, den er gemeinsam mit Steven Goldbach publizierte.</p>
<p>Da waren beispielsweise die Singles, die anhand ihres Verhaltens identifiziert werden konnten. Und da waren Familien, die durch ihre veränderte Lebensweise und neue Bedürfnisse ein anderes Nutzerverhalten zeigten. Goldbach und sein Kollege konfrontierten den Manager aber insbesondere mit dem Wert 1,75 %. Hierin liegt nämlich eine kleine Anomalie, auf die die beiden Strategen in ihrer Auswertung aufmerksam wurden. Ihr Kunde, für den sie die Erhebung durchführten, wollte gern wissen, wie andere Manager aus konkurrierenden Organisationen darauf reagierten. Dieser Manager fragte zurück: „1,75 %? Warum sollte mich das interessieren?“</p>
<h2>Kleine Anomalie – große Wirkung</h2>
<p>Die kleine Anomalie hatte es aus heutiger Sicht in sich. „Eine scheinbar unbedeutende Kundengruppe legte besondere Verhaltensweisen an den Tag, die es schwierig machten, sie einem der größeren Segmente zuzuordnen.“ Die Gruppe wollte am liebsten gar kein TV-Paket buchen, aber Internet mit hoher Geschwindigkeit, im besten Fall über einen Hotspot auf dem eigenen Handy. Die Experten tüftelten an einer Erklärung. Vielleicht war die Zielgruppe einfach nicht an Videoinhalten interessiert? Aber doch!</p>
<p>„Sie schaute die Kurzvideos des damals neuen Anbieters YouTube“, erklären Goldbach und Tuff. Und als es möglich war, nutzen sie das Streaming-Angebot des Start-ups Netflix. Mit diesen 1,75 % wurde das Streaming geboren. Und der Manager sah es nicht und ruhte sich auf den aktuellen Erfolgen aus. Nicht so der Kunde von Goldbach. „Aufgrund der frühen Wahrnehmung des Trends erkannte unser Klient, dass sein Geschäftsmodell, sofern es keine sinnvolle Neuerfindung gab, dem Untergang geweiht war, auch wenn das Modell immer noch höchst profitabel war.“ Das Unternehmen wurde rechtzeitig abgewickelt.</p>
<h2>Mutig Möglichkeiten entdecken</h2>
<p>Während die Strategie-Experten in ihrem vorherigen Ratgeber „Detonate“ zeigten, wie wirkungsvoll es sein kann, Grundlagen für frühere Erfolge sprichwörtlich in die Luft zu jagen, um auch Erfolge in der Zukunft zu haben, schauen sie in ihrem neuen Ratgeber „Provoke“, wie man Aktionen provoziert, um Fortschritte zu machen.</p>
<p>Denn: „Überzeugtes Handeln ist für Sie heute – insbesondere bei nicht perfekter Datenlage – die einzige Möglichkeit, diejenige Art von Zukunft zu provozieren, die Sie anstreben.“ Wer 2009 auf die 1,75 % setzte, kann die Wirkung dieser Herangehensweise sicher bestätigen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Einfach mal machen: Ein inspirierender Ratgeber für (angehende) Führungskräfte, der zeigt, dass es heute wichtiger denn je ist, Risiko und Mut zu beweisen und neue Geschäftsmodelle auszuprobieren.</p>
<p>Geoff Tuff, Steven Goldbach: Provoke. Wie Führungskräfte fatale menschliche Schwächen überwinden und die Zukunft gestalten<br />
Wiley-VCH, 2022<br />
272 Seiten, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-527-51115-0</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/46665965/geoff_tuff_steven_goldbach_provoke_deutsche_ausgabe.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Hoffnung ist keine Strategie</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/strategie-ist-keine-hoffnung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2023 10:28:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[agiles management]]></category>
		<category><![CDATA[Agilität]]></category>
		<category><![CDATA[beratung]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Christian Underwood und Jürgen Weigand mit Führungskräften zu Strategiethemen arbeiten, starten sie das Training mit einer kleinen Aufgabe. Der jeweilige Teilnehmende soll auf einen kleinen Zettel die Strategie des Unternehmens schreiben. In drei Minuten. Dabei werden zumeist viele Worthülsen wie „Nachhaltigkeit“, „Wachstum“ oder „Innovation“...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Christian Underwood und Jürgen Weigand mit Führungskräften zu Strategiethemen arbeiten, starten sie das Training mit einer kleinen Aufgabe. Der jeweilige Teilnehmende soll auf einen kleinen Zettel die Strategie des Unternehmens schreiben. In drei Minuten. Dabei werden zumeist viele Worthülsen wie „Nachhaltigkeit“, „Wachstum“ oder „Innovation“ genutzt. Eingerahmt wird das Ganze von Visionen und Zielvorstellungen wie „Wir sind Volumenführer für …“ oder „Wir erreichen profitables Wachstum durch strategische Kapitallokation“. Schon schön – aber wo steckt die Strategie – und was sagen diese Sätze über die Organisation aus?</p>
<p>„In der anschließenden kritischen Diskussion entlarven sich diese Beschreibungsversuche schnell als aneinandergereihte Worthülsen“, erklären die beiden Experten für Unternehmensstrategie. In ihrem Ratgeber stellen sie mit dem StrategyFrame<sup>®</sup> eine Methode vor, wie Organisationen jeder Größe tatsächlich eine Strategie entwickeln können – die bestenfalls auf ein Post-it<sup>®</sup> passt.</p>
<h2>Der Anker in stürmischen Zeiten</h2>
<p>Dabei geht es im ersten Schritt oftmals darum, überhaupt für sich und das Unternehmen zu klären, was eine Strategie ist. Dabei gilt es nämlich nicht, auf die Konkurrenz zu schielen, um zu sehen, was sie aktuell so treibt – um dann hektisch nachzuziehen und ähnliche erfolgversprechende Produkte auf den Markt zu bringen oder Kampagnen zu fahren. Und es geht auch nicht darum, Ziele zu definieren.</p>
<p>Hier kommt von Anti-Strategen oftmals die kritische Nachfrage: Warum Strategien planen, wenn die VUCA-Welt morgen schon wieder ganz anders aussehen könnte? Dort liegt laut den beiden Experten der Denkfehler: „Strategie ist ein Plan, keine Planung.“ Sie ist wie ein Leitfaden, an dem entlang Ziele, Kampagnen und Produkte entwickelt werden können. Sie ist ein Anker, der im besten Fall langfristig für Sicherheit und eine Haltung sorgt. „Statt auf bessere Zeiten zu hoffen, schafft ein gemeinsamer Plan Klarheit und Zuversicht, die eigene Zukunft aktiv gestalten und verändern zu können und nicht Spielball universeller Marktkräfte zu werden.“</p>
<p>Mit dem Arbeitsbuch „Hoffnung ist keine Strategie“ erarbeiten sich Führungskräfte einen passgenauen Plan für ihre Organisation. Dabei wird genau geschaut und analysiert, was das jeweilige Unternehmen mitbringt, wo seine Stärke liegt und welche Werte bei der Strategieentwicklung wichtig sein müssen. „Strategie ist Ihr Plan, wie Ihr Unternehmen anders sein soll, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, und welche Ressourcen und Fähigkeiten Sie hierfür brauchen“, fassen es Christian Underwood und Jürgen Weigand zusammen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein sowohl klar als auch ansprechend gestaltetes Arbeitsbuch, das Führungskräfte von A bis Z durch den Prozess der Strategieentwicklung führt. Ein Plus: viele Online-Materialien sowie die Möglichkeit, die Strategieentwicklung mit der StrategyFrame<sup>®-</sup> Software zu intensivieren.</p>
<p>Christian Underwood, Jürgen Weigand: Hoffnung ist keine Strategie. Mit dem StrategyFrame<sup>®</sup> Ihre Unternehmensstrategie einfach machen<br />
Campus Verlag, 2022<br />
278 Seiten, 44,00 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516189</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/46693324/christian_underwood_juergen_weigand_hoffnung_ist_keine_strategie.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Führungscoaching to go</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/fuehrungscoaching-to-go/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 07:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wochenend-Workshop, die Zusatzausbildung für Führungskräfte oder das zertifizierte Online-Seminar: Coachings für Führungskräfte können sehr vielfältig sein. Sie unterscheiden sich in der zeitlichen Ausgestaltung, der Intensität und im Themenschwerpunkt. Was aber viele Coachings eint: Die Inhalte sind schwer in die Praxis übersetzbar. Mal bewegen sich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wochenend-Workshop, die Zusatzausbildung für Führungskräfte oder das zertifizierte Online-Seminar: Coachings für Führungskräfte können sehr vielfältig sein. Sie unterscheiden sich in der zeitlichen Ausgestaltung, der Intensität und im Themenschwerpunkt. Was aber viele Coachings eint: Die Inhalte sind schwer in die Praxis übersetzbar. Mal bewegen sich Coachings zu sehr auf der Meta-Ebene, dann sind sie wieder zu theoretisch – und in dem Moment, wo man als Führungskraft Hilfe benötigt, fehlt das Know-how. In ihrem Ratgeber „Führungscoaching to go“ füllt Maren Lehky diese Lücke und bietet Tool, Strategien und Soforthilfen für den Moment.</p>
<h2>Experten-Tipp: Sehen und gesehen werden</h2>
<p>Tricks für Erfolgsstimmung im Team, Strategien für Führungskräfte im Remote-Modus oder Ideen für Krisengespräche: Alle Infos sind klar auf den Punkt gebracht und umgehend anwendbar. Ein weiterer thematischer Fokus in dem Buch der Trainerin sind die Empfehlungen für den persönlichen Erfolg der Führungskräfte. Um als weibliche Führungskraft sichtbar zu sein, empfiehlt die Unternehmensberaterin beispielsweise, sich Zeit zu nehmen, um in Meetings anzukommen. „Frauen, und dazu neigte ich als Topmanagerin auch immer, sind so durchgetaktet, dass wir gerade eben rechtzeitig zum Termin kommen und dann ganz busy wieder raushuschen.“</p>
<p>Das sieht sehr geschäftig aus, aber ist es klug? „Männer scheinen dabei deutlich entspannter zu sein, und sie wissen um die wichtigen Minuten, um Allianzen zu schmieden, mit den Richtigen gesehen zu werden, um Meinungen zu synchronisieren oder Mehrheiten zu organisieren.“ Kurz vor dem Meeting können entscheidende Gespräche geführt werden, in letzten Small Talks erfährt man etwas über die Stimmung in den Teams oder Neuigkeiten. Ein simpler Trick mit großer Wirkung ist also: Mehr Raum für weniger Termine und größeren Einfluss.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Maren Lehky gibt in „Führungscoaching to go“ die kleinen strategischen Tipps und Empfehlungen, die in großen Coaching-Angeboten für Führungskräfte untergehen. Aber: Genau die haben die größte Wirkung.</p>
<p>Maren Lehky: Führungscoaching to go. Schnelle Antworten auf konkrete Fragen im Alltag<br />
Campus Verlag, 2022<br />
239 Seiten, 25 Euro<br />
ISBN 9783593516158</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/46693388/maren_lehky_fuehrungscoaching_to_go.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wie arbeite ich mit der Generation Z?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/generation-z-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 07:39:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[wertschätzende kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob als Personaler, Organisationsentwickler oder im Marketing: Es weht ein neuer Wind, seit die Generation Z auf dem Arbeitsmarkt gekommen und Teil der Konsumwelt ist. Und das macht die Kommunikation aktuell noch schwierig, denn es fehlt die gemeinsame Erfahrung als Basis. In ihrem Buch „Gen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob als Personaler, Organisationsentwickler oder im Marketing: Es weht ein neuer Wind, seit die Generation Z auf dem Arbeitsmarkt gekommen und Teil der Konsumwelt ist. Und das macht die Kommunikation aktuell noch schwierig, denn es fehlt die gemeinsame Erfahrung als Basis. In ihrem Buch „Gen Z. Für Entscheider:innen“ geben Annahita Esmailzadeh, Yael Meier, Stephanie Birkner, Julius de Gruyter, Hauke Schwiezer und Jo Dietrich einen umfassenden Einblick in die Wertewelt der nächsten Generation und zeigen, wie Entscheider die Stärken und Interessen der jungen Menschen nutzen.</p>
<h2>Erfahrungshorizonte erkennen</h2>
<p>Unter der Generation Z versteht man Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden. Was diese Generation so besonders macht: Sie ist quasi mit dem Internet, Smartphones und Social Media groß geworden. Und damit hat sie viele – analoge – Erfahrungen nicht gemacht. Es ist die Generation, die das Münztelefon für ein Relikt aus der Zeit der Großeltern hält.</p>
<p>Dabei ist es nur wenige Jahr her, als eine Guthabenkarte für das öffentliche Telefon für so manchen ein Retter in Not war. In ihrem Buch zeigen die Autoren auf, wie anders die Erlebniswelt dieser Generation ist und welche Erfahrungen ihnen fehlen, um so manche Entwicklung in ihrer Brisanz zu verstehen. Dass wir heute langwierige Sicherheitschecks am Flughafen über uns ergehen lassen, ist vor allem auf den 11. September 2001 zurückzuführen ­– für die Generation Z ein Datum aus dem Geschichtsbuch.</p>
<h2>Digitale Natives verstehen</h2>
<p>Während Menschen, die wenige Jahre vor ihr geboren wurden, den Wechsel von einer analogen in eine datengetriebene digitale Welt live mitverfolgen konnten, startete die Generation Z bereits im Netz. So ist ihr Zweitwohnsitz das Internet. Über soziale Kanäle ist sie mit der ganzen Welt in Kontakt, sie kennt das Empowerment von Kampagnen, die über Instagram und TikTok eine große Reichweite haben, und sie weiß, wie sie sich Gehör verschafft. Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Individualismus sind in ihrem Wertekanon fest verankert.</p>
<p>Dass Selbstliebe auch narzisstische Züge tragen kann und der Yoga-Trip nach Indien Emissionen freisetzt, steht in einem Spannungsverhältnis zu den ethischen Ansprüchen der Generation – und diese Spannung ist wiederum ein tolles Thema, um mit der Community darüber zu diskutieren. Das Internet und seine Möglichkeiten: „Es steht vor der Klammer mit all den Ungereimtheiten und Gegensätzen, die in Gesprächen mit Kenner:innen einzelnen Vertreter:innen der Spezies Z auftauchen“, so die Autoren.</p>
<h2>Potenzial nutzen</h2>
<p>Aus dieser neuen Perspektive ergeben sich für die Generation Z auch ein neues Selbstverständnis und Ansprüche an ihre Lebens- und Arbeitsgestaltung. Wenn Influencer mit wenigen Werbekooperationen ein hohes Einkommen erwirtschaften, kommen schnell Zweifel auf, ob Lehrjahre wirklich keine Herrenjahre sein können. Zeit und Selbstbestimmung sind die neuen Währungen, weniger der Firmenwagen und der Titel an der Bürotür.</p>
<p>Der Ratgeber gibt sehr detaillierte Einblicke, wie Unternehmen die Leistungsträger der nächsten Generation erreichen – aber zeigt auch, wie Organisationen sich verändern müssen, um mit dieser Generation erfolgreich in die Zukunft gehen zu können.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein wertvoller Ratgeber für Personal- und Organisationsentwickler sowie Führungskräfte, die das enorme Potenzial und die Visionen der Generation Z nutzen möchten.</p>
<p>Gen Z. Für Entscheider:innen: Annahita Esmailzadeh (Hg.), Yael Meier (Hg.), Stephanie Birkner (Hg.), Julius de Gruyter (Hg.), Hauke Schwiezer (Hg.), Jo Dietrich (Hg.)<br />
Campus Verlag, 2022<br />
192 Seiten, 20 Euro<br />
ISBN 9783593516264</p>
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		<title>Start-up gründen: Aus dem Nähkästchen geplaudert</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/start-up-gruenden-aus-dem-naehkaestchen-geplaudert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 May 2022 19:29:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> „Eine bewusste Fehlerkultur ist toll, aber niemand muss dieselben Fehler machen wie schon viele vor ihm.“Dieser Gedanke könnte von Thomas Willberger stammen. Er hat bereits während seines Maschinenbaustudiums in Karlsruhe sein erstes Unternehmen gegründet. In den Anfängen der Inreal GmbH entwickelten er und sein Kommilitone...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong>„Eine bewusste Fehlerkultur ist toll, aber niemand muss dieselben Fehler machen wie schon viele vor ihm.“Dieser Gedanke könnte von Thomas Willberger stammen. Er hat bereits während seines Maschinenbaustudiums in Karlsruhe sein erstes Unternehmen gegründet. In den Anfängen der Inreal GmbH entwickelten er und sein Kommilitone ein VR-Terminal für die Immobilienbranche. „An praktische Erwägungen der Zielgruppe dachten wir nur sehr begrenzt“, erinnert er sich, „wir wollten ein stabiles, funktionierendes Gerät abliefern. 200 Kilo und stolze Außenmaße hielten wir für vertretbar.“</p>
<p>Auf dem Markt kam das zweieinhalb Meter hohe Ungetüm hingegen nicht gut an. Sein erster Tipp an alle Gründer also: Holt euch in einer frühen Entwicklungsphase erstes Feedback ein. Mehr Erfolg hatte er mit seiner bisher größten Gründung, dem international tätigen Software-Start-up Enscape, das er 2020 verließ. Seitdem engagiert er sich unter anderem als Investor und Mitgründer für neue Projekte, zum Beispiel für das Start-up WireStyle.</p>
<h2>Entscheidungshilfe für Start-up-Gründer</h2>
<p>Seine Erfahrungen der vergangenen Jahre gibt er in seinem Ratgeber „Don’t Fail“ weiter. Er erzählt von seinen Erfahrungen als junger Gründer, welche Herausforderungen das erste Jahr mit sich brachte und wie das Scale-up funktionierte – oder eben nicht. Dabei geht es ihm nicht darum, eine Liste an Fehlern zu liefern, die Gründer niemals machen sollten. Vielmehr macht er deutlich, mit welchen Fragen und Schwierigkeiten er konfrontiert wurde und aus welcher Position heraus er sich damals so entschied, wie er es tat.</p>
<p>So macht er beispielsweise bewusst, dass sich die Gründungsmentalität in Deutschland komplett von der internationalen Start-up-Szene unterscheidet. Authentisch ist in Deutschland noch immer der bescheidende Gründer, der lieber kleine – aber ehrliche – Brötchen bäckt. Das klingt dann nach Willberger so: „Wir möchten unser Geschäft behutsam und nachhaltig aufbauen. Wir können uns gut vorstellen, hier in Norddeutschland einmal eine wichtige Rolle zu spielen. Wir freuen uns über jeden Kunden, für den wir einen Unterschied machen. Irgendwie.“ Doch die großen und professionellen Investoren, die international arbeiten, würden Gründer so nicht beeindrucken können, weiß er. „Sie wollen von dir hören, dass du die Nummer eins werden willst.“</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein Ratgeber voller Anekdoten und Einblicke in Verhandlungsrunden, der das Bauchgefühl von Gründern stärkt, in wichtigen Situationen die richtige Entscheidung zu treffen.</p>
<p>Thomas Willberger: Don’t Fail. Wie dein Start-up von Gründung bis Exit erfolgreich ist<br />
Campus Verlag, 2022<br />
215 Seiten, 18 Euro<br />
ISBN 9783593515472</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/46105949/thomas_willberger_don_t_fail.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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