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	<title>Businesstrends Archives - Roter Reiter Magazin</title>
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	<description>Das Erfolgsmagazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jan 2026 10:50:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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		<title>Zeit der Chancen: Wie Sie auf diesem Arbeitsmarkt Karriere machen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/ki-arbeitsmarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 10:50:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Krisen prägen die Gegenwart. Wirtschaftliche Unsicherheiten, technologische Umbrüche und gesellschaftliche Veränderungen bestimmen die öffentliche Debatte. Viele Menschen blicken mit Sorge auf ihre berufliche Zukunft und fragen sich, ob stabile Karrieren überhaupt noch möglich sind. Genau hier setzt das Buch „Zeit der Chancen“ von Arbeitsmarktexperte Dr. Tobias Zimmermann an. Er widerspricht der weit verbreiteten Stimmung des Stillstands und zeigt: Trotz aller Herausforderungen bietet der deutsche Arbeitsmarkt mehr Möglichkeiten, als häufig angenommen wird.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Krisen prägen die Gegenwart. Wirtschaftliche Unsicherheiten, technologische Umbrüche und gesellschaftliche Veränderungen bestimmen die öffentliche Debatte. Viele Menschen blicken mit Sorge auf ihre berufliche Zukunft und fragen sich, ob stabile Karrieren überhaupt noch möglich sind. Genau hier setzt das Buch „Zeit der Chancen“ von Arbeitsmarktexperte Dr. Tobias Zimmermann an. Er widerspricht der weit verbreiteten Stimmung des Stillstands und zeigt: Trotz aller Herausforderungen bietet der deutsche Arbeitsmarkt mehr Möglichkeiten, als häufig angenommen wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Gute Nachricht: Es ist genug Arbeit da</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tobias Zimmermann betrachtet den Arbeitsmarkt nicht aus der Perspektive kurzfristiger Schlagzeilen, sondern auf Grundlage langfristiger Entwicklungen. Als einer der profiliertesten Expert:innen für Arbeitsmarktanalysen ordnet er in seinem Buch anhand von Fakten ein, warum Deutschland weiterhin zu den stärksten Volkswirtschaften der Welt gehört.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn es nach ihm geht, basieren viele negative Einschätzungen weniger auf Fakten als auf Wahrnehmung. Zwar verändern Digitalisierung, Demografie und geopolitische Spannungen die Arbeitswelt deutlich, doch sie führen nicht zu einem Mangel an Arbeit, sondern zu einem Wandel ihrer Form. Aktuell, sagt Tobias Zimmermann, gebe es ein sogenanntes Mismatch, „die Unternehmen finden nicht die Fähigkeiten, die sie für die viel zitierte Transformation dringend benötigen“. Unternehmen suchen, Arbeitskräfte mit nicht-gesuchten Skills finden nichts.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Deutschland muss umschulen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Aber, so der Autor, gerade dieser Wandel eröffnet neue Wege für Menschen, die bereit sind, sich weiterzuentwickeln und ihre Fähigkeiten bewusst einzusetzen. In seinem Buch stellt Tobias Zimmermann die Branchen vor, in denen bereits jetzt neue Jobs entstehen, für die es bisher keine Arbeitskräfte gab. Gefragt sind jetzt Menschen, die lernen, Verantwortung zu übernehmen, Veränderungen anzunehmen und ihre eigenen Stärken zu kennen. Das Buch lenkt den Blick weg von klassischen Karriereleitern hin zu individuellen Wegen, die sich an persönlichen Interessen und gesellschaftlichem Bedarf orientieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">„Zeit der Chancen“ ist ein Plädoyer für mehr Zuversicht. Tobias Zimmermann verschweigt die bestehenden Probleme nicht, aber er zeigt: Wer bereit ist, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen, findet in dieser Zeit mehr Möglichkeiten als je zuvor.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tobias Zimmermann: Zeit der Chancen. Wie und warum du gerade jetzt Karriere machst<br>Campus, 2026<br>224 Seiten, 25 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN 9783593521664</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/57186776/tobias_zimmermann_zeit_der_chancen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen.</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Bessere Workshops mit KI gestalten</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/bessere-workshops-mit-ki-gestalten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Dec 2025 16:33:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer in einem Meeting das Protokoll führt, ist immer ein Stück weit abwesend. Um die Notizen später noch in einen sinnvollen Zusammenhang bringen zu können, ist die protokollführende Person mit dem Schreiben beschäftigt und kann Gesprächen, Diskussionen oder Absprachen kaum inhaltlich folgen. Wie toll wäre es, wenn diese organisatorische Aufgabe wegfallen würde? Simone Engelhard, Diplom-Pädagogin, und Simon Qualmann, zertifizierter Lerncoach, führen gemeinsam die Lernagentur [lernglust]. In ihrem Praxisbuch „Seminare, Workshops und Meetings mit KI unterstützen zeigen sie, wie KI zu einem echten Mehrwert in der Vor- und Nachbereitung sowie bei der Durchführung von Seminaren werden kann.</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wer in einem Meeting das Protokoll führt, ist immer ein Stück weit abwesend. Um die Notizen später noch in einen sinnvollen Zusammenhang bringen zu können, ist die protokollführende Person mit dem Schreiben beschäftigt und kann Gesprächen, Diskussionen oder Absprachen kaum inhaltlich folgen. Wie toll wäre es, wenn diese organisatorische Aufgabe wegfallen würde? Simone Engelhard, Diplom-Pädagogin, und Simon Qualmann, zertifizierter Lerncoach, führen gemeinsam die Lernagentur [lernglust]. In ihrem Praxisbuch „Seminare, Workshops und Meetings mit KI unterstützen zeigen sie, wie KI zu einem echten Mehrwert in der Vor- und Nachbereitung sowie bei der Durchführung von Seminaren werden kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mehr Fokus auf das Wesentliche</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Ratgeber zeigt das KI-Expertenteam auf praktische Weise, wie künstliche Intelligenz in allen Phasen von Workshops und Meetings unterstützend eingesetzt werden kann. Bereits in der Vorbereitungsphase kann KI dabei helfen, Ziele zu klären, Teilnehmende zu analysieren und passende Methoden auszuwählen. Auch die Erstellung von Ablaufplänen, Handouts oder Präsentationsinhalten lässt sich mithilfe intelligenter Prompt-Beispiele deutlich beschleunigen. Dadurch wird Zeit gespart, die die Workshop-Leitung für die kreative Planung oder persönliche Abstimmung mit den Teilnehmenden nutzen kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während der Durchführung fungiert KI als kreativer Sparringspartner oder sogar als eine Art Co-Moderator. Sie liefert spontane Impulse, unterstützt bei der Visualisierung von Ergebnissen oder übernimmt die Protokollierung in Echtzeit. „Durch den Einsatz von KI können sich TrainerInnen und ModeratorInnen stärker auf den eigentlichen Sinn ihrer Arbeit konzentrieren: auf das Miteinander, das Entwickeln von Ideen und das Fördern von individuellem Wachstum“, so Simone Engelhard und Simon Qualmann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">KI in Unternehmen intelligent nutzen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Workshop zeigt sich der Nutzen der KI besonders deutlich: Sie hilft bei der Nachbereitung, indem sie Feedback analysiert, Ergebnisse strukturiert und Zusammenfassungen erstellt, die direkt weiterverwendet werden können. Auf diese Weise lässt sich die Dokumentation wesentlich schneller abschließen und die Ergebnisse können professionell und anschaulich aufbereitet werden. So übernimmt Protokoll-KI nicht nur die Aufgabe, Protokolle anzufertigen. Sie werden in einem organisationalen Kontext auch direkt in der Unternehmenscloud abgespeichert. Mitarbeitende können diese anschließend nach Inhalten durchsuchen und der KI Fragen dazu stellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Buch stellen Simone Engelhard und Simon Qualmann verschiedene Tools nach unterschiedlichen Workshop-Situationen und KI-Kategorien vor. So können sich Leserinnen und Leser interessante Tools auswählen und selbst austesten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Roter-Reiter-Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Wer Seminare, Meetings oder Trainings gestaltet, findet in dem Arbeitsbuch einen praxisnahen Werkzeugkasten voller direkt einsetzbarer Tipps. Besonders viel Wert legt das Autorenteam darauf, dass KI verantwortungsvoll eingesetzt wird. On top gibt es digitale Inhalte wie Checklisten, Methodenvorlagen, Videotutorials und Promptlisten, die zum Ausprobieren einladen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simone Engelhard, Simon Qualmann: Seminare, Workshops und Meetings mit KI unterstützen. Effiziente Vorbereitung. Methodenreiche Durchführung. Ergebnisorientierte Nachbereitung. Mit digitalen Inhalten.<br>GABAL Verlag, 2025<br>184 Seiten, 32,90 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN 978-3-96739-257-9</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/55321037/simone_engelhard_simon_qualmann_seminare_workshops_und_meetings_mit_ki_unterstuetzen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a></p>
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		<item>
		<title>Der neue Mitarbeitende: KI im Marketing</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/ki-marketing-ratgeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jul 2025 12:26:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Marketingabteilung ohne KI gibt es praktisch nicht mehr. Unabhängig davon, wie groß die Organisation ist: Alle unternehmen erste Versuche mit Social-Media-Posts von ChatGPT, der durch KI verbesserten Ad-Kampagne oder dem Chatbot für den Onlineshop. Und wirklich: KI-Tools erleichtern viele Prozesse und erledigen analytische Aufgaben besser und korrekter als jeder Mensch – warum also dieses Potenzial nicht nutzen?</p>
<p>Marketing-Experte Shiv Singh stellt in seinem Buch „KI im Marketing für Dummies“ die komplette Bandbreite an Möglichkeiten vor, Künstliche Intelligenz im Marketing einzusetzen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Eine Marketingabteilung ohne KI gibt es praktisch nicht mehr. Unabhängig davon, wie groß die Organisation ist: Alle unternehmen erste Versuche mit Social-Media-Posts von ChatGPT, der durch KI verbesserten Ad-Kampagne oder dem Chatbot für den Onlineshop. Und wirklich: KI-Tools erleichtern viele Prozesse und erledigen analytische Aufgaben besser und korrekter als jeder Mensch – warum also dieses Potenzial nicht nutzen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Marketing-Experte Shiv Singh stellt in seinem Buch „KI im Marketing für Dummies“ die komplette Bandbreite an Möglichkeiten vor, Künstliche Intelligenz im Marketing einzusetzen. Und das nicht nur punktuell, sondern strategisch. Denn „jeder Bereich, jede Aufgabe im Marketing – Jahresplanung, Strategie, Forschung, Kampagnenentwicklung, Anzeigenproduktion, Medienplanung, Analytik, CRM – steht mit dem Aufkommen der KI vor einer Transformation“, fasst er es zusammen. „Marketingfachleute werden jede Aktivität mithilfe von KI steuern, was zu einem kreativeren, personalisierteren und wirkungsvolleren Marketing als je zuvor führen wird.“</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die Bibel für KI-Marketing</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Ratgeber&nbsp;bietet eine umfassende Einführung in den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Marketing und es wird deutlich, wie vielseitig die KI einsetzbar ist: der automatisierte Kundenservice, Produkttests, Content-Erstellung, SEO, A/B-Tests, Lead Scoring, Segmentierung, Personalisierung, Kampagnenoptimierung und, und, und. Jedoch vergisst der Marketing-Experte auch nicht, die Grenzen der KI aufzeigen und die Human­in­the-Loop-Maxime zu stärken.&nbsp;„Betrachten Sie KI-generierte Ideen als Ausgangspunkt für Kreativität und nichtals das Endergebnis“, sagt er etwa. Zwar ist KI aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken; die menschliche Kreativität und der „Human Touch“ sind es aber auch nicht.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Von Content-Erstellung und SEO über A/B-Tests und Lead Scoring bis hin zu Segmentierung und Kampagnenoptimierung: Shiv Singh bietet Marketing-Expert*innen und Praktiker*innen einen umfassenden Überblick über den strategischen Einsatz von KI im Marketing – besser geht es nicht.<br><br><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/54162376/shiv_singh_ki_im_marketing_fuer_dummies.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Shiv Singh: KI im Marketing für Dummies<br>Wiley-VCH, 2025<br>384 Seiten, 25 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN: 978-3-527-72261-7</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Text-KI in der Organisation nutzen: Mein Helfer, die KI</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/text-ki-ratgeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jan 2025 12:01:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Neu]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Astrid Brüggemann war eine der Ersten, die es verstanden: Mit ChatGPT endet ihr Geschäftsmodell. Sie schaute sich an, was die KI kann, und „eines war mir schnell klar: Meinen Beruf als Schnell-Lese-Trainerin konnte ich an den Nagel hängen. Ich befand mich in einer Schockstarre.“ Aber sind...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Astrid Brüggemann war eine der Ersten, die es verstanden: Mit ChatGPT endet ihr Geschäftsmodell. Sie schaute sich an, was die KI kann, und „eines war mir schnell klar: Meinen Beruf als Schnell-Lese-Trainerin konnte ich an den Nagel hängen. Ich befand mich in einer Schockstarre.“ Aber sind ChatGPT und die anderen Text-KI das Ende von allem – oder doch der Anfang von etwas Neuem? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie entschied sich für Zweiteres und orientierte sich neu. In ihrem Ratgeber „Keine Panik, es ist nur KI!“ zeigt die Expertin für effizientes Arbeiten und Lernen, wie Selbstständige und auch Organisationen die Text-KI sinnvoll nutzen – und sogar ihre Freude am Arbeiten steigern können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Endlich Zeit fürs Arbeiten</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Best Practice bietet das Unternehmen Otto. Das hat im Gegensatz zur Konkurrenz schnell gehandelt und eine eigene KI-Assistenz entwickelt und im Herbst 2023 eingeführt. Nach drei Monaten wurden die Mitarbeitenden befragt.&nbsp;Das Ergebnis: „20 Prozent der Belegschaft nutzte die KI-Assistenz, zum Beispiel für Kundenkommunikation, im Marketing, für die automatisierte Generierung von Stellenanzeigen und Texten für unterschiedliche globale Märkte“, fasst es&nbsp;Astrid Brüggemann zusammen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teams sparen zwischen einer halben bis zu drei Stunden Arbeit pro Woche. Was wegfällt, sind zumeist die trivialen To-dos wie die Zusammenstellung des Newsletters oder Produktbeschreibungen in mehreren Sprachen. So wird Zeit für die herausfordernden und kreativen Aufgaben frei. Es verwundert nicht, dass die Befragten auch angaben, dass es Spaß macht, mit der KI zu arbeiten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Was KI besser kann als Menschen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Ratgeber zeigt&nbsp;Astrid Brüggemann,&nbsp;wie Text-KI im Alltag und Job als Hilfe, zur Inspiration und als Suchmaschine eingesetzt werden kann. Und genau das bleibt die Text-KI – ein Helfer: „Der Mensch steht im Mittelpunkt, und Technologie unterstützt zwar, trifft jedoch keine Entscheidungen“, so Brüggemann.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie geht aber einen Schritt weiter und macht deutlich, wie Text-KI im Marketing, der Geschäftsentwicklung und in der Führung dabei helfen kann, faktenbasierte Entscheidungen zu treffen, Analysen durchzuführen und Strategien zu entwickeln. Dabei nimmt die Text-KI keine Arbeitsplätze weg, sondern übernimmt in rasend schneller Zeit analytische Aufgaben, für die wir Menschen schlicht mehr Zeit einplanen müssten. Welche Schlüsse wir aus den Ergebnissen ziehen und wie wir sie nutzen, bleibt aber noch immer Sache des Einzelnen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Endlich Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben: Astrid Brüggemann bietet einen profunden Einblick in das Potenzial von Text-KI und wie Selbstständige, Mitarbeitende und Führungskräfte diese für verschiedene Geschäftsfelder nutzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Astrid Brüggemann: Keine Panik, es ist nur KI! Grundprinzipien zur professionellen Nutzung von Text-KI für Neulinge und Fortgeschrittene<br>Mit digitaler Prompt-Sammlung<br>GABAL Verlag GmbH<br>200 Seiten, 25 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN 978-3-96739-224-1</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/54233243/astrid_brueggemann_keine_panik_es_ist_nur_ki_.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>No limit: Hybride Teams führen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/no-limit-hybride-teams-fuehren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 13:23:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für einen Großteil von uns dürfte das Thema „hybrides Arbeiten“ mit der Corona-Krise verbunden sein. Plötzlich mussten viele Arbeitnehmende von zu Hause aus arbeiten und es ergaben sich ganz neue Möglichkeiten: zwischen den Meetings die Spülmaschine anstellen, mehr Schlaf wegen wegfallender Arbeitswege und grundsätzlich mehr...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Für einen Großteil von uns dürfte das Thema „hybrides Arbeiten“ mit der Corona-Krise verbunden sein. Plötzlich mussten viele Arbeitnehmende von zu Hause aus arbeiten und es ergaben sich ganz neue Möglichkeiten: zwischen den Meetings die Spülmaschine anstellen, mehr Schlaf wegen wegfallender Arbeitswege und grundsätzlich mehr Selbstbestimmung. Denn nicht jeder Mensch braucht das Großraumbüro, um gut und effizient arbeiten zu können. Ganz im Gegenteil, stellten so manche fest. Mit den Ausgangssperren kam das hybride Arbeiten in unser Leben und es lässt sich sagen: Es ist gekommen, um zu bleiben.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hybrides Arbeiten als globales Experiment</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„So schnell und so stark haben sich die Grenzen zwischen Arbeit und Privatem noch nie verschoben“, stellt Alexandra Altmann fest. „So grundlegend und in so kurzer Zeit haben sich die Ansprüche der Arbeitnehmenden noch nie verändert. Und so stark war die Auswirkung auf das Selbstverständnis von Führung noch nie.“ Die Wirtschaftspsychologin kennt das hybride Modell schon etwas länger. Sie selbst lebt seit mehr als 30 Jahren erfolgreich hybride Führung, beispielsweise in ihrer Rolle als Leadership-Beraterin und Geschäftsführerin bei den internationalen</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unternehmen Accenture und dem FranklinCovey Leadership Institut. Auch als sie 2017 Microsoft bei der Einführung von MS Teams unterstützte, war das Thema der hybriden Führung in Deutschland noch immer ein Nischenthema.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun beobachtet die Expertin mit Neugier und Spannung, wie Organisationen und Führungskräfte mit der neuen Realität umgehen. „Denn wie&nbsp;man am besten für Ordnung und Bindung in hybriden Teams&nbsp;sorgt, dafür gibt es bisher relativ wenige gut funktionierende&nbsp;Vorbilder und nur vereinzelte wissenschaftliche Erkenntnisse“, erklärt sie. „Es ist eher ein großes globales Experiment, das seit ein paar wenigen Jahren läuft.“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und es bringt viele Vorteile für beide Seiten: Arbeitskräfte profitieren von mehr Selbstbestimmung und besserer Vereinbarkeit. Organisationen sparen an physischen Arbeitsplätzen und haben durch wegfallende Standortgebundenheit ein größeres Bewerberfeld. „Hybrides Arbeiten ist die neue Realität, die viele Chancen für Effizienz, Ökologie und persönliches Wohlbefinden bietet –­ deshalb wird sich das Rad sicher nicht mehr zur intensiven Präsenzarbeit zurückdrehen“, so die Unternehmerin.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Büro ist nicht mehr der Mittelpunkt der Arbeitswelt</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Um aber alle Vorteile des hybriden Arbeitens nutzen zu können, ist die Führungskraft gefragt. Denn sie muss die beiden Welten von ortsgebundenen und ortsflexiblen Mitarbeitenden miteinander verbinden. Die Frage ist oft: Wie schaffe ich in hybriden Teams ein Wir-Gefühl? In ihrem Ratgeber „Hybride Teams erfolgreich führen“ stellt sie ihr Modell für hybrides Arbeiten vor, das aus den drei Komponenten Mindset, Skillset und Toolset besteht. Die Führungskraft ist dabei die entscheidende Rolle, die das Band zwischen allen Mitarbeitenden stärkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Beim hybriden Arbeiten geht die Bedeutung des Büros als Brennpunkt und Symbol für die Organisationskultur zurück“, erklärt Alexandra Altmann. „Demgegenüber gewinnt die Mikrokultur, die eine Führungskraft mit ihrem Team schafft, viel mehr an Gewicht. Sie als Führungsperson werden dabei zum primären Ankerpunkt für Ihr Team.“ Deshalb ist die Haltung der Führungskraft und die Kommunikationskultur in Teams der Ausgangspunkt für erfolgreiche hybride Teams. Darauf abgestimmte Skills und Tools sorgen für den richtigen Workflow, sodass sich alle Mitarbeitenden abgeholt und gesehen fühlen.&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Roter-Reiter-Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Alexandra Altmann schöpft aus ihrer langjährigen Erfahrung mit hybriden Arbeitsrollen und zeigt, wie wir mit dem richtigen Mindset und passenden Skills und Tools den passenden Rahmen für erfolgreiche hybride Teams schaffen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexandra Altmann: Hybride Teams erfolgreich führen. So stärken Sie Teamspirit und Produktivität beim Arbeiten zwischen Office und Homeoffice<br>Wiley-VCH, 2024<br>272 Seiten, 24,99 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN: 978-3-527-51192-1</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/52704506/alexandra_altmann_hybride_teams_erfolgreich_fuehren.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Organisationaler Diskurs: Veränderungen bei der Wurzel packen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/organisationaler-diskurs-veraenderungen-bei-der-wurzel-packen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jul 2024 11:12:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir wissen schon, was kommt. Wie immer wir das Meeting nennen – Retro, Brainstorming, Kick-off oder Besprechung –, es ist im Endeffekt immer dasselbe: Die Finanzleitung fordert mehr Geld, der Marketer zeigt seine Projekte her, die Personalabteilung wünscht sich mehr Freiraum und der Rest schaut...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir wissen schon, was kommt. Wie immer wir das Meeting nennen – Retro, Brainstorming, Kick-off oder Besprechung –, es ist im Endeffekt immer dasselbe: Die Finanzleitung fordert mehr Geld, der Marketer zeigt seine Projekte her, die Personalabteilung wünscht sich mehr Freiraum und der Rest schaut zu, teilt seine Perspektive je nach Situation mit oder schweigt. Zum Schluss gehen alle mit einem To-do aus der Runde – bevor das Spiel bald wieder von vorne beginnt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es wird in Bewertungen gesprochen, ohne die Beobachtung zu benennen, es gibt keine Momente des Schweigens und Probleme werden nicht in der Tiefe betrachtet“, beobachtet Stephanie Borgert, die als Komplexitätsforscherin Organisationen und Teams bei Veränderungen begleitet. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Warum sind Menschen Change-müde?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Buch „Gemeinsam denken, wirksam verändern“ zeigt sie auf, wie Change-Prozesse von Anfang an zum Scheitern verurteilt sind: mit dem Menschen als Feindbild. Mit dem Mitarbeiter, der sich im Transformationsprozess nicht abgeholt fühlte. Der Change-müden Mitarbeiterin. Also der störrischen Belegschaft. Die Ursache sieht sie in der Herangehensweise, die in einem Großteil der Organisationen zu beobachten ist. Transformation wird als Projekt aufgefasst, für das sich alle Bestandteile zusammenkaufen lassen. „Je nachdem, welches Thema die ,Selbstdiagnostik‘ ergeben hat, wird dann etwas zu Changemanagement gebucht“, konstatiert Stephanie Borgert, „Wenn die Leute lernen, wie sie Menschen mitnehmen, Widerständen vorbeugen und mit Kreativität zum Erfolg gelangen, sollte alles in Ordnung sein.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Komplexitätsforscherin fordert: „Lasst die Leute in Ruhe!“ Anstatt zu versuchen, Menschen hinzubiegen, sollten sie dazu eingeladen werden, an der Organisation zu arbeiten, eine veränderte Organisation zu denken. Und dazu stellt Stephanie Borgert das Konzept des Organisationalen Diskurses vor: „Im Organisationalen Diskurs, der in Kleingruppen stattfindet, denken die Teilnehmenden über ihr Denken nach“, erklärt sie, „über Struktur und geltende Normen in der eigenen Organisation, die Routinen ihres Handelns und die kollektiven Bewertungsmuster.“ Dabei ist jeder Teilnehmende dazu ermuntert, seine eigene Perspektive zu verlassen, über scheinbar festzementierte Strukturen nachzudenken: Was wäre, wenn …? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Gemeinsam denken – weniger agieren</h2>



<p class="wp-block-paragraph">So erzählt die Autorin von einem agilen Team, das sie in einer Retro begleitete. Über einige Punkte ging das Team einfach hinweg: Wichtige Projekte ziehen sich über mehrere Wochen? Die Antwort: Das ist immer so, wir müssen einfach die Aufgaben reduzieren. Klappte nur leider bisher nie. Die Anforderungen des Vorstands sind eine Hürde, die immer zusätzliche Arbeit mit sich bringt? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort: Ja, das ist immer so. Und schon will das Team weitergehen. Aber warum hier nicht einmal anhalten. Eine Pause machen und auf einer höheren Ebene über die Situation, ihre Systematik und die Ursachen nachdenken? „Sie erzählen von einigen Mustern und Routinen, die stören und trotzdem in jeder Retro wieder Thema sind“, erzählt Stephanie Borgert. „Das Team gesteht sich ein, nicht wirklich gelernt zu haben aus den Rückbetrachtungen.“ In ihrem Ratgeber stellt die Beraterin den vierstufigen Prozess des Organisationalen Diskurses vor, der solchen tiefergehenden Denkprozessen einen Rahmen gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So wird echte Veränderung möglich: indem gemeinsam an der Organisation gearbeitet wird, anstatt an vielen verschiedenen Orten neue Baustellen aufzureißen, die dann nie beendet werden. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Change ist kein Projekt, das sich mit Blick auf den Timetable abarbeiten lässt. Echte Veränderung geht tief und Stephanie Borgert zeigt in ihrem Buch, wie Organisationen mit dem Organisationalen Diskurs diesem Prozess einen professionellen Rahmen geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Stephanie Borgert: Gemeinsam denken, wirksam verändern. Organisationaler Diskurs als Schlüssel zum Change<br>Vahlen, 2024<br>200 Seiten, 24,90 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN 978-3-8006-7295-0</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/51478288/stephanie_borgert_gemeinsam_denken_wirksam_veraendern.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Corporate Podcast: Direkt ins Ohr</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/corporate-podcast-direkt-ins-ohr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2024 09:47:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Idee ist ganz einfach: Podcast ist wie Radio – nur dass Hörende selbst bestimmen, wann sie Inhalte konsumieren.&#160;2023 haben sechs Prozent der Deutschen (fast) täglich Podcasts gehört. Der Anteil der wöchentlichen Podcast-Nutzer*innen lag 2023 bei 13 Prozent – Tendenz steigend (statista). Und mit steigender...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die Idee ist ganz einfach: Podcast ist wie Radio – nur dass Hörende selbst bestimmen, wann sie Inhalte konsumieren.&nbsp;2023 haben sechs Prozent der Deutschen (fast) täglich Podcasts gehört. Der Anteil der wöchentlichen Podcast-Nutzer*innen lag 2023 bei 13 Prozent – Tendenz steigend (statista). Und mit steigender Beliebtheit gibt es auch immer mehr Menschen, die mit einem Podcast durchstarten möchten.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit Storytelling Botschaften senden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Man muss sein Gesicht nicht in eine Kamera halten und es braucht nur eine Stimme, eine gute Idee und gutes Equipment. Doch genau hier liegt auch schon die große Herausforderung. Mal hapert es am Popschutz des Mikros, mal an den sprachlichen Fähigkeiten der Podcast-Hosts – und manchmal auch an der Idee. Eine gute Vorbereitung und auch langfristig stringente Vorbereitung sind also das A und O. Das gilt auch für Unternehmen, die immer größeres Potenzial in einem hauseigenen Podcast sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Corporate Podcasts können Organisationen Themen besetzen, mit Expertise glänzen, fachliche Themen leicht verständlich erklären und neue Zielgruppen erreichen. Damit das Projekt Corporate Podcast nicht von Beginn an zum Scheitern verurteilt ist, bietet Oliver Schwartz mit seinem Ratgeber „Corporate Podcasts“ eine Anleitung in fünf Schritten, wie erfolgreiche Unternehmens-Podcasts geplant und produziert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Jedes Thema lässt sich spannend erzählen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Das wahre Potenzial von Storytelling entfaltet sich oft erst über einen längeren Zeitraum, in dem das Publikum eine tiefere Bindung zur Marke, zu Ihrem Unternehmen entwickelt“, so Oliver Schwartz. Und deshalb sollte ein Podcast auch immer nachhaltig geplant werden: Welche Ressourcen benötigen wir? Wie oft möchten wir eine Folge veröffentlichen? Wer spricht den Podcast ein? Wer plant die Themen – und wie groß spannen wir die Themenwelt des Podcasts eigentlich?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Experte für strategische Kommunikation führt Stück für Stück durch die Planung und Durchführung eines Podcast-Projekts bis zum Mastering der Aufnahme. Besonders spannend und inspirierend sind die Best Practices, die einen Einblick in die Themen- und Branchenvielfalt von Corporate Podcasts geben. So bietet der Podcast „MS &amp; ich – der Nurse Podcast“ von Novartis kurzweilige (Fach-)Impulse, die Fachkräften in ihrer Zusammenarbeit mit Multiple-Sklerose-Patient*innen und deren Angehörigen helfen. Die DATEV eG bereitet in ihrem Corporate Podcast&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Steuern. Mit Recht!“ aktuelle Informationen für Steuerberatungen, Wirtschaftsprüfungen, Rechtsanwält*innen und an Steuerthemen interessierte Unternehmen auf. Also: Jedes Thema lässt sich spannend erzählen, es braucht nur einen Plan und gute Vorbereitung. Wie das geht, zeigt Oliver Schwartz. Und dann heißt es: Ab auf Sendung!</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ein praktischer Ratgeber für Unternehmen, die einen Corporate Podcast starten möchten und eine praktische Anleitung suchen. Neben den Best Practices überzeugen auch die Technik-Tipps und digitalen Zusatzinhalte zum Buch.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oliver Schwartz: Corporate Podcasts. In 5 Schritten erfolgreiche Unternehmens-Podcasts planen und produzieren<br>GABAL Verlag GmbH, 2024<br>176 Seiten, 32,90 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN 978-3-96739-189-3</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/51839178/oliver_schwartz_corporate_podcasts.html">Auf managementbuch.de bestellen.</a></p>
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		<title>Alle meine Farben: Business Culture Design</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/business-culture-design/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2024 19:35:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir schreiben das Jahr 2004. Simon Sagmeister tritt eine Stellung in der Organisationsentwicklung eines Familienbetriebes an, um im Rahmen seiner Dissertation theoretisch zu erklären, wie Organisationskultur praktisch gehandhabt wird. Und das so, dass für Unternehmen praktische Tipps zur Umsetzung abfallen. Die Schwierigkeit: Während eine Strategie ziemlich...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir schreiben das Jahr 2004. Simon Sagmeister tritt eine Stellung in der Organisationsentwicklung eines Familienbetriebes an, um im Rahmen seiner Dissertation theoretisch zu erklären, wie Organisationskultur praktisch gehandhabt wird. Und das so, dass für Unternehmen praktische Tipps zur Umsetzung abfallen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Schwierigkeit: Während eine Strategie ziemlich genau vorgibt, wann und wo etwas zu tun ist, bleibt die Kultur eines Unternehmens doch ein sehr schwammiger Begriff. Es ist nämlich eine Sache, was wir sehen. Eine andere ist es, wie es wirklich gelebt wird. Der Tischkicker im Pausenraum, das lässige T-Shirt statt der Krawatte oder die Yogastunde für das Team – ist das Unternehmenskultur? Es sind sichtbare Manifestierungen, die aber wenig darüber aussagen, was unter der Oberfläche passiert. Auch ein Vorgesetzter im Jogger kann ein Virtuose im Mikromanagement sein und zu cholerischen Ausfällen neigen.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„In meiner Arbeit mit Unternehmen wurde mir schnell bewusst, dass sichtbare Manifestierungen nicht immer für bare Münze genommen werden können“, </p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">schließt Sagmeister. In seiner Dissertation bringt er wissenschaftliche Erkenntnisse und seine praktischen Erfahrungen zusammen. Sein leitendes Motiv: der Eisberg. Wie wir auch von diesem nur einen Bruchteil sehen, erkennen wir auch von der Organisationskultur nur ein Minimum. Der Großteil, und damit die wesentlichen Eigenschaften, liegt unterhalb der Oberfläche. Aufbauend auf diesem visuellen Bild entwickelte er die Culture Map. Das Konzept erschien erstmals 2016 als „Business Culture Design“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun erscheint die überarbeitete Auflage des Standardwerkes – ihre Gültigkeit hat die Culture Map bis heute nicht verloren. „Sie visualisiert den Eisberg, sie erklärt die sichtbaren Manifestationen und auf welche Grundlagen diese zurückzuführen sind“, so Sagmeister. </p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="779" src="https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design-1024x779.png" alt="Simon Sagmeister: Business Culture Design" class="wp-image-8545" style="width:501px;height:auto" srcset="https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design-1024x779.png 1024w, https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design-450x342.png 450w, https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design-768x584.png 768w, https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design.png 1351w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">©The Culture Institute </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sieben Farben,&nbsp;die für sieben Kulturausprägungen stehen, bilden die Werte einer Organisation ab. Der Aufbau orientiert sich an den sieben Etappen der Evolutionsgeschichte, in der sich verschiedene kulturelle Wertesysteme entwickelt haben. Mit jeder (Weiter-)Entwicklung haben Menschen mehr Möglichkeiten gefunden, Lösungen für zunehmend komplexe Lösungen zu entwickeln.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Violett für Sicherheit, Sippschaft, Patriarchale Führung, Loyalität zur eigenen Gruppe und Identität steht – und damit klassische Werte von traditionellen Unternehmen vertritt –, folgen Menschen, die in stark Aqua-geprägten Unternehmen arbeiten, einer Mission, die die Welt verbessern soll und sinnstiftend ist. Letztere Werte lassen sich häufig in jungen Unternehmungen wie Start-ups finden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben dieser Lesart bietet die Culture Map auch eine weitere an: Jeweils drei der farbigen Sechsecke liegen eher links oder rechts der y-Achse. Auf der linken Seite finden sich eher Ich-bezogene Wertesysteme, auf der rechten Seite eher Wir-bezogene Wertesysteme. Denn „gleichzeitig zeigt die Culture Map ein Wechselspiel zwischen gruppenorientierten, stabilisierend wirkenden Werten auf der rechten Seite und individualistischen, dynamisierend wirkenden Werten links“, erklärt Sagmeister. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei bedient ein Unternehmen nie nur eine Farbe, denn Kulturen sind immer vielfältig. Aber „Organisationen entwickeln Gewohnheitsmuster, in manchen Organisationen werden Konflikte typischerweise grün – weil harmoniesüchtig – vermieden oder pragmatisch orange umgangen, in anderen rot ausgetragen (Kulturen, in denen Autorität auf Macht basiert) oder auf violette Weise vom Patriarchen gelöst.“</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img decoding="async" width="1024" height="606" src="https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design_2-1024x606.png" alt="Simon Sagmeister: Business Culture Design" class="wp-image-8544" style="width:627px;height:auto" srcset="https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design_2-1024x606.png 1024w, https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design_2-450x266.png 450w, https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design_2-768x455.png 768w, https://www.roter-reiter.de/wp-content/uploads/sites/2/2024/03/business-culture-design_2.png 1535w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">©The Culture Institute </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Culture Map erhalten Organisationen ein Werkzeug an die Hand, um die eigene Kultur – die unterhalb der Oberfläche – besser zu verstehen. Erst wenn dieser Schritt getan ist, können Teams nachvollziehen, wie bisher Entscheidungen getroffen, Potenzial genutzt oder auch verschenkt wurde. Diese Erkenntnisse, die die ganz individuelle Culture Map bietet, bilden die Grundlage, um an der eigenen Kultur zu arbeiten. Stark verkürzt und heruntergebrochen: Wer ein zukunftsfähiges Unternehmen in Selbstorganisation sein möchte, kann nicht im unteren roten und violetten Bereich herumdümpeln.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In seinem Buch stellt Simon Sagmeister das stark visuell angelegte Konzept der Culture Map vor, um anschließend den Brand Culture Design-Prozess in kompakter Art und Weise zu vermitteln. Die starke Visualität ermöglicht es Unternehmen tatsächlich, ihre Kultur, ihre Schwerpunkte und vielleicht auch Achillessehnen sichtbar zu machen. Das ist ein enormer Vorteil des Konzepts: weniger Worte und mehr Sichtbarkeit.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein in seiner Visualität sehr reizvolles Konzept, das Teams und Organisationen dazu einlädt, die eigene Kultur sichtbar zu machen – um sie dann Stück für Stück weiterzuentwickeln.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Simon Sagmeister: Business Culture Design.&nbsp;Unternehmenskultur gestalten mit der Culture Map<br>Campus, 2024<br>264 Seiten, 44 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN 9783593515519</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/46106977/simon_sagmeister_business_culture_design.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen.</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



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		<title>Future is now</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/future-is-now/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 09:57:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es scheint wie ein Trick der Natur zu sein: So wie wir uns in der Jugend „forever young“ fühlen, denken wir auch in einem größeren Kontext: Zukunft? Die ist später. Als ob wir eines Morgens aufwachen würden und sie sei plötzlich da, mit allen ihren...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Es scheint wie ein Trick der Natur zu sein: So wie wir uns in der Jugend „forever young“ fühlen, denken wir auch in einem größeren Kontext: Zukunft? Die ist später. Als ob wir eines Morgens aufwachen würden und sie sei plötzlich da, mit allen ihren Veränderungen. So ist es eben nicht. Wir stellen im Jetzt und Hier die Weichen für die Zukunft. Deshalb sollten wir eigentlich gestern damit begonnen haben, zu überlegen, was wir in unserem Alltag und in unserer Organisation für eine positive Gestaltung unserer Zukunft tun können. Und dafür benötigen wir als Basis vor allem eines: Fakten als Entscheidungsgrundlage.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Echter Fortschritt: Faktenbasiert entscheiden</h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Wer die Zukunft gestalten will, muss diese zunächst ergründen, muss Zukunftsverständnis entwickeln, muss Szenarien erstellen und panikfrei mit ihrer Hilfe erkunden, wie die Welt in fünf, in zehn oder in zwanzig Jahren aussehen könnte“, stellt Anne M. Schüller fest. Dafür bietet sie in ihrem Ratgeber „Zukunft meistern“ einen optimalen Überblick über die drei Schlüsselfaktoren, die uns in den kommenden Jahren und Jahrzehnten beschäftigen werden: Nachhaltigkeit, Transformation und Innovation.<br><br>Die regenerative<em> Nachhaltigkeit</em> geht Hand in Hand mit der strukturellen<em> Transformation</em>, wobei die <em>Innovationskompetenz</em> eine zunehmend wichtige Rolle spielt.<a> </a>Zu jedem der drei Zukunftsfelder gibt die „Übermorgendenkerin“ einen profunden Über- und Einblick: Was verstehen wir unter Nachhaltigkeit? Welche Bereiche umfasst eine Transformation und wie gehen wir sie in Organisationen an? Und um beides, Nachhaltigkeit und Transformation, angehen zu können, müssen wir innovativ denken – denn für neue Probleme brauchen wir auch neue Lösungen. Aber wie bringen wir Innovationskompetenz in die Unternehmen und wie schaffen wir einen Raum, in dem Innovationen auch wirken können? Ideen gibt es nämlich viele, zum Leben erweckt werden aber die wenigsten. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Mit einem Plan in die Zukunft gehen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">In allen drei Zukunftsfeldern – das macht Anne M. Schüller deutlich – geht es auch um Haltung und ein zukunftspositives Mindset. Und deshalb, so sagt sie, dürfe man den Innovationsgeist auch nicht isolieren, in eine Abteilung sperren und eng kontrollieren. „Der Innovationsgeist muss fliegen. In jedem Bereich. Fortwährende iterative Wandlungsprozesse müssen aus der Mitte der Unternehmen heraus entstehen: interdisziplinär, crosshierarchisch, generationsübergreifend, kollaborativ und im ‚Wir‘.“<a> </a> Um in diese Haltung zu kommen, bietet sich ihr Ratgeber als guter Starter an. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Anne M. Schüller bietet mit ihrem Ratgeber „Zukunft meistern“ einen perfekten Einstieg in die Megatrends Nachhaltigkeit, Transformation und Innovation.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anne M. Schüller: Zukunft meistern. Das Trend- und Toolbook für Übermorgengestalter. Nachhaltigkeit – Transformation – Innovation<br>GABAL Verlag GmbH, 2024<br>232 Seiten, 29,90 Euro<br>ISBN: 978-3-96739-181-7</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/51839226/anne_m_schueller_zukunft_meistern.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Real New Work: Organisationen zukunftsfähig machen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/real-new-work-organisationen-zukunftsfaehig-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Dec 2023 08:08:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.roter-reiter.de/?p=8494</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Vorstand tritt ans Mikro und alle halten gespannt den Atem an: Wie werden die Vorstandsmitglieder auf das zurückliegende Jahr blicken? Sind sie zufrieden? Und dann kommt es ganz dicke: Die Ziele konnten nicht erreicht werden, die Transformation hin zum zukunftsfähigen Global Player stockt. Und...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der Vorstand tritt ans Mikro und alle halten gespannt den Atem an: Wie werden die Vorstandsmitglieder auf das zurückliegende Jahr blicken? Sind sie zufrieden? Und dann kommt es ganz dicke: Die Ziele konnten nicht erreicht werden, die Transformation hin zum zukunftsfähigen Global Player stockt. Und woran liegt es? Nicht an fehlendem Geld. Nicht an zu wenig Personal oder Machtkämpfen in der Führungsetage. Nein. Es ist das Mindset,&nbsp;schlussfolgert der Vorstand in seiner Ansprache.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Der Arbeitgeber geht den Mitarbeitenden ans Mindset</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Tatsächlich ist es zum Trend geworden, die Verantwortung für den Unternehmenserfolg und eine gelungene Organisationskultur auf die Belegschaft abzuschieben. Wer nicht performt, der hat die falschen Glaubenssätze; funktionieren Projekte nicht, ist es der mangelnde Einsatz, das fehlende Engagement der Mitarbeitenden. Damit stehlen sich die Organisationen selbst aus der Verantwortung. Die sagenumwobene Rolle des Mindsets in Unternehmen ist ein Mythos, den&nbsp;Christina Grubendorfer und Christina Ackermann in ihrem Ratgeber „The Real Book of Work“ aufdecken und bis ins Detail analysieren.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading">Verhalten ist kontextbezogen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Sie nutzen dafür als Analogie ein Fußballspiel. Wenn wir als Zuschauende nur den Schiedsrichter sehen und die Spielenden selbst sind unsichtbar, macht für uns das Handeln des Schiedsrichters gar keinen Sinn. Erst wenn wir den Kontext – die Spielenden – betrachten, verstehen wir ihn. Und so, schließen die beiden Organisationsberaterinnen, ist auch das Verhalten von Mitarbeitenden extrem kontextabhängig.&nbsp;„Sie spielen E-Commerce, Handel, Logistik oder Finanzdienstleistungen und sie spielen Arbeiter-Samariter-Bund, Bundesbank oder Zalando“, so die Autorinnen. „Dort spielen sie dann Marketing, Vertrieb, Produktion, HR oder Finanzen und manchmal auch Weekly, Daily oder Jahrestagung.“&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Niemand käme in Entscheidungsprozessen oder in Projektplanungen ernsthaft auf die Idee, sein Verhalten daraufhin abzuklopfen, ob es zu den persönlichen Wertvorstellungen und Glaubenssätzen passt. Ja, du kannst dich persönlich einem nachhaltigen Lebensstil verschrieben haben, aber trotzdem wird die Abteilung den Kaffeevollautomaten kaufen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wäre interessant, aber nicht zielführend, das Team von der Anschaffung einer Siebstempelkanne überzeugen zu wollen. Du denkst in diesem Moment wie auch deine Kolleg*innen im unternehmerischen Kontext. Mitarbeiter*innen „zeigen das Verhalten, von dem sie meinen, dass es von ihnen erwartet wird, ein Verhalten, das sie in ihrer Rolle als passend empfinden, ein Verhalten, das ihnen einen guten Stand bei den Kollegen beschert“, fassen es Christina Grubendorfer und Christina Ackermann zusammen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buzzword „New Work“, agile Organisationen, raus aus den Silos und mehr Eigenverantwortung bitte: Insgesamt neun Mythen durchleuchten die Autorinnen, auf deren Entmystifizierung folgen dann acht Short Dives. Die zeigen, wo Organisationen wirklich Veränderungen bewirken können und was die eigentlichen Spielfelder von Führungskräften und Mitarbeitenden sind.&nbsp;&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading">Roter-Reiter-Fazit</h3>



<p class="wp-block-paragraph">Erfrischend! Christina Grubendorfer und Christina Ackermann&nbsp;kommen in diesem Ratgeber schnell auf den Punkt, und vor allem kommen sie ohne einen großen Überbau an Methoden und Trendbegriffen aus. Ein spannendes Buch für Führungskräfte und alle, die an der Gestaltung von Organisationen mitwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Christina Grubendorfer, Christina Ackermann: The Real Book of Work. Organisationen in Not. Warum wir umdenken müssen, um sie in die Zukunft zu führen<br>Vahlen, 2023<br>368 Seiten, 29,80 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN 978-3-8006-7154-0</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/50079576/christina_grubendorfer_christina_ackermann_the_real_book_of_work.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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