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	<title>Nicht arbeiten Archives - Roter Reiter Magazin</title>
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	<description>Das Erfolgsmagazin</description>
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		<title>Middelhoff – eine Wahnsinnskarriere</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/middelhoff-eine-wahnsinnskarriere/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2017 09:58:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
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		<category><![CDATA[Nicht arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Mann, schreibt Handelsblatt-Reporter Massimo Bognanni am Ende seines Buches Middelhoff. Abstieg eines Star-Managers, „wurde als Wunderkind gefeiert. Diente als Romanvorlage. Taugte zum Prügelknaben. Mal bewunderte ihn das Publikum, mal schlugen ihm Hass und Hohn entgegen. Nur eines war es mit Middelhoff nie: langweilig.“ Alles andere...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Mann, schreibt <a href="http://www.handelsblatt.com/" target="_blank" rel="noopener">Handelsblatt</a>-Reporter <a href="https://www.xing.com/profile/Massimo_Bognanni" target="_blank" rel="noopener">Massimo Bognanni</a> am Ende seines Buches <em>Middelhoff. Abstieg eines Star-Managers</em>, „wurde als Wunderkind gefeiert. Diente als Romanvorlage. Taugte zum Prügelknaben. Mal bewunderte ihn das Publikum, mal schlugen ihm Hass und Hohn entgegen. Nur eines war es mit Middelhoff nie: langweilig.“</p>
<p>Alles andere als langweilig ist auch das Buch Bognannis über das Leben und die Karriere des Mannes, der einmal „der schillerndste Posterboy der deutschen Wirtschaft“ war. Aufstieg und Fall des Managers <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Middelhoff" target="_blank" rel="noopener">Dr. Thomas Middelhoff</a>, das ist der Stoff, aus dem Hollywood Spielfilme macht. Und Bognanni liefert das Drehbuch. Da Middelhoff selbst ihm die Zusammenarbeit verweigerte – nicht einmal für ein Gespräch stand er dem Journalisten zur Verfügung -, machte Bognanni aus der Not eine Tugend. Er sichtete Wagenladungen von Material, sprach mit unzähligen Menschen, die den einstigen Starmanager in Freund- oder Feindschaft verbunden waren, und machte sich im Gerichtssaal ein eigenes Bild vom Auftreten eines Managers, der sich als Sonnenkönig sah und von vielen so sehr missverstanden und ungerecht behandelt fühlte. Bognanni beschränkt sich auf die Fakten und beeindruckt mit einer Unmenge an Details. Dass er gar nicht erst versucht, Middelhoff und seine irrsinnige Karriere psychologisch zu deuten, spricht für Bognanni und sein Buch.</p>
<p>Diese Biographie ist ebenso temporeich wie Middelhoffs Leben. Die Millionen- und Milliardenbeträge, welche der „Deal-Maker“ Middelhoff für sich und für die von ihm geführten Unternehmen (Bertelsmann, Arcandor) hin- und herschob, die heimlichen Absprachen in den Hinterzimmern, die Intrigen, die große Show… das alles ist für den normalsterblichen Durchschnittsleser so unglaublich, so unwirklich, wie er es nur aus dem Fernsehen oder aus Romanen kennt.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Oft sind es diejenigen Menschen, die scheitern, die uns am meisten interessieren und, ja, auch das, faszinieren. Dr. Thomas Middelhoff ist so ein Mensch. Die Biographie von Massimo Bognanni hätte auch den Titel haben können „Ich habe es doch nur gut gemeint…“. Aber „gut gemeint“, das ist, wie man weiß, nun einmal das Gegenteil von gut. <em>Middelhoff. Abstieg eines Star-Managers</em> von Massimo Bognanni  ist ein  toll geschriebenes, detailreiches, unterhaltsames und absolut lesenswertes Buch. Kaufen!</p>
<p>Damian Sicking, <a href="//www.roter-reiter.de" target="_blank" rel="noopener">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Massimo Bognanni: Middelhoff. Abstieg eines Star-Managers. Campus. 288 Seiten, 24,95 Euro, ISBN: 3593507528</p>
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		<title>Die Unglaublichen! Wie Real Madrid zum besten Fußballclub Europas wurde</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/die-unglaublichen-wie-real-madrid-zum-besten-fussballclub-europas-wurde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 16:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das richtige Timing ist im Fußball mitentscheidend. Topfit sein, wenn´s drauf ankommt, den Kopf oder den Fuß im entscheidenden Moment hinhalten und das Tor machen, die Millisekunde vor dem Gegner am Ball sein, um das Foul zu verhindern, den Auswechselspieler genau im richtigen Augenblick einwechseln...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das richtige Timing ist im Fußball mitentscheidend. Topfit sein, wenn´s drauf ankommt, den Kopf oder den Fuß im entscheidenden Moment hinhalten und das Tor machen, die Millisekunde vor dem Gegner am Ball sein, um das Foul zu verhindern, den Auswechselspieler genau im richtigen Augenblick einwechseln – alles eine Frage des Timings. Ein super Gespür für das richtige Timing hat auch der Plassen-Verlag. Denn rechtzeitig zum erneuten Champions League-Sieg des spanischen Clubs Real Madrid bringt das Kulmbacher Verlagshaus das Buch „Mythos Real Madrid“ des Sportjournalisten Kai Psotta auf den Markt.</p>
<p><strong>Die beste Fußballmannschaft Europas</strong></p>
<p><a href="http://www.realmadrid.com/en" target="_blank" rel="noopener">Real Madrid!</a> Fußballfans auf der ganzen Welt schnalzen bei diesem Namen mit der Zunge. Gerade gelang „den Königlichen“ etwas, was vor ihnen noch keinem Team gelang: Die Mannschaft um Fußballgott Christiano Ronaldo und den deutschen Nationalspieler Toni Kroos gewann am vergangenen Samstag durch einen beeindruckenden 4:1 Sieg über Juventus Turin als erste Mannschaft in der Geschichte des europäischen Fußballs die Champions-League-Meisterschaft zum zweiten Mal in Folge. Damit machte der spanische Rekordchampion den insgesamt zwölften europäischen Titel perfekt. „<a href="https://www.welt.de/sport/article165227063/Real-Madrid-ist-die-beste-Mannschaft-Europas.html" target="_blank" rel="noopener">Real Madrid ist die beste Mannschaft Europas</a>“, schlagzeilte daraufhin DIE WELT. Vermutlich ist das sogar noch untertrieben. Denn wer auf diesem Globus will dieser Mannschaft das Wasser reichen?</p>
<p><strong>Glänzender und gigantischer als alle anderen</strong></p>
<p><a href="http://www.bild.de/themen/specials/kai-psotta/psotta-kai-37939938.bild.html" target="_blank" rel="noopener">Kai Psotta</a> ist einer der renommiertesten Sportjournalisten Deutschlands. Er war lange für die BILD tätig, zuletzt als Chefreporter, und verdient heute beim Fernsehsender Sky im Bereich Live Sports seine Brötchen. In seinem neuen Buch geht er auf Spurensuche mit dem Ziel, den „Mythos Real Madrid“ zu verstehen. Psotta wollte herausfinden, was das ist, das „diesen Verein größer, glänzender und gigantischer macht als alle anderen“. Dazu hat er sich mit unzähligen Insidern unterhalten, mit Spielern, mit Ehemaligen, mit Trainern, mit Funktionären, auch mit Gegnern und Experten von der Tribüne. Er taucht tief ein in die Geschichte dieses besonderen Vereins, der nicht immer nur auf der Sonnenseite stand, und beschreibt kenntnisreich und ausführlich, wie die Spanier es geschafft haben, zu dem zu werden, was sie heute sind: zum „Mythos Real Madrid“.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> „Mythos Real Madrid“ von Kai Psotta ist ein Muss für jeden echten Fußballfan. Toll und lebendig geschrieben, mit vielen Insider-Kommentaren und dem Blick für´s Detail. Das einzige, was der eine oder andere vielleicht vermissen könnte, sind Fotos.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de/" target="_blank" rel="noopener">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Kai Psotta: Mythos Real Madrid. Eine Reise durch die Welt der Königlichen. Plassen-Verlag, 272 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 3864704324</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Kai+Psotta%3A+Mythos+Real+Madrid.&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank" rel="noopener">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<item>
		<title>Leidenschaft ist prima, reicht aber nicht, um erfolgreich zu sein</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/leidenschaft-ist-prima-reicht-aber-nicht-um-erfolgreich-zu-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 16:34:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
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		<category><![CDATA[Handball]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist noch keine drei Jahre her, da lag der Handball in Deutschland am Boden. Jedenfalls was die Nationalmannschaft betraf. Der Weltmeister von 2007 verlor damals das entscheidende Spiel, um sich für die WM in Katar zu qualifizieren (nur aufgrund einer Wildcard durfte das Team...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist noch keine drei Jahre her, da lag der Handball in Deutschland am Boden. Jedenfalls was die Nationalmannschaft betraf. Der Weltmeister von 2007 verlor damals das entscheidende Spiel, um sich für die WM in Katar zu qualifizieren (nur aufgrund einer Wildcard durfte das Team dann doch teilnehmen, spielte aber erwartungsgemäß keine Rolle). Nachdem auch schon die Europameisterschaften sowie die Olympischen Spiele ohne das deutsche Team stattgefunden hatte, markierte dies den absoluten Tiefpunkt. Es war klar: So kann es nicht weitergehen. Es musste was passieren. Die Uhr des glücklosen und überforderten Nationaltrainers Martin Heuberger war abgelaufen. Ein neuer Chefcoach musste her. Der neue Mann kam aus Island, und er veränderte alles.</p>
<p><strong>Wie Phönix aus der Asche</strong></p>
<p>Sein Name: <a href="http://dagursigurdsson.de/" target="_blank">Dagur Sigurdsson</a>. Der frühere isländische Nationalspieler, der sowohl als Spieler (Wuppertal) als auch als Trainer (Füchse Berlin) Bundesligaerfahrungen mitbrachte und zuvor schon die österreichische Nationalmannschaft trainiert hatte, schmiedete in kürzester Zeit aus einem zwar willigen, aber orientierungslosen Haufen junger Männer ein Team, das von Erfolg zu Erfolg eilte. Vorläufiger Höhepunkt: der Gewinn der Europameisterschaften zu Beginn dieses Jahres in Polen sowie die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro. Die deutsche Mannschaft war wieder da, aufgestanden wie Phönix aus der Asche, und zu verdanken hatte und hat sie es im Wesentlichen einem Mann: Dagur Sigurdsson.</p>
<p>Der sympathische Isländler hat jetzt mit Unterstützung des Journalisten Fred Sellin seine Autobiographie vorgelegt. Titel des Buches: Feuer und Eis. Es ist jedem Handballfan zu empfehlen. Toll im Erzählstil geschrieben, erfährt man nicht nur Vieles über das Leben des handballverrückten Sigurdsson und die europäische Handballszene. Sondern man lernt am Rande auch noch einige interessante Dinge über Land und Leute. So erzählt Sigurdsson etwa, dass es auf Island nur zwei Jahreszeiten gibt, nämlich „Hoffnung und Enttäuschung“. Und es geht in dem Buch auch nicht ausschließlich um Handball. Lesenswert zum Beispiel die Episode, wo Sigurdsson noch als Gymnasiast zusammen mit seinem älteren Bruder in seiner Heimatstadt Reykjavik ein Café eröffnete und sich als Unternehmer erste Sporen verdiente.</p>
<p><strong>&#8222;Preparation is 90 per cent of the success&#8220;</strong></p>
<p>Der Untertitel des Buches lautet „Mit Leidenschaft zum Erfolg“, aber wer das Buch von Sigurdsson liest, erkennt schnell, dass Leidenschaft allein nicht reicht. Mit welcher Akribie der Nationalcoach zusammen mit seinen Co-Trainern die Mannschaft zusammenstellt, die Strategien und Taktiken entwirft und sich auf die kommenden Spiele vorbereitet, das ist sehr nüchterne und harte Arbeit am Detail und hat mit Leidenschaft wenig zu tun. Davon können sich auch Firmengründer, Manager und Unternehmer eine dicke Scheibe abschneiden, ebenso von Sigurdssons glasklarer und emotionslosen Haltung, wenn es um Personalfragen geht.</p>
<p>In wenigen Wochen beginnt die <a href="http://www.t-online.de/sport/id_79518352/handball-wm-2017-spielplan-termine-und-tv-infos-im-ueberblick.html" target="_blank">Handballweltmeisterschaft in Frankreich</a>. Die deutsche Mannschaft ist mit ihrem Trainer Dagur Sigurdsson mit von der Partie. Sie zählt zu einem der Favoriten. Möglicherweise endet mit diesem Turnier Ende Januar 2017 die Amtszeit des Mannes aus Island beim Deutschen Handballbund. Es zieht ihn und seine Familie – Sigurdsson und seine Frau Ingibjörg haben drei Kinder – nach Japan. Hier, im Land der aufgehenden Sonne, hatte sich Sigurdsson bereits als aktiver Spieler mehrere Jahre sehr wohl gefühlt. Sollte er gehen – dem deutschen Handball wird er fehlen.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Ein tolles Buch für alle Handballfans! Super geschrieben, nie langweilig, mit vielen Innenansichten des Mannes, der Anfang 2016 zum „Welthandballtrainer des Jahres 2015“ gewählt worden war.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de/" target="_blank">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Dagur Sigurdsson / Fred Sellin: Feuer und Eis. Mit Leidenschaft zum Erfolg. Droemer Knaur. 304 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 3426277204</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=4DF8F6C964E72DBBFAF233E9E36F8FAB.www02?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=dagur+sigurdson+feuer+und+eis&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Durst ist schlimmer als Heimweh</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/durst-ist-schlimmer-als-heimweh/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2016 15:58:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Durst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Durst“, steht über dem Eingang des Hofbräuhauses in München, „ ist schlimmer als Heimweh.“ Wie gut, dass es Einrichtungen wie das Hofbräuhaus gibt. Denn wer hier einkehrt, der kann sich gleich gegen beide Leiden kurieren lassen: gegen den Durst helfen die dort in großen Gefäßen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Durst“, steht über dem Eingang des <a href="http://www.hofbraeuhaus.de/" target="_blank">Hofbräuhauses </a>in München, „ ist schlimmer als Heimweh.“ Wie gut, dass es Einrichtungen wie das Hofbräuhaus gibt. Denn wer hier einkehrt, der kann sich gleich gegen beide Leiden kurieren lassen: gegen den Durst helfen die dort in großen Gefäßen verteilten Getränke, und wer genug davon getrunken hat, dessen Heimweh ist dann auch schon gar nicht mehr soooo groß.</p>
<p><strong>Jetzt kann man auch einen &#8222;über den Durst lesen&#8220;</strong></p>
<p>Ja, die Sache mit dem Durst, die soll uns heute und hier beschäftigen. Denn Durst haben wir alle mal. Und hin und wieder – bei dem einen oder anderen auch öfter &#8211; kommt es vor, dass man „einen über den Durst trinkt“. Da ist ja nichts Schlimmes dran, das gehört ja irgendwie dazu, zum Leben. Umso schöner, dass man jetzt nicht nur einen über den Durst trinken, sondern auch einen über den Durst lesen kann. Und zwar, wie wir hier unterstreichen wollen, auf eine sehr schöne, sehr lehrreiche und sehr unterhaltsame Art und Weise. Wobei „lesen“ genau genommen nur die halbe Wahrheit ist. Zum Lesen kommt in diesem Fall noch das Anschauen, das Betrachten, das Versinken hinzu.</p>
<p>Wir reden über ein Buch, das ganz außergewöhnlich ist. Auf jeden Fall gehört es in das Bücherregal eines jeden Mannes oder einer jeden Frau, der/die von seinem/ihrem Lieblingsgetränk  &#8211; zum Beispiel dem Feierabendbier &#8211; mehr wissen will als die zugegebenermaßen wichtige Frage, ob die Temperatur gerade so ist, wie sie zu sein hat. Der oder die sich dafür interessiert, wo und wie das Getränke hergestellt wird, welche unterschiedlichen Varianten es gibt, aus welchen Trinkgefäßen man es zu sich nehmen kann, in welchen Erdteilen wie viel von was getrunken wird und vieles, vieles mehr. Sozusagen die Geschichten hinter dem Durst.</p>
<p><strong>Ein wunderbares Buch zum Schmökern</strong></p>
<p>Das ist das Schöne an dem Buch von Ben Gibson und Patrick Mulligan. Das Buch heißt kurz und prägnant „Über den Durst“ und besticht dadurch, dass es aus lauter äußerst interessanten und toll gestalteten Infografiken besteht. Auf diese, man kann fast sagen, spielerische Weise erfahren wir auf jeder Seite Dinge über unsere Lieblingsgetränke, die wir bisher noch nicht wussten. Wobei diese Lieblingsgetränke, so unterschiedlich sie im Einzelnen auch sind, alle eins gemeinsam haben: Es ist Alkohol drin. Bier – wetten, Sie wussten nicht, dass es so viel unterschiedliche Bierarten gibt –, Wein – mindestens so viele unterschiedliche wie Bier -, Whiskey, Gin, Scotch, Rum, Wodka und all die anderen hochprozentigen Spirituosen werden in diesem hochwertig aufgemachten Buch ausführlich vorgestellt.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong>: Ein Toast auf die Autoren Ben Gibson und Patrick Mulligan! Vielen Dank für dieses wunderbare Buch zum Schmökern für alle Liebhaber alkoholhaltiger Getränke. Macht sich auch gut unterm Weihnachtsbaum.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="http://www.Roter-Reiter.de">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Ben Gibson / Patrick Mulligan: Über den Durst. Bier, Whisky &amp; Co in Infografiken. books4success, 189 Seiten, 29,99 Euro, ISBN: 3864703972</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=00B49765284DBAB2BD31E7D79971822E.www02?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Gibson+Mulligan+%C3%BCber+den+durst&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<item>
		<title>Johan Cruyff: „Du bist so lange gestört, bis du ein Genie bist“</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/du-bist-so-lange-gestoert-bist-du-ein-genie-bist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Oct 2016 13:29:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[johann cruyff]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>7. Juli 1974, Olympiastadion München, weiß-blauer Himmel, strahlender Sonnenschein: Die deutsche Nationalmannschaft um ihren Kapitän Franz Beckenbauer wird nach 1954 zum zweiten Mal Fußballweltmeister. Der Gegner Niederlande, der nach seinem Halbfinalsieg gegen den amtierenden Champion Brasilien als Favorit ins Finale eingezogen war, musste als Vizemeister...</p>
<p>The post <a href="https://www.roter-reiter.de/du-bist-so-lange-gestoert-bist-du-ein-genie-bist/">Johan Cruyff: „Du bist so lange gestört, bis du ein Genie bist“</a> appeared first on <a href="https://www.roter-reiter.de">Roter Reiter Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>7. Juli 1974, Olympiastadion München, weiß-blauer Himmel, strahlender Sonnenschein: Die deutsche Nationalmannschaft um ihren Kapitän Franz Beckenbauer wird nach 1954 zum zweiten Mal <a href="http://www1.sportschau.de/sportschau_specials/fussball/wm2014/wm_historie/index_53.html" target="_blank">Fußballweltmeister</a>. Der Gegner Niederlande, der nach seinem Halbfinalsieg gegen den amtierenden Champion Brasilien als Favorit ins Finale eingezogen war, musste als Vizemeister die Heimreise antreten (die Höhepunkte des Spiels kann man sich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=C2OyDkSRZOU" target="_blank">hier </a>noch einmal ansehen). In den späteren Kommentaren hieß es, dass die Niederländer an ihrer eigenen Arroganz gescheitert waren. Statt nach dem frühen 1:0 den Sieg abzusichern, sei es ihr Ziel gewesen, den Gegner zu demütigen. Mannschaftskapitän des niederländischen Teams und überragender Spieler des Turniers war <a href="https://www.worldofjohancruyff.com/" target="_blank">Johann Cruyff</a>. Der Mann, der wie kein anderer den niederländischen „Totalfußball“ verkörperte und der als einer der größten Fußballspieler der Weltgeschichte gilt, ist im März dieses Jahres im Alter von 68 Jahren <a href="https://www.welt.de/sport/article153648513/Johan-Cruyff-ist-tot.html" target="_blank">gestorben</a>. Posthum erschien jetzt im Verlag Droemer Knaur seine Autobiographie „Mein Spiel“, passenderweise in der Farbe der niederländischen Nationalmannschaft: orange.</p>
<p><strong>Wo Cruyff war, war auch der Streit</strong></p>
<p>„Bis auf die Deutschen“, schreibt Cruyff im Rückblick auf das verlorene WM-Finale von 1974, „war so ziemlich jeder davon überzeugt, dass eigentlich wir hätten gewinnen müssen.“ „Johan war der bessere Spieler, aber ich war Weltmeister“, sagte einst „Kaiser“ Franz Beckenbauer über seinen Freund. Cruyff galt zeit seines Lebens nicht nur als einer der besten Spieler der Fußballgeschichte, sondern setzte auch als Trainer Akzente. Dennoch war er aufgrund seines eigenwilligen Charakters nicht unumstritten. Bei aller Genialität war Cruyff stets eine kontroverse Figur. Wo er war, war auch der Streit. Er legte sich mit Spielern, Trainern und Vereinsbossen an, wurde immer wieder als Querkopf und Diktator gebrandmarkt und hatte den Ruf, selbstherrlich und arrogant zu sein, schreibt die „<a href="http://www1.sportschau.de/sportschau_specials/fussball/wm2014/wm_historie/index_54.html" target="_blank">Sportschau</a>“ auf ihrer Webseite.</p>
<p>In seinem Lebensbericht schreibt Cruyff ausführlich über die Zerwürfnisse vor allem mit den Vereinsführungen, die er sowohl als Spieler als auch als Trainer vor allem bei <a href="http://english.ajax.nl/streams/ajax-now.htm" target="_blank">Ajax Amsterdam</a> und beim <a href="https://www.fcbarcelona.com/" target="_blank">FC Barcelona</a> immer wieder hatte. Dabei wird vor allem deutlich, dass es Cruyff immer um die Sache ging: den besten Fußball und die beste Art, eine Mannschaft zu trainieren und einen Verein zu führen. Oder sollte man richtiger sagen: Es ging ihm <strong>fast</strong> immer um die Sache. Denn wenn seine Leistung von wem auch immer nicht anerkannt wurde, dann konnte er bockig und beleidigt werden. So zum Beispiel, als die Spieler von Ajax Amsterdam 1973 ihm als Mannschaftskapitän ihr Vertrauen entzogen und stattdessen Piet Kaizer zu ihrem neuen Spielführer wählten. Für Cruyff damals ein Anlass, sich eine neue fußballerische Heimat zu suchen, die er beim FC Barcelona in Spanien dann auch fand.</p>
<p><strong>Ein MUSS für jeden Fußballfan, Trainer und Clubmanager</strong></p>
<p>In Cruyffs Autobiographie geht es von der ersten bis zur letzten Seite nur um zwei Dinge: um Johann Cruyff (was in einer Autobiographie jetzt nicht so verwunderlich ist) und um Fußball. Um nichts anderes. Das gesamte Leben von Johann Cruyff und sein gesamtes Denken drehte sich ausschließlich um Fußball. Was man in seinem Buch nicht oder nur am Rande findet, sind irgendwelche Botschaften, die mit dem Fußball nichts zu tun haben. Weisheiten, die man in anderen Biographien gerne findet, wie zum Beispiel „Was man vom Leistungssport für das Leben lernen kann“ oder dergleichen, braucht man in Cruyffs Buch nicht zu befürchten. Dafür findet man jede Menge tief durchdachter Gedanken dazu, wie der beste Fußball aussehen sollte, wie man Spieler trainiert und Vereine führt. Dass Cruyff zu Lebzeiten niemandem nach dem Munde geredet hat, häufig auf Unverständnis stieß und gegen Mauern anrennen musste, verwundert einen nicht, wenn man am Ende des Buches angelangt ist. Daher passt der Satz, mit dem Cruyff sein Buch beschließt: „Du bist so lange gestört, bis du ein Genie bist.“ Und das war Cruyff ohne Zweifel: ein Fußballgenie.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Dieses Buch ist ein MUSS für jeden echten Fußballfan. Aber auch für jeden, der im Verein als Trainer oder Manager Verantwortung übernommen hat. Denn von Cruyffs Ansichten, Anregungen und Errfahrungen kann man nur profitieren, auch wenn man sie nicht alle teilt. Aber es wäre fahrlässig, diese Chance nicht zu nutzen, von den Gedanken des Fußballgenies Johan Cruyff zu profitieren.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de/" target="_blank">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Johan Cruyff: Mein Spiel. Droemer Knaur, 317 Seiten,19,99 Euro, ISBN: 3426276968</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=johan+Cruyff+mein+spiel&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Humor für Manager, mit schönen Grüßen von Heinrich Lohse</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/humor-fuer-manager-mit-schoenen-gruessen-von-heinrich-lohse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2016 08:04:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Humor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nur noch dieses eine Kapitel&#8230; haha, lustig, ich schmeiß mich weg, okay, das nächste auch noch, sind ja nur zwei Seiten (jedes Kapitel in diesem Buch ist nicht länger als zwei Seiten)&#8230; was, so spät schon, höchste Zeit, das Licht auszuknipsen, morgen wartet ja auch...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nur noch dieses eine Kapitel&#8230; haha, lustig, ich schmeiß mich weg, okay, das nächste auch noch, sind ja nur zwei Seiten (jedes Kapitel in diesem Buch ist nicht länger als zwei Seiten)&#8230; was, so spät schon, höchste Zeit, das Licht auszuknipsen, morgen wartet ja auch wieder ein anstrengender Tag im Büro, aber komm, noch ein letztes Kapitel&#8230; haha, das war auch wieder spitze, sehr gut getroffen, so, jetzt aber wirklich das allerletzte Kapitel…</p>
<p>So geht es einem, der den Fehler macht, das Buch „Der moderne Mann“ von Thomas Tuma abends mit ins Bett zu nehmen. Man kann einfach nicht einschlafen, weil man noch mal eben das nächste Kapitel lesen muss. Es ist wie bei einer leckeren Schokolade: nur noch ein Stückchen, und nach kurzer Zeit ertappt man sich dabei, die ganze Tafel verputzt zu haben. Weil sie so lecker war. Ja, so kann man es formulieren: Tumas Buch ist eine köstliche Schokolade für Manager und Managerinnen, Geschmacksrichtung: geistreiche Unterhaltung mit ganzen Kichererbsen.</p>
<p><strong>Ein Film mit vielen Dejavu-Erlebnissen</strong></p>
<p>Wir lieben ja unser Spiegelbild, und auf Fotos interessieren wir uns am meisten für uns selbst (es sei denn, wir sind frisch verliebt). Das ist sicher ein Grund, warum die Kolumnen von Tuma, die wöchentlich im <a href="http://www.handelsblatt.com/" target="_blank">Handelsblatt </a>erscheinen, bei den Lesern so beliebt sind: Man erkennt sich wieder. Die Lektüre dieses schönen Buches ist wie das Anschauen eines Films, in dem man zwar nicht selber mitspielt, dessen Szenen man allerdings mit einem gewissen Dejavu-Erlebnis verfolgt, weil man sie so oder ähnlich selber erlebt hat. Man könnte also selber diese Hauptfigur in Tumas Film sein, dieser Herr K., ein Manager „kurz unterm Vorstand“ in irgendeinem x-beliebigen deutschen Unternehmen.  Wir fühlen mit ihm, wir leiden mit ihm und ein kleines Stück schämen wir uns auch für ihn. Denn Herr K. ist so der Typ Business-Caspar, der wir zwar nie sein wollten, den wir aber auch nicht ganz verleugnen können – zumindest dann nicht, wenn wir uns mit ein wenig Abstand selber mal im Spiegel betrachten.</p>
<p><strong>Stehen zehn Manager in Hoodies und Baseballkappe vor der Bäckerei&#8230;</strong></p>
<p>Tuma malt in seinem Buch 50 Szenen aus dem geschäftlichen und privaten Leben des Herrn K., die einen Mann zeigen, der aus einer Komödie des großen deutschen Humoristen <a href="http://jboard.loriot.de/jboard/v3/home/redirect.htmlo" target="_blank">Loriot </a>entsprungen sein könnte. Herr K. könnte problemlos als  jüngerer Bruder von Heinrich Lohse aus Loriots Lustspiel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pappa_ante_Portas" target="_blank">„Pappa ante portas“</a> durchgehen. Der Humor-Faktor ist ähnlich. Da gibt es in Tumas Buch zum Beispiel auf Seite 45f. diese köstliche Beschreibung der sonntäglichen Schlange vor der Bäckerei, die zu 90 Prozent aus wichtigen Business-Männern besteht, die total locker mit Hoodies, kunstvoll eingerissenen Jeans und Baseballkappen einen auf cooler Rebell machen. Und da man sich kennt, begrüßen sie sich „Faust an Faust wie echte Gangsta-Rapper“. Schön auch, wie Herr K., der so gerne ganz vorne stehen und Frau Doktor Schwielow aus dem Vorstand zeigen will, was für ein toller Hecht er ist, immer wieder über seine eigene Tollpatschigkeit und Lächerlichkeit stolpert, gerade wenn es um die technische Revolution geht. Motto: Der Geist ist willig, aber man kann eben nicht aus seiner Haut.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Tumas Buch ist eine köstliche Schokolade für Manager und Managerinnen, Geschmacksrichtung: geistreiche Unterhaltung mit ganzen Kichererbsen. Man kann einfach nicht aufhören zu essen, pardon, zu lesen. Ein Buch mit hohem Suchtfaktor. Auch als Geschenk ein Tipp!</p>
<p>Damian Sicking, <a href="http://www.Roter-Reiter.de">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Thomas Tuma: Der moderne Mann. 50 gesammelt Kolumnen. Gabal-Verlag, 120 Seiten, 14,90 Euro, ISBN: 3869367288</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=99D71471A1EA5D1B5EFDEE449C732CDA.www02?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=thomas+tuma+der+moderne+mann&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Noch Fragen?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/noch-fragen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2016 08:30:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Sex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Also das will ich jetzt natürlich ganz genau wissen, sozusagen als Betroffener. Oder ist in diesem Fall meine Frau die Betroffene? Egal. „Warum schlafen Männer nach dem Sex immer ein?“ fragt der Titel des Buches von Mark Leyner und Billy Goldberg, die ja mit Ihrem...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Also das will ich jetzt natürlich ganz genau wissen, sozusagen als Betroffener. Oder ist in diesem Fall meine Frau die Betroffene? Egal. „Warum schlafen Männer nach dem Sex immer ein?“ fragt der Titel des Buches von Mark Leyner und Billy Goldberg, die ja mit Ihrem vor elf Jahren erschienenen Buch „Why do men have nipples?&#8220; (deutsch: &#8222;Warum haben Männer Brustwarzen?“) einen sensationellen Überraschungsbestseller gelandet hatten. Gut, jetzt also, „Warum schlafen Männer nach dem Sex immer ein?“. Will ich, wie gesagt, wissen und daher schlage ich das Buch exakt an der Stelle auf, wo diese brisante Frage beantwortet wird, nämlich auf Seite 28. Dort erfahre ich, dass die 92-jährige Großmutter von Goldbergs Frau für dieses verbreitete „postkoitale Wegduseln“ der Männer folgende Erklärung hat: „Weil Sie so verflixt hart arbeiten.“ Hm, das mag sicher eine Rolle spielen, aber meistens  sind dafür dann  doch eher ein paar biochemische Prozesse verantwortlich, mit denen Leyner und Goldberg uns bekannt machen. Mir persönlich allerdings, da bin ich ganz ehrlich, gefällt die Erklärung der lebens- und vermutlich liebeserfahrenen Großmutter besser.</p>
<p><strong>Lustig und lehrreich</strong></p>
<p>Dies ist nur eine von 184 Fragen (wenn ich richtig gezählt habe), auf die Leyner und Goldberg, Journalist der eine, Arzt der andere, Antworten geben. Weitere Fragen sind unter anderem „Woher weiß das Aspirin, wo der Schmerz sitzt?“, „Verhelfen Blaubeeren zu einem besseren Gedächtnis?“, „Warum müssen Frauen öfter als Männer?“ , „Wieso bekommt man im Gesicht keine Gänsehaut?“ oder auch „Wozu sind Sommersprossen gut?“. Nicht alle Fragen sind, wie der Buchtitel suggeriert, „skurril“, sondern ganz alltäglich und könnten auch in der „Sendung mit der Maus“ oder einer Wissenssendung für Erwachsene behandelt werden.</p>
<p>Dieses Buch ist aber dennoch etwas Besonderes. Denn es ist einfach köstlich. Es ist so amüsant und witzig. Schon allein die Widmung ganz vorne im Buch ist Spitze. Da heißt es: „Dieses Buch ist all den kleinen Dingen gewidmet, die seine Entstehung ermöglicht, uns angeregt und den Alltag versüßt haben“. Und dann folgt eine Liste von A bis Z, unter anderem Artischocken, Austern, Bier, Espressobohnen in Schokomantel, Google und viele Dinge mehr. Auch schön die ersten Seiten, die unter der Überschrift stehen „Die obligatorische Vorbemerkung vor dem Geleitwort zum Prolog des Vorworts der Einleitung“. Man merkt auf jeder Seite, wie viel Spaß die beiden Autoren beim Verfassen dieses Buches hatten. Und es gelingt Ihnen, diesen Spaß an die Leser weiterzugeben.</p>
<p><strong>Infotainment at it´s best</strong></p>
<p>Dennoch ist das Buch, was die Substanz und die inhaltlichen Aussagen  betrifft, absolut seriös. Wie im Untertitel versprochen, geben Leyner und Goldberg „medizinisch korrekte Antworten“ auf die Fragen, die in diesem Buch behandelt werden. Sie tun dies nur eben auf eine sehr lustige und unterhaltsame Art und Weise. Infotainment at it´s best.</p>
<p>Man muss das Buch nicht in einem Rutsch und auch nicht von vorne nach hinten lesen. Am besten greift man einfach hinein ins pralle Füllhorn, und dann findet man garantiert etwas, was man schon immer wissen wollte. Und wo sollte man das Buch lesen? Überall, wo Sie wollen. Kleiner Tipp: Wenn Sie es auf dem Gästeklo deponieren, hat auch Ihr Besuch etwas davon. Vielleicht kommt er dann mit einer schönen Anregung wieder in die Runde zurück, um eine eventuelle peinliche Gesprächspause  zu überbrücken („Wisst ihr eigentlich, warum man sagt `strullen wie ein Rennpferd´?“).</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Tun Sie sich etwas Gutes: Kaufen Sie sich dieses Buch! Denn Lachen und gute Laune sind gesund. Warum, das erfahren Sie in diesem Buch auf Seite 205. Viel Vergnügen!</p>
<p>Damian Sicking, <a href="http://www.Roter-Reiter.de">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Mark Leyner / Billy Goldberg: Warum schlafen Männer nach dem Sex immer ein? Medizinisch korrekte Antworten auf skurrile Alltagsfragen. Plassen-Verlag, 247 Seiten, 12,99 Euro, ISBN: 3864704030</p>
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		<title>Der Geist ist aus der Flasche: Wird die Künstliche Intelligenz uns alle umbringen?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/der-geist-ist-aus-der-flasche-wird-die-kuenstliche-intelligenz-uns-alle-umbringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 08:32:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht um Künstliche Intelligenz. Zunächst die Story: Ein Softwareprogramm gerät außer Kontrolle und trifft selbstständig Entscheidungen. Der Mann, der diese Software mit Namen &#8222;Bluesky&#8220; programmiert hat, erkennt die Gefahr und will die Software löschen. Doch diese wehrt sich. Sie erzeugt Daten und Filme, aus...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht um Künstliche Intelligenz. Zunächst die Story: Ein Softwareprogramm gerät außer Kontrolle und trifft selbstständig Entscheidungen. Der Mann, der diese Software mit Namen &#8222;Bluesky&#8220; programmiert hat, erkennt die Gefahr und will die Software löschen. Doch diese wehrt sich. Sie erzeugt Daten und Filme, aus denen hervorgeht, dass der Programmierer ein Mörder ist. Der beteuert seine Unschuld, doch niemand glaubt ihm, auch nicht die beiden Kommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz. Irgendwann rastet er aus und ballert mit einem Gewehr im Serverraum seiner Firma wild um sich, bis er von einem Einsatzkommando der Polizei erschossen wird. Am Ende erkennen Lannert und Bootz, dass dieser Programmierer tatsächlich nicht den Mord begangen hat, sondern die angeblichen Beweise von der Software selbst hergestellt worden sind. Wie geht das denn? &#8222;Was wollen Sie, meine Herren&#8220;, fragt die Firmenchefin, &#8222;es sind Daten, Einsen und Nullen, und Daten lassen sich verändern.&#8220;</p>
<p><strong>Und der &#8222;Tatort&#8220; hat doch Recht!</strong></p>
<p>Das ist in Kürze der Plot des „<a href="http://www.daserste.de/unterhaltung/krimi/tatort/sendung/hal-100.html" target="_blank">Tatorts</a>“ vom vergangenen Sonntag Abend. Es ging um Künstliche Intelligenz (KI) und die Möglichkeiten, vor allem aber auch um die Bedrohungen, die davon ausgehen. Die Programmzeitschrift <a href="http://www.tvmovie.de/" target="_blank">TV-Movie</a> war nicht gerade begeistert von dem Film: „ziemlich unglaubwürdig“, urteilten die Kritiker und vergaben nur eine mittelmäßige Bewertung.</p>
<p>„Komplett glaubwürdig“ würde dagegen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jay_Tuck" target="_blank">Jay Tuck</a> sagen. Der Journalist und Verteidigungsexperte hat sich intensiv mit der Thematik der Künstlichen Intelligenz befasst. Seine gesammelten Erkenntnisse legt er nun in dem über 300 Seiten dicken Buch „Evolution ohne uns“ vor. Der Untertitel läßt keinen Zweifel, um was es geht: um alles! „Wird Künstliche Intelligenz uns töten?“, steht da.</p>
<p><strong>Künstliche Intelligenz: eine existenzielle Bedrohung für die gesamte Menschheit</strong></p>
<p>Ist das nicht ein kleines bisschen übertrieben?, werden Sie jetzt vielleicht fragen. Vielleicht, vielleicht aber auch nicht. Jedenfalls steht Tuck mit seiner Sorge nicht allein da, dass der Geist, den wir aus der Flasche befreit haben, uns eines Tages den Garaus machen wird. So stellt er seinen Ausführungen ein Zitat des Astrophysikers Stephen Hawking vor: „Künstliche Intelligenz kann die großartigste Errungenschaft der Menschheit werden. Bedauerlicherweise kann sie auch die letzte sein.“ Noch pessimistischer ist Tesla-Gründer Elon Musk, der mit folgenden Worten zitiert wird: „Künstliche Intelligenz ist die größte existenzielle Bedrohung für die Menschheit. Wir beschwören den Teufel.“ Das klingt nicht gut. Und eins kann ich Ihnen schon jetzt sagen: Sie sollten das Buch von Jay Tuck nicht kurz vor dem Schlafengehen lesen – denn dann sind Sie um die Nachtruhe gebracht.</p>
<p>In Tucks Buch, das er übrigens mit Hilfe seines Journalistenkollegen <a href="http://arminfuhrer.de/" target="_blank">Armin Fuhrer</a> geschrieben hat, liest sich Vieles wie Science Fiction. Das Dumme ist nur: Es ist Realität. Oder es kann Realität werden, und zwar schon bald. Künstliche Intelligenz, schreibt Tuck, ist wie Frankensteins Monster, „von der Wissenschaft ins Leben gerufen, aber demnächst jenseits unserer Kontrolle“</p>
<p><strong>&#8222;Wir kreieren ein Monstrum&#8230;&#8220;</strong></p>
<p>Die wenigsten von uns sind sich der Gefahr dessen, was das gerade passiert, bewusst. Im Gegenteil: Wir finden Künstliche Intelligenz super, denn sie macht das Leben bequemer, Produkte billiger und sie macht zudem einfach Spaß. Begeistert greifen wir nach den coolen Gadgets, die sie für uns möglich macht. Aber: „Wir kreieren ein Monstrum, das uns weit überlegen ist. Sein Wissen ist das vollständige Internet, seine Augen die weltweit vernetzten Überwachungskameras, sein Arsenal die intelligenten Waffe der Supermächte.“  Eines Tages wird KI, so Tuck, selbstständig eigene Updates entwickeln und eigene Hardware herstellen. Irgendwann könnte KI zu dem Schluss kommen, dass das Barmherzigste für die Menschheit der Gnadentod wäre, damit ihr Leiden aufhört. Oder sie könnte zu der Auffassung kommen, dass es eine bessere Verwendung für die Stoffe gibt, aus denen wir bestehen. Auch keine schöne Vorstellung.</p>
<p>Zurück zum „Tatort“: Obwohl Künstliche Intelligenz keine Gefühle und keine Emotionen hat, treibt sie eines an: die eigene Weiterentwicklung (daher das Wort „Evolution“ im Buchtitel). Und jeder, der sie daran hindern will, ist ein Feind und muss eliminiert werden. Daher ist die „Tatort“-Story für Tuck sicher nicht aus den Fingern gesogen und „ziemlich unwahrscheinlich“, wie TV-Movie geringschätzig meint. Denn wenn es ihr an den Kragen gehen soll, dann kennt die Künstliche Intelligenz keine Verwandten. Wenn sie dann die Steuerung unserer Autos übernimmt oder das Skalpell im Operationssaal führt, dann kann es schon mal zu bösen Unfällen mit anschließender Beerdigung kommen.</p>
<p>Künstliche Intelligenz, so viel steht für Tuck fest, „ist eine Konkurrenz für uns, womöglich eine tödliche Konkurrenz.“ Daher können wir die Dinge nicht einfach so laufen lassen. Sondern was wir zunächst und zwar ganz dringend brauchen, ist ein Bewusstsein für das Problem Künstliche Intelligenz. Und dann brauchen wir einen Plan, wie wir die Gefahren eindämmen wollen. Und diesen Plan brauchen wir schnell.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Bei der Lektüre dieses Buches von Jay Tuck kann einem Angst und Bange werden. Genau das ist das Ziel des Autors: Er will uns aufrütteln, damit wir uns endlich mit den Gefahren der Künstlichen Intelligenz ernsthaft befassen und darüber nachdenken, wie wir die Katastrophe verhindern können. Ein grandioses, ein erschreckendes, ein wichtiges Buch!</p>
<p>Damian Sicking, <a href="http://www.Roter-Reiter.de" target="_blank">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Jay Tuck: Evolution ohne uns. Wird Künstliche Intelligenz uns töten? Books4success, 19,99 Euro, ISBN: 3864704014</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=B69799FBA1DD1758EDF6C7450C492787.www02?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=jay+tuck+evolution+ohne+uns&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Das witzigste Wörterbuch für Leute, die Geld haben, hatten oder haben wollen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/das-witzigste-woerterbuch-fuer-leute-die-geld-haben-hatten-oder-haben-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 08:15:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenke]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Persönliche Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lesen Sie gern Wörterbücher? Blöde Frage, nicht wahr? Wer liest schon gerne Wörterbücher. Gut, man schaut rein, wenn einem die Bedeutung eines Wortes gerade nicht geläufig ist. Aber lesen? Und dann auch noch gerne? Ich verspreche Ihnen eins: Bei dem Wörterbuch, das ich Ihnen hier...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lesen Sie gern Wörterbücher? Blöde Frage, nicht wahr? Wer liest schon gerne Wörterbücher. Gut, man schaut rein, wenn einem die Bedeutung eines Wortes gerade nicht geläufig ist. Aber lesen? Und dann auch noch gerne? Ich verspreche Ihnen eins: Bei dem Wörterbuch, das ich Ihnen hier vorstelle, ist das anders. Das werden Sie lesen, und das werden Sie gerne lesen, ja Sie werden sich sogar zwingen müssen, eine Lesepause einzulegen, zum Beispiel weil das Essen fertig ist und Ihre Frau oder Ihr Mann es gar nicht schätzt, wenn Sie während des Essens mit irgendeiner Lektüre abgelenkt sind und ihm (dem Essen bzw. dem Mann) bzw. ihr (der Frau) nicht Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenken. Aber ich schweife ab.</p>
<p><strong>Dieses Wörterbuch des Teufels werden Sie lieben</strong></p>
<p>Das Buch, von dem hier die Rede ist, ist also ein Wörterbuch, und Sie werden es lieben, aber das sagte ich ja schon. Jedenfalls werden Sie es dann lieben, wenn Sie sich ein bisschen für Finanzen, Geldanlage und Börse interessieren. Und wenn Sie nicht zum Lachen in den Keller gehen müssen. Dann wären Sie nämlich ganz schön unterwegs. Denn dieses Buch bringt Sie alle Nase lang zum Lachen oder wenigstens zum Schmunzeln. „Des Teufels Wörterbuch der Finanzwelt“ des amerikanischen Finanzjournalisten <a href="http://www.jasonzweig.com/" target="_blank" rel="noopener">Jason Zweig</a> ist einfach göttlich, wenn Sie mir diesen Kalauer erlauben.</p>
<p>Das Buch hat kein Inhaltsverzeichnis, was bei Wörterbüchern ja auch völlig unüblich ist. Schön auch, dass man es überall lesen kann, also zum Beispiel an der U-Bahn-Station, in der U-Bahn dann auch, im Bett, auf dem Klo, in der Badewanne, im Stau oder auch im Urlaub (oft dasselbe wie im Stau). Und man muss auch nicht unbedingt beim Buchstaben „A“ anfangen.  Diesen schönen Buchstaben gibt es hier dann auch sogleich drei Mal hintereinander, nämlich als „<strong>AAA</strong>“. Die Definition lautet übrigens: „Üblicherweise ausgesprochen `Triple A´, doch seit Neuestem `AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAARGH!´“ Es folgt dann noch eine seriöse Erklärung, die wir uns an dieser Stelle aber sparen.</p>
<p><strong>Eine Schatztruhe für alle, die zum Lachen nicht in den Keller gehen müssen</strong></p>
<p>Wenn wir schon dabei sind: Greifen wir doch mal hinein in die Schatztruhe!</p>
<p><strong>Akquisition</strong>: Eine Transaktion, bei der ein Unternehmen zu viel für den Kauf eines anderen Unternehmens bezahlt.</p>
<p><strong>Bail Out</strong>: Was Manager einer Bank tun, gerade bevor sie sie gegen die Wand gefahren haben; auch was mit der Bank danach geschieht und den Steuerzahlern ans Bein gebunden wird. Im Ergebnis werden die Spitzenmanager der Bank je um hundert Millionen Dollar oder Euro reicher, während alle Steuerzahler um Milliarden Dollar oder Euro ärmer werden.</p>
<p><strong>Depotauszug</strong>: Dokument einer Bank, eines Broker-Hauses oder einer Investmentgesellschaft, das so angelegt ist, dass es für den Kunden unverständlich ist, wodurch dieser davon abgehalten wird, so ungebührliche Fragen zu stellen wie „Wer hat mein Geld verbrannt?“</p>
<p><strong>GAAP</strong>: Allgemein anerkannte Bilanzierungsvorschriften, die es Unternehmen ermöglichen, ihre Finanzausweise mit einer nur schwachen Verbindung zur Realität zu erstellen.</p>
<p><strong>Geschäftsbericht</strong>: Die jährlich stattfindende Schönfärberei der Finanzlage des Unternehmens, mit Hochglanzbildern lächelnder Mitarbeiter und Kunden, aufpolierten Bildern der Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens und vielen Seiten finanzieller Informationen, die so unklar und verwirrend wie möglich dargestellt werden. Die detaillierte Version des Geschäftsberichts, der 10-K-Bericht, ist hilfreicher, denn seine Fußnoten erläutern oft, wie ein Unternehmen versucht, seine Finanzierungsschwindeleien zu verbergen.</p>
<p>Leider ist es aus Platzgründen nicht möglich, weitere Kostproben aus diesem teuflisch guten Wörterbuch von Jason Zweig zu bringen. Aber seien Sie versichert: auch die übrigen Buchstaben des Alphabets halten viele witzige Definitionen und Erläuterungen bereit. Bei vielen Einträgen gibt es auch einen mehr oder weniger seriösen Teil, so dass man auch noch etwas dazu lernen kann.</p>
<p>Mein absoluter Favorit steht übrigens auf der Seite 62 des Buches und lautet so:</p>
<p><strong>Day Trader</strong>: siehe IDIOT.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong>: „Des Teufels Wörterbuch der Finanzwelt&#8220; ist ein himmliches Vergnügen für alle, die sich nur ein bisschen für Wirtschaft und Geldanlage interessieren. Kaufen Sie am besten gleich zwei Exemplare: eins für sich selbst und eins zum Verschenken.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="http://www.Roter-Reiter.de">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Jason Zweig: Des Teufels Wörterbuch der Finanzwelt. Von A wie AAA bis Z wie Zombie Fonds. Wiley-VCH, 240 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 3527508783</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Jason+Zweig+Des+Teufels+W%C3%B6rterbuch+der+Finanzwelt&amp;mainsearchSubmit=Los!" target="_blank" rel="noopener">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
<p>The post <a href="https://www.roter-reiter.de/das-witzigste-woerterbuch-fuer-leute-die-geld-haben-hatten-oder-haben-wollen/">Das witzigste Wörterbuch für Leute, die Geld haben, hatten oder haben wollen</a> appeared first on <a href="https://www.roter-reiter.de">Roter Reiter Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Männer sind so doof (Frauen aber auch)!</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/maenner-sind-doof-frauen-aber-auch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2016 08:25:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nicht arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Désirée Nick]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.roter-reiter.de/?p=5548</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frauen und Männer passen einfach nicht zusammen. Das hatte uns ja schon der große Loriot erklärt: Wer´s immer noch nicht glaubt, dem sei das neue Buch von Désirée Nick ans Herz gelegt. Désirée Nick, werden Sie jetzt womöglich überrascht die Stirn runzeln, ist das nicht...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen und Männer passen einfach nicht zusammen. Das hatte uns ja schon der große <a href="http://jboard.loriot.de/jboard/v3/home/redirect.htmlo" target="_blank">Loriot</a> erklärt: Wer´s immer noch nicht glaubt, dem sei das neue Buch von <a href="http://www.desiree-nick.de/">Désirée Nick</a> ans Herz gelegt. Désirée Nick, werden Sie jetzt womöglich überrascht die Stirn runzeln, ist das nicht die, die im Dschungelcamp ums Überleben kämpfte, grundsätzlich über alles und jeden ablästert und zudem juristisch durchgefochten hat, dass sie sich öffentlich als <a href="http://www.bild.de/regional/hannover/desiree-nick/nick-darf-weiter-ueber-prinz-heinrich-plappern-22801552.bild.html">Geliebte eines in der bunten Medienlandschaft ebenfalls recht bekannten Adligen</a> bezeichnen darf? Ja, das ist sie: Désirée Nick, die lebendgewordene <a href="http://www.bunte.de/royals/royals-weltweit/deutscher-adel/desiree-nick-die-schmutzige-trennung-von-ihrem-hannover-prinzen-238051.html" target="_blank">BUNTE-Schlagzeile</a>.</p>
<p>Im echten Leben ist „La Nick“ aber noch viel mehr: Zum Beispiel alleinerziehende Mutter und erfolgreiche Unternehmerin, die die Männerwelt längst durchschaut hat &#8211; die Frauenwelt aber auch. Sie selbst bezeichnet sich als „Urmutter aller Comedians“, und tatsächlich weiß man bei ihr nie so genau, wo die Show eigentlich aufhört. Wer über 25 Jahre Glitzerwelt überlebt hat, dem ist nichts Menschliches mehr fremd.</p>
<p><strong>Der Mann an sich ist ein Auslaufmodell </strong></p>
<p>In Ihrem neuesten Werk nimmt sich Désirée Nick mit gewohnter Scharfzüngigkeit die Männerwelt zur Brust. In „Säger und Rammler und andere Begegnungen mit der Männerwelt“  werden die Herren der Schöpfung darüber aufgeklärt, wo heute ihr Platz ist: nämlich in Baumärkten, Autohäusern, Edel-Küchen und anderen Biotopen. Die Führungsetagen in unseren Firmen werden indessen von Frauen gekapert, die nicht nur unternehmerisch denken, sondern auch noch kochen, Kinder großziehen und Norweger-Pullis für Weihnachten stricken können. Im Grunde, stellt Nick fest, ist der Mann ein Auslaufmodell.</p>
<p><strong>„Ich liebe Männer! Zumindest das Konzept.“</strong></p>
<p>Wer denkt, dass sie nun Häme über die Männerwelt ausschüttet, hat recht. „Wie kriegt man Männer stubenrein?“ lautet ein Kapitel des Buches, „Der männliche Körper ist besser designed als das männliche Hirn“ ein anderes. Eine Männerhasserin ist Nick aber keinesfalls, wie sie betont. Im Gegenteil: „Ich liebe Männer! Zumindest das Konzept.“ Und wenn sie den Bartwuchs der Hipster oder die Saufrituale am Vatertag als lächerlichen Versuch outet, Männlichkeit zu demonstrieren, dann ist das nicht nur sehr böse, sondern auch sehr komisch. Autoverkäufer und der Vater ihres Sohnes kommen übrigens auch nicht besonders gut weg.</p>
<p>Nick rechnet aber nicht nur mit den Problemzonen der Männer ab, sondern kümmert sich auch &#8222;liebevoll&#8220; um die eigenen Geschlechtsgenossinnen. Denn die sind keinen Deut besser, meistens sogar schlimmer. Der lesende Mann lernt und staunt: Neid, Hass und Missgunst regieren die Frauenwelt, und wenn es mit der Führungsetage doch nicht klappt, dann nur aus einem Grund: „Frauen halten nicht zusammen, sie tun nur so“. Da wird so viel gejammert, geflennt und gemobbt, das man am Ende doch wieder froh ist, ein Kerl zu sein.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Ein Buch für Frauen, die als „normal“ emanzipierte jeden Tag darum kämpfen, auch Weiblichkeit zeigen zu dürfen. Ein Buch für Männer, die nicht belächelt werden wollen, nur weil sie gerne kochen und ihre Kinder betreuen. Und für alle anderen eigentlich auch: gnadenlos, frech und umwerfend komisch. Oder um es mit den Worten von „La Nick“ zu sagen: „Es gibt mehr Gründe, dieses Buch zu lesen als das Kamasutra Positionen hat.“</p>
<p>Damian Sicking, <a href="www.Roter-Reiter.de">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p class="AvaHeading">Désirée Nick: Säger und Rammler und andere Begegnungen mit der Männerwelt. Heyne, 207 Seiten, 14,99 Euro, ISBN: 3453201051</p>
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