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	<title>Unternehmensgründung Archives - Roter Reiter Magazin</title>
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	<description>Das Erfolgsmagazin</description>
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		<title>Disruptiv denken</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/disruptiv-denken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 17:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt noch Gotye? Der Australier brachte 2011 mit „Somebody That I Used to Know“ einen absoluten Superhit heraus, der sich bis 2012 in den Charts hielt. Und auch mit dem dazugehörigen Album „Making Mirrors“ stürmte er über Wochen die Charts. Zeitgleich veröffentlichte Lana Del...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt noch Gotye? Der Australier brachte 2011 mit „Somebody That I Used to Know“ einen absoluten Superhit heraus, der sich bis 2012 in den Charts hielt. Und auch mit dem dazugehörigen Album „Making Mirrors“ stürmte er über Wochen die Charts. Zeitgleich veröffentlichte Lana Del Rey ihr neues Album „Born to Die“. Zu dieser Zeit war Will Page Chefökonom von Spotify.</p>
<p>Gemeinsam mit Analysten überprüfte er die Daten und erkannte: Lana Del Rey war eine viel erfolgversprechendere Investition. „Weil das Streaming die Verbrauchergewohnheiten offenlegt, erkannten wir, dass Gotye eine Eintagsfliege war.“ Und tatsächlich: Wer kennt den zweiten Song von Gotye? Eben.</p>
<p>Lana Del Rey war hingegen mit ihren folgenden Alben immer in den Charts vertreten. „Ihre Fans betrachteten ihr Album als Meisterwerk – eine ähnliche Aufmerksamkeit wurde auch Blue Jeans oder Off to the Races und vielen anderen Titeln zuteil“, fasst Page zusammen. Also: Auch wenn Gotyes Album viel höher in den Charts angesiedelt war, wurden viel mehr Songs von Lana del Reys Album intensiv gehört. Gotye-Fans kauften das Album nur, weil sie den einen Hit toll fanden.</p>
<p>Spotify hat die Musikbranche mit diesem Dreh, dem Wechsel in der Perspektive und der Analyse von Nutzerdaten, neu gedacht. „Fürs Erste ist der Wandel entscheidend: vom schlichten Wissen, wie man etwas verkauft, hin zum Verständnis dessen, wie es konsumiert wird.“ Mit diesem disruptiven Denken hat Spotify die Musikbranche aus einer anhaltenden Verlustspirale gerettet. Es werden keine Alben mehr verkauft, sondern einzelne Songs, die so aufgebaut sind, dass möglichst viele Menschen sie streamen. „Es ist jetzt ein Business, das alles – und ich meine wirklich alles – darüber weiß, wie seine Kunst konsumiert, nicht, wie oft sie verkauft wird. Es ist ein Paradigmenwechsel“, so Page.</p>
<h2>Geschäftsmodelle neu denken</h2>
<p>In seinem Buch „Disrupt!“ erzählt er von diesen Anfängen des Paradigmenwechsels und den sogenannten „Tarzan-Economics“. Die Philosophie dahinter: Man muss den entscheidenden Moment finden, um loszulassen, um sich auf die nächste Liane zu schwingen. Und damit tun sich viele Unternehmen, ja sogar ganze Branchen ziemlich schwer. Ganz klar: In der VUCA-Welt sind Risiken schwierig abzuschätzen, Datentechnologien sind noch immer vielerorts Neuland. Und auch Page zeigt die Schattenseiten auf, die er in der Musikbranche kennenlernte. Denn mit der strategischen Auswertung des Nutzerverhalten wussten Produzenten plötzlich auch, wie sie Hits für Streaming-Plattformen schreiben.</p>
<p>„Da die Songs nur Geld brachten, wenn sie länger als 30 Sekunden gestreamt wurden und unabhängig von ihrer Länge vergütet wurden, fiel uns auf, dass die Hits kürzer wurden und der Refrain sich nach vorne verschob“, erzählt er. „Die Hymnen der Vergangenheit wie etwa ,Where the Streets Have No Name‘ von U2, (..), waren in dieser neuen Welt Zeitverschwendung und verloren unserer Aufmerksamkeit.“ Die Aufmerksamkeitsökonomie mit den immer kürzer werdenden Konzentrationsspannen ist eine solche Schattenseite. Oder wie David Bowie es bereits prophezeite: „Musik ist wie fließendes Wasser geworden.“</p>
<h2>„Play the Game – Never let the Game play you“</h2>
<p>… sagte bereits Tupac Shakur. Denn disruptive Technologien werden ein Teil der Zukunft der Arbeit sein: Legal Tech löst klassische Rechtsberatung durch den Anwalt ab, Software-Lösungen ersetzen den Buchhalter und Uber sowie Airbnb haben dazu beigetragen, dass der Absprung von der traditionellen Taxi- und Zimmersuche ganz nahe scheint. In seinem Buch stellt Page acht Prinzipien vor, mit denen Gründer und Organisationen das Potenzial der Disruption für sich nutzen können. Und selbst wer nicht das nächste Spotify seiner Branche starten will und die Methoden der Datenwirtschaft eher kritisch sieht, tut gut daran, die neuen Spielregeln des Marktes zu kennen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein spannend geschriebenes Buch, das in klaren Worten eines der komplexen Themen einer neuen Wirtschaftsordnung erklärt. Und: Man bekommt richtig Lust, die Chancen der neuen Technologien zu nutzen, um die Welt ein wenig besser zu machen.<strong><br />
</strong></p>
<p>Will Page: Disrupt! Wie die Spotify-Strategie deiner Branche nutzt<br />
Campus Verlag, 2021<br />
383 Seiten, 22,00 Euro<br />
ISBN 9783593514673</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/44613030/will_page_disrupt_.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei Managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Neues Wirtschaften  </title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/neues-wirtschaften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2021 07:12:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
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		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer einen Blick auf die ökonomische und ökologische Entwicklung der vergangenen Jahre und Jahrzehnte wirft, der weiß: Hier stimmt etwas nicht. Es gibt ein Ungleichgewicht, bei dem unsere Umwelt, aber auch der Mensch den Kürzeren zieht. Können wir das wollen? Sicher nicht. Aber es gibt...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer einen Blick auf die ökonomische und ökologische Entwicklung der vergangenen Jahre und Jahrzehnte wirft, der weiß: Hier stimmt etwas nicht. Es gibt ein Ungleichgewicht, bei dem unsere Umwelt, aber auch der Mensch den Kürzeren zieht. Können wir das wollen? Sicher nicht. Aber es gibt Hoffnung, denn es steht eine neue Generation an Unternehmern in den Startlöchern, die beides vereinen, Ökonomie und Ökologie. Jule und Lukas Bosch stellen in ihrem Buch „ÖKOnomie“ Wirtschaftsaktivisten vor, die bereits jetzt Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit in Einklang bringen.</p>
<h2>Wenn zwei sich streiten, rettet der Dritte die Welt</h2>
<p>Autos verursachen weltweit 18 Prozent der umweltschädlichen Emissionen. Wer heute noch mit dem Benziner oder Diesel durch deutsche Innenstädte fährt, der muss schon gute Gründe haben. An keinem Thema scheiden sich die Geister von Klimaschützern und Autofans so extrem und emotional. Dabei muss das nicht sein, wie Laurin Hahn und seine Mitstreiter zeigen. Zusammen drückten sie die Schulbank auf einer Walldorf-Schule, machten Abitur und entwickelten direkt danach ein E-Auto, das mit Sonnenenergie fährt. Das notwendige Geld sammelten sie per Crowdfunding.</p>
<p>Ein wunderbares Beispiel dafür, welche tollen Möglichkeiten es heute gibt, gute Unternehmensideen mit der Hilfe von vielen in die Tat umzusetzen. Während Politik und Automobilwirtschaft noch immer Zahlen wälzen und in der breiten Gesellschaft zwei Fronten – „Ohne meinen Diesel kann ich nicht leben“ und „Ich kann nicht ohne mein Fahrrad“ – aufeinanderprallen, geht Sono Motors, so der Name des Start-ups, voraussichtlich ab 2022 mit dem Solarauto aus Bayern in Serienproduktion. Ein klimafreundliches Auto aus regenerativer Energie – das passt vielleicht für beide Seiten.</p>
<h2>Wirtschaft nachhaltig denken</h2>
<p>Möchten wir die anhaltende Klimakrise und die Dysfunktionen der bestehenden Wirtschaftsmodelle wirklich angehen, müssen wir aufhören, Wirtschaft und Ökologie gegeneinander auszuspielen, sie als gegensätzlich wahrzunehmen. „In dieser Betrachtung wäre die Wirtschaft nicht das größte Problem, sondern ein maßgeblicher Teil der Lösung, eine sorgsam haushaltende Wirtschaft ohne brennenden Planeten“, sagen die Autoren, die beide Innovationsprozesse in Unternehmen begleiten und Design Thinking am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam studierten. „Was wäre, wenn es Unternehmen gäbe, die in ihrem eigenen Wachstum als Katalysator für Ökowachstum fungieren?“, fragen sie.</p>
<p>In ihrem Buch sprechen sie mit über 20 Unternehmensaktivisten, die genau dieses Ziel angehen. Sie wirtschaften bereits möglichst nachhaltig, erzielen Gewinne und leisten dabei ökologisch wertvolle Arbeit. Darunter sind bekannte Gesichter wie Milena Glimbovski, eine der ersten Gründer von Unverpackt-Läden, oder Louisa Dellert, die als Influencerin und Aktivistin für Nachhaltigkeit eintritt. Impact-Unternehmen wie Patagonia oder die Investitions-Plattform bettervest zeigen wiederum, dass auch in größeren Unternehmensstrukturen Platz für ökologische Werte und Ziele ist. Sie zeigen: Wir können, wenn wir nur wollen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Öko-nomie: Ökologische Ziele mit wirtschaftlichen Interessen vereinen – das ist nicht zu schön, um wahr zu sein, das zeigt dieses Buch eindrücklich. Jule und Lukas Bosch haben ein praktisches Handbuch Führungskräfte und Unternehmer entwickelt, die gern innovative Ideen für nachhaltiges Wirtschaften entdecken möchten. Es ist faktenbasiert und macht dabei trotzdem die Vision einer nachhaltigen (Wirtschafts-)Welt greifbar. Sehr inspirierend!</p>
<p>Jule Bosch, Lukas Bosch: ÖKOnomie: So retten führende Unternehmensaktivist*innen unsere Zukunft: Erfolgsstrategien aus der Praxis<br />
Campus Verlag, 2020<br />
34,95 Euro, 280 Seiten, inkl. E-Book</p>
<p>ISBN 978-3-59351-364-5</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/43968536/jule_bosch_lukas_bosch_oekonomie.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ziele für 2021: Gründen in 90 Tagen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/ziele-fuer-2021-gruenden-in-90-tagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Dec 2020 20:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moritz Gomm hatte alles, wovon er jemals geträumt hatte. Der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere führte ihn 2018 nach Hongkong, wo er für sein Unternehmen eine neue Niederlassung aufbauen konnte, innerhalb von einem Jahr wuchs das Team auf 20 Mitarbeiter*innen an. „Beruflich war ich erfolgreich und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Moritz Gomm hatte alles, wovon er jemals geträumt hatte. Der Höhepunkt seiner bisherigen Karriere führte ihn 2018 nach Hongkong, wo er für sein Unternehmen eine neue Niederlassung aufbauen konnte, innerhalb von einem Jahr wuchs das Team auf 20 Mitarbeiter*innen an.</p>
<p>„Beruflich war ich erfolgreich und die für die ganze Familie war das eine spannende Zeit in Asien“, erinnert sich der Gründer, Start-up-Coach und Innovations-Berater.  Von außen betrachtet lief alles gut, aber sein Körper sendete ihm eindeutige Signale. Panikattacken und ein Tinnitus waren der Beginn, es folgten schwere Depressionen, die ihm endgültig klarmachten, dass er etwas in seinem Leben ändern musste. Wie viele Menschen stellte sich Moritz Gomm nach einer solchen Krise die Frage: „Ist das der richtige Weg? Ist es das, was mich glücklich macht?“ Vom Job ließ er sich erst einmal freistellen, er fuhr Fahrrad anstatt Auto und stieg auf eine vegetarische Ernährung um.</p>
<h2>Was möchte ich wirklich vom Leben?</h2>
<p>„In unserer Kindheit lernen wir von unseren Eltern, unserem Umfeld und den Medien, was richtig ist – und was nicht“, so Gomm. Mit gewachsener Persönlichkeit und ein paar Jahren Erfahrung sollten wir unsere Motivation und unsere Ziele jedoch immer wieder hinterfragen und an die aktuelle Lebensphase anpassen. „Wenn wir uns zwingen so zu leben, wie es andere von uns erwarten, unterdrücken wir unsere inneren Antriebe und unser eigentliches Wesen.“ Wer nun also in einem langweiligen Job oder im falschen Leben feststeckt, der sollte sich seiner wahren Berufung bewusst werden und überlegen, wie er diese in einem eigenen Business umsetzt.</p>
<p>Nur die wenigsten haben den Mut, vom bisherigen Lebensweg abzuweichen und noch einmal von vorne zu beginnen. Moritz Gomm stellt solche Menschen vor. Da ist der Investmentbanker, der sich zum Bio-Winzer ausbilden lässt, der Unternehmensberater, der von zu Hause als Lieferkoch arbeitet, um näher bei seiner Familie zu sein, oder die Anwältin, die den Job an den Nagel hängt, um Kindergärten aufzubauen.</p>
<h2>Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit</h2>
<p>Mit seinem Buch „Gründen in 90 Tagen“ unterstützt Moritz Gomm mutige und neugierige Menschen dabei, in 90 Tagen die eigene Berufung zu finden, sich Ziele für das eigene Business zu setzen und ins Machen zu kommen. Während Moritz Gomm im ersten Teil des Buches seine eigene spannende Geschichte erzählt, werden im zweiten Teil 90 Schritte für 90 Tage vorgestellt. Stück für Stück entsteht die Gründungsidee und geht es an die Umsetzung. Durch die klar aufeinander aufbauenden Schritte können zukünftige Gründer*innen selbst entscheiden, in welchem Tempo sie die Aufgaben bewältigen und so ihre Gründung auch neben dem Hauptberuf umsetzen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Moritz Gomm teilt sein Buch in einen inspirierenden ersten Teil, den Leser*innen im Lese-Modus durchgehen. Im zweiten Teil mit seinen 90 Aufgaben sollen die Gründer*innen direkt in den Machen-Modus kommen. Das macht den Gründer-Ratgeber sehr hilfreich und gibt ihm einen Workbook-Charakter, der das Buch zu einem wichtigen Baustein für eine erfolgreiche Gründung macht.</p>
<p>Moritz Gomm: Gründen in 90 Tagen. Schritt für Schritt in die erfolgreiche Selbstständigkeit – ohne gleich den Job zu kündigen<br />
Metropolitan Verlag, 2020<br />
260 Seiten, 29,95 Euro<br />
ISBN 978-3-96186-050-0</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/43435519/moritz_gomm_gruenden_in_90_tagen.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Erst testen – dann launchen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/erst-testen-dann-launchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 10:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob Start-up, mittelständisches Unternehmen oder Selbstständiger: Wer erfolgreich sein möchte, der muss sich stetig weiterentwickeln, Leistungen und Produkte optimieren und neue Wege gehen. David Bland und Alexander Osterwalder zeigen in ihrem Arbeitsbuch „Testing Business Ideas“, wie Ideen auf ihren Erfolg getestet werden, bevor sie die...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Start-up, mittelständisches Unternehmen oder Selbstständiger: Wer erfolgreich sein möchte, der muss sich stetig weiterentwickeln, Leistungen und Produkte optimieren und neue Wege gehen. David Bland und Alexander Osterwalder zeigen in ihrem Arbeitsbuch „Testing Business Ideas“, wie Ideen auf ihren Erfolg getestet werden, bevor sie die Kundschaft erreichen.<span id="more-7658"></span></p>
<h2>44 Experimente</h2>
<p>In dem sehr ansprechend gestalteten Arbeitsbuch finden Unternehmen wie auch Freelancer eine Experimentsammlung, die sowohl für Produkte und Dienstleistungen als auch für Software anwendbar ist. Die beiden Autoren möchten so eine möglichst große Breite an Anwendungsgebieten aufmachen – jeder kann sich den Test heraussuchen, der am besten zum eigenen Business und dem Case passt. Neben den Experimenten, die einen Großteil des Buches einnehmen, gibt es in den Abschnitten „Gestalten“, „Testen“ und „Einstellung“ weitere Tipps für das Auswerten der Tests und einen erfolgreichen Launch.</p>
<h2>Bestes Wissen aus San Francisco und der Schweiz</h2>
<p>Hinter dem Arbeitsbuch stehen David Bland und der Schweizer Alexander Osterwalder. Bland ist Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens Precoil in San Francisco, Osterwalder ist Geschäftsführer von Strategyzer. Alexander Osterwalder veröffentlichte gemeinsam mit Yves Pigneur bereits das Handbuch „Business Model Generation“, in dem er eine praktische Anleitung für das von ihm entwickelte Business Model Canvas anbietet. „Testing Business Ideas“ ist eine ideale Ergänzung dazu und setzt einen Schritt vorher ein.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>40 Experimente kurz und knapp vorgestellt: Ein sehr klares und gestalterisch interessant umgesetztes Arbeitsbuch, das dazu einlädt, sofort ins Machen zu kommen.</p>
<p>David Bland, Alexander Osterwalder: Testing Business Ideas. Mit kleinem Einsatz durch schnelle Experimente zu großen Gewinnen.<br />
Campus Verlag, Frankfurt/Main 2020<br />
362 Seiten, 34,95 Euro<br />
ISBN: 3593511967</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/41983650/david_bland_alexander_osterwalder_testing_business_ideas.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<item>
		<title>&#8222;Netzwerken ist was für Idioten&#8220; &#8211; ein Business Punk provoziert</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/netzwerken-ist-was-fuer-idioten-ein-business-punk-provoziert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Sep 2016 07:10:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Die besten Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die beiden Schotten James Watt und Martin Dickie lieben Bier und das nicht erst seit heute. Sie lieben allerdings besonderes Bier, und da es dieses in ihrem Heimatland nicht zu kaufen gab, gründeten sie im Jahr 2007 ihre eigene Brauerei, nannten sie BrewDog und mischten...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die beiden Schotten James Watt und Martin Dickie lieben Bier und das nicht erst seit heute. Sie lieben allerdings besonderes Bier, und da es dieses in ihrem Heimatland nicht zu kaufen gab, gründeten sie im Jahr 2007 ihre eigene Brauerei, nannten sie <a href="https://www.brewdog.com/" target="_blank" rel="noopener">BrewDog</a> und mischten schon bald den britischen Biermarkt auf. Das von ihnen hergestellte Craft Beer &#8211; unter <a href="http://www.bierclub.de/aktuell/bierlexikon/was-ist-craft-beer" target="_blank" rel="noopener">Craft Beer</a> versteht man Biere mit eigenem Charakter oder Biere, die sich von der Masse abheben – unterschied sich  von den üblichen Bieren nicht  nur durch seinen ungewöhnlichen Geschmack, sondern auch durch seinen hohen Alkoholgehalt von über 30 Prozent, in der Spitze sogar 55 Prozent Alkoholgehalt. Schnell stellte sich heraus, dass das von Watt und Dickie hergestellte Bier nicht nur den Firmengründern selbst gut schmeckte. Heute ist ihr Unternehmen BrewDog eine weit über die britischen Grenzen hinaus erfolgreiche Brauerei mit eigenen Bars in zahlreichen Metropolen dieser Welt.</p>
<p><strong>&#8222;Gründe kein Geschäft, führe einen Feldzug&#8220;</strong></p>
<p>Einer der Gründer, James Watt, hat jetzt ein Buch veröffentlicht, in dem er die Grundsätze beschreibt, nach denen er und sein Kumpel James Watt die Firma gegründet und etabliert haben. Das Buch ist genauso ungewöhnlich und unkonventionell wie das Bier, das sie brauen. Schon der Titel „Business für Punks“ zeigt, dass wir es hier nicht mit einem der üblichen Ratgeberbücher für Gründer zu tun haben. Der Blick ins Inhaltsverzeichnis bestätigt diesen Eindruck. Die Kapitelüberschriften lauten unter anderem:</p>
<ul>
<li>Gründe kein Geschäft, führe einen Feldzug</li>
<li>Sei ein selbstsüchtiger Mistkerl und ignoriere Ratschläge</li>
<li>Vergeude deine Zeit nicht mit Bullshit-Business-Plänen</li>
<li>Sorg dafür, dass man dich hasst</li>
<li>Erst handeln, dann denken</li>
<li>Netzwerken ist was für Idioten</li>
<li>Vernünftig sein ist was für anspruchslose Weicheier</li>
</ul>
<p>In diesem Stile (PUNK!) geht es im Lauftext weiter. Ein paar Beispiel gefällig? Bitte schön. Über Motivationsredner sagt Watt: „Das sind alles nutzlose, geldgierige Scharlatane. Man sollte sie verbrennen wie Hexen.“ Marktlücken sind ebenfalls etwas, was Watt nicht mag: „Falls dir irgendjemand sagt, du sollst nach einer Marktlücke Ausschau halten, dann jag ihn zum Teufel. Ich habe keinen blassen Schimmer, warum jemand so etwas Dämliches tun sollte. Diese eingebildete Lücke (…) ist der schnellste Weg ins Aus.“  Netzwerken hält er ebenfalls für total überflüssig. O-Ton Watt: „Netzwerken ist wirklich was für Idioten., berauscht von der Illusion ihrer eigenen Bedeutsamkeit. Sie füttern ihre zerbrechlichen Egos mit lauwarmen Canapés, billigem Champagner und Schulterklopfen ihrer Idiotenkollegen.“ So geht es munter weiter über insgesamt rund 250 Seiten. Punk halt.</p>
<p><strong>&#8222;Aus Fehlern zu lernen ist was für Loser!&#8220;</strong></p>
<p>Watts Buch unterscheidet sich nicht nur durch seine markige Sprache von den üblichen Ratgeberbüchern. Auch inhaltlich wirft er so manche Regel auf den Scheiterhaufen. Verkaufen zum Beispiel hält er für überflüssig. Zumindest am Anfang. Zuerst, schreibt er, kommt es darauf an, ein wirklich erstklassiges, einzigartiges Produkt oder eine Dienstleistung zu kreieren: „Du musst dich darauf konzentrieren, etwas wirklich Beachtliches zu machen, etwas Tolles, etwas, das die Leute verzweifelt haben wollen.“ Dann kommen die Kunden schon von selbst. Oder die Sache mit Fehlern, aus denen man lernen soll. Quatsch mit Soße, sagt Watt: „Aus Fehlern zu lernen ist was für Loser! Trost in der Tatsache zu finden, dass Fehler dich manchmal etwas lehren, ist jene dämliche Logik, die von geringeren Sterblichen verwendet wird, um damit ihre eigenen Unzulänglichkeiten zu rechtfertigen.“ Peng, das sitzt.</p>
<p>Wenn Sie jetzt den Eindruck gewonnen haben, das Buch von James Watt sei eine einzige Provokation, dann kann ich Sie beruhigen (oder enttäuschen, je nachdem). Sehr, sehr Vieles von dem, was der Punk Watt sagt, steht auch in anderen „un-punkigen“, bürgerlich-seriösen Büchern für Gründer. Nur eben nicht so bissig, so lautstark und, ja, auch das, so lustig. Ich jedenfalls habe mich bei der Lektüre wirklich sehr gut unterhalten gefühlt. Und man muss ja nicht alles gut und richtig finden, was Watt schreibt. Denn wie sagt er selbst: „Ignoriere Ratschläge!“</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Ein brutal starkes Buch! Sprachlich wie inhaltlich ein Kontrapunkt zur üblichen Ratgeberliteratur für Gründer. Man muss nicht jede Meinung teilen, um Freude an diesem Buch zu haben. Und eins steht zudem fest: Dümmer wird man durch die Lektüre ebenfalls nicht. Im Gegenteil. Daher: Volle Punktzahl.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="http://www.Roter-Reiter.de">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>James Watt:  Business für Punks. Brich alle Regeln! Redline, 256 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 3868816429</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=James+Watt+business+f%C3%BCr+punks&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank" rel="noopener">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
<p>The post <a href="https://www.roter-reiter.de/netzwerken-ist-was-fuer-idioten-ein-business-punk-provoziert/">&#8222;Netzwerken ist was für Idioten&#8220; &#8211; ein Business Punk provoziert</a> appeared first on <a href="https://www.roter-reiter.de">Roter Reiter Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Unternehmensgründung: Trauen Sie sich, ohne Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/unternehmensgruendung-trauen-sie-sich-ohne-fallschirm-aus-dem-flugzeug-zu-springen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2016 09:52:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>90 Prozent aller Unternehmungsgründungen scheitern innerhalb von fünf Jahren. Sagt die Statistik. Von diesen zehn Prozent, welche die ersten fünf Jahren überleben, gehen noch einmal 90 Prozent vor Ablauf des zehnten Jahres bankrott. Mit anderen Worten: Rund 99 Prozent aller Neugründungen scheitern innerhalb von zehn...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>90 Prozent aller Unternehmungsgründungen scheitern innerhalb von fünf Jahren. Sagt die Statistik. Von diesen zehn Prozent, welche die ersten fünf Jahren überleben, gehen noch einmal 90 Prozent vor Ablauf des zehnten Jahres bankrott. Mit anderen Worten: Rund 99 Prozent aller Neugründungen scheitern innerhalb von zehn Jahren. So, und jetzt frage ich Sie: Wäre man angesichts dieser doch sehr ernüchternden Zahlen nicht mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn man eine Firma gründet? Und dafür vielleicht sogar seinen sicheren und gut bezahlten Job aufgibt?</p>
<p>Doch damit nicht genug. Auf Seite 59 seines Buches „Bevor du deinen Job kündigst…“, dem ich übrigens auch die obigen statistischen Angaben entnommen habe, schreibt der amerikanische Seriengründer, Unternehmer und Bestsellerautor <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Kiyosaki" target="_blank">Robert T. Kiyosak</a>i: „Vor vielen Jahrhunderten versuchten Alchemisten, Blei in Gold zu verwandeln. Die Aufgabe eines Unternehmers ist es, eine Idee in Gold zu verwandeln.“ Oh je, das klingt nicht gut: Wenn die Unternehmensgründung bzw. der Aufbau eines Unternehmens so erfolgversprechend ist wie der Versuch, Blei in Gold umzuwandeln, dann Gute Nacht! Denn das hatte ja damals nicht so gut geklappt.</p>
<p><strong>Ein MUSS für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Firma zu gründen</strong></p>
<p>Die Lektüre dieses Buches von Kiyosaki ist ein MUSS für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Firma zu gründen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Büchern dieses Genres, die jeden ermuntern, sich selbstständig zu machen und eine Firma zu gründen, hat Kiyosaki keine rosarote Brille zu verteilen. Im Gegenteil. Die meisten Menschen, schreibt er, sind ungeeignet, eine Firma zu gründen. Sie sind als Angestellte besser aufgehoben. Der wesentliche Grund dafür liegt in dem völlig unterschiedlichen Mindsetting des Unternehmers und des Angestellten. Der Unternehmer, schreibt Kiyosaki, ist geprägt von einem tief sitzenden „Wunsch nach Freiheit“, während beim Angestellten der „Wunsch nach Sicherheit“ im Vordergrund steht. Unternehmer und Angestellte, schreibt er weiter, leben in zwei völlig unterschiedlichen Welten. Die meisten, die versuchen, in der Welt des anderen Fuß zu fassen, scheitern.</p>
<p><strong>Der Unternehmer und der Angestellte leben in zwei komplett anderen Welten</strong></p>
<p>In welcher Welt leben Sie bzw. in welcher Welt möchten Sie leben? Und haben Sie das Zeug dazu? Das ist die Frage, mit der Kiyosaki den Leser konfrontiert. Das ist überaus hilfreich. Denn es bewahrt uns womöglich davor, einen sehr großen Fehler zu machen. Es geht um die Frage: Wie muss man ticken, um als Unternehmer eine Chance zu haben und dauerhaft erfolgreich zu sein? Dazu bringt Kiyosaki folgendes plastische Beispiel:</p>
<p style="padding-left: 30px">„Ein Unternehmen zu gründen ist, als ob man ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springt. Mitten im freien Fall beginnt der Unternehmer einen Fallschirm zusammenzubasteln und hofft, dass er sich öffnet, bevor er auf der Erde aufschlägt. Wenn der Unternehmer am Boden aufschlägt, bevor der Fallschirm fertig ist, wird es sehr schwierig, wieder in das Flugzeug zu klettern und es noch einmal zu versuchen.“</p>
<p>Ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springen? Sind Sie so verrückt, das zu wagen? Falls nicht, lassen Sie es lieber bleiben – also das mit der Unternehmungsgründung. Die meisten von uns sind einfach die besseren und erfolgreicheren Angestellten. Das ist ja im Übrigen überhaupt nicht schlimm und auch gar kein Makel. Man kann in der Regel nur nicht so reich werden und sich einen Ferrari kaufen. Aber sich darüber klar zu werden, wie man tickt, ist ein großer Schritt, um sich mit einer Unternehmensgründung nicht ins Unglück zu stürzen. Der Buchtitel „Bevor du deinen Job kündigst…“ läßt sich daher am besten so vervollständigen: „…solltest du dir das gut überlegen“.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong>: „Bevor du deinen Job kündigst…“ von Robert T. Kiyosaki ist eines der besten Bücher, die man zum Thema Unternehmensgründung kaufen kann. Wie gesagt: ein Muss für jeden, der mit dem Gedanken spielt, sich auf das Abenteuer einzulassen und ohne Fallschirm aus dem Flugzeug zu springen.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="http://www.Roter-Reiter.de">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Robert T. Kiyosaki: „Bevor du deinen Job kündigst…10 praktische Lektionen für Gründer, um ein Millionen-Business aufzubauen. Finanzbuch Verlag, 249 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 3898799719</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=C55FFA059E131AFD46B831D87C0EF129.www02?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Robert+Kiyosaki+Bevor+du+deinen+Job+k%C3%BCndigst&amp;mainsearchSubmit=Los!" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Unternehmensgründung für Künstler und Kreative</title>
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		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2016 08:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Glücklich leben]]></category>
		<category><![CDATA[Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Das Leben ist der Güter höchstes nicht“, singt der Chor am Ende des Dramas „Die Braut von Messina“ von Friedrich Schiller. Stimmt genau, sagen mehr als 200 Jahre nach der Uraufführung des Trauerspiels Catharina Bruns und Sophie Peters. Schiller hatte recht. Zumindest das Leben als...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Das Leben ist der Güter höchstes nicht“, singt der Chor am Ende des Dramas „Die Braut von Messina“ von <a href="http://www.friedrich-von-schiller.de/" target="_blank">Friedrich Schiller</a>. Stimmt genau, sagen mehr als 200 Jahre nach der Uraufführung des Trauerspiels <a href="http://www.hello-handmade.com/ueber-uns/" target="_blank">Catharina Bruns und Sophie Peters</a>. Schiller hatte recht. Zumindest das Leben als Angestellter bzw. als sogenannter abhängig Beschäftigter ist für Bruns und Peter der Güter höchstes nicht. „Sinn und Selbstverwirklichung“ sowie „Freiheit und Selbstbestimmung“ findet man dort nur selten, sagen sie. Diese Voraussetzungen des Glücks findet man nur in der Selbstständigkeit.</p>
<p>Schon wieder ein Buch über die Vorzüge des freien Unternehmertums, mag jetzt vielleicht mancher denken. Ja, stimmt, schon wieder ein Buch über die Vorzüge des freien Unternehmertums. Aber dieses Buch ist anders, speziell. Vor allem wendet es sich an eine spezielle Zielgruppe. Nämlich an alle Künstler und Kreative, die bisher meist vergeblich darauf warteten, dass sie nun endlich entdeckt werden oder die in irgendeinem angestellten Arbeitsverhältnis versauern und davon träumen, ihre Kreativität zum Beruf zu machen und damit ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.</p>
<p><strong>Das Leben leben können, das man sich wünscht</strong></p>
<p>Es geht in diesem Buch also nicht darum, ein Unternehmen zu gründen, um damit viel Geld zu verdienen. Im Gegenteil. Die Autorinnen wollen kreativen Talenten Mut zu machen, ihr eigenes Unternehmen zu gründen, um ein besseres und glücklicheres Leben zu führen. Das ist die Mission von Bruns und Fester. „Die Selbstständigkeit“, schreiben sie, „macht nur dann Spaß, wenn sie dabei hilft, das Leben leben zu können, das man sich wünscht.“ Deshalb haben sie auch mit der modernen Start-up-Kultur nichts am Hut. Diese Firmengründer, die ihr geplantes schnelles Wachstum oft nur mit Hilfe von Venture Capital stemmen können, begeben sich ja wieder in neue Abhängigkeiten, nämlich in die ihrer Geldgeber mit ihren hohen Renditeerwartungen. Freiheit und Selbstbestimmung bleiben da ganz schnell auf der Strecke.</p>
<p>Trotz ihrer Skepsis gegenüber der vorherrschenden Arbeitskultur sind Bruns und Peter aber keine abgehobenen oder esoterischen Weltverbesserer. Sie stehen mit beiden Beinen auf der Erde. Da wir nicht im Schlaraffenland leben, in dem uns die gebratenen Tauben in den Mund fliegen, muss auch der Künstler, der Florist, der Fotograf, der Grafikdesigner Geld verdienen. Was ja auch nichts Anrüchiges ist. Geld stinkt nicht (zumindest nicht notwendigerweise). Im Gegenteil: Wenn andere Menschen bereit sind, für das, was man tut oder was man herstellt, Geld auszugeben, dann ist das schließlich auch eine Form der Anerkennung. Und darüber darf sich der Künstler und der Kreative ruhig freuen.</p>
<p><strong>Man muss nicht gleich alle Brücken hinter sich abreißen</strong></p>
<p>Das Buch von Bruns und Peter ist über weite Strecken wie ein Brief geschrieben (es gibt folgerichtig am Schluss auch eine Grußformel). Ein Brief an die Zauderer und Verzagten, es mit der Selbstständigkeit doch einfach mal zu probieren. Dazu muss man nicht sofort alle Brücken hinter sich niederreißen und vielleicht seinen Job kündigen. Man kann auch zunächst einmal klein und nebenberuflich anfangen und sich allmählich nach vorne tasten. Bruns und Peter sprechen aus eigenen Erfahrungen und machen keinen Bogen um die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die auf einen zukommen und die zu überwinden sind. Dazu zählen natürlich auch die ganzen formalen Dinge wie die geeignete Rechtsform der Unternehmung, Steuern, Versicherungen, Recht und Gesetz. Darauf gehen die Autorinnen im letzten Teil ein. Dieser ist mit rund 20 Seiten aber recht kurz gehalten, und das aus gutem Grund. Bruns und Peter wollen ja schließlich Mut machen und nicht abschrecken. Und das tun sie auf den ersten 190 Seiten des Buches.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Ein lesenswertes Buch für alle Menschen, die davon träumen, aus ihrem kreativen Talent einen Beruf zu machen, der sie und ihre Familie ernährt.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de/" target="_blank">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p class="AvaHeading">Catharina Bruns, Sophie Pester: Frei sein statt frei haben. Mit den eigenen Ideen in die kreative berufliche Selbstständigkeit. Campus, 238 Seiten, 22,00 Euro, ISBN: 3593505150</p>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Bruns+pester+frei+sein+statt+frei+haben&amp;mainsearchSubmit=Los!" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen.</a></p>
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		<title>Damit aus Studenten erfolgreiche Unternehmensgründer werden</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/damit-aus-studenten-erfolgreiche-unternehmensgruender-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2016 09:34:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sein eigener Chef sein, etwas bewegen, gestalten, und natürlich steinreich werden  – davon träumen viele junge Menschen während ihres Studiums. Bei dem Traum muss es nicht bleiben. Die Voraussetzungen, eine eigene Firma zu gründen und durchzustarten, sind wohl im ganzen restlichen Leben nicht mehr so...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sein eigener Chef sein, etwas bewegen, gestalten, und natürlich steinreich werden  – davon träumen viele junge Menschen während ihres Studiums. Bei dem Traum muss es nicht bleiben. Die Voraussetzungen, eine eigene Firma zu gründen und durchzustarten, sind wohl im ganzen restlichen Leben nicht mehr so gut wie mit Mitte 20, Anfang 30. Warum? Weil die jungen Unternehmensgründer</p>
<ul>
<li>noch keine großen Ansprüche an die eigene Lebensführung (Luxus) haben</li>
<li>noch wenig zu verlieren haben</li>
<li>die Risikobereitschaft hoch ist</li>
<li>das fachliche Know-how auf dem aktuellen Stand ist</li>
</ul>
<p><strong>Gute Voraussetzungen, aber auch ein paar Steine, die im Weg liegen</strong></p>
<p>Wie gesagt: Die Voraussetzungen sind gut. Einerseits. Andererseits liegen da aber auch ein paar Steine im Weg, die weggeräumt werden müssen:</p>
<ul>
<li>Das über das fachspezifische Wissen hinausgehende notwendige Know-how in kaufmännischer, rechtlicher und steuerlicher Hinsicht fehlt</li>
<li>Die eigene psychische Belastbarkeit wird häufig überschätzt</li>
<li>Der Wettbewerb wird oft unterschätzt</li>
<li>Die notwendige Erfahrung und Reputation für die Kundenakquise fehlt</li>
<li>Es fehlt an Geld</li>
</ul>
<p>Darüber sollte man sich im Klaren sein, bevor man den Sprung in die Unternehmensgründung und Selbstständigkeit wagt. Dabei helfen, dass man keinen schmerzhaften Bauchklatscher macht, wollen die beiden Wirtschaftsprofessoren<a href="http://www.hs-furtwangen.de/kontakte/28-michaelgehrer.html" target="_blank" rel="noopener"> Michael Gehrer</a> und <a href="http://www.hs-furtwangen.de/kontakte/44-bernhardplum.html" target="_blank" rel="noopener">Bernhard Plum</a> mit ihrem Buch „Existenzgründung für Hochschulabsolventen“. Auf Basis des aktuellen Stands in den Bereichen Entrepreneurship, Betriebswirtschaftslehre und Recht erläutern die beiden Autoren, wie die Jungunternehmer alle relevanten Aspekte der Existenzgründung bewältigen können.</p>
<p><strong>Mit diesem Buch kann der Start ins Unternehmertum klappen</strong></p>
<p>Es sind insgesamt neun Schritte zur Selbstständigkeit, die in chronologischer Reihenfolge behandelt werden. Und das Ganze natürlich mit der gebotenen professoralen Akkuratesse und Seriosität. Da geht unter anderem um Fragen wie:</p>
<ul>
<li>Wie erstelle ich einen Businessplan?</li>
<li>Wie komme ich zu Geld für die Unternehmensfinanzierung?</li>
<li>Welche rechtlichen und steuerlichen Fallstricke gilt es zu beachten?</li>
<li>Wie führe ich eine Wettbewerbsanalyse durch?</li>
<li>Wie vermarkte ich mein Produkt/meine Dienstleistung?</li>
</ul>
<p>Kaum eine Frage, mit denen der Existenzgründer unweigerlich konfrontiert wird, welche in diesem Buch nicht thematisiert wird. Klar, es handelt sich hier nicht um einen Roman, sondern um eine ziemlich trockene Lektüre. Die Diktion ist eher wie in einem Lehrbuch. Aber das sind die die frisch gebackenen Studenten ja gewohnt. Was mir gut gefällt: Es gibt zu fast allen Themen Beispiele zur Anschauung. Denn wie heißt es schon in <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B_oruf5bE2s" target="_blank" rel="noopener">Goethes „Faust“</a>: „Grau, mein Freund, ist alle Theorie und grün des Lebens goldner Baum.“  In diesem Sinne: Gutes Gelingen!</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Ein sehr nützliches Buch nicht nur für frisch gebackene Hochschulabsolventen, die mit dem Gedanken spielen, ein eigenes Unternehmen zu gründen. Besonders gut gefällt die umfassende und gleichzeitig detaillierte Behandlung aller relevanten Themen.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de/">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<div id="AvaHauptInfo">
<div id="AvaHauptInfoTitel">
<p class="abschnitt">Michael Gehrer, Bernhard Plum: Existenzgründung für Hochschulabsolventen.  Geschäftsidee, Business-Plan, Fördermittel, Kundenakquise, Crowdfunding. Haufe Lexware, 256 Seiten, 24,95 Euro, ISBN: 3648079115</p>
</div>
</div>
<p><a href="http://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=9A44443C8CF038F711AE5D7581AA3B76.www01?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=plum+gehrer+existenzgr%C3%BCndungen+f%C3%BCr+hochschulabsolventen&amp;mainsearchSubmit=Los!" target="_blank" rel="noopener">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen.</a></p>
<p>The post <a href="https://www.roter-reiter.de/damit-aus-studenten-erfolgreiche-unternehmensgruender-werden/">Damit aus Studenten erfolgreiche Unternehmensgründer werden</a> appeared first on <a href="https://www.roter-reiter.de">Roter Reiter Magazin</a>.</p>
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