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	<title>Brainfood Archives - Roter Reiter Magazin</title>
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	<description>Das Erfolgsmagazin</description>
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		<title>Ziele erreichen: Mehr Erfolg mit Spiegelneuronen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/ziele-erreichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 14:13:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Glücklich leben]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Deutschen gelten als Weltmeister im Jammern und Meckern. Sie finden immer das Haar in der Suppe und das Glas ist sehr selten halb voll. Eine negative Grundhaltung vermiest aber nicht nur den Bürokollegen die Laune, sondern hält uns auch davon ab, erfolgreich zu sein...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschen gelten als Weltmeister im Jammern und Meckern. Sie finden immer das Haar in der Suppe und das Glas ist sehr selten halb voll. Eine negative Grundhaltung vermiest aber nicht nur den Bürokollegen die Laune, sondern hält uns auch davon ab, erfolgreich zu sein und unsere Ziele zu erreichen. In seinem ersten Buch „Unbox your Life“ zeigt der Top-Speaker und erfolgreiche Podcaster Tobias Beck, wie wir uns von negativen Gedankenmustern und lästigen Bewohnern frei machen.<span id="more-7202"></span></p>
<blockquote><p>„Bewohner googeln Krankheiten, wenn ihnen langweilig ist. Bewohner leben nach dem Mondkalender und richten sich nach dem Biowetter, um eine Erklärung für ihre Beschwerden zu haben. Bewohner regen sich darüber auf, dass man das Viereck beim Tetris nicht wenden kann.“</p></blockquote>
<p>So charakterisiert Tobias Beck die Mitmenschen, deren Pessimismus ansteckend auf ihre Umgebung wirkt. Sie entziehen uns, die wir eigentlich in unseren Zielen positiv bestärkt sind, unsere Energie. Tobias Beck verrät direkt zum Start seines Ratgebers, worin er das Problem, aber auch die Chance sieht: Die Spiegelneuronen. Diese speziellen Körperzellen spiegeln im wahrsten Sinne des Wortes die eigene Umgebung.<br />
Spiegelneuronen aktivieren in einer Person ähnliche Gefühls- und Handlungsmuster wie im Gegenüber, beispielsweise wenn jemand gähnt, liest &#8211; oder eben aktiv durch das Leben geht. Befinden wir uns auf einer Tanzparty, bekommen wir zumeist auch Lust zum Tanzen, isst jemand genüsslich ein Stück Schokolade, hätten wir auch gern eines.</p>
<h2>In einem erfolgreichen Netzwerk seine eigenen Ziele erreichen</h2>
<p>Beck sieht darin die Basis für ein erfolgreiches Leben, denn wer sich mit erfolgreichen Menschen umgibt, spiegelt sich wortwörtlich in ihnen. „Unsere Spiegelneuronen lassen uns nicht nur das Verhalten der Menschen in unserer Umgebung so miterleben, als sei es ein Teil unseres Lebens; sie sind auch dafür verantwortlich, dass wir die Menschen in unserem Umfeld imitieren.&#8220; Leider spiegeln wir uns auch in unseren jammernden Mitmenschen, Becks „Bewohnern“.</p>
<p>In seinem Ratgeber stellt Beck typische „Bewohner“ vor, die wir meiden oder gestärkt entgegen treten sollten. Er zeigt aber auch, wie Menschentypen wie etwa die „Diamanten“, „Superstars“ und „Ameisen“ auf uns wirken. Bei seiner Typisierung kann Beck auf seine vielfältigen Erfahrungen als Podcaster und Speaker zurückgreifen. In seinem „Bewohnerfrei“-Podcast spricht er regelmäßig mit erfolgreichen Menschen, die ihm im Gespräch verraten, wie sie ihre Ziele erreichen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit:</h3>
<p>Ein inspirierender Ratgeber, der zeigt, wie wir unser Leben mit einfachsten Mitteln selbst gestalten und uns eine erfolgsorientierte Umgebung schaffen können.</p>
<p>Tobias Beck: Unbox your Life! Bewohnerfrei®: Das Geheimnis für deinen Erfolg im Leben<br />
Gabal Verlag, Offenbach 2018<br />
144 Seiten, 19,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-86936-869-6</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/36878705/tobias_beck_unbox_your_life_.html">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>!</p>
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		<item>
		<title>SOS &#8211; Rettet den Euro!</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/sos-rettet-den-euro/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 11:55:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele finden den Euro richtig gut. Vor allem diejenigen, die häufig ins europäische Ausland fahren – nach Österreich, nach Italien, nach Spanien, nach Frankreich, nach Holland, nach Griechenland. Sie finden es gut, dass sie vor ihrer Reise ihre D-Mark nicht mehr in Schilling, Lire, Pesetas,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Viele finden den Euro richtig gut. Vor allem diejenigen, die häufig ins europäische Ausland fahren – nach Österreich, nach Italien, nach Spanien, nach Frankreich, nach Holland, nach Griechenland. Sie finden es gut, dass sie vor ihrer Reise ihre D-Mark nicht mehr in Schilling, Lire, Pesetas, Francs, Gulden oder Drachmen umtauschen müssen. Sie vermissen es nicht, dieses permanentes Kopfrechnen im Urlaub, um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie teuer das jetzt in D-Mark war, was sie sich gerade gegönnt hatten. Und dieses nervige Zurücktauschen, wenn man nach dem Urlaub wieder in der Heimat ist! Nein, diesen Zeiten weinen viele keine Träne nach. Sie finden den Euro klasse.</p>
<p><strong>&#8222;Europa steckt in seiner größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“</strong></p>
<p>Auch die Autoren des Buches „Alles auf Anfang. Warum der Euro scheitert – und wie ein Neustart gelingt“ finden den Euro gut. Grundsätzlich zumindest. Also die Idee. Sagen wir mal so: Sie finden den Euro nur dann gut, wenn er, wie bei seiner Erfindung gedacht, wieder auf seine Rolle als Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel beschränkt wird und nicht mehr wie derzeit als „Bühne für Verteilungskonflikte und politische Streitereien missbraucht“ wird. Das Problem des Euro, schreiben die Autoren, besteht darin, dass er in guten Zeiten gegründet worden ist und daher auf schlechte Zeiten nicht vorbereitet ist. Und das ist fatal. Denn „Europa steckt in seiner größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.“ Und einer der Hauptakteure dieser Krise ist die Europäische Zentralbank (EZB) als oberste Währungshüterin, die „mit immer neuen geldpolitischen Kunstgriffen“ versucht, die „fundamentalen Schwächen des Euroraums zu kaschieren“. Doch für die Aufgabe als Euroretter wurde die EZB weder geschaffen noch legitimiert. Die EZB kann die Probleme des Euroraums nicht auf Dauer lösen, sondern „das Leiden nur verlängern“.</p>
<p><strong>Der Euro kann in dieser Form nicht überleben</strong></p>
<p>Ein Weiter-so kann es nicht geben. Denn dann würde der Euro früher oder später vor die Wand fahren. Das Autorentrio <a href="http://www.campus.de/autoren/nicolaus_heinen-5100.html" target="_blank" rel="noopener">Nikolaus Heinen</a>, <a href="http://www.campus.de/autoren/jan_mallien-8071.html" target="_blank" rel="noopener">Jan Mallien</a> und <a href="http://www.campus.de/autoren/florian_toncar-8072.html" target="_blank" rel="noopener">Florian Toncar</a> ist überzeugt, „dass der Euro in seiner heutigen Form als gemeinsame Währung Europas nicht überleben wird“. Sie glauben auch nicht daran, dass noch eine „schrittweise Korrektur des Euro“ möglich ist &#8211; dazu sind die Probleme einfach zu groß. Mit der Rückkehr zu nationalen Währungen wäre allerdings nichts gewonnen, im Gegenteil. Dies wäre sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus politischen Gründen ein schwerer Fehler. Um den Euro zu retten, fordern die Autoren daher „drastische Reformen“, und dies geht am besten in Form eines „systemischen Neustarts“.</p>
<p><strong>Was passieren muss&#8230;</strong></p>
<p>Im Zentrum ihrer „Blaupause für eine krisenfeste Währungsunion“ steht die EZB. Die Europäische Zentralbank muss entpolitisiert, reorganisiert und besser kontrolliert werden, fordern sie. Eine zweite zentrale Forderung ist, dass die einzelnen Mitgliedsstaaten des Euroraums für ihre eigenen Schulden selbst haften. Zum dritten ist eine wirksamere Risikokontrolle im Finanzsystem dringend geboten.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong>: Heinen, Mallien und Toncar haben mit ihrem Buch eine „Montageanleitung für eine bessere europäische Währungsunion“ vorgelegt. Ihr Gedankenexperiment, als das sie ihre Ausführungen selbst bezeichnen, soll kein Notfallplan sein, der wie frühere Rettungspakete „mehr Zeit kaufen und das Leiden aller Beteiligten verlängern würde“. Eins steht fest: Hier haben sich drei Menschen intensiv mit der Euro-Problematik beschäftigt und zeigen sachkundig, konstruktiv und dazu auch noch verständlich Wege aus der Krise auf. Die Lektüre sei allen Staatsbürgern und Politikern in der Eurozone unbedingt ans Herz gelegt.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="http://www.Roter-Reiter.de">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Nikolaus Heinen, Jan Mallien und Florian Toncar: Alles auf Anfang. Warum der Euro scheitert – und wie ein Neustart gelingt. Campus, 235 Seiten, 24,95 Euro, ISBN: 3593507447</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/quickSearch?searchString=Nikolaus%20Heinen,%20Jan%20Mallien%20und%20Florian%20Toncar%20Alles%20auf%20anfang" target="_blank" rel="noopener">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Lügen als Geschäftsmodell</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/luegen-als-geschaeftsmodell/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Sep 2017 12:26:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Lüge]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sprechen wir übers Lügen. Wir alle lügen. Ständig. Experten sagen, dass jeder von uns im Schnitt 200 Mal pro Tag lügt. „Wie geht´s dir?“ „Gut.“ Zack, schon gelogen. „Woran denkst du?“ „An nichts.“ Schon wieder gelogen. „Wie steht mir mein neues Kleid?“ „Super!“ Und zum...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sprechen wir übers Lügen. Wir alle lügen. Ständig. <a href="https://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article106292192/Die-ganze-Wahrheit-ueber-das-Luegen.html" target="_blank">Experten </a>sagen, dass jeder von uns im Schnitt 200 Mal pro Tag lügt. „Wie geht´s dir?“ „Gut.“ Zack, schon gelogen. „Woran denkst du?“ „An nichts.“ Schon wieder gelogen. „Wie steht mir mein neues Kleid?“ „Super!“ Und zum dritten Mal gelogen. So schnell und einfach geht das. Viele Bücher sind über das Lügen geschrieben worden. Auch in dem Buch, von dem hier die Rede sein soll, geht es darum. Aber anders. Das Buch heißt „Die Lügen-AG“.  Untertitel: „Wie eine ganze Industrie `alternative Fakten´ schafft und unsere Politik beeinflusst“.  Der Autor: der amerikanische Journalist, Radio-Moderator und ehemalige Politik-Berater Ari Rabin-Havt (mit Unterstützung der Organisation <em><a href="https://www.mediamatters.org/" target="_blank">Media Matters for America</a></em>, ein Forschungs- und Informationszentrum, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Fehlinformationen in den amerikanischen Medien zu überwachen und richtig zu stellen).</p>
<p><strong>Quasi-industrielle Lügen-Produktion</strong></p>
<p>Rabin-Havt beginnt direkt auf Seite 7 mit einer steilen These. Er behauptet, dass es in den USA „eine Industrie gibt, die sich der Schöpfung von Lügen widmet, und eine Gruppe von Menschen, die von den Lügen profitieren“. Er nennt diese Industrie die „Lügen AG“. Dabei handele es sich um eine Gruppierung aus „Lobbyisten, PR-Unternehmen, Medienlakaien, unmoralischen `Experten´ und skrupellosen Thinktanks“ , die sich zum Beispiel von der Tabak- und die Waffenindustrie oder von Abtreibungsgegnern und Klimawandelleugnern kaufen lassen, um mit gezielten Lügen, gefälschten und erfundenen Forschungsergebnissen sowie hanebüchenen und absurden Behauptungen die Öffentlichkeit zu täuschen, zu verwirren und den politischen Entscheidungsprozess in ihrem Sinne zu beeinflussen. Diese Lügen, schreibt Rabin-Havt, haben nur den einen Sinn, „die Wahrheit zu verbergen, die Öffentlichkeit zu verwirren und Kontroversen zu erzeugen, wo es zuvor keine gab – mit dem Ziel, den Fortschritt aufzuhalten“.</p>
<p><strong>Lügen-Opfer Barack Obama</strong></p>
<p>Der ehemalige US-Präsident Barack Obama kann ein Lied davon singen. O-Ton Rabin-Havt: „Jedes Mal, wenn Obama eine Maßnahme vorschlug, die diesen Interessen (der Energiekonzerne, der Finanzinstitute, der Gesundheitsbranche, der Waffenindustrie etc. – Anm. der Red.) auch nur geringfügig zuwiderlief, wurde er von einer Litanei von Lügen und Verzerrungen seitens einer Opposition konfrontiert, die mehrere Methoden aus dem gleichen Werkzeugkasten verwendete: Bezahlte Experten produzierten manipulierte Forschungsergebnisse, die in Argumentationshilfen und Meme verwandelt wurden, dann im Fernsehen von bezahlten Helfershelfern wiederholt, über die Social Media ausgestreut und nötigenfalls der Öffentlichkeit durchbezahlte Werbekampagnen eingehämmert wurden. Das Resultat ist eine durchorganisierte Industrie der Erfindung und Verbreitung von Unwahrheiten, gestützt auf eine Medienlandschaft, die deren Arbeit unterstützt und begünstigt.“</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> „Die Lügen-AG“ referiert zwar auf die Situation in den USA, ist aber auch für deutsche Leser interessant und aufschlussreich. Denn ganz sicher ist es nur ein schöner Traum, dass es hierzulande wesentlich anders läuft. Immer dann, wenn viel Geld auf dem Spiel steht oder wenn Ideologien verteidigt werden, ist den Interessengruppen jedes Mittel recht. Und dann schlägt auch die Stunde der professionellen Lügner. Anhand zahlreicher Beispiele aus den USA zeigt Rabin-Havt, wie diese „Industrie“ arbeitet. Eine spannende und erschütternde Lektüre.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de" target="_blank">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Ari Rabin-Havt, Media Matters for America: Die Lügen-AG. Wie eine ganze Industrie &#8222;alternative Fakten&#8220; schafft und damit unsere Politik beeinflusst. Plassen, 297 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 3864705037</p>
<p>Dieses Buch jetzt bei <a href="https://www.managementbuch.de/shop/quickSearch?searchString=Ari%20Rabin-Havt%20Die%20L%C3%BCgen-AG" target="_blank">Managementbuch.de</a> bestellen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie Meditation Leiden lindern und unser Leben verbessern kann</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/wie-meditation-leiden-lindern-und-unser-leben-verbessern-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 11:42:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Glücklich leben]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rund 450 Millionen Menschen leiden weltweit unter psychischen Erkrankungen. Das sind so viele wie die Einwohner in den USA , in Deutschland und in England zusammen. Eine unglaubliche Zahl. Rund 350 Millionen davon zeigen Symptome einer klinischen Depression.  Das hat die Weltgesundheitsorganisation WHO herausgefunden. Tendenz:...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Rund 450 Millionen Menschen leiden weltweit unter psychischen Erkrankungen. Das sind so viele wie die Einwohner in den USA , in Deutschland und in England zusammen. Eine unglaubliche Zahl. Rund 350 Millionen davon zeigen Symptome einer klinischen Depression.  Das hat die Weltgesundheitsorganisation WHO herausgefunden. Tendenz: weiter stark ansteigend. Einer der Gründe für diese erschreckende Entwicklung ist der moderne Lebensstil, der bei vielen Menschen Stress, Ängste, das Gefühl der permanenten Überforderung und Depressionen hervorruft. Kein Wunder daher, dass die Praxen der Ärzte und Psychiater überfüllt sind und immer mehr Menschen wegen psychischer Probleme verhaltenstherapeutisch und/oder medikamentös behandelt werden.</p>
<p><strong>Fernöstlicher Buddhismus und westliche Wissenschaft</strong></p>
<p>Neben der klassischen Verhaltenstherapie und alternativ zu Spritzen und Tabletten gibt es einen dritten und vielleicht sogar erfolgversprechenderen Weg, psychische Erkrankungen zu mildern oder  zu heilen und überhaupt besser mit dem Leben fertig zu werden. Der britische Wissenschaftsjournalist <a href="https://www.beltz.de/sachbuch_ratgeber/unsere_autoren/autorenseite/87591-james_kingsland.html" target="_blank" rel="noopener">James Kingsland</a> stellt in seinem neuen Buch „Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren“ diesen dritten Weg vor.  Die Stichworte lauten Meditation und Achtsamkeitsübungen. Dabei spielt – wie der Titel bereits naheliegt – der fernöstliche Buddhismus eine besondere Rolle.</p>
<p>Die Buddhisten behaupten, wir könnten, wenn wir regelmäßig meditieren und eine strikte Verhaltens- und Denkdisziplin einhalten, unser Leiden verringern und unser Wohlbefinden vergrößern. Sie glauben sogar, dass durch bestimmte Praktiken das Gehirn selbst verbessert werden kann. Der Buddhismus, fasst Kingsland zusammen, bietet eine Anleitung, wie sich das Leben im Hier und Jetzt verbessern und das Glückserleben steigern läßt.</p>
<p><strong>Besser Kontrolle über Gedanken und Gefühle</strong></p>
<p>Kingsland gibt auf mehr als 300 Seiten eine – auch historische – Einführung in die Grundlagen des Buddhismus und verknüpft dessen Lehren mit den Herausforderungen und den Leiden des modernen Menschen. Darüber hinaus zeigt er auf, welche wissenschaftlichen Beweise die Neurowissenschaften dafür erbracht haben, dass Menschen durch Meditation eine bessere Kontrolle über ihre Gedanken, Gefühle und ihr Verhalten erlangen. Nicht zuletzt führt er in die Grundzüge der Meditation und Achtsamkeit ein. Das Buch ist verständlich geschrieben und leicht zu lesen.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong>: „Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren“ von James Kingsland ist ein lehrreiches und zugleich faszinierendes und inspirierendes Buch vor allem für Menschen, die sich mit dem Buddhismus, mit Meditation und mit Achtsamkeitsübungen bisher noch nicht befasst haben.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de" target="_blank" rel="noopener">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>James Kingsland: Die Hirnforschung auf Buddhas Spuren. Wie Meditation das Gehirn und das Leben verändert. Beltz, 331 Seiten, 19,95 Euro, ISBN: 3407864442</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=James+Kingsland+Die+Hirnforschung+auf+Buddhas+Spuren&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank" rel="noopener">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Datenschutz ist gut. Datenrechte sind besser!</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/datenschutz-ist-gut-datenrechte-sind-besser/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 06:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Welt besteht aus Daten. Unser Einkauf bei Amazon. Unser Foto auf Instagram. Unser Like auf Facebook. Unser  Lebenslauf auf XING. Unsere Suche bei Google. Unser aktueller Standort in WhatsApp. Unsere Laufrunde bei Runtastic. Unsere Hotelbewertung bei Tripadvisor. Alles Daten. Und es werden immer mehr....</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt besteht aus Daten. Unser Einkauf bei Amazon. Unser Foto auf Instagram. Unser Like auf Facebook. Unser  Lebenslauf auf XING. Unsere Suche bei Google. Unser aktueller Standort in WhatsApp. Unsere Laufrunde bei Runtastic. Unsere Hotelbewertung bei Tripadvisor. Alles Daten. Und es werden immer mehr. Big Data. In dieser Hinsicht hat sich in den vergangenen Jahren ganz schön was geändert. Früher gab es ja nur ganz wenige Daten. Das Geburtsdatum zum Beispiel. Heute sind alles Daten. Früher fragten wir jemanden nach seiner Telefonnummer und seiner Adresse, heute bitten wir ihn um seine Kontakt-Daten. Anstelle von Daten kann man auch von Informationen sprechen. Tun aber die Wenigsten. Auch <a href="http://www.weigend.com/" target="_blank" rel="noopener">Andreas Weigend</a> nicht. Der frühere Chief Scientist  von Amazon, Berater und Direktor des von ihm gegründeten <em>Social Data Lab</em> in San Francisco hat jetzt ein Buch veröffentlicht, in dem es auf 340 Seiten um nichts andere geht als um Daten. Der Titel des Buches &#8211; „Data for the People“ – gibt bereits einen Fingerzeig auf Weigends Botschaft: Die Daten, die vor allem von den Wirtschaftsunternehmen dieser Welt gesammelt und verarbeitet werden, müssen den Menschen zugutekommen und ihnen nutzen.</p>
<p><strong>Was die Datenraffinerien machen</strong></p>
<p>Auf der einen Seite stehen die Milliarden Menschen, die sekündlich Unmengen von Daten im Netz hinterlassen, zum Teil wissentlich und willentlich (z. B. Facebook-Posting), zum Teil aber auch nicht (z. B. Google-Suche). Auf der anderen Seite stehen die Unternehmen und Institutionen, die Weigend die „Datenraffinerien“ nennt. In Analogie zu den Ölraffinerien veredeln diese Datenraffinerien unsere Rohdaten zu wertvollen und vermarktbaren Produkten und Dienstleistungen. Was die Datenraffinerien hinter ihren hohen Mauern aber genau mit unseren Daten machen, wie sie sie verknüpfen, bewerten, sortieren und, und, und, all das wissen wir nicht. Das aber ist nicht in Ordnung und geht so nicht, sagt Weigend. Das muss sich ändern. Wir Individuen müssen die „Macht über unsere Daten zurückerobern“, fordert Weigend bereits im Untertitel seines Buches.</p>
<p>Die Lösung kann laut Weigend nicht darin bestehen, möglichst wenig Daten von sich selbst preis zu geben. Das Gegenteil sogar ist richtig, sagt er.  Wenn wir von sozialen Daten profitieren möchten, müssen wir Informationen über uns teilen. Sonst geht die Rechnung nicht auf. Aber „der Preis, den wir bezahlen, und die Risiken, die wir eingehen, indem wir unsere Daten teilen, müssen durch die Vorteile, die wir erhalten, mindestens aufgewogen werden“. Transparenz und Handlungsfähigkeit sind die Schlüsselbegriffe in diesem Zusammenhang. <em>Transparenz </em>umfasst das Recht der Einzelnen, von ihren Daten zu wissen, welcher Art sie sind, wohin sie fließen und wie sie zu dem Ergebnis beitragen, dass der Nutzer erhält. <em>Handlungsfähigkeit </em>umfasst das Recht der Einzelnen, auf ihre Daten einzuwirken.</p>
<p><strong>Sechs Grundrechte für mehr Transparenz und Handlungsfähigkeit der User</strong></p>
<p>Da wir nicht davon ausgehen können, dass sich die Geschäftsführung jedes Unternehmens die Prinzipien von Transparenz und Handlungsfähigkeit von sich aus auf die Fahnen schreibt, fordert Weigend klar umrissene Rechte, die dabei helfen, Transparenz und Handlungsfähigkeit in fassliche, praktische Werkzeuge umzusetzen. Weigend hat sechs Grundrechte definiert. Sie lauten:</p>
<ol>
<li>Das Recht auf Datenzugang</li>
<li>Das Recht zur Inspektion von Datenfirmen</li>
<li>Das Recht auf Datenergänzung</li>
<li>Das Recht, unsere Daten unkenntlich zu machen</li>
<li>Das Recht, mit Raffinerien zu experimentieren</li>
<li>Das Recht auf Datenmitnahme</li>
</ol>
<p>Für Weigend stehen wir an einem Wendepunkt, wie die Beziehung zwischen den Menschen, die Daten erzeugen, und den Organisationen, die Datenprodukte und –dienstleistungen schaffen, definiert wird.   Entscheidend für das Gelingen der „Datenrevolution“ ist die Veränderung unserer Denkweise. Weigend fordert uns dazu auf, unsere alte Haltung als passive „Konsumenten“, die akzeptieren, was immer man ihnen vorsetzt, zu überwinden und uns stattdessen eine neue Denkweise zu eigen machen, indem wir uns als aktive Mitschöpfer sozialer Daten verstehen.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> Andreas Weigend hat das Thema der „Datenrevolution“ tief durchdrungen und geht souverän und kompetent damit um. Sein Buch „Data for the people“ ist ein wichtiger Diskussionsbeitrag auf hohem Niveau. Experten werden es mit Gewinn lesen. Weniger geeignet ist das Werk für Leser, die sich bisher noch gar nicht mit der Datenproblematik befasst haben und sich nur ein wenig schlau machen möchten.  Das Buch liest sich zudem nicht von selbst, es ist aber verständlich geschrieben und weitgehend frei von Fachbegriffen, die nur Insider der Materie kennen.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de/" target="_blank" rel="noopener">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Andreas Weigend: Data for the people. Wie wir die Macht über unsere Daten zurückerobern. Murmann. 340 Seiten, 26,90 Euro, ISBN: 3867745684</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=84D74DF586B0D734C6A4EB82853A0B68.www02?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Andreas+Weigend+Data+for+the+people+&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank" rel="noopener">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Wir amüsieren uns zu Tode (New Version)</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/6556-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2017 08:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Dueck]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1985, also vor 32 Jahren, erschien der Bestseller „Wir amüsieren uns zu Tode. Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie“ von Neil Postman. Der amerikanische Kommunikationswissenschaftler kritisierte in dem weltweit diskutierten Buch die Massenmedien und das Medienverhalten der Menschen, insbesondere den Fernsehkonsum. Das neue Buch von Gunter...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1985, also vor 32 Jahren, erschien der Bestseller <a href="http://www.deutschlandfunk.de/informationsflut-und-der-siegeszug-der-unterhaltung.1310.de.html?dram:article_id=207917" target="_blank">„Wir amüsieren uns zu Tode. Urteilsbildung im Zeitalter der Unterhaltungsindustrie“</a> von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Neil_Postman" target="_blank">Neil Postman</a>. Der amerikanische Kommunikationswissenschaftler kritisierte in dem weltweit diskutierten Buch die Massenmedien und das Medienverhalten der Menschen, insbesondere den Fernsehkonsum. Das neue Buch von <a href="https://www.omnisophie.com/" target="_blank">Gunter Dueck</a> „Flachsinn. Ich habe Hirn, holt mich hier raus“ ist so etwas wie die aktualisierte Neuauflage des Postmanschen Bestsellers. Was für Postman damals das Fernsehen, ist für Dueck heute das Internet.</p>
<p><strong>Flachsinnsspirale mit Niveauatrophie</strong></p>
<p>Fernsehen, so lautet ein bekannter Satz, macht kluge Menschen klüger und dumme Menschen dümmer. Soll heißen: Die klugen Menschen suchen sich im TV-Angebot jene Sendungen aus, die sie weiterbringen. Dadurch werden sie noch klüger. Die Dummen und Bequemen lassen sich berieseln. Sie werden dadurch noch dümmer. Für das Internet gilt das gleiche. Mit einem wichtigen Unterschied. Das Kluge und Wichtige hat es heute noch schwerer, zu uns durchzudringen, sagt Dueck. Denn es gibt einfach zu viel Müll im Netz. „Unter dem massenhaften Flachsinn im Netz verblasst das Wichtige und Ernsthafte“, schreibt er. Alles buhlt um unsere Aufmerksamkeit und tut so, als wäre es wichtig. Auch der hanebüchenste Unsinn geriert sich als ewige Wahrheit. Wir blicken nicht mehr durch. Und nicht nur hat es das Schöne, Gute, Wahre schwer, zu uns durchzudringen. Auch wir selbst müssen, um im Netz gehört zu werden, immer lauter, immer schriller, immer plakativer agieren, um überhaupt noch wahrgenommen zu werden. Wir dürfen vorstellen: eine Flachsinnsspirale mit Niveauatrophie.</p>
<p><strong>Neue Art der Intelligenz nötig &#8211; wo sind die Intellektuellen?</strong></p>
<p>Die Intellektuellen sind momentan keine Hilfe. Sie gefallen sich darin, alles Digitale pauschal abzulehnen. Sie leben in einer „selbst gewählten Digital-Isolation“. Doch das ist keine Lösung. Denn: &#8222;Das Internet geht nicht mehr weg.&#8220; Dueck fordert daher ein „Culture Valley“, eine „neue Kultur des Tiefsinns“: „Wir müssen eine Art neuer Intelligenz in uns ausbilden, die erkennt, was Aufmerksamkeit auf sich zieht und was sie verdient.“ Dueck ruft alle, insbesondere die Intellektuellen, dazu auf, sich aus der selbstgewählten Filterblase zu befreien und „sich an der Schaffung einer guten neuen Zeit zu beteiligen“. Dueck hat keine fertige Lösung parat, er wünscht sich eine breite Diskussion darüber. Einen Vorschlag wirft er aber schon einmal in die Runde: Zentraler Baustein seiner Idee des „Culture Valley“ ist der freie und unbeschränkte Zugang zu allen Bildungs- und Kulturgütern im Internet. Weisheit für alle!</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong>: Mit „Flachsinn“ ist Gunter Dueck erneut ein ungemein inspirierendes, nachdenkliches und zugleich auch streckenweise witziges Buch gelungen. Vor allem aber ist es eins: ein wichtiges Buch.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de/" target="_blank">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Gunter Dueck: Flachsinn. Ich habe Hirn, ich will hier raus. Campus. 262 Seiten, 24,95 Euro, ISBN: 3593505177</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch;jsessionid=C9DA27C3AC6823BAD49F3F820392DA94.www01?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Gunter+Dueck+Flachsinn&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Ziemlich beste Freunde</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/6452-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2017 13:51:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was macht eine gute Biographie aus? Vermutlich dies: Sie handelt von einem spannenden Menschen mit einem interessanten und bewegten Leben, das Spuren hinterlassen hat. Sie ist glänzend und unterhaltsam geschrieben. Sie ist inspirierend. Sie gibt Einblicke in die Zeit und die gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht eine gute Biographie aus? Vermutlich dies:</p>
<ul>
<li>Sie handelt von einem spannenden Menschen mit einem interessanten und bewegten Leben, das Spuren hinterlassen hat.</li>
<li>Sie ist glänzend und unterhaltsam geschrieben.</li>
<li>Sie ist inspirierend.</li>
<li>Sie gibt Einblicke in die Zeit und die gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Umstände, in welchen der Protagonist lebte.</li>
</ul>
<p>Das neue Buch des amerikanischen Bestsellerautors <a href="http://michaellewiswrites.com/index.html#top" target="_blank">Michael Lewis</a> „Aus der Welt“ erfüllt diese Voraussetzungen aufs Beste. Lewis erzählt in diesem Buch die Geschichte der beiden israelischen Psychologen <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Kahneman" target="_blank">Daniel Kahneman</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Amos_Tversky" target="_blank">Amos Tversky</a>, den Begründern der Verhaltensökonomik, die mit ihrer Forschung die Theorie der Entscheidungsfindung auf den Kopf und „das Menschenbild der Wirtschaftswissenschaften aus den Angeln gehoben haben“, wie Stefan Schmitz im <em>Stern</em> schrieb. Kahneman und Tversky hatten herausgefunden, dass der Mensch keineswegs der rationale Analytiker ist (&#8222;homo oeconomicus&#8220;), der seine Entscheidungen eiskalt und rein auf den zugrundeliegenden Fakten fällt, sondern dass seine Art zu entscheiden und sich zu verhalten von vielen psychologischen Faktoren beeinflusst wird, die sich dem rationalen Zugriff und der Kontrolle weitgehend entziehen.</p>
<p><strong>Der &#8222;Ankereffekt&#8220; und das Verkaufsgespräch</strong></p>
<p>Bekannt geworden ist zum Beispiel der „<a href="https://portal.hogrefe.com/dorsch/ankereffekt/" target="_blank">Ankereffekt</a>“, den Kahneman und Tversky Ende der 1970er Jahre entdeckt haben. Der „Anker“ ist eine bestimmte Information (beispielsweise eine Zahl), die, wenn wir sie zu einem bestimmten Zeitpunkt erhalten, unsere Einschätzung einer Situation oder auch unsere Entscheidung beeinflusst, selbst wenn dieser „Anker“ mit der zu beurteilenden Situation oder der zu treffenden Entscheidung nicht das Geringste zu tun hat. Das bekannte Beispiel von Kahneman und Tversky geht so: Die Versuchsteilnehmer erhielten durch das Drehen eines Glücksrades eine Zufallszahl zwischen 0 und 100 als numerischen „Anker“. Dann sollten sie schätzen, wie viele afrikanische Staaten Mitglied der UNO seien. Das Ergebnis: Die Probanden, die beim Glücksrad eine hohe Zahl gedreht hatten, schätzten die Zahl der afrikanischen UNO-Mitglieder deutlich höher als die mit einer niedrigeren Glückradzahl. Der Ankereffekt wird heute noch gerne im Verkauf eingesetzt. Der Verkäufer nennt im Gespräch zunächst einen hohen Preis für ein beliebiges Produkt, um das Produkt, welches er dem Interessenten gerne verkaufen möchte, günstiger erscheinen zu lassen.</p>
<p><strong>Ein tolles Buch für alle, die gerne gute Geschichten lesen</strong></p>
<p>Für seine Theorie erhielt Kahneman im Jahr 2002 den <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nobelpreise-2002-wirtschafts-nobelpreis-fuer-die-amerikaner-kahnemann-und-smith-141256.html" target="_blank">Wirtschaftsnobelpreis </a>(Tversky war 1996 gestorben). In seinem Buch erzählt Lewis vom Leben und  der Freundschaft dieser beiden außergewöhnlichen Menschen und Wissenschaftler, und er tut dies auf eine unterhaltsame und oft auch amüsante Art und Weise. Das Buch ist voller Anekdoten, die davon zeugen, wie tief Lewis in die Leben von Kahneman und Tversky eingetaucht ist. Und da die beiden Protagonisten nicht auf einer einsamen Insel gelebt haben, sondern einen großen Teil ihres Daseins im unruhigen und von kriegerischen Auseinandersetzungen geplagten Israel verbrachten – und als Soldaten auch darin verstrickt waren -, bekommt man zudem einen Einblick in die damalige Situation in diesem Land.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong>: Man nehme zwei geniale Psychologen, die unterschiedlicher nicht sein können, die sich anfreunden und mit ihrer Forschung die Wissenschaft auf ein neues Niveau heben, man suche dann einen begnadeten Erzähler und lasse ihn die Geschichte dieser beiden Männer aufschreiben, und heraus kommt ein Buch, das man erst wieder aus der Hand legt, wenn man die letzte Seite gelesen hat. „Aus der Welt“ von Michael Lewis ist ein tolles Buch für alle, die sich für Psychologie, Wirtschaftswissenschaften und außergewöhnliche Menschen interessieren und/oder die einfach gerne gute Geschichten lesen.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="http://www.Roter-Reiter.de">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Michael Lewis: Aus der Welt. Grenzen der Entscheidung oder Eine Freundschaft, die unser Denken verändert hat. Campus, 359 Seiten, 24,96 Euro, ISBN: 3593506866</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Michael+Lewis+Aus+der+Welt&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Die globale Wirtschaftselite gibt es nur als Mythos</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/6410-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2017 13:20:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Hartmann ist Soziologe und der bekannteste Elitenforscher Deutschlands. Von ihm stammen Bücher wie „Der Mythos von den Leistungseliten“ (erschienen 2002), „Eliten und Macht in Europa“ (2007) sowie „Soziale Ungleichheit. Kein Thema für die Eliten?“ (2013). In seinem neuesten Werk setzt sich der emeritierte Professor...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Hartmann ist Soziologe und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Hartmann_(Soziologe)" target="_blank">der bekannteste Elitenforscher Deutschlands</a>. Von ihm stammen Bücher wie „Der Mythos von den Leistungseliten“ (erschienen 2002), „Eliten und Macht in Europa“ (2007) sowie „Soziale Ungleichheit. Kein Thema für die Eliten?“ (2013). In seinem neuesten Werk setzt sich der emeritierte Professor mit den Wirtschaftsbossen und Reichen dieser Welt auseinander und geht der Frage nach, ob es, wie manche meinen, tatsächlich einen Zirkel von global agierenden Wirtschaftsbossen und Schwerreichen gibt, die sich gegenseitig Jobs und Aufträge zuschustern und die Politik zu ihrem Vorteil beeinflussen und manipulieren. „Die globale Wirtschaftselite“ lautet der Titel des Buches von Hartmann, und schon der Untertitel verrät das Ergebnis von Hartmanns luzider wissenschaftlicher Arbeit und der akribischen Analyse tausender von Daten: „Eine Legende“!</p>
<p><strong>Big Data: Zahlen, Daten und Fakten im Überfluss</strong></p>
<p>In der Tat läuft das Buch vor lauter Zahlen, Daten und Fakten beinahe über. Nach einem knappen Überblick über den Stand der Diskussion werden im Hauptteil des Buches alle entscheidenden Teilgruppen der Wirtschaftselite analysiert. Zunächst beleuchtet Hartmann die CEOs (Vorstandsvorsitzende) der tausend (!) größten Unternehmen der Welt sowie in einem zeitlichen Vergleich über zwei Jahrzehnte die CEOs der hundert größten Unternehmen der sechs führenden Wirtschaftsmächte der Welt. Anschließend nimmt Hartmann die Boards bzw. Aufsichtsräte dieser Unternehmen unter die Lupe, speziell ihre Vorsitzenden, auch hier wieder mit einem Zeitvergleich über die letzten zwanzig Jahre. Danach kommen die tausend reichsten Menschen der Welt an die Reihe, ihre Wohnsitze, ihre Steuervermeidungsstrategien und ihre geschäftlichen Aktivitäten. Schließlich befasst sich Hartmann noch mit den exklusiven Ausbildungseinrichtungen dieser Welt, den Elite-Universitäten und Business Schools, und geht der Frage nach, ob sie wirklich, wie oft behauptet, die Brutstätten einer globalen Wirtschaftselite darstellen.</p>
<p><strong>Weit und breit keine globale Wirtschaftselite zu sehen</strong></p>
<p>Dazu hat Hartmann eine Unmenge an Datenmaterial zusammengetragen. Man muss ihm vor allem dafür Respekt zollen, dass es ihm gelungen ist, diese “Big Data“ in eine lesbare – und lesenwerte – Form zu bringen. Sicherlich ist das Buch für die meisten keine Kopfkissenlektüre kurz vorm Einschlafen, aber Hartmann hat die Gratwanderung zwischen wissenschaftlicher Exaktheit und Verständlichkeit für ein möglichst breites Publikum auch in diesem Buch wieder ganz gut gemeistert. Vor allem solche Leser, die sich beispielsweise für die jährlich wiederkehrenden Ranglisten der reichsten Menschen etwa im <a href="http://www.manager-magazin.de/koepfe/reichste-deutsche-quandt-und-klatten-fuehren-rangliste-an-a-1114555.html" target="_blank">manager-magazin</a> interessieren, dürften an Hartmanns Buch ihre Freude haben.</p>
<p>Und, gibt es sie denn nun, diese globale Wirtschaftselite? „Nein!“, so das Resümee Hartmanns am Ende des Buches, „es gibt keine globale Wirtschaftselite und es wird auf absehbare Zeit auch keine geben.“ So, und nachdem dies nun feststeht, können wir darüber diskutieren, ob das eine gute oder eine schlechte Nachricht ist.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong> In seinem neuen Buch räumt Michael Hartmann mit einem weit verbreiteten Vorurteil auf: Es gibt sie nicht, die globale Wirtschaftselite, jenen Zirkel schwerreicher Männer und Frauen, welche im Hintergrund die Fäden ziehen und unseren Politikern sagen, wo es langgehen soll. Das zu zeigen und mit Fakten zu untermauern – und dieses auch noch auf verständliche Art und Weise -, ist ein großes Verdienst von Michael Hartmann.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de/" target="_blank">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Michael Hartmann: Die globale Wirtschaftselite. Eine Legende. Campus, 246 Seiten, 24,95 Euro, ISBN: 3593506106</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Michael+Hartmann+Die+globale+Wirtschaftselite+&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Wirkung erzielen: Guerilla Marketing in der digitalen Welt</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/owen-new-guerilla-marketing/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2016 11:01:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Networking]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der neuen, der digitalen Welt läuft auch das Marketing anders als in der alten, analogen Vorzeit. Das gilt nicht nur für das traditionelle, sondern auch für das sogenannte „Guerilla Marketing.“ Als der Vater des Guerilla Marketings, der amerikanische Werbefachmann Jay Conrad Levinson, 1984 sein...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen, der digitalen Welt läuft auch das Marketing anders als in der alten, analogen Vorzeit. Das gilt nicht nur für das traditionelle, sondern auch für das sogenannte „Guerilla Marketing.“ Als der Vater des Guerilla Marketings, der amerikanische Werbefachmann <a href="http://gmarketing.com/about-us/" target="_blank">Jay Conrad Levinson</a>, 1984 sein Buch mit dem Titel „Guerilla Marketing“ herausbrachte, das zum Millionenbestseller wurde und diese neue Forms des Marketings begründete, gab es ja das Internet noch gar nicht. Dieses wurde erst rund zehn Jahre später „erfunden“.</p>
<p><strong>Marketing, das wirklich funktioniert</strong></p>
<p>Das Wesentliche des Guerilla Marketings besteht darin, dass es aus ungewöhnlichen Marketingmethoden besteht, die effektiv, günstig und produktiv sind. Statt großer Budgets – wie im traditionellen Marketing – setzen die „Guerilleros“ Zeit, Energie und Fantasie ein. Das Internet, oder genauer das World Wide Web, bietet im Vergleich zu früher ganz neue Möglichkeiten, sich zu präsentieren, Kunden zu finden und anzusprechen sowie seine Produkte und Dienstleistungen zu vermarkten. Drei dieser neuen Möglichkeiten stellen die Autoren des Buches „New Guerrilla“, das Ehepaar <a href="http://guerrilla.de/team-view/petra-owen/" target="_blank">Petra </a>und <a href="http://guerrilla.de/team-view/anthony-owen/" target="_blank">Anthony-James Owen</a>, vor. Die beiden Autoren sind Geschäftsführer der europäischen Niederlassung der <a href="http://guerrilla.de/" target="_blank">Guerrilla Marketing Group</a> in Berlin und verfügen über umfassende Kenntnisse in diesem Bereich. In Ihrem lesenswerten Buch beschränken sie sich auf sogenanntes Vertriebsmarketing. Es geht ihnen auf diesen 240 Seiten ausschließlich um folgende Frage: „Wie mache ich Marketing, das wirklich funktioniert und mir etwas bringt – Marketing, das idealerweise schnell positive Ergebnisse erzielt?“ Und das zudem wenig kostet, wie man hinzufügen könnte.</p>
<p><strong>Das leisten Google AdWords, Podcasts, XING/LinkedIn</strong></p>
<p>Bei den drei Marketingmethoden, die in diesem Buch vorgestellt werden, handelt es sich um die Nutzung von Google AdWords (mehr oder weniger Kleinanzeigen, die bei der Suche nach bestimmten Begriffen auftauchen), um das eigene Profil bei den Business-Netzwerken XING und LinkedIn sowie um Audio-Podcasts (also gewissermaßen die eigene Radiosendung im Internet). Dabei lassen sich mit den unterschiedlichen Instrumenten auch ganz verschiedene Ziele erreichen:</p>
<ul>
<li>Google AdWords: Generieren geeigneter Anfragen/Kunden/Interessenten („…die perfekte Maschine für Kundenanfragen.“)</li>
<li>XING/LinkedIn: Vernetzung mit bestehenden und neuen Kunden („Ohne Präsenz in den sozialen Medien können Sie heute in keinem Business mehr wachsen.“)</li>
<li>Podcast: Positionierung als Experte („Podcast ist die nächste große Welle im Marketing.“)</li>
</ul>
<p>Owen und Owen stellen jede dieser Optionen umfassend, detailliert und auch für den Laien verständlich vor. Jedes Kapitel enthält quasi eine Gebrauchsanleitung, mit der auch Anfänger klar kommen. Gut auch die vielen wertvollen Tipps aus der Praxis.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong>: Das Buch „New Guerrilla“ ist jedem Freiberufler, Selbstständigen und Unternehmer zu empfehlen, der mit geringem finanziellem Aufwand neue Kunden gewinnen und zusätzliches Geschäft generieren will. Es ist auch für Laien verständlich geschrieben, kenntnisreich und praxistauglich. Nach der Lektüre dieses Buches gibt es keine Ausreden mehr.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="https://www.roter-reiter.de/" target="_blank">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Petra Owen / Anthony-James Owen: New Guerrilla. Mehr Kunden durch innovatives Online-Marketing. Redline. 240 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 3868816399</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=petra+owen+new+guerilla&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
<p>The post <a href="https://www.roter-reiter.de/owen-new-guerilla-marketing/">Wirkung erzielen: Guerilla Marketing in der digitalen Welt</a> appeared first on <a href="https://www.roter-reiter.de">Roter Reiter Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Managementbuch des Jahres: &#8222;d.quarks&#8220; von Carsten Hentrich und Michael Pachmajer</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/managementbuch-des-jahres-d-quarks-von-carsten-hentrich-und-michael-pachmajer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 06:26:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Brainfood]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was muss der deutsche Mittelstand unternehmen, um seine Marktführerschaft nicht an Start-ups aus Kalifornien zu verlieren? Wie können digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden? Und was bedeutet das für die Mitarbeiter und Chefs der Unternehmen? Auf diese Fragen liefern die Autoren Carsten Hentrich und Michael Pachmajer in...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was muss der deutsche Mittelstand unternehmen, um seine Marktführerschaft nicht an Start-ups aus Kalifornien zu verlieren? Wie können digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden? Und was bedeutet das für die Mitarbeiter und Chefs der Unternehmen? Auf diese Fragen liefern die Autoren <a href="http://www.pwc.de/de/mittelstand/teilchenbeschleuniger-der-digitalen-transformation.html" target="_blank">Carsten Hentrich und Michael Pachmajer</a> in ihrem Buch d.quarks genauso überraschende wie einleuchtende Antworten. Das Buch wurde dafür als „Managementbuch des Jahres 2016“ ausgezeichnet.</p>
<p>Der Onlinebuchhändler „Managementbuch.de“ vergibt den Buchpreis dieses Jahr zum 10. Mal. Die Jury hob besonders hervor, dass es den Autoren gelungen sei, „das komplexe Thema der digitalen Transformation klar zu strukturieren“. Das Buch liefere damit „auf knapp 200 Seiten einen Intensiv-Workshop für Geschäftsführer und Inhaber mittelständischer Unternehmen, anhand sogenannter „d-quarks“ die erfolgskritischen Elemente digitaler Transformation zu durchleuchten“.</p>
<p><strong>Digitalisierung: von oben nach unten und alle zusammen</strong></p>
<p>Entlang einer kreativen Analogie zur Elementarteilchenphysik identifizieren die Autoren 46 Elemente (digital-quarks), die Entscheider kennen sollten, um ihr Unternehmen für die digitale Zukunft fit zu machen.  Die 46 Elemente ordnen sie wiederum 5 sogenannten Beschleunigerbahnen zu. Und wer den Zug nicht verpassen möchte, muss seine bestehenden Produkte und Geschäftsmodelle einmal auf diesen Bahnen durchdacht und möglicherweise auch verändert haben. Die Autoren führen vor Augen, warum die Zukunft eines Waschmaschinenherstellers „Service“ heißen kann, und warum auch für Waschmaschinenhersteller ein Pay per Use Bezahlmodell zumindest denkbar ist. Sie schwören ihre Leser darauf ein, „Daten“ als das neue „Öl“ zu erkennen, ohne dabei den Datenschutz zu vergessen.</p>
<p>Beachtlich ist auch, dass die Autoren sich nicht scheuen, „Digitalisierung“ als Top down Thema anzusetzen, als ein Thema, das von der obersten Führungsebene bzw. von den Eigentümern initiiert werden muss – und das in Zeiten, in denen Modelle wie „Augenhöhe“ und „Das demokratische Unternehmen“ sehr populär sind. Wenn es dann an die Umsetzung der digitalen Transformation geht, setzen die Autoren freilich auf die Inklusion aller Beteiligten – von den Kunden über die Marktpartner bis zu den Mitarbeitern, und zwar abteilungsübergreifend.</p>
<p><strong>Die IT muss raus aus dem Keller</strong></p>
<p>Für Unternehmer und Game-Changer liefert das Buch Seite für Seite wertvolle Denkanstöße, das bisherige Business aus völlig anderem Blickwinkel zu betrachten. Dabei lassen Hentrich und Pachmajer keinen Zweifel daran, dass die Lage ernst und unumkehrbar ist. Die Gefahr lauert nicht dort, wo Wettbewerber noch bessere Produkte bauen, sondern da, wo sich Unternehmen mit völlig neuen Geschäftsmodellen  die Kundenbeziehungen unter den Nagel reißen. Die Stichworte dazu heißen Uber, Airbnb oder Google. Mittelständler, die dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen wollen, müssen an einer entscheidenden Stelle umdenken und die Gewichte verlagern &#8211; vom Ingenieur hin zum CDO, dem Chief Digital Officer. Oder anders gesagt – die IT muss raus aus dem Keller, rein ins Rampenlicht. Schon an diesen Punkten wird deutlich, dass die vielbeschworene digitale Transformation nicht im „mehr vom Gleichen“ zu haben sein wird.</p>
<p>Das Thema digitale Transformation ist derzeit in aller Munde – und es sind auch schon viele Bücher zum Thema erschienen. Das Buch d-quarks ist aber das erste, das dem Management mittelständischer Unternehmen eine umsetzbare Roadmap zur Verfügung stellt. Bleibt zu hoffen, dass sie viele Unternehmen ans Ziel führen wird.</p>
<p>Wolfgang Hanfstein, <a href="https://www.managementbuch.de">www.Managementbuch.de</a></p>
<p><strong>Carsten Hentrich, Michael Pachmajer: d.quarks &#8211; Der Weg zum digitalen Unternehmen. Murmann, 200 Seiten, 39,90 Euro, ISBN: 3867745544</strong></p>
<p><em>Der Preis „Managementbuch des Jahres“ wird seit 2007 während der Frankfurter Buchmesse verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Autoren wie der ehemalige Nestlé-Chef Helmut Maucher, die Suhrkamp-Autoren Barbara Nolte und Jan Heidtmann, die Managementvordenker Alexander Osterwalder und Yves Pigneur sowie Ex-Personalvorstand Thomas Sattelberger.</em></p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/action/quickSearch?aUrl=90007985&amp;facetNodeId=-1&amp;searchString=Carsten+Hentrich+Michael+Pachmajer&amp;mainsearchSubmit=Los%21" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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