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	<title>Strategie Archives - Roter Reiter Magazin</title>
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	<description>Das Erfolgsmagazin</description>
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		<title>Künstliche Intelligenz: Wann wird sie fühlen?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/kuenstliche-intelligenz-wann-wird-sie-fuehlen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2023 08:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Wochen haben viele Menschen einen ersten Eindruck davon bekommen, was Künstliche Intelligenz kann. Zum Beispiel Bilder malen. Oder Aufsätze schreiben. Ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die KI unser Leben bestimmt? Um diese Frage beantworten zu können, hilft es...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">In den vergangenen Wochen haben viele Menschen einen ersten Eindruck davon bekommen, was Künstliche Intelligenz kann. Zum Beispiel Bilder malen. Oder Aufsätze schreiben. Ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die KI unser Leben bestimmt?</p>
<p style="font-weight: 400">Um diese Frage beantworten zu können, hilft es zu verstehen, wie KI-Systeme, Chatbots oder Roboter eigentlich funktionieren. In seinem Ratgeber „Künstliche Intelligenz für Dummies“ gibt Dr. Ralf Otte einen fundierten Einblick in die Technologie und damit die Basis für Antworten:</p>
<ul>
<li>Wie lernt eine Maschine?</li>
<li>Was ist Deep Learning?</li>
<li>Welche Veränderungen wird KI in Industrie und Gesellschaft bewirken?</li>
<li>Wie klug ist eine Maschine – und wie klug kann sie noch werden?</li>
<li>Welche ethischen Fragen ergeben sich aus der Weiterentwicklung der KI?</li>
</ul>
<p style="font-weight: 400">Dabei hält der Professor für Automatisierungstechnik und Künstliche Intelligenz eine gute Balance zwischen überhöhtem Technologie-Optimismus und dystopischen Roboterherrschafts-Szenarien. Das macht das Handbuch zu einer lehrsamen Lektüre, um sich selbst ein Bild davon zu machen, was KI jetzt leistet und vielleicht leisten kann.</p>
<h2 style="font-weight: 400">Wie riecht eine Rose?</h2>
<p style="font-weight: 400">Klar ist, dass wir erst am Anfang stehen. „Für KI-Forscher aus aller Welt fangen die guten Zeiten gerade erst an“, sagt Otte. „Die KI war seit 60 Jahren in einem Dornröschenschlaf.“ Was sie in ein paar Jahren können wird? Otte hat die Vorstellung, dass KI unseren Alltag und unsere Wirtschaft maßgeblich verändern und formen wird. Aber wird sie den Menschen ersetzen?</p>
<p style="font-weight: 400">In einem Teil seines Ratgebers geht er genau auf diese Vorstellung ein und nähert sich einer Antwort über Philosophie und die Theory of Mind. Sein Ansatz: Was KI wohl immer fehlen wird, ist die Qualia, die Erlebnisqualität von Datensätzen und Ereignissen. So kann eine KI vielleicht einmal erkennen, dass sie vor sich eine Rose „sieht“, und kann sich dementsprechend äußern und von ihrem Duft sprechen. „Selbstverständlich haben diese ,Computer-Gefühle‘ nichts mit menschlichen Gefühlen gemein“, sagt Otte. Denn wie diese Rose riecht, wird die KI wohl nie erfahren. Das, was uns Menschen ausmacht, ist vielleicht doch einzigartig.</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400"><strong> </strong>Ein umfassendes Handbuch für alle, die KI interessiert. Aber vor allem für Entscheiderinnen und Entscheider, die bereits jetzt wissen möchten, wie Künstliche Intelligenz sich auf das Leben und Arbeiten der nahen Zukunft auswirken kann.</p>
<p style="font-weight: 400">Ralf Otte: Künstliche Intelligenz für Dummies<br />
Wiley-VCH, 2023<br />
512 Seiten, 26 Euro</p>
<p style="font-weight: 400">ISBN: 978-3-527-72099-6</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/50049577/ralf_otte_kuenstliche_intelligenz_fuer_dummies.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Rhetorik für überzeugendes Business</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/rhetorik-fuehrungskraefte-tipps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2023 06:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Show „Höhle der Löwen“ bietet Gründern und Gründerinnen eine Bühne. Auf dieser müssen sie innerhalb kurzer Zeit Investorinnen und Investoren von ihrer Idee oder ihrem Produkt überzeugen. Was sich hier immer wieder beobachten lässt: Die Idee kann noch so toll sein, wenn die Menschen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">Die Show „Höhle der Löwen“ bietet Gründern und Gründerinnen eine Bühne. Auf dieser müssen sie innerhalb kurzer Zeit Investorinnen und Investoren von ihrer Idee oder ihrem Produkt überzeugen. Was sich hier immer wieder beobachten lässt: Die Idee kann noch so toll sein, wenn die Menschen nicht überzeugen, keine schlagkräftigen Argumente finden oder keine Sympathien gewinnen können, bleibt der Erfolg aus. Andersherum: Wenn dort tolle Menschen stehen, die motiviert sind und vor Esprit sprühen, lässt sich über die eine oder die andere argumentatorische Lücke hinwegsehen – darüber spricht man später.</p>
<p style="font-weight: 400">Für Rhetorik-Trainer Lorenz Brockmann dürfte diese Beobachtung nicht ungewöhnlich sein. „Ob du erfolgreich bist oder nicht, hängt nicht (nur) von deiner Fachkompetenz ab, nicht von deinem Lebenslauf oder deinem Wissen“, sagt er. „Entscheidend ist, ob du andere Menschen für dich und deine Sache gewinnen kannst oder nicht. Und genau das ist Rhetorik.“ In seinem Ratgeber „Rhetorik macht erfolgreich“ stellt er die Grundlagen für überzeugende Gespräche, Verhandlungen und Reden vor. Und zu diesen Basics gehören Logos, Pathos und Ethos, die Brockmann als „Wirkungsturbos“ beschreibt und die auf Aristoteles zurückgehen.</p>
<p style="font-weight: 400">Es reicht eben nicht, einen perfekt durchdachten Vortrag zu konzipieren (Logos). Man muss auch als Mensch überzeugen (Ethos) und sein Publikum emotional erreichen (Pathos). Wie das gelingt, zeigt der Trainer anhand von Beispielen, die sich in Übungen, die über einen QR-Code zugänglich sind, festigen lassen. In drei Abschnitten widmet er sich der Rhetorik in Reden, der Kunst des Argumentierens und der Verhandlungspraxis, für jede Situation bieten sich spezielle Techniken, mit denen Rednerinnen und Redner überzeugen können.</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400">Ein praktisches Übungsbuch für alle, die gutes Argumentieren und rhetorische Feinheiten erlernen möchten, um andere von der eigenen Sache zu überzeugen.</p>
<p style="font-weight: 400">Lorenz Brockmann: Rhetorik macht erfolgreich. Überzeugen. Begeistern. Weiterkommen.<br />
Mit digitalen Zusatzinhalten zum Buch.<br />
GABAL Verlag, 2023<br />
176 Seiten, 32,90 Euro</p>
<p style="font-weight: 400">ISBN 978-3-96739-139-8</p>
<p style="font-weight: 400"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49268807/lorenz_brockmann_rhetorik_macht_erfolgreich.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Agiles Projektmanagement: Der Weg ist das Ziel</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/agiles-projektmanagement-handbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2023 08:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[agiles management]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
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		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agiles Arbeiten hat eine beachtliche Karriere hingelegt: In manchen Organisationen ist es bereits Normalität. In anderen Unternehmen traut man sich an diese neue, moderne Form der Zusammenarbeit noch nicht so richtig ran. Dessen ungeachtet gilt agiles Projektmanagement als Erfolgsgarant für zukunftsorientierte Organisationen. Deshalb wird es...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">Agiles Arbeiten hat eine beachtliche Karriere hingelegt: In manchen Organisationen ist es bereits Normalität. In anderen Unternehmen traut man sich an diese neue, moderne Form der Zusammenarbeit noch nicht so richtig ran. Dessen ungeachtet gilt agiles Projektmanagement als Erfolgsgarant für zukunftsorientierte Organisationen. Deshalb wird es auch gern über bestehende Organisationsstrukturen gestülpt.</p>
<p style="font-weight: 400">Dann heißt es an einem Montag plötzlich: Wir sind jetzt agil! „Der Modebegriff Agilität wird mit einem völlig unrealistischen Wunschdenken befrachtet“, sagt Mario Neumann. „Agilität soll herrschende Kulturen verändern und verkrustete Strukturen aufbrechen. Das kann nur schiefgehen. Agilität ist kein Zaubertrunk.“ In seinem Ratgeber „Projekt-Safari 2“ zeigt der Projektmanagement-Trainer, wie agiles Arbeiten nachhaltig in Organisationen eingeführt wird.</p>
<h2 style="font-weight: 400">Agiles Arbeiten braucht ein agiles Mindset</h2>
<p style="font-weight: 400">Agiles Projektmanagement scheitert sehr oft an der Vorstellung, dass Scrum Master und Product Owner von heute auf morgen ihre Arbeit aufnehmen und das mit dem agilen Arbeiten dann schon läuft. Die Führungsebene will dann schnell Ergebnisse und Zahlen sehen. Denn – Hürde Nummer 1 – es fehlt das Vertrauen in selbstorganisiertes Arbeiten. Damit einher geht die zweite Hürde: Agilität ist in vielen Punkten das Gegenteil von klassischen Top-down-Strukturen.</p>
<p style="font-weight: 400">„Wenn ein agiles Team sich selbstständig organisieren und auf bestimmte Ergebnisse festlegen soll, müssen die Mitarbeiter mehr Verantwortung übernehmen. Das wiederum bedeutet, dass sie mehr Handlungskompetenz und Entscheidungsfreiheit benötigen.“ Agiles Projektmanagement ist ein Zug-um-Zug-Prozess: Alle Beteiligten müssen sich an diese neue Arbeitsform herantasten, Vertrauen muss geschenkt, aber auch gewonnen werden. Mario Neumann stellt für dieses Abenteuer, das ein Marathon und kein Sprint ist, ein kluges Handbuch zur Verfügung.</p>
<h3 style="font-weight: 400"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></h3>
<p style="font-weight: 400">Ein umfassendes, gut strukturiertes Handbuch, das Projektleiter, Scrum Master und Product Owner in sieben Etappen durch das Abenteuer „agiles Projektmanagement“ begleitet.</p>
<p style="font-weight: 400">Mario Neumann: Projekt-Safari 2. Das Handbuch für agiles Projektmanagement<br />
Campus Verlag, 2023<br />
287 Seiten, 42 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516844</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49262166/mario_neumann_projekt_safari_2.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitale Ökosysteme regional denken</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/digitale-oekosysteme-regional/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 09:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p> Und plötzlich werden Nudeln rationiert, das Regal mit dem Toilettenpapier ist leer und irgendwann gab es auch kein Sonnenblumenöl mehr: Solche Momente verdeutlichen, wie abhängig wir von Wirtschaftsbeziehungen sind. Je stärker globale Netzwerke sind, desto weniger sind Organisationen und Wirtschaftsakteure regional und lokal handlungsfähig. Um...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400"><strong> </strong>Und plötzlich werden Nudeln rationiert, das Regal mit dem Toilettenpapier ist leer und irgendwann gab es auch kein Sonnenblumenöl mehr: Solche Momente verdeutlichen, wie abhängig wir von Wirtschaftsbeziehungen sind. Je stärker globale Netzwerke sind, desto weniger sind Organisationen und Wirtschaftsakteure regional und lokal handlungsfähig. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, gehen immer mehr Gemeinden und Kommunen dazu über, Lösungen für digitale Regionalökonomien zu schaffen.</p>
<p style="font-weight: 400">Die Sparkasse, die gemeinsam mit der Handwerkskammer eine Plattform erstellt, auf der Handwerker Betriebe ermitteln können, denen eine Unternehmensnachfolge fehlt. Oder das lokale Ladengeschäft, in dem Produkte regionaler Erzeuger gekauft und über einen QR-Code mehr Informationen zu den Waren eingeholt werden können. „Mit deren Hilfe entsteht ein Denken und Handeln in regionalen Kreisläufen, das zum einen auf das Ziel des Wirtschaftens innerhalb unserer Ressourcengrenzen einzahlt und zum anderen die Region gegenüber globalen Krisen stabilisiert“, erklären Carl Naughton und Corinna Pommerening in ihrem Ratgeber „30 Minuten Digitale Regionalökonomie“.</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400">Carl Naughton und Corinna Pommerening geben spannende Einblicke in digitale Lösungen für eine Regionalökonomie, die ländliche Regionen abholen und attraktiv machen.<strong><br />
</strong></p>
<p style="font-weight: 400">Carl Naughton, Corinna Pommerening: 30 Minuten Digitale Regionalökonomie<br />
GABAL, 2023<br />
96 Seiten, 10,90 Euro</p>
<p style="font-weight: 400">ISBN 978-3-96739-136-7</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49268835/carl_naughton_corinna_pommerening_30_minuten_digitale_regionaloekonomie.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Außer Frage: Die Bedeutung von Mitarbeiterbefragungen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/mitarbeiterbefragungen-tool/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2023 13:46:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Erleichtert drückte ich auf den glänzend roten Button ,Konferenz beenden‘, katapultierte mich selbst aus dem Meeting und damit auch aus diesem Kapitel meiner beruflichen Laufbahn.“ In Gerd Beidernikl hatte es schon lange gebrodelt. Das Unternehmen, für das er arbeitete, wechselte den Arbeitgeber, die Marktlage nach...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Erleichtert drückte ich auf den glänzend roten Button ,Konferenz beenden‘, katapultierte mich selbst aus dem Meeting und damit auch aus diesem Kapitel meiner beruflichen Laufbahn.“ In Gerd Beidernikl hatte es schon lange gebrodelt. Das Unternehmen, für das er arbeitete, wechselte den Arbeitgeber, die Marktlage nach der Bankenkrise in 2009 war zunehmend schwierig und der Leistungsdruck war gestiegen.</p>
<p>„Alles in dem ,neuen‘ Unternehmenskonstrukt, das uns umgab, veränderte sich, aber niemand kommunizierte dazu mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern“, erinnert er sich. „Ich fühlte mich nicht mehr wie der wertvolle Mitarbeiter, der ich war, sondern abwechselnd als Bittsteller, Kostenfaktor und vor allem immer öfter als ,Tatverdächtiger‘ in einem kollektiven Leistungs-Sündenfall.“</p>
<p>Dieser Druck und diese Unzufriedenheit gipfelten in einer spontanen Kündigung, mitten in einem Online-Meeting. Überraschend war sie aber aus heutiger Perspektive nicht. Gerd Beidernikl gründete sein eigenes Unternehmen und spezialisierte sich auf das Thema Mitarbeiterbefragungen. Denn er ist der festen Überzeugung: „Wirksame Mitarbeiterbefragungen ermöglichen es, die eigene Arbeitgeberattraktivität gezielt zu entwickeln.“</p>
<h2>Die Rolle der Mitarbeiterbefragungen auf einem Arbeitnehmermarkt</h2>
<p>Schon längst sind Organisationen zu Verkäufern geworden: Während sie früher aus der „Ware“ auswählen konnten, müssen sie sich heute als zeitgemäße Arbeitgeber verkaufen. „Employer Branding“ heißt hier das Schlüsselwort: Flexible Arbeitszeiten, die Betriebskita, Remote Working, Gesundheitskurse, Coaching-Angebote oder das Firmenfahrrad – alles Angebote, die den Unterschied machen können. Aber Arbeitnehmende gewinnen ist die eine Sache, sie dann auch langfristig zu binden, die andere. Und hier sieht der Soziologe und systemische Coach Gerd Beidernikl die Mitarbeiterbefragung als eines der wichtigsten Tools.</p>
<p>In seinem Buch „Wenn du fragst, frag richtig!“ zeigt er, wie Mitarbeiterbefragungen systematisch und strategisch eingesetzt werden können, um zu erfahren: Was benötigen unsere Mitarbeitenden für ein gutes Arbeiten? Wo gibt es Kritik, wo Chancen? Er macht aber auch klar: Es braucht einen Plan. Halbherzige Erhebungen, ungenaue Fragestellungen und Befragungsergebnisse, die in den Tiefen des Unternehmens versacken, braucht es nicht. Vielmehr müssen Mitarbeiterbefragungen fest in die Personalarbeit verankert werden, die Ergebnisse sollten tatsächlich ernst genommen werden und Anlass für Veränderungen sein. Wie Beidernikl selbst ironisch anmerkt, gehörten Mitarbeiterbefragungen zum Portfolio seines damaligen Arbeitgebers. Hätte das Unternehmen dieses Tool auch selbst angewendet, hätte er vielleicht nicht den roten Knopf gedrückt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein Ratgeber, der sich ganz fokussiert dem Thema Mitarbeiterbefragungen widmet und praktische Hilfestellungen gibt, um diese zielgenau und effektiv in der eigenen Organisation anzuwenden.</p>
<p>Gerd Beidernikl: Wenn du fragst, frag richtig! Durch gezielte Mitarbeiterbefragungen zum attraktiven Arbeitgeber werden<br />
Wiley-VCH, 2023<br />
304 Seiten, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-527-51145-7</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49154831/gerd_beidernikl_wenn_du_fragst_frag_richtig_.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Personal Branding mit LinkedIn: Frauen werden sichtbar</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/sichtbarkeit-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 08:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Theoretisch gibt es gar kein Problem: Die Menschheit besteht in etwa zur Hälfte aus Frauen und zur Hälfte aus Männern, auch auf Studienabsolventinnen und Arbeitnehmerinnen entfällt durchschnittlich ein Wert von 50 Prozent. Aber wo sind die Frauen in der Wissenschaft? Wo sind sie in den...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Theoretisch gibt es gar kein Problem: Die Menschheit besteht in etwa zur Hälfte aus Frauen und zur Hälfte aus Männern, auch auf Studienabsolventinnen und Arbeitnehmerinnen entfällt durchschnittlich ein Wert von 50 Prozent. Aber wo sind die Frauen in der Wissenschaft? Wo sind sie in den Führungsetagen? In der Kunst? In öffentlichen Diskussionen?</p>
<p>Unter fünf Fachleitern, die in TV-Formaten über die Corona-Pandemie sprachen, war gerade einmal eine Frau. „78 Prozent der zurate gezogenen Virolog:innen ohne Leitungsfunktion waren männlich – mit Leitungsfunktion sogar 95 Prozent“, resümiert Christina Richter. Überrascht ist die Personal-Branding-Expertin nicht. Sie konnte selbst erfahren, wie man als Frau – trotz hervorragender Leistungen – praktisch unsichtbar bleibt. Viele Jahre war sie Angestellte in einem Konzern, wo sie für die Medienarbeit zuständig war. Vor der Kamera und in Interviews zu sehen und zu hören war der Vorstand, die Leitungsebene – sie managte im Hintergrund. „Es war für mich normal, dass ich immer nur im Namen der Firma netzwerkte“, erinnert sie sich. „Die Konsequenz dessen war mir damals nicht bewusst, bis ich meinen Job verlor und feststellte: Mich kennt niemand.“</p>
<p>Und so geht es vielen Frauen: Sie leisten in ihrer Rolle exzellente Arbeit, die aber oftmals nicht über die Unternehmensgrenzen hinaus sichtbar ist. Der Schneeballeffekt: Frauen sind als Expert:innen,Vordenker:innen und Talente seltener sichtbar. Christina Richter hat einen Weg gefunden, um diese Barrieren zu beseitigen: „Wer Aufmerksamkeit für die eigene Arbeit erreichen und am öffentlichen Diskurs teilhaben möchte, ist heutzutage nicht mehr auf die Einladung der großen Medienhäuser angewiesen“, sagt sie. „Es gibt ein Werkzeug, das allen zur Verfügung steht – egal in welcher Position oder Disziplin: Personal Branding.“</p>
<h2>Finde dein Thema und sprich darüber</h2>
<p>In ihrem Ratgeber „Sichtbare Frauen“ zeigt sie, wie wirkmächtig LinkedIn als Personal-Branding-Instrument ist. Das soziale Karrierenetzwerk wird immer mehr von der klassischen Recruiting-Plattform zur Social-Media-Plattform, auf der man als Business-Influencerin durchstarten kann. Hier gibt es Platz, um Diskussionen zu beginnen, eigene Ideen zu veröffentlichen und in verschiedenen Formaten Expertise zu zeigen. Und: Auch als Frau wird man hier sichtbar, findet Gleichgesinnte und kann sich ein starkes Netzwerk aufbauen. Wie das gelingt, zeigt die Personal-Branding-Expertin Christina Richter in ihrem Buch.</p>
<p>Unterstützung erhält sie von zahlreichen (sichtbaren) Frauen, die sie zum Thema „Personal Branding“ interviewt hat. Darunter sind Verena Pausder, Diana zur Löwen, Annahita Esmailzadeh und Magdalena Rogl. „Sichtbarkeit bedeutet für mich, dass Menschen, wenn sie über mein Thema  ,Klimaschutz in der Wirtschaft‘ nachdenken oder darüber sprechen, an mich denken“, sagt Influencerin, Unternehmerin und Investorin Anna Alex, die mit „Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ ihr Thema gefunden hat. Wer herausfinden möchte, mit welchem Thema er oder sie sichtbar werden will, kann sich dabei von Christina Richter begleiten lassen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein erfrischend praktisches Buch, mit dem Frauen, aber auch Männer, lernen, ihre Lebens- und Arbeitsthemen authentisch zu kommunizieren.</p>
<p>Christina Richter: Sichtbare Frauen. So nutzt du LinkedIn &amp; Co. als Karrierebooster<br />
Campus Verlag<br />
260 Seiten, 24 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516837</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49262146/christina_richter_sichtbare_frauen.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de vorbestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachhaltiger Kundenservice: Eine Investition in die Zukunft</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/nachhaltiger-kundenservile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2023 21:33:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es wird immer offensichtlicher: Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend. Möchten wir die Herausforderungen unserer Zeit angehen, müssen wir langfristige und nachhaltige Lösungen entwickeln – und das in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens. Konzerne haben schon vor längerer Zeit entdeckt, dass Nachhaltigkeit ein Erfolgsgarant...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird immer offensichtlicher: Nachhaltigkeit ist mehr als ein Trend. Möchten wir die Herausforderungen unserer Zeit angehen, müssen wir langfristige und nachhaltige Lösungen entwickeln – und das in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens. Konzerne haben schon vor längerer Zeit entdeckt, dass Nachhaltigkeit ein Erfolgsgarant im Marketing sein kann.</p>
<p>Sie verspielen sich diesen Vorschuss aber öfter, wenn öffentlich wird, wie sie ihre Mitarbeitenden behandeln, woher sie ihre Rohstoffe beziehen und wie sie mit Geldern umgehen. Aber es geht auch anders. Peter Weidling fragt sich: „Wie kann man auch ohne Subventionen nachhaltig wirtschaften, damit gutes Geld verdienen und die Kunden bei der Stange halten?“ In seinem Ratgeber „Die Zukunft des Kundenservice ist grün!“ bietet er Antworten.</p>
<h2>Zukunftsstrategie Nachhaltigkeit</h2>
<p>In seinem Buch gibt er viele Gründe an, warum Unternehmen nicht an dem Thema Nachhaltigkeit vorbeikommen. Und das nicht aus Marketingsicht, sondern aus purer Notwendigkeit. In Sachen Nachhaltigkeit gibt es immer mehr länderrechtliche Vorgaben und EU-Regelungen, die Unternehmen in der Forschung, in der Produktion, beim Ankauf von Rohstoffen und in der Logistik beachten müssen.</p>
<p>Es gilt: Je grüner man wirtschaftet, desto eher hat man (wirtschaftlichen) Erfolg. Weidling spannt das Feld aber noch weiter auf: Auch Arbeitnehmende fordern Nachhaltigkeit. Umfragen und Studien zeigen, dass insbesondere die künftigen Generationen bei „grünen“ Unternehmen arbeiten möchten und Jobs von Arbeitgebern, die für Umweltverschmutzung, fehlendes Nachhaltigkeits-Management oder Klimasünden bekannt sind, kategorisch ablehnen. In Zeiten eines rasant zunehmenden Arbeitskräftemangels stehen Organisationen auch hier unter Druck, Nachhaltigkeit ins Unternehmen zu bringen – nicht nur in den nächsten Werbeslogan.</p>
<h2>Kunden nachhaltig begeistern</h2>
<p>Einen besonderen Fokus richtet Weidling auf das Thema Kundenservice. Wie kann dieser Unternehmensbereich nachhaltig gestaltet werden? Die Antwort: Indem Kunden als Individuen und Mittelpunkt des Unternehmens betrachtet werden. Denn Organisationen profitieren davon, wenn jeder einzelne Kunde zufrieden ist und immer wieder die Dienstleistungen des Unternehmens in Anspruch nimmt. Das klingt erst mal simpel, ist aber ein wichtiger – und oft vernachlässigter – Teil eines nachhaltigen Managements. Weidling zeigt, dass nur diejenigen Mitarbeitenden einen nachhaltigen Kundenservice leisten können, die ein Bild von den Werten und Überzeugungen des Unternehmens haben, für das sie arbeiten – ein Leitbild.</p>
<p>Mit diesem vor Augen können sie den Kunden den besten Service bieten und zum Sprachrohr der Organisation werden. „Nachhaltige Unternehmensführung hat das Zeug zum Star. Sie kann als Alleinstellungsmerkmal sowohl die Kunden- als auch die Mitarbeiterbindung festigen“, sagt Weidling. „Zufriedene Kunden plus zufriedene Mitarbeiter ergibt in Summe ein wirtschaftliches Ergebnis, das Sie als Eigner oder, wenn Sie die Geschäfte führen, Ihre Shareholder begeistern wird.“</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein vielseitiges Buch, das die verschiedenen Unternehmensbereiche zum Thema Nachhaltigkeit abklopft und zeigt, dass alle Bemühungen eines nachhaltigen Wirtschaftens auf das Konto der Organisation einzahlen.</p>
<p>Peter Weidling: Die Zukunft des Kundenservice ist grün! So gelingt der Spagat zwischen Kundenanspruch und Nachhaltigkeit<br />
Campus Verlag, 2023<br />
222 Seiten, 40 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516653</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49262210/peter_weidling_die_zukunft_des_kundenservice_ist_gruen_.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Der Mensch gehört nicht in die Organisation</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/der-mensch-gehoert-nicht-in-die-organisation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Jan 2023 15:03:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den vergangenen Monaten hat sich in dem Karriere-Netzwerk LinkedIn eine spannende Entwicklung abgezeichnet: Wo früher nur über Business-Themen und neue Anstellungen gesprochen wurde, ist es heute fast nahezu so bunt wie auf Instagram. Eltern informieren über frischgeborene Kinder und die daraus entstehenden neuen Herausforderungen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Monaten hat sich in dem Karriere-Netzwerk LinkedIn eine spannende Entwicklung abgezeichnet: Wo früher nur über Business-Themen und neue Anstellungen gesprochen wurde, ist es heute fast nahezu so bunt wie auf Instagram. Eltern informieren über frischgeborene Kinder und die daraus entstehenden neuen Herausforderungen im Job, es werden Themen wie Diversität, Burn-out und Klimawandel diskutiert.</p>
<p>Dieser zu beobachtende Trend steht sicher im Zusammenhang mit den Entwicklungen innerhalb von (jungen) Unternehmen und Start-ups. Dort kann man sich oftmals mit seinen Themen einbringen, Prozesse anstoßen und mitbestimmen, ob das Team in der Mittagspause vegan oder vegetarisch bestellt. Mitarbeitende haben Ansprüche und Bedürfnisse: Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie Gleitzeit oder Remote-Arbeiten stehen ganz oben. Andere würden nur für Unternehmen arbeiten, die den eigenen ethischen Maßstäben genügen.</p>
<h2>Hier bin ich Mensch, hier kann ich es sein?</h2>
<p>Diese Vermischung von privaten und beruflichen Interessen, gesellschaftlichen Themen und Lifestyle bringt Probleme hervor. Denn eigentlich ist es so: „Im Gegensatz zu Partys, Ehen oder Therapie-Sitzungen haben Organisationen keine Verwendung für den ,ganzen Menschen‘“, sagen Kai Matthiesen, Judith Muster und Peter Laudenbach. Niemand möchte die Emotionen, privaten Befindlichkeiten und Ansichten der Mitarbeitenden im Büro diskutieren. Niemand möchte damit konfrontiert sein, dass ein Angestellter eine persönliche Midlife-Crisis hat und deshalb gerade nicht so gut arbeiten kann.</p>
<p>Andererseits gibt es laut der Autoren die Annahme, „Kern und Kernprobleme einer Organisation seien die Menschen, die in ihr arbeiten“. Da müssen die einen an ihrem Mindset arbeiten, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Führungskräfte sollen durch vorbildliches Verhalten und Tschakka-Mentalität ganze Transformationsprozesse stützen, und alle paar Monate geht es zur Reflexion in Motivations-Workshops. „Damit drücken sich Organisationsverantwortliche vor ihrer eigentlichen Aufgabe, die Arbeit der Mitarbeitenden gut zu organisieren“, so die Autoren. In ihrem Buch „Die Humanisierung der Organisation“ gehen die drei diesem Missverhältnis unterhaltsam auf die Spur.</p>
<h2>Sagen und Tun sind zweierlei</h2>
<p>Es ist kein Ratgeber, sondern eher ein Lesebuch, das die Botschaft hat: Der ganze Mensch kommt im Arbeitsvertrag nicht vor, denn er geht die Organisation auch nichts an. Es werden verschiedene Szenerien betrachtet, in denen die Struktur von Organisationen fein seziert und offengelegt wird. So erzählt das Autorenteam von einer Gießerei, in der es über einen längeren Zeitraum zu schweren Arbeitsunfällen kam. Dabei waren die Sicherheitsvorkehrungen und formalen Voraussetzungen in Ordnung, woran lag es also?</p>
<p>Die Leitung machte den Mitarbeitenden keinen Druck, weshalb brachten sich die Kollegen also immer wieder in gefährliche Situationen? Beobachtungen ergaben, dass die Mitarbeitenden zum Regelbruch gezwungen wurden. Die Anlagen waren überaltert, genauso wie die Kollegen, die teilweise bereits seit Jahrzehnten ein eingespieltes Team bildeten. Das Ziel jeder Schicht war es, den Betrieb nicht zu unterbrechen – komme, was da wolle. Denn: Jede Unterbrechung kostete Zeit und Geld. War das Geschäft nicht rentabel, stand der eigene Arbeitsplatz auf dem Spiel. Und so kam es unter Zeitdruck zu lebensgefährlichen Situationen. Die Leitung wusch ihre Hände in Unschuld, denn alle Sicherheitsvorkehrungen waren getroffen worden und es gab keinen sichtbaren Druck. Aber die Anlagen waren marode und die Arbeitsbedingungen unzumutbar, denn die Ziele konnten unter diesen Umständen nicht erreicht werden.</p>
<p>„Unter solchen Bedingungen werden Sicherheitsvorschriften zu Makulatur und Ermahnungen, sie einzuhalten, zur Phrase“, so die Autoren. Auch in diesem Fall kommt der Mensch ins Spiel: Die Mitarbeitenden haben ein gewisses Arbeitsethos, dem sie durch ihr riskantes Verhalten gerecht werden möchten – und den innoffiziellen Druck, den Betrieb am Laufen zu halten. Und das darf nicht sein. „Formale Regeln benötigen Verhältnisse, in denen man diese Regeln einhalten kann“, so Matthiesen, Muster und Laudenbach. „Stellt die Organisation diese Verhältnisse nicht zur Verfügung, zwingt sie ihre Mitglieder zum Regelbruch.“</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Formalität/Informalität, Mensch/Mitglied/Organisation: Eine spannende Lektüre, die dem widersprüchlichen Wesen von Organisationen nachgeht und die Grundlage für eine Debatte über die Arbeit(sweisen) der Zukunft sein könnte.</p>
<p>Kai Matthiesen, Judith Muster, Peter Laudenbach: Die Humanisierung der Organisation. Wie man dem Menschen gerecht wird, indem man den Großteil seines Wesens ignoriert<br />
Vahlen Verlag, 2022<br />
256 Seiten, 24,90 Euro<br />
ISBN 978-3-8006-6757-4</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/45369050/kai_matthiesen_judith_muster_peter_laudenbach_die_humanisierung_der_organisation.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Provozieren Sie die Zukunft</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/provozieren-sie-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 09:54:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[beratung]]></category>
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		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
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		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir befinden uns im Jahr 2009. Strategie-Experte Steven Goldbach sitzt im Büro des Managers eines Kommunikationsdienstes und stellt diesem gemeinsam mit einem Kollegen eine Auswertung vor. „Die Arbeit, die sie vorstellten, enthielt eine detaillierte Segmentierung der Verbraucherlandschaft bei Kommunikationsdiensten wie Internet, Telefon, Video/TV-Paketen und Sicherheit“,...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir befinden uns im Jahr 2009. Strategie-Experte Steven Goldbach sitzt im Büro des Managers eines Kommunikationsdienstes und stellt diesem gemeinsam mit einem Kollegen eine Auswertung vor. „Die Arbeit, die sie vorstellten, enthielt eine detaillierte Segmentierung der Verbraucherlandschaft bei Kommunikationsdiensten wie Internet, Telefon, Video/TV-Paketen und Sicherheit“, erklärt Geoff Tuff in seinem Ratgeber „Provoke“, den er gemeinsam mit Steven Goldbach publizierte.</p>
<p>Da waren beispielsweise die Singles, die anhand ihres Verhaltens identifiziert werden konnten. Und da waren Familien, die durch ihre veränderte Lebensweise und neue Bedürfnisse ein anderes Nutzerverhalten zeigten. Goldbach und sein Kollege konfrontierten den Manager aber insbesondere mit dem Wert 1,75 %. Hierin liegt nämlich eine kleine Anomalie, auf die die beiden Strategen in ihrer Auswertung aufmerksam wurden. Ihr Kunde, für den sie die Erhebung durchführten, wollte gern wissen, wie andere Manager aus konkurrierenden Organisationen darauf reagierten. Dieser Manager fragte zurück: „1,75 %? Warum sollte mich das interessieren?“</p>
<h2>Kleine Anomalie – große Wirkung</h2>
<p>Die kleine Anomalie hatte es aus heutiger Sicht in sich. „Eine scheinbar unbedeutende Kundengruppe legte besondere Verhaltensweisen an den Tag, die es schwierig machten, sie einem der größeren Segmente zuzuordnen.“ Die Gruppe wollte am liebsten gar kein TV-Paket buchen, aber Internet mit hoher Geschwindigkeit, im besten Fall über einen Hotspot auf dem eigenen Handy. Die Experten tüftelten an einer Erklärung. Vielleicht war die Zielgruppe einfach nicht an Videoinhalten interessiert? Aber doch!</p>
<p>„Sie schaute die Kurzvideos des damals neuen Anbieters YouTube“, erklären Goldbach und Tuff. Und als es möglich war, nutzen sie das Streaming-Angebot des Start-ups Netflix. Mit diesen 1,75 % wurde das Streaming geboren. Und der Manager sah es nicht und ruhte sich auf den aktuellen Erfolgen aus. Nicht so der Kunde von Goldbach. „Aufgrund der frühen Wahrnehmung des Trends erkannte unser Klient, dass sein Geschäftsmodell, sofern es keine sinnvolle Neuerfindung gab, dem Untergang geweiht war, auch wenn das Modell immer noch höchst profitabel war.“ Das Unternehmen wurde rechtzeitig abgewickelt.</p>
<h2>Mutig Möglichkeiten entdecken</h2>
<p>Während die Strategie-Experten in ihrem vorherigen Ratgeber „Detonate“ zeigten, wie wirkungsvoll es sein kann, Grundlagen für frühere Erfolge sprichwörtlich in die Luft zu jagen, um auch Erfolge in der Zukunft zu haben, schauen sie in ihrem neuen Ratgeber „Provoke“, wie man Aktionen provoziert, um Fortschritte zu machen.</p>
<p>Denn: „Überzeugtes Handeln ist für Sie heute – insbesondere bei nicht perfekter Datenlage – die einzige Möglichkeit, diejenige Art von Zukunft zu provozieren, die Sie anstreben.“ Wer 2009 auf die 1,75 % setzte, kann die Wirkung dieser Herangehensweise sicher bestätigen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Einfach mal machen: Ein inspirierender Ratgeber für (angehende) Führungskräfte, der zeigt, dass es heute wichtiger denn je ist, Risiko und Mut zu beweisen und neue Geschäftsmodelle auszuprobieren.</p>
<p>Geoff Tuff, Steven Goldbach: Provoke. Wie Führungskräfte fatale menschliche Schwächen überwinden und die Zukunft gestalten<br />
Wiley-VCH, 2022<br />
272 Seiten, 26,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-527-51115-0</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/46665965/geoff_tuff_steven_goldbach_provoke_deutsche_ausgabe.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Führungscoaching to go</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/fuehrungscoaching-to-go/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 07:43:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Wochenend-Workshop, die Zusatzausbildung für Führungskräfte oder das zertifizierte Online-Seminar: Coachings für Führungskräfte können sehr vielfältig sein. Sie unterscheiden sich in der zeitlichen Ausgestaltung, der Intensität und im Themenschwerpunkt. Was aber viele Coachings eint: Die Inhalte sind schwer in die Praxis übersetzbar. Mal bewegen sich...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wochenend-Workshop, die Zusatzausbildung für Führungskräfte oder das zertifizierte Online-Seminar: Coachings für Führungskräfte können sehr vielfältig sein. Sie unterscheiden sich in der zeitlichen Ausgestaltung, der Intensität und im Themenschwerpunkt. Was aber viele Coachings eint: Die Inhalte sind schwer in die Praxis übersetzbar. Mal bewegen sich Coachings zu sehr auf der Meta-Ebene, dann sind sie wieder zu theoretisch – und in dem Moment, wo man als Führungskraft Hilfe benötigt, fehlt das Know-how. In ihrem Ratgeber „Führungscoaching to go“ füllt Maren Lehky diese Lücke und bietet Tool, Strategien und Soforthilfen für den Moment.</p>
<h2>Experten-Tipp: Sehen und gesehen werden</h2>
<p>Tricks für Erfolgsstimmung im Team, Strategien für Führungskräfte im Remote-Modus oder Ideen für Krisengespräche: Alle Infos sind klar auf den Punkt gebracht und umgehend anwendbar. Ein weiterer thematischer Fokus in dem Buch der Trainerin sind die Empfehlungen für den persönlichen Erfolg der Führungskräfte. Um als weibliche Führungskraft sichtbar zu sein, empfiehlt die Unternehmensberaterin beispielsweise, sich Zeit zu nehmen, um in Meetings anzukommen. „Frauen, und dazu neigte ich als Topmanagerin auch immer, sind so durchgetaktet, dass wir gerade eben rechtzeitig zum Termin kommen und dann ganz busy wieder raushuschen.“</p>
<p>Das sieht sehr geschäftig aus, aber ist es klug? „Männer scheinen dabei deutlich entspannter zu sein, und sie wissen um die wichtigen Minuten, um Allianzen zu schmieden, mit den Richtigen gesehen zu werden, um Meinungen zu synchronisieren oder Mehrheiten zu organisieren.“ Kurz vor dem Meeting können entscheidende Gespräche geführt werden, in letzten Small Talks erfährt man etwas über die Stimmung in den Teams oder Neuigkeiten. Ein simpler Trick mit großer Wirkung ist also: Mehr Raum für weniger Termine und größeren Einfluss.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Maren Lehky gibt in „Führungscoaching to go“ die kleinen strategischen Tipps und Empfehlungen, die in großen Coaching-Angeboten für Führungskräfte untergehen. Aber: Genau die haben die größte Wirkung.</p>
<p>Maren Lehky: Führungscoaching to go. Schnelle Antworten auf konkrete Fragen im Alltag<br />
Campus Verlag, 2022<br />
239 Seiten, 25 Euro<br />
ISBN 9783593516158</p>
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<p>&nbsp;</p>
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