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	<title>Erfolg Archives - Roter Reiter Magazin</title>
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	<description>Das Erfolgsmagazin</description>
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		<title>Job Crafting: Schraub an deinem Traumjob</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/job-crafting-schraub-an-deinem-traumjob/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 07:26:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Welche Studie man auch herauszieht, sie sagen immer dasselbe: Die Deutschen sind unzufrieden mit ihren Jobs. Schlechtes Arbeitsklima, keine Bestätigung, wenig Möglichkeiten, sich einzubringen, oder unfaire Vergütung – die Gründe sind vielfältig. Deshalb sind auch viele Arbeitnehmer*innen grundsätzlich bereit, den Job zu wechseln. Aber kann...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Welche Studie man auch herauszieht, sie sagen immer dasselbe: Die Deutschen sind unzufrieden mit ihren Jobs. Schlechtes Arbeitsklima, keine Bestätigung, wenig Möglichkeiten, sich einzubringen, oder unfaire Vergütung – die Gründe sind vielfältig. Deshalb sind auch viele Arbeitnehmer*innen grundsätzlich bereit, den Job zu wechseln. Aber kann das die Lösung sein? Nicht immer. Karriereberaterin und Coach&nbsp;Ragnhild Struss zeigt in ihrem Ratgeber „Job Crafting“, wie wir aus dem Job, den wir haben, den Job machen, den wir uns wünschen.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Welches Fünkchen fehlt zum beruflichen Glück?</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Lösung des Problems ist weder Resignation noch ein unreflektierter Jobwechsel“, so die Autorin, „sie liegt an anderer Stelle, und zwar in unserem Inneren: Im Glauben daran, Einfluss auf unsere Lebensumstände nehmen zu können, in der Selbsterkenntnis, unserer Einstellung und dem eigenverantwortlichen Einwirken auf die Arbeit.“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Denn oftmals ist gar nicht der ganze Job schlecht. Arbeitszufriedenheit besteht aus vielen einzelnen Komponenten und beginnt bei der Ausstattung des Arbeitsplatzes und der Bürogestaltung, geht über das Arbeitsklima und die Kommunikation hin bis zu Möglichkeiten der Mitgestaltung des Unternehmens. Wenn es also nur in einem der Bereiche hakt, kann es die Mühe wert sein, zu schauen, was sich bewegen lässt. Job Crafting verfolgt genau diese Idee, selbst Einfluss zu nehmen und für sich herauszufinden, wie sich das Arbeitsumfeld angenehmer und den eigenen Bedürfnissen entsprechend verändern und gestalten lässt. „Die Kernidee ist, dass jede*r Einzelne kleine Anpassungen am eigenen Job vornehmen kann, um die Arbeit optimal auf die eigene Persönlichkeit abzustimmen“, so Struss.&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mit kleinen Veränderungen zu großer Wirkung</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">In ihrem Ratgeber zeigt die Karriere-Coach, wie eine Standortanalyse funktioniert: Wo stehe ich in meinem Job und was macht mich so unzufrieden? Im zweiten Schritt erforschen Job Crafter*innen, welche Ansprüche sie an ihren Traumjob haben und was es braucht, um gut zu arbeiten. Anschließend können diese beiden Analysen übereinandergelegt werden, um zu erkennen, woran es aktuell mangelt. Und dann geht es an die eigentliche Arbeit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Je nach Ausgangslage können Angestellte selbst Veränderungen vornehmen, um das Arbeitsumfeld zu verbessern. Für ein besseres Miteinander könnten Kolleg*innen einmal wöchentlich gemeinsam Mittagessen gehen. Für eine angenehmere Arbeitsumgebung kann das Büro mit ansprechenden Wandbildern oder Pflanzen aufgewertet werden. Andere Veränderungen müssen mit der Geschäftsleitung verhandelt werden. Auch für die strategische Herangehensweise an solche Vorhaben hat&nbsp;Ragnhild Struss Tipps, zeigt aber auch die Grenzen auf. Denn: Eine Organisation können Job Crafter*innen nicht verändern, sondern nur ihre eigene Haltung.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Struss ist es gelungen, einen Ratgeber für alle zu schreiben, die ihren Job nur „so naja“ finden und wissen möchten, wie sie daraus einen „oh, ja!“-Job kreieren können.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ragnhild Struss: Wie Sie mit Job Crafting Ihre Arbeit wieder lieben lernen<br>GABAL GmbH, 2023<br>200 Seiten, 25 Euro</p>



<p class="wp-block-paragraph">ISBN 978-3-96739-161-9</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/50377038/ragnhild_struss_wie_sie_mit_job_crafting_ihre_arbeit_wieder_lieben_lernen.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managemenbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>New Networking: Komm an den digitalen Stehtisch</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/new-networking-komm-an-den-digitalen-stehtisch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2023 07:23:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie oft treffen wir berufliche Kontakte noch persönlich? Spätestens seit der Corona-Pandemie ist es für viele Berufstätige und insbesondere Selbstständige der Normalfall, Kund*innen, Partner*innen und Interessent*innen online zu kontaktieren. Schnell wird ein Zoom-Gespräch ausgemacht und schon sieht man sich gegenseitig auf dem Bildschirm. Reale Begegnungen...</p>
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<p class="wp-block-paragraph">Wie oft treffen wir berufliche Kontakte noch persönlich? Spätestens seit der Corona-Pandemie ist es für viele Berufstätige und insbesondere Selbstständige der Normalfall, Kund*innen, Partner*innen und Interessent*innen online zu kontaktieren. Schnell wird ein Zoom-Gespräch ausgemacht und schon sieht man sich gegenseitig auf dem Bildschirm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Reale Begegnungen auf Messen, Konferenzen oder beim gemeinsamen Abendessen sind schön, aber die Ausnahme. Und genauso verschieben sich auch die Akquise und das klassische Netzwerken ins Digitale. Wer diese Entwicklung verpasst, dem entgehen spannende Kontakte und damit viele Möglichkeiten, sein berufliches Potenzial zu entfalten. </p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Digitale Spuren hinterlassen</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Für mich ist das Schreiben eines Postings bei LinkedIn, Twitter oder Instagram nichts anderes, als einen virtuellen Stehtisch zu eröffnen“, sagt Kathrin Koehler. In ihrem Ratgeber „New Networking“ nutzt die Digital Coach gern das Bild eines Stehtischs, wenn sie die Kommunikation auf Plattformen wie LinkedIn meint. Dort klickt man sich durch seine Timeline, bleibt bei einem spannenden Beitrag hängen und kann mit einem Like Zustimmung signalisieren. Oder man mischt sich direkt in das Gespräch ein, gibt seine Meinung wieder, stellt eine Frage oder setzt eine kritische Anmerkung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">So und nicht anders ist es auf Netzwerk-Abenden, bei denen wir von Tisch zu Tisch schlendern, mal hier ins Gespräch kommen, mal dort jemand Neues kennenlernen. Der große Vorteil am digitalen Netzwerken: Hier lassen sich Kontakte skalieren. Während man auf einem Netzwerk-Abend nur mit wenigen sprechen kann, erreicht man mit einem Beitrag auf LinkedIn je nach Reichweite Tausende von Menschen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hinein in den wertschöpfenden Kontrollverlust</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">„Indem du aktiv wirst an den virtuellen Stehtischen, baust du Beziehungen zu Menschen asynchron auf und bleibst kontinuierlich ,im Draht‘, also in Verbindung, ohne diese Kontakte direkt zu adressieren“, so Koehler. In ihrem Ratgeber zeigt die Speakerin für digitales Netzwerken, wie Angestellte, Führungskräfte, Freelancer*innen<a> </a> und Geschäftsführungen LinkedIn und Co. nicht nur zum Personal Branding, sondern auch zum aktiven Aufbau eines beruflichen Netzwerkes nutzen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Koehler nennt es den „wertschöpfenden Kontrollverlust“, wenn man als Ersteller*in eines Posts die Kontrolle über die Weiterverbreitung des Beitrags verliert. Hier beginnen die Sichtbarkeit und der eigentliche Diskurs über den eigenen Tellerrand hinaus. Das macht verletzlich – bietet aber das großartige Potenzial, Menschen kennenzulernen, auf die wir in unserem Alltag nie treffen würden. Damit ist New Networking eine Methode, die uns bereichert – und den persönlichen Kontakt zu Menschen nicht ersetzt. </p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Ob als CEO, als Influencer*in, Speaker*in oder Angestellte*r:&nbsp;Kathrin Koehler zeigt, wie wir soziale Netzwerke wie LinkedIn nutzen können, um uns für unsere Themen stark zu machen, Gleichgesinnte zu treffen und so ein Netzwerk für alle Fälle aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kathrin Koehler: New Networking. Der smarte Weg zu digitaler Sichtbarkeit und souveränem Netzwerken<br>Vahlen, 2023<br>242 Seiten, 24,90 Euro<br><br>ISBN 978-3-8006-7074-1<br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/48382629/kathrin_koehler_new_networking.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Werde zum Showmaster deines Webinars</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/werde-zum-showmaster-deines-webinars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2023 06:45:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Körpersprache]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentieren]]></category>
		<category><![CDATA[rhetorik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[training]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Raffaele Sciortino war schon früh ein großer Fan von Rudi Carell, einem der schillerndsten Showmaster des Landes. Der war für seinen spontanen, überraschenden Witz und neue, moderne Showformate bekannt. Sciortino hatte einmal das Vergnügen, ihn kennenzulernen und eine seiner Shows hinter den Kulissen zu erleben....</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">Raffaele Sciortino war schon früh ein großer Fan von Rudi Carell, einem der schillerndsten Showmaster des Landes. Der war für seinen spontanen, überraschenden Witz und neue, moderne Showformate bekannt. Sciortino hatte einmal das Vergnügen, ihn kennenzulernen und eine seiner Shows hinter den Kulissen zu erleben. Und das war für den heutigen Erwachsenenbildner überraschend. Er erkannte: „Hinter einer guten Show steckt immer auch eine klare Struktur. Im Umkehrschluss heißt das: Wer in der Lage ist, seine Show zu strukturieren, ist dem gelungenen Live-Auftritt auch sehr nah.“</p>
<p style="font-weight: 400">So spontan Showeinlagen auch wirken, so mitreißend das Programm auch ist: Alles folgt einem festen Plan. Und dieser Anspruch kann auch auf Webinare übertragen werden, findet Sciortino. In seinem Buch „In 6 Schritten Webinare der Extraklasse gestalten“ zeigt er, wie wir in sechs Schritten mitreißende Webinare konzipieren, in denen wir als Showmasterin oder Showmaster glänzen, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren.</p>
<h2 style="font-weight: 400">Vor der kleinsten Kamera der Welt das Größte aus sich herausholen</h2>
<p style="font-weight: 400">Tatsächlich kann es nicht schaden, sich als Webinar-Leitung an Showmastern zu orientieren: Immer präsent, immer die Zügel in der Hand und mit einem mitreißenden Habitus auftreten. Das ist in Online-Meetings sogar noch wichtiger als auf der Bühne, denn auf einem klassischen Screen ist zumeist nur eine Person zu sehen: die Webinar-Leitung. So steht sie als Person immer im Fokus, alle Augen ruhen auf ihr. Das kann schnell ermüdend sein, wenn der Coach nicht auf seine Wirkung achtet.</p>
<p style="font-weight: 400">„Ein leichtes Overacting kann hier helfen“, erklärt Raffaele Sciortino, „sei etwas lebhafter als im Seminar, etwas virtuoser mit deiner Stimme, etwas ausdrucksvoller in Gestik und vor allem Mimik.“ Präsenz ist hier das Zauberwort – aber auch nur die halbe Miete. Auf dem Weg zum erfolgreichen Webinar sollten in der Planung sechs Schritte durchlaufen werden, die Sciortino in seinem Ratgeber vorstellt. Dabei sind alle Komponenten aufeinander abgestimmt, sodass das Ergebnis eine runde Sache darstellt. Und wenn in der Umsetzung doch mal etwas schiefläuft? Lächeln – wie es große Showmaster tun.</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400">Ein praktisches Arbeitsbuch, mit dem Coaches und Trainer Schritt für Schritt ihre Webinare konzipieren und optimieren können. Besonders hilfreich sind die Online-Inhalte, die sich Leserinnen und Leser zusätzlich herunterladen können.</p>
<p style="font-weight: 400">Raffaele Sciortino: In 6 Schritten Webinare der Extraklasse gestalten. So begeisterst du dein Publikum (mit digitalen Zusatzinhalten zum Buch)<br />
GABAL Verlag GmbH, 2023<br />
176 Seiten, 32,90 Euro</p>
<p style="font-weight: 400">ISBN 978-3-96739-138-1</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49268834/raffaele_sciortino_in_6_schritten_webinare_der_extraklasse_gestalten.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
<p style="font-weight: 400">
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			</item>
		<item>
		<title>Think rich, look poor</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/think-rich-look-poor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2023 06:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das sagte bereits Andy Warhol. Ist das die Strategie? Ja, wie sehen die Reichen unseres Landes eigentlich aus? Sind das nicht diese Menschen, die immer ein bisschen zu laut sind und mit Taschen durch die Gegend spazieren, auf denen viel zu große Logos von viel...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">Das sagte bereits Andy Warhol. Ist das die Strategie? Ja, wie sehen die Reichen unseres Landes eigentlich aus? Sind das nicht diese Menschen, die immer ein bisschen zu laut sind und mit Taschen durch die Gegend spazieren, auf denen viel zu große Logos von viel zu teuren Marken prangen – und quasi schreien: „Meine Besitzer sind reich“? Nein, das zeichnet die Mehrheit der oberen Schicht nicht aus.</p>
<p style="font-weight: 400">„Aufgeklärter Reichtum gibt sich diskret“, sagt Doris Märtin. „Auf jeden Fall nach außen hin. Kein Auftrumpfen, keine anstrengenden Ansprüche, keine Exzesse, kein Bling-Bling, nicht einmal optische Perfektion.“ Dahinter steckt laut der Expertin für Persönlichkeit und Kommunikation weniger Bescheidenheit. Es ist vielmehr das bewusste Signal: Ich bin so weit oben, dass ich auf das Urteil anderer Menschen verzichten kann. Ich muss niemandem etwas beweisen.</p>
<h2 style="font-weight: 400">Der Umgebung anpassen und authentisch bleiben</h2>
<p style="font-weight: 400">Wer durch harte Arbeit oder einen Glücksfall auf der sozialen (und finanziellen) Leiter aufgestiegen ist, der muss sich in den neuen Gefilden erst einmal zurechtfinden, die Spielregeln verstehen. Denn: Es hilft nichts, mit einem Mal viel Geld zu verdienen. Wer nicht versteht, wie man sich als sozialer Aufsteiger authentisch verhält, wird nicht angenommen werden. Wenn wir zurück auf die Markentasche kommen: Je dezenter die Tasche nach Geld schreit, desto eher wird sie von den Richtigen wahrgenommen.</p>
<p style="font-weight: 400">In ihrem Ratgeber „Hier geht&#8217;s hoch“ stellt Doris Märtin 21 Strategien vor, die Menschen beim gekonnten Aufstieg weiterhelfen. Den Weg müssen sie selbst beschreiten, jedoch dienen die Tipps und Hinweise als Wegweiser. Wie reagiert man beispielsweise darauf, wenn Fragen zum sozialen Background kommen? Versteckt man die eigene Familie und damit die eigene Herkunft? Oder zieht man alle Register und weidet die Geschichte vom Arbeiterkind komplett aus? Was sind soziale Marker, die Menschen der Mittelschicht von der Upper-Class unterscheidet? Das können ganz feine Details sein, zum Beispiel der Umgang mit Stress.</p>
<p style="font-weight: 400">Der signalisiere nämlich, so Märtin, dass die Ziele, die man mit ungeheurer Leistung erreichen möchte, nicht selbstverständlich seien. „Wohlhabendere haben diese Anspannung nie kennengelernt“, erklärt sie. „Höchste Ansprüche an sich selbst verwirklichen sie scheinbar mit links. Der Gestus der Leichtigkeit wird möglich, weil Statushohe sich nicht beweisen müssen, indem sie sich bewähren.“ Oder, um es mit Karl Lagerfeld zu sagen: „Ich habe keine Selbstdisziplin. Disziplin ist, wenn Sie sich Mühe geben müssen. Ich gebe mir keine Mühe.“</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400">Die kochen auch nur mit Wasser: Anekdoten, Studienergebnisse und prominente Aufsteigerinnen und Aufsteiger als Best Practices machen das Buch unterhaltsam und entschlüsseln die Upper Class, die plötzlich be-greifbar wird.</p>
<p style="font-weight: 400">Doris Märtin: Hier geht&#8217;s hoch. 21 Strategien für den Aufstieg, egal wo Sie stehen<br />
Campus Verlag, 2023<br />
262 Seiten, 22 Euro</p>
<p style="font-weight: 400">ISBN 9783593516813</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49261982/doris_maertin_hier_geht_s_hoch.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementnuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Agiles Projektmanagement: Der Weg ist das Ziel</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/agiles-projektmanagement-handbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2023 08:42:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[agiles management]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Agiles Arbeiten hat eine beachtliche Karriere hingelegt: In manchen Organisationen ist es bereits Normalität. In anderen Unternehmen traut man sich an diese neue, moderne Form der Zusammenarbeit noch nicht so richtig ran. Dessen ungeachtet gilt agiles Projektmanagement als Erfolgsgarant für zukunftsorientierte Organisationen. Deshalb wird es...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">Agiles Arbeiten hat eine beachtliche Karriere hingelegt: In manchen Organisationen ist es bereits Normalität. In anderen Unternehmen traut man sich an diese neue, moderne Form der Zusammenarbeit noch nicht so richtig ran. Dessen ungeachtet gilt agiles Projektmanagement als Erfolgsgarant für zukunftsorientierte Organisationen. Deshalb wird es auch gern über bestehende Organisationsstrukturen gestülpt.</p>
<p style="font-weight: 400">Dann heißt es an einem Montag plötzlich: Wir sind jetzt agil! „Der Modebegriff Agilität wird mit einem völlig unrealistischen Wunschdenken befrachtet“, sagt Mario Neumann. „Agilität soll herrschende Kulturen verändern und verkrustete Strukturen aufbrechen. Das kann nur schiefgehen. Agilität ist kein Zaubertrunk.“ In seinem Ratgeber „Projekt-Safari 2“ zeigt der Projektmanagement-Trainer, wie agiles Arbeiten nachhaltig in Organisationen eingeführt wird.</p>
<h2 style="font-weight: 400">Agiles Arbeiten braucht ein agiles Mindset</h2>
<p style="font-weight: 400">Agiles Projektmanagement scheitert sehr oft an der Vorstellung, dass Scrum Master und Product Owner von heute auf morgen ihre Arbeit aufnehmen und das mit dem agilen Arbeiten dann schon läuft. Die Führungsebene will dann schnell Ergebnisse und Zahlen sehen. Denn – Hürde Nummer 1 – es fehlt das Vertrauen in selbstorganisiertes Arbeiten. Damit einher geht die zweite Hürde: Agilität ist in vielen Punkten das Gegenteil von klassischen Top-down-Strukturen.</p>
<p style="font-weight: 400">„Wenn ein agiles Team sich selbstständig organisieren und auf bestimmte Ergebnisse festlegen soll, müssen die Mitarbeiter mehr Verantwortung übernehmen. Das wiederum bedeutet, dass sie mehr Handlungskompetenz und Entscheidungsfreiheit benötigen.“ Agiles Projektmanagement ist ein Zug-um-Zug-Prozess: Alle Beteiligten müssen sich an diese neue Arbeitsform herantasten, Vertrauen muss geschenkt, aber auch gewonnen werden. Mario Neumann stellt für dieses Abenteuer, das ein Marathon und kein Sprint ist, ein kluges Handbuch zur Verfügung.</p>
<h3 style="font-weight: 400"><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong></h3>
<p style="font-weight: 400">Ein umfassendes, gut strukturiertes Handbuch, das Projektleiter, Scrum Master und Product Owner in sieben Etappen durch das Abenteuer „agiles Projektmanagement“ begleitet.</p>
<p style="font-weight: 400">Mario Neumann: Projekt-Safari 2. Das Handbuch für agiles Projektmanagement<br />
Campus Verlag, 2023<br />
287 Seiten, 42 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516844</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49262166/mario_neumann_projekt_safari_2.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Digitale Ökosysteme regional denken</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/digitale-oekosysteme-regional/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 09:59:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[New Work]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.roter-reiter.de/?p=8352</guid>

					<description><![CDATA[<p> Und plötzlich werden Nudeln rationiert, das Regal mit dem Toilettenpapier ist leer und irgendwann gab es auch kein Sonnenblumenöl mehr: Solche Momente verdeutlichen, wie abhängig wir von Wirtschaftsbeziehungen sind. Je stärker globale Netzwerke sind, desto weniger sind Organisationen und Wirtschaftsakteure regional und lokal handlungsfähig. Um...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400"><strong> </strong>Und plötzlich werden Nudeln rationiert, das Regal mit dem Toilettenpapier ist leer und irgendwann gab es auch kein Sonnenblumenöl mehr: Solche Momente verdeutlichen, wie abhängig wir von Wirtschaftsbeziehungen sind. Je stärker globale Netzwerke sind, desto weniger sind Organisationen und Wirtschaftsakteure regional und lokal handlungsfähig. Um diesen Kreislauf zu durchbrechen, gehen immer mehr Gemeinden und Kommunen dazu über, Lösungen für digitale Regionalökonomien zu schaffen.</p>
<p style="font-weight: 400">Die Sparkasse, die gemeinsam mit der Handwerkskammer eine Plattform erstellt, auf der Handwerker Betriebe ermitteln können, denen eine Unternehmensnachfolge fehlt. Oder das lokale Ladengeschäft, in dem Produkte regionaler Erzeuger gekauft und über einen QR-Code mehr Informationen zu den Waren eingeholt werden können. „Mit deren Hilfe entsteht ein Denken und Handeln in regionalen Kreisläufen, das zum einen auf das Ziel des Wirtschaftens innerhalb unserer Ressourcengrenzen einzahlt und zum anderen die Region gegenüber globalen Krisen stabilisiert“, erklären Carl Naughton und Corinna Pommerening in ihrem Ratgeber „30 Minuten Digitale Regionalökonomie“.</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400">Carl Naughton und Corinna Pommerening geben spannende Einblicke in digitale Lösungen für eine Regionalökonomie, die ländliche Regionen abholen und attraktiv machen.<strong><br />
</strong></p>
<p style="font-weight: 400">Carl Naughton, Corinna Pommerening: 30 Minuten Digitale Regionalökonomie<br />
GABAL, 2023<br />
96 Seiten, 10,90 Euro</p>
<p style="font-weight: 400">ISBN 978-3-96739-136-7</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49268835/carl_naughton_corinna_pommerening_30_minuten_digitale_regionaloekonomie.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Transfermanagement: Den Wandel organisieren</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/transfermanagement-den-wandel-organisieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2023 10:09:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Kompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.roter-reiter.de/?p=8361</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere Welt ist im Wandel und wir haben einen enormen Change zu managen. Das benötigt auf allen Ebenen zusätzliche Kompetenzen, so auch in Organisationen. „Kompetent in die Zukunft gehen wir mit Neugier, Kreativität und der Bereitschaft, bekannte Muster zu brechen und Alternatives auszuprobieren“, sagt Jürgen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">Unsere Welt ist im Wandel und wir haben einen enormen Change zu managen. Das benötigt auf allen Ebenen zusätzliche Kompetenzen, so auch in Organisationen. „Kompetent in die Zukunft gehen wir mit Neugier, Kreativität und der Bereitschaft, bekannte Muster zu brechen und Alternatives auszuprobieren“, sagt Jürgen Nowoczin, „Die Führungsrolle muss sich dem anpassen: Führung als Stakeholder und Promotor von Teamprozessen mit mehr Eigenverantwortung und Handlungsspielraum für die Mitarbeitenden.“</p>
<p style="font-weight: 400">Systemisch denken, sich schnell an neue Umstände anpassen, innovative Konzepte entwickeln und dann: Theorie in Praxis transferieren. Der Trainer zeigt in seinem Ratgeber, wie Führungskräfte und Mitarbeitende innovative Projekte, Methoden und Produkte sowie neue Erkenntnisse in die Praxis umsetzen und nachhaltig in der Organisationsstruktur verankern können.</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400">Ein guter Impuls für Organisationen, die Change-Projekte fokussiert und strukturiert angehen und umsetzen möchten.</p>
<p style="font-weight: 400">Jürgen Nowoczin: 30 Minuten Transfermanagement<br />
GABAL, 2023<br />
96 Seiten, 10,90 Euro<br />
ISBN 978-3-96739-132-9</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49268814/juergen_nowoczin_30_minuten_transfermanagement.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Augmented Intelligence: Für die Zukunft Verantwortung übernehmen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/augmented-intelligence-fuer-die-zukunft-verantwortung-uebernehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 10:15:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Künstliche Text-Intelligenz ChatGPT hat die Schlagzeilen der vergangenen Wochen dominiert. Schon wird diskutiert, wie die KI von Schülerinnen und Schülern genutzt wird, Hausaufgaben und Referate praktisch überflüssig werden. Ganzen Berufszweigen wird ihr Ende prophezeit, weil die Arbeiten durch die KI erledigt werden. Schaut man...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Künstliche Text-Intelligenz ChatGPT hat die Schlagzeilen der vergangenen Wochen dominiert. Schon wird diskutiert, wie die KI von Schülerinnen und Schülern genutzt wird, Hausaufgaben und Referate praktisch überflüssig werden. Ganzen Berufszweigen wird ihr Ende prophezeit, weil die Arbeiten durch die KI erledigt werden.</p>
<p>Schaut man sich ChatGPT im Detail an, wird aber auch deutlich: Die künstliche Intelligenz kann kein Gespräch reproduzieren, das nach menschlichen Maßstäben „authentisch“ wäre. Auch klar: Die KI kann nur clever verwendet werden, wenn der Nutzer sie auch clever zu nutzen weiß.</p>
<h2>KI kennt keine Moral</h2>
<p>Auch wenn uns die Fortschritte in der KI-Forschung manchmal atemlos machen, wird immer wieder deutlich: Der Nutzen und die Entwicklung von künstlicher Intelligenz beruhen immer auf den Entscheidungen und dem Wissen von Menschen. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Beweise dafür. Joy Boulamwini zeigte in ihrem TedX-Talk, dass die Gesichtserkennung mittels KI nur Menschen mit weißer Haut erkennt.</p>
<p>Auch in anderen Fällen „reagiert“ Software scheinbar rassistisch und ausgrenzend. So sollte eine Software die Karrierechancen von Personen anhand bestimmter Daten berechnen. Frauen wurden systematisch niedriger eingestuft, weil sie aufgrund von Fürsorgezeiten mehr Lücken im Lebenslauf haben als Männer. Diese Beispiele machen deutlich, dass es gefährlich sein kann, wenn KI nur aus unserer Vergangenheit lernt – eine Vergangenheit, die durchaus schwierig und ethisch fehlerhaft sein kann.</p>
<h2>Künstliche Intelligenz menschlich nutzen</h2>
<p>Der Mensch steht also bei allem technischen Fortschritt immer im Zentrum und muss sich dieser Verantwortung stellen. „Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen: Nicht die Technik ist der Flaschenhals, sondern wir. Wer dem bloßen Fortdenken entsagen und mit dem Nachdenken beginnen will, der sollte sich über die exponentiellen Fortschritte bei KI und Robotik weniger Sorgen machen als über unsere mangelnde Auseinandersetzung mit uns selbst“, sagen Alexander Karp, Jan Hiesserich und Paula Cipierre. „Es ist an der Zeit, den Trennstrich wieder klar zu ziehen, der Technologie ihren Platz zuzuweisen und als verantwortungsbewusster Akteur über deren Möglichkeiten zu entscheiden.“</p>
<p>Alexander Karp, Jan Hiesserich und Paula Cipierre sind alle Teil der Organisation Palantir Technologies, einem US-amerikanischen Big-Data-Unternehmen, das u. a. für staatliche und lokale Behörden tätig ist. In ihrem Buch „Von Artificial zu Augmented Intelligence“ machen die Experten deutlich, warum wir aktuell eine falsche oder ungenaue Idee davon haben, wie wir KI in Zukunft nutzen werden. Im Weg steht uns unser mechanistisches Weltbild, in dem Zahlen, Algorithmen und Fakten der Heilige Gral sind. Wird versucht, mit ihnen menschliches Verhalten, Emotionen und Beziehungen zu erklären, zu steuern und zu optimieren, nutzen wir als Menschen nicht KI, sondern machen uns selbst zu Robotern.</p>
<p>Damit sind wir auf dem Holzweg, denn „der Mensch ist und bleibt nun mal ,aus krummem Holz geschnitzt‘. Er bleibt nicht in jeglicher, aber doch in vielfältiger Form unberechenbar. Ambivalenz und Mehrdeutigkeit, aber auch vermeintliche Irrationalität sind elementare Wesenszüge der conditio humana. Sich ihrer zu entledigen, bedeutet nichts weniger, als sich zentralen Aspekten des Menschseins zu entledigen.“</p>
<h2>Mit Technologie und Kunst Neues schaffen</h2>
<p>In elf Interviews sprechen sie mit Expertinnen und Experten wie Chris Boos, Sebastian Dettmers, Miriam Meckel, Simone Menne, Adina Popescu, Alexander Pretschner, Matthias Röder und Léa Steinacker. Dabei lenken sie den Blick auf die Rolle der Kunst und wie sie uns Wege aufzeigt, Artificial Intelligence als Augmented Intelligence zu denken und anzuwenden. Denn Kunst kann wirklich Neues schaffen und so neue Lösungsansätze aufzeigen, die so noch nicht gedacht wurden.</p>
<p>So spricht Popescu über die Plattform <em>ÆRTH</em>, die skalierbare Lösungen für den Planeten simuliert – auf der Basis von menschlichem Verhalten. „Die Kreativität, Motivation, Vorstellungskraft und Lust, die Zukunft aktiv zu gestalten, kann Technologie im Allgemeinen und Software im Besonderen nicht ersetzen“, so die Autoren. „Aber Software, die im Sinne der Augmented Intelligence gebaut ist, die es uns als Menschen also ermöglicht, Komplexität zu erschließen, und uns auf dieser Basis hilft, leichter und schneller Entscheidungen zu treffen, kann uns als Werkzeug dienen, den Weg nach vorne mit wohlbegründeter Zuversicht zu beschreiten.“</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein Buch wie ein Augenöffner: Auch wer bisher nicht mit KI in Berührung kam, erhält hier einen inspirierenden Einblick in die Möglichkeiten, mit Technologie eine lebenswerte, nachhaltige Zukunft zu schaffen.</p>
<p>Alexander Karp, Jan Hiesserich, Paula Cipierre: Von Artificial zu Augmented Intelligence. Was wir von der Kunst lernen können, um mit Software die Zukunft zu gestalten<br />
Campus Verlag, 2023<br />
254 Seiten, 38 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516929</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49261943/alexander_karp_jan_hiesserich_paula_cipierre_von_artificial_zu_augmented_intelligence.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Und, wie stehen Sie dazu?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/bernhard-von-mutius/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 14:06:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Gesund leben]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist gar nicht so leicht, den Überblick in einer Welt zu behalten, die so komplex ist wie unsere. Das denkt auch Bernhard von Mutius. Er ist Sozialwissenschaftler, Philosoph, Strategieberater und ausgezeichneter Führungscoach und sah wie so viele in den vergangenen drei Jahren zu, wie...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist gar nicht so leicht, den Überblick in einer Welt zu behalten, die so komplex ist wie unsere. Das denkt auch Bernhard von Mutius. Er ist Sozialwissenschaftler, Philosoph, Strategieberater und ausgezeichneter Führungscoach und sah wie so viele in den vergangenen drei Jahren zu, wie die Welt immer unüberschaubarer wurde. Erst Corona, die große Unbekannte, und dann plötzlich Krieg. Ausgang? Ungewiss. Und ganz gleich, wo wir uns auf diesem Planeten befinden: Dieser Krieg bewegt uns.</p>
<p>Da kann man schon mal die Haltung verlieren. Und auch den Mut. Aber wie gestalten wir als Menschen, als Organisationen diese Zeiten? Unsichere, komplexe Zeiten, die so bleiben werden. Und es stehen weitere große Veränderungen an: in der Art unserer Zusammenarbeit, in unserem Konsumverhalten und in unserer Lebensweise. Langweilig wird es sicher sind. Wie bleiben wir in dieser Gemengelage aus disruptiven Veränderungen und Krisen resilient, gesund und stabil? Bernhard von Mutius hat dazu ein kluges Buch geschrieben: „Über Lebenskunst in unsicheren Zeiten“.</p>
<h2>Haltung bewahren</h2>
<p>Die offenkundige Doppeldeutigkeit des Titels sei ihm verziehen, auch wenn es ihm gar nicht um das „nackte Überleben“ geht. Vielmehr geht es darum, die Situationen und Lebenslagen so zu nehmen, wie sie sind. Zu improvisieren, mit Veränderungen umzugehen und etwas Gutes daraus zu machen. „Lebenskunst ist Teil und Ausdruck eines dynamischen, veränderlichen Mindsets, das uns hilft, mit den Veränderungen in unserem Umfeld mitzuwachsen“, sagt er an einer Stelle.</p>
<p>In dem Buch begeht er mit den Leserinnen und Lesern insgesamt sieben Wege der Lebenskunst, die von innen nach außen führen. Veränderungen beginnen immer in uns selbst, mit unserer inneren Haltung: Diese bestimmt darüber, wie wir die Welt wahrnehmen, wo wir Chancen sehen und wo wir letztendlich selbstwirksam werden können. Dann erst geht es ins Außen. Sein Buch richtet sich an jeden von uns – als Individuen, aber auch als Teil von Organisationen, die sich vor die Aufgabe gestellt sehen, zukunftsfähig zu werden.</p>
<h2>Gutes tun</h2>
<p>Auch an diese geht der Appell, „die Dinge gut zu machen“. Indem sie gute Orte wählen, gute Menschen suchen und gute Produkte erstellen. In dieser Überlegung steckt ein wenig systemischer Zauber: Wenn wir alle versuchen, im Kleinen, in unserem täglichen Leben, Dinge möglichst gut und bewusst zu tun, dann können wir auch im Großen etwas verändern. Bernhard von Mutius verwebt den Gedanken des „Dinge-gut-Tun“ mit schweren Brocken wie zirkulärer Wirtschaft, Nachhaltigkeit und Toleranz – und dampft das Ganze in einfache, klare Einsichten herunter. Lebenskunst – das ist eher weniger als mehr, aber sehr gut.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Lesen Sie dieses Buch nicht nebenbei, sondern machen Sie es sich bequem und legen Sie sich einen Stift bereit. Denn Bernhard von Mutius schenkt Ihnen auf jeder Seite wertvolle Gedanken, Impulse und Einsichten zum Leben, die es wert sind, erinnert zu werden.</p>
<p>Bernhard von Mutius: Über Lebenskunst in unsicheren Zeiten<br />
GABAL Verlag GmbH<br />
208 Seiten, 29,90 Euro</p>
<p>ISBN 978-3-96739-144-2</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49268833/bernhard_von_mutius_ueber_lebenskunst_in_unsicheren_zeiten.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen.</a></p>
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		<title>Personal Branding mit LinkedIn: Frauen werden sichtbar</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/sichtbarkeit-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 08:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Theoretisch gibt es gar kein Problem: Die Menschheit besteht in etwa zur Hälfte aus Frauen und zur Hälfte aus Männern, auch auf Studienabsolventinnen und Arbeitnehmerinnen entfällt durchschnittlich ein Wert von 50 Prozent. Aber wo sind die Frauen in der Wissenschaft? Wo sind sie in den...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Theoretisch gibt es gar kein Problem: Die Menschheit besteht in etwa zur Hälfte aus Frauen und zur Hälfte aus Männern, auch auf Studienabsolventinnen und Arbeitnehmerinnen entfällt durchschnittlich ein Wert von 50 Prozent. Aber wo sind die Frauen in der Wissenschaft? Wo sind sie in den Führungsetagen? In der Kunst? In öffentlichen Diskussionen?</p>
<p>Unter fünf Fachleitern, die in TV-Formaten über die Corona-Pandemie sprachen, war gerade einmal eine Frau. „78 Prozent der zurate gezogenen Virolog:innen ohne Leitungsfunktion waren männlich – mit Leitungsfunktion sogar 95 Prozent“, resümiert Christina Richter. Überrascht ist die Personal-Branding-Expertin nicht. Sie konnte selbst erfahren, wie man als Frau – trotz hervorragender Leistungen – praktisch unsichtbar bleibt. Viele Jahre war sie Angestellte in einem Konzern, wo sie für die Medienarbeit zuständig war. Vor der Kamera und in Interviews zu sehen und zu hören war der Vorstand, die Leitungsebene – sie managte im Hintergrund. „Es war für mich normal, dass ich immer nur im Namen der Firma netzwerkte“, erinnert sie sich. „Die Konsequenz dessen war mir damals nicht bewusst, bis ich meinen Job verlor und feststellte: Mich kennt niemand.“</p>
<p>Und so geht es vielen Frauen: Sie leisten in ihrer Rolle exzellente Arbeit, die aber oftmals nicht über die Unternehmensgrenzen hinaus sichtbar ist. Der Schneeballeffekt: Frauen sind als Expert:innen,Vordenker:innen und Talente seltener sichtbar. Christina Richter hat einen Weg gefunden, um diese Barrieren zu beseitigen: „Wer Aufmerksamkeit für die eigene Arbeit erreichen und am öffentlichen Diskurs teilhaben möchte, ist heutzutage nicht mehr auf die Einladung der großen Medienhäuser angewiesen“, sagt sie. „Es gibt ein Werkzeug, das allen zur Verfügung steht – egal in welcher Position oder Disziplin: Personal Branding.“</p>
<h2>Finde dein Thema und sprich darüber</h2>
<p>In ihrem Ratgeber „Sichtbare Frauen“ zeigt sie, wie wirkmächtig LinkedIn als Personal-Branding-Instrument ist. Das soziale Karrierenetzwerk wird immer mehr von der klassischen Recruiting-Plattform zur Social-Media-Plattform, auf der man als Business-Influencerin durchstarten kann. Hier gibt es Platz, um Diskussionen zu beginnen, eigene Ideen zu veröffentlichen und in verschiedenen Formaten Expertise zu zeigen. Und: Auch als Frau wird man hier sichtbar, findet Gleichgesinnte und kann sich ein starkes Netzwerk aufbauen. Wie das gelingt, zeigt die Personal-Branding-Expertin Christina Richter in ihrem Buch.</p>
<p>Unterstützung erhält sie von zahlreichen (sichtbaren) Frauen, die sie zum Thema „Personal Branding“ interviewt hat. Darunter sind Verena Pausder, Diana zur Löwen, Annahita Esmailzadeh und Magdalena Rogl. „Sichtbarkeit bedeutet für mich, dass Menschen, wenn sie über mein Thema  ,Klimaschutz in der Wirtschaft‘ nachdenken oder darüber sprechen, an mich denken“, sagt Influencerin, Unternehmerin und Investorin Anna Alex, die mit „Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ ihr Thema gefunden hat. Wer herausfinden möchte, mit welchem Thema er oder sie sichtbar werden will, kann sich dabei von Christina Richter begleiten lassen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein erfrischend praktisches Buch, mit dem Frauen, aber auch Männer, lernen, ihre Lebens- und Arbeitsthemen authentisch zu kommunizieren.</p>
<p>Christina Richter: Sichtbare Frauen. So nutzt du LinkedIn &amp; Co. als Karrierebooster<br />
Campus Verlag<br />
260 Seiten, 24 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516837</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49262146/christina_richter_sichtbare_frauen.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de vorbestellen</a>.</p>
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