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	<title>Karriere Archives - Roter Reiter Magazin</title>
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	<description>Das Erfolgsmagazin</description>
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		<title>Think rich, look poor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2023 06:47:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das sagte bereits Andy Warhol. Ist das die Strategie? Ja, wie sehen die Reichen unseres Landes eigentlich aus? Sind das nicht diese Menschen, die immer ein bisschen zu laut sind und mit Taschen durch die Gegend spazieren, auf denen viel zu große Logos von viel...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400">Das sagte bereits Andy Warhol. Ist das die Strategie? Ja, wie sehen die Reichen unseres Landes eigentlich aus? Sind das nicht diese Menschen, die immer ein bisschen zu laut sind und mit Taschen durch die Gegend spazieren, auf denen viel zu große Logos von viel zu teuren Marken prangen – und quasi schreien: „Meine Besitzer sind reich“? Nein, das zeichnet die Mehrheit der oberen Schicht nicht aus.</p>
<p style="font-weight: 400">„Aufgeklärter Reichtum gibt sich diskret“, sagt Doris Märtin. „Auf jeden Fall nach außen hin. Kein Auftrumpfen, keine anstrengenden Ansprüche, keine Exzesse, kein Bling-Bling, nicht einmal optische Perfektion.“ Dahinter steckt laut der Expertin für Persönlichkeit und Kommunikation weniger Bescheidenheit. Es ist vielmehr das bewusste Signal: Ich bin so weit oben, dass ich auf das Urteil anderer Menschen verzichten kann. Ich muss niemandem etwas beweisen.</p>
<h2 style="font-weight: 400">Der Umgebung anpassen und authentisch bleiben</h2>
<p style="font-weight: 400">Wer durch harte Arbeit oder einen Glücksfall auf der sozialen (und finanziellen) Leiter aufgestiegen ist, der muss sich in den neuen Gefilden erst einmal zurechtfinden, die Spielregeln verstehen. Denn: Es hilft nichts, mit einem Mal viel Geld zu verdienen. Wer nicht versteht, wie man sich als sozialer Aufsteiger authentisch verhält, wird nicht angenommen werden. Wenn wir zurück auf die Markentasche kommen: Je dezenter die Tasche nach Geld schreit, desto eher wird sie von den Richtigen wahrgenommen.</p>
<p style="font-weight: 400">In ihrem Ratgeber „Hier geht&#8217;s hoch“ stellt Doris Märtin 21 Strategien vor, die Menschen beim gekonnten Aufstieg weiterhelfen. Den Weg müssen sie selbst beschreiten, jedoch dienen die Tipps und Hinweise als Wegweiser. Wie reagiert man beispielsweise darauf, wenn Fragen zum sozialen Background kommen? Versteckt man die eigene Familie und damit die eigene Herkunft? Oder zieht man alle Register und weidet die Geschichte vom Arbeiterkind komplett aus? Was sind soziale Marker, die Menschen der Mittelschicht von der Upper-Class unterscheidet? Das können ganz feine Details sein, zum Beispiel der Umgang mit Stress.</p>
<p style="font-weight: 400">Der signalisiere nämlich, so Märtin, dass die Ziele, die man mit ungeheurer Leistung erreichen möchte, nicht selbstverständlich seien. „Wohlhabendere haben diese Anspannung nie kennengelernt“, erklärt sie. „Höchste Ansprüche an sich selbst verwirklichen sie scheinbar mit links. Der Gestus der Leichtigkeit wird möglich, weil Statushohe sich nicht beweisen müssen, indem sie sich bewähren.“ Oder, um es mit Karl Lagerfeld zu sagen: „Ich habe keine Selbstdisziplin. Disziplin ist, wenn Sie sich Mühe geben müssen. Ich gebe mir keine Mühe.“</p>
<h3 style="font-weight: 400">Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p style="font-weight: 400">Die kochen auch nur mit Wasser: Anekdoten, Studienergebnisse und prominente Aufsteigerinnen und Aufsteiger als Best Practices machen das Buch unterhaltsam und entschlüsseln die Upper Class, die plötzlich be-greifbar wird.</p>
<p style="font-weight: 400">Doris Märtin: Hier geht&#8217;s hoch. 21 Strategien für den Aufstieg, egal wo Sie stehen<br />
Campus Verlag, 2023<br />
262 Seiten, 22 Euro</p>
<p style="font-weight: 400">ISBN 9783593516813</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49261982/doris_maertin_hier_geht_s_hoch.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementnuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Raus aus dem Kampf – rein in die Kraft</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/raus-aus-dem-kampf-rein-in-die-kraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Apr 2023 07:32:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Trainer für Führungskräfte hat Michael Jahn unter seinen Klienten und Klientinnen eine bestimmte Stimmung wahrgenommen: Das ganze Leben ist ein Kampf! Im Job fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld, ausreichend Fachkräften, Struktur und Vision. Die Mitarbeitenden stellen Forderungen, die nicht zu...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Trainer für Führungskräfte hat Michael Jahn unter seinen Klienten und Klientinnen eine bestimmte Stimmung wahrgenommen: Das ganze Leben ist ein Kampf!</p>
<p>Im Job fehlt es an allen Ecken und Enden an Geld, ausreichend Fachkräften, Struktur und Vision. Die Mitarbeitenden stellen Forderungen, die nicht zu erfüllen sind, von oben kommt der Druck. Und zu Hause geht das Ganze im privaten Rahmen, aber mit ähnlichen Themen, weiter. Für Michael Jahn war diese Aussage die Initialzündung, um ein Buch zu schreiben: „Wahre FührungsKraft. So gelingt Leadership ohne Kampf“.</p>
<h2>Neue Leichtigkeit gewinnen</h2>
<p>Darin plädiert er für mehr Leichtigkeit – sei es in der Karriereplanung, der Führung der Organisationsentwicklung, aber auch im Privaten. Denn erst diese Leichtigkeit ermöglicht es, neue Perspektiven einzunehmen, den Blick auf Wesentliches zu schärfen, den Blick aber auch schweifen zu lassen. „Am Ende geht es stets darum, einen Kampfplatz zu verlassen und Frieden zu schließen“, sagt er. „Ich brauche dazu Klarheit, ich muss mir anschauen, was in der Tiefe geschieht und oft genug im Schatten liegt.“</p>
<p>Sein Ratgeber ist in Kapitel unterteilt, die sich jeweils einem anderen dieser Kampfplätze widmen: Zeitmanagement, Karriereplanung, die Beziehung zu Vorgesetzten oder auch die eigene Motivation.</p>
<h2>Spiel statt Kampf</h2>
<p>Zum Beispiel ist vielen Führungskräften klar, dass das Unternehmen wachsen möchte, denn Stillstand ist in einem kapitalistisch geprägten System nicht vorgesehen. Jedoch wachsen die Möglichkeiten, dieses Wachstum anzuschieben, nicht automatisch mit. Und so sieht sich die Führungskraft oftmals unter Druck gesetzt. Die Spannweite zwischen Visionen und Wachstumszielen und den realen Bedingungen driftet immer weiter auseinander. „So vergrößert sich das Spannungsfeld zwischen den Anforderungen des Systems an Überlebensfähigkeit und Wachstum trotz begrenzter Ressourcen auf der einen Seite und den Wünschen und Bedürfnissen von Mitarbeitenden, die sich nur mit annähernd unbegrenzten Ressourcen alle auf einmal erfüllen ließen, auf der anderen Seite“, resümiert Jahn.</p>
<p>Sein Lösungsansatz: „Es gilt, Ballast abzuwerfen und nach Möglichkeiten Ausschau zu halten, die sich neu ergeben oder die man bisher vielleicht nur übersehen hat.“ Es gilt anzuerkennen, dass das System nicht perfekt ist, und mit einem spielerischen Blick zu schauen, was in dem vorgegebenen Rahmen möglich ist. Und: „Das kann sogar Spaß machen! Aus dem Kampf wird ein cooles Spiel. Wer schafft es, aus den Ressourcen das Beste zu machen?“</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein Ratgeber für Führungskräfte, die Lust haben, loszulassen, den Kampfplatz zu verlassen und mit einer neuen Leichtigkeit zu führen und zu leben.</p>
<p>Michael Jahn: Wahre FührungsKraft. So gelingt Leadership ohne Kampf<br />
Campus Verlag, 2023<br />
190 Seiten, 30 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516899</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49262196/michael_jahn_wahre_fuehrungskraft.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Personal Branding mit LinkedIn: Frauen werden sichtbar</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/sichtbarkeit-frauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 08:03:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Theoretisch gibt es gar kein Problem: Die Menschheit besteht in etwa zur Hälfte aus Frauen und zur Hälfte aus Männern, auch auf Studienabsolventinnen und Arbeitnehmerinnen entfällt durchschnittlich ein Wert von 50 Prozent. Aber wo sind die Frauen in der Wissenschaft? Wo sind sie in den...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Theoretisch gibt es gar kein Problem: Die Menschheit besteht in etwa zur Hälfte aus Frauen und zur Hälfte aus Männern, auch auf Studienabsolventinnen und Arbeitnehmerinnen entfällt durchschnittlich ein Wert von 50 Prozent. Aber wo sind die Frauen in der Wissenschaft? Wo sind sie in den Führungsetagen? In der Kunst? In öffentlichen Diskussionen?</p>
<p>Unter fünf Fachleitern, die in TV-Formaten über die Corona-Pandemie sprachen, war gerade einmal eine Frau. „78 Prozent der zurate gezogenen Virolog:innen ohne Leitungsfunktion waren männlich – mit Leitungsfunktion sogar 95 Prozent“, resümiert Christina Richter. Überrascht ist die Personal-Branding-Expertin nicht. Sie konnte selbst erfahren, wie man als Frau – trotz hervorragender Leistungen – praktisch unsichtbar bleibt. Viele Jahre war sie Angestellte in einem Konzern, wo sie für die Medienarbeit zuständig war. Vor der Kamera und in Interviews zu sehen und zu hören war der Vorstand, die Leitungsebene – sie managte im Hintergrund. „Es war für mich normal, dass ich immer nur im Namen der Firma netzwerkte“, erinnert sie sich. „Die Konsequenz dessen war mir damals nicht bewusst, bis ich meinen Job verlor und feststellte: Mich kennt niemand.“</p>
<p>Und so geht es vielen Frauen: Sie leisten in ihrer Rolle exzellente Arbeit, die aber oftmals nicht über die Unternehmensgrenzen hinaus sichtbar ist. Der Schneeballeffekt: Frauen sind als Expert:innen,Vordenker:innen und Talente seltener sichtbar. Christina Richter hat einen Weg gefunden, um diese Barrieren zu beseitigen: „Wer Aufmerksamkeit für die eigene Arbeit erreichen und am öffentlichen Diskurs teilhaben möchte, ist heutzutage nicht mehr auf die Einladung der großen Medienhäuser angewiesen“, sagt sie. „Es gibt ein Werkzeug, das allen zur Verfügung steht – egal in welcher Position oder Disziplin: Personal Branding.“</p>
<h2>Finde dein Thema und sprich darüber</h2>
<p>In ihrem Ratgeber „Sichtbare Frauen“ zeigt sie, wie wirkmächtig LinkedIn als Personal-Branding-Instrument ist. Das soziale Karrierenetzwerk wird immer mehr von der klassischen Recruiting-Plattform zur Social-Media-Plattform, auf der man als Business-Influencerin durchstarten kann. Hier gibt es Platz, um Diskussionen zu beginnen, eigene Ideen zu veröffentlichen und in verschiedenen Formaten Expertise zu zeigen. Und: Auch als Frau wird man hier sichtbar, findet Gleichgesinnte und kann sich ein starkes Netzwerk aufbauen. Wie das gelingt, zeigt die Personal-Branding-Expertin Christina Richter in ihrem Buch.</p>
<p>Unterstützung erhält sie von zahlreichen (sichtbaren) Frauen, die sie zum Thema „Personal Branding“ interviewt hat. Darunter sind Verena Pausder, Diana zur Löwen, Annahita Esmailzadeh und Magdalena Rogl. „Sichtbarkeit bedeutet für mich, dass Menschen, wenn sie über mein Thema  ,Klimaschutz in der Wirtschaft‘ nachdenken oder darüber sprechen, an mich denken“, sagt Influencerin, Unternehmerin und Investorin Anna Alex, die mit „Nachhaltigkeit und Klimaschutz“ ihr Thema gefunden hat. Wer herausfinden möchte, mit welchem Thema er oder sie sichtbar werden will, kann sich dabei von Christina Richter begleiten lassen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein erfrischend praktisches Buch, mit dem Frauen, aber auch Männer, lernen, ihre Lebens- und Arbeitsthemen authentisch zu kommunizieren.</p>
<p>Christina Richter: Sichtbare Frauen. So nutzt du LinkedIn &amp; Co. als Karrierebooster<br />
Campus Verlag<br />
260 Seiten, 24 Euro</p>
<p>ISBN 9783593516837</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/49262146/christina_richter_sichtbare_frauen.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de vorbestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die große Frage: Im Coaching auf Sinnsuche gehen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/die-grosse-frage-im-coaching-auf-sinnsuche-gehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2023 09:58:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Business Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
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		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Wer um einen Sinn seines Lebens weiß, dem verhilft dieses Bewusstsein mehr als alles andere dazu, äußere Schwierigkeiten und innere Beschwerden zu überwinden“, sagte Viktor E. Frankl. Die Frage nach dem Sinn des Lebens war in seinem Schaffen ein zentrales Element und begleitete ihn durch...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Wer um einen Sinn seines Lebens weiß, dem verhilft dieses Bewusstsein mehr als alles andere dazu, äußere Schwierigkeiten und innere Beschwerden zu überwinden“, sagte Viktor E. Frankl. Die Frage nach dem Sinn des Lebens war in seinem Schaffen ein zentrales Element und begleitete ihn durch sein ganzes Leben. Frankl war ein österreichischer Neurologe und Psychiater. Er begründete die Logotherapie (sinnzentrierte Psychotherapie) und Existenzanalyse. Seine Arbeit und sein Streben nach Antworten fußten auch auf seinem persönlichen Hintergrund.</p>
<p>Er wuchs in einer jüdischen Familie in Wien auf, heiratete, und er, seine Familie und seine Ehefrau wurden unter der Nazi-Herrschaft gefangen genommen und in verschiedene Konzentrationslager gebracht. Dort starben seine Eltern, seine Frau und andere Verwandte, er selbst wurde 1945 befreit. Die Sinnfrage steht im Zentrum vieler seiner Arbeiten. Ärztin und Psychotherapeutin Christa Keding nutzt sie als Basis für ihr Tiefgangprinzip, das sie gemeinsam mit Bernd Ahrendt in dem Buch „Sinnorientierung und Tiefgangprinzip in Coaching und Beratung“ vorstellt.</p>
<h2>Der Sinnfrage strukturiert nachgehen</h2>
<p>Bereits Frankl stellte fest, dass der moderne Lebensstil nicht unbedingt dazu beiträgt, dass wir unserem Leben einen Sinn geben bzw. diesen entdecken – dabei starb er bereits 1997, bevor die digitale Transformation unserer westlichen Zivilisation Fahrt aufnahm. In der medial aufgeladenen Welt von heute gestaltet sich die Sinnsuche noch ein Stück schwieriger.</p>
<p>Christa Keding konstatiert, dass wir ständig neue Reize benötigen, um unserem Leben eine gewisse Spannung zu geben. „Entweder sehe ich mich als Nabel der Welt, und mein Dasein dreht sich nur um meine jeweiligen Befindlichkeiten. Dann muss ich mir natürlich immer etwas Neues ausdenken, das mich ,reizt‘“, sagt sie. „Oder ich sehe mich eingebettet in eine menschliche Gemeinschaft, in ein großes Ganzes, das mir Fragen und Aufgaben entgegenhält, auf die ich eingehen und mich in ihrer Erfüllung beweisen kann.“</p>
<h2>Menschen auf der Sinnsuche begleiten</h2>
<p>Coaches und Berater, die gemeinsam mit ihren Klienten auf Sinnsuche gehen möchten, finden in dem Ratgeber ein Modell, mit dem sie diese Aufgabe angehen können. Keding und Ahrendt verbinden die Logotherapie nach Frankl mit dem Tiefgangprinzip, das mit seinen vier Elementen eine klare Struktur und Herangehensweise bietet.</p>
<p>„Die Instrumente des Tiefgangprinzips konkretisieren die Sinnorientierung nach Frankl, indem das Tiefgangprinzip viel allgemeinmenschliche Fähigkeiten so miteinander koordiniert, dass wir dem Sinn einer Situation – oder unserer Lebensaufgabe – authentisch auf die Spur kommen.“ Wie gut dieses Zusammenspiel funktioniert, erfährt der Leser anhand von drei Personas, die er auf ihrem Weg zum Sinn begleitet.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Was ist der Sinn meines Lebens? Für Coaches und Berater, die innerhalb ihrer Arbeit mit dieser Frage konfrontiert werden, bietet dieser Ratgeber mit dem Tiefgangprinzip eine Möglichkeit, Antworten zu finden.</p>
<p>Bernd Ahrendt, Christa Keding: Sinnorientierung und Tiefgangprinzip in Coaching und Beratung. Einfacher zum Wesentlichen gelangen. Mit E-Book inside<br />
Beltz Verlag, 2022<br />
149 Seiten, 36 Euro<br />
ISBN: 978-3-407-36838-6</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/46696349/bernd_ahrendt_christa_keding_sinnorientierung_und_tiefgangprinzip_in_coaching_und_beratung.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie arbeite ich mit der Generation Z?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/generation-z-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[christianekuerschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2022 07:39:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
		<category><![CDATA[wertschätzende kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob als Personaler, Organisationsentwickler oder im Marketing: Es weht ein neuer Wind, seit die Generation Z auf dem Arbeitsmarkt gekommen und Teil der Konsumwelt ist. Und das macht die Kommunikation aktuell noch schwierig, denn es fehlt die gemeinsame Erfahrung als Basis. In ihrem Buch „Gen...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob als Personaler, Organisationsentwickler oder im Marketing: Es weht ein neuer Wind, seit die Generation Z auf dem Arbeitsmarkt gekommen und Teil der Konsumwelt ist. Und das macht die Kommunikation aktuell noch schwierig, denn es fehlt die gemeinsame Erfahrung als Basis. In ihrem Buch „Gen Z. Für Entscheider:innen“ geben Annahita Esmailzadeh, Yael Meier, Stephanie Birkner, Julius de Gruyter, Hauke Schwiezer und Jo Dietrich einen umfassenden Einblick in die Wertewelt der nächsten Generation und zeigen, wie Entscheider die Stärken und Interessen der jungen Menschen nutzen.</p>
<h2>Erfahrungshorizonte erkennen</h2>
<p>Unter der Generation Z versteht man Menschen, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden. Was diese Generation so besonders macht: Sie ist quasi mit dem Internet, Smartphones und Social Media groß geworden. Und damit hat sie viele – analoge – Erfahrungen nicht gemacht. Es ist die Generation, die das Münztelefon für ein Relikt aus der Zeit der Großeltern hält.</p>
<p>Dabei ist es nur wenige Jahr her, als eine Guthabenkarte für das öffentliche Telefon für so manchen ein Retter in Not war. In ihrem Buch zeigen die Autoren auf, wie anders die Erlebniswelt dieser Generation ist und welche Erfahrungen ihnen fehlen, um so manche Entwicklung in ihrer Brisanz zu verstehen. Dass wir heute langwierige Sicherheitschecks am Flughafen über uns ergehen lassen, ist vor allem auf den 11. September 2001 zurückzuführen ­– für die Generation Z ein Datum aus dem Geschichtsbuch.</p>
<h2>Digitale Natives verstehen</h2>
<p>Während Menschen, die wenige Jahre vor ihr geboren wurden, den Wechsel von einer analogen in eine datengetriebene digitale Welt live mitverfolgen konnten, startete die Generation Z bereits im Netz. So ist ihr Zweitwohnsitz das Internet. Über soziale Kanäle ist sie mit der ganzen Welt in Kontakt, sie kennt das Empowerment von Kampagnen, die über Instagram und TikTok eine große Reichweite haben, und sie weiß, wie sie sich Gehör verschafft. Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Individualismus sind in ihrem Wertekanon fest verankert.</p>
<p>Dass Selbstliebe auch narzisstische Züge tragen kann und der Yoga-Trip nach Indien Emissionen freisetzt, steht in einem Spannungsverhältnis zu den ethischen Ansprüchen der Generation – und diese Spannung ist wiederum ein tolles Thema, um mit der Community darüber zu diskutieren. Das Internet und seine Möglichkeiten: „Es steht vor der Klammer mit all den Ungereimtheiten und Gegensätzen, die in Gesprächen mit Kenner:innen einzelnen Vertreter:innen der Spezies Z auftauchen“, so die Autoren.</p>
<h2>Potenzial nutzen</h2>
<p>Aus dieser neuen Perspektive ergeben sich für die Generation Z auch ein neues Selbstverständnis und Ansprüche an ihre Lebens- und Arbeitsgestaltung. Wenn Influencer mit wenigen Werbekooperationen ein hohes Einkommen erwirtschaften, kommen schnell Zweifel auf, ob Lehrjahre wirklich keine Herrenjahre sein können. Zeit und Selbstbestimmung sind die neuen Währungen, weniger der Firmenwagen und der Titel an der Bürotür.</p>
<p>Der Ratgeber gibt sehr detaillierte Einblicke, wie Unternehmen die Leistungsträger der nächsten Generation erreichen – aber zeigt auch, wie Organisationen sich verändern müssen, um mit dieser Generation erfolgreich in die Zukunft gehen zu können.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein wertvoller Ratgeber für Personal- und Organisationsentwickler sowie Führungskräfte, die das enorme Potenzial und die Visionen der Generation Z nutzen möchten.</p>
<p>Gen Z. Für Entscheider:innen: Annahita Esmailzadeh (Hg.), Yael Meier (Hg.), Stephanie Birkner (Hg.), Julius de Gruyter (Hg.), Hauke Schwiezer (Hg.), Jo Dietrich (Hg.)<br />
Campus Verlag, 2022<br />
192 Seiten, 20 Euro<br />
ISBN 9783593516264</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selection Bias: Raus aus der Bubble – rein in den Change</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/selection-bias-raus-aus-der-bubble-rein-in-den-change/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Sep 2022 13:15:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lebensführung]]></category>
		<category><![CDATA[Achtsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir Menschen sind selten veränderungsfreudig. Noch vor wenigen Jahrzehnten war es für viele undenkbar, während des Autofahrens einen Sicherheitsgurt zu tragen. Ein Aufschrei ging durch die Nation, als das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen und Büros verboten wurde. Und aktuell tun wir uns mit dem Gendern,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir Menschen sind selten veränderungsfreudig. Noch vor wenigen Jahrzehnten war es für viele undenkbar, während des Autofahrens einen Sicherheitsgurt zu tragen. Ein Aufschrei ging durch die Nation, als das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen und Büros verboten wurde. Und aktuell tun wir uns mit dem Gendern, Energiesparen und dem Wechsel vom Auto aufs Rad schwer. Die Sache ist nur die: Der Wandel kommt meist, ob wir ihn wollen oder nicht. Deshalb ist es effizienter, ihn als gegeben hinzunehmen und mit ihm zu arbeiten – statt gegen ihn. Susanne Nickel zeigt in ihrem Ratgeber „Knack den Change-Code!“, wie wir in eine positive Change-Haltung kommen.</p>
<h2>Is this the real life?</h2>
<p>Was uns in einem Change-Prozess oftmals im Weg steht, ist der sogenannte Selection Bias. Der Begriff der Selektionsverzerrung kommt aus der Statistik und beschreibt die Verzerrung von statistischen Umfrageergebnissen, wenn nicht auf eine zufällige, unterschiedliche Stichprobennahme geachtet wird. Dann wird das Ergebnis verzerrt. Und dieser Effekt ist auch im täglichen Leben zu beobachten: Wir bewegen uns in sozialen und gesellschaftspolitischen Blasen. Unsere Meinung bilden wir uns dabei aus dem, was wir in diesem (eingeschränkten) Umfeld wahrnehmen.</p>
<p>Unser ganzer Lebensweg kann durch diese Selektionsverzerrung geprägt sein: Wer aus einer Arztfamilie stammt, wird signifikant häufiger auch einen medizinischen Beruf wählen als Menschen, die keinen solchen familiären Background haben. Und leider gilt es auch in die andere Richtung: Wer sozial benachteiligt ist, hat eine völlig andere Wahrnehmung als eine Person aus einer Arztfamilie. Unsere dadurch geprägten Meinungen und Werte nehmen wir dann zumeist als „Wahrheit“ und „Realität“ an.</p>
<h2>Objektive Analyse statt emotionaler Betrachtung</h2>
<p>Wer Veränderungen im Leben oder im Beruf erreichen möchte, muss aus dieser Wahrnehmung heraustreten, Meinungen und Glauben kritisch und möglichst objektiv hinterfragen. Susanne Nickel hat mit dem Change-Code eine einfache Methode geschaffen, mit der dieser Prozess begleitet werden kann. Ziel ist es, einer positiven Situation in der Zukunft immer näher zu kommen.</p>
<p>Wer in seinem Job leidet, möchte wahrscheinlich seine Situation verändern. Der Change-Code hilft dabei, Risiken und Chancen objektiv gegeneinander abzuwägen und Teilschritte zu identifizieren, wie man dem Ziel – ein neuer Job, der besser passt – näher kommt. Durch diese rationale Herangehensweise ist es möglich, emotionale Vorannahmen wie „Ich finde sowieso nichts Besseres“, „Es liegt an mir“ oder „Für meinen Traumjob bin ich zu unterqualifiziert“ zu durchbrechen und einen neuen Zugang zu finden.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ein starker Ratgeber für alle, die den großen, unübersichtlichen Change-Prozess leid sind und Schritt für Schritt in die bewusste (Wahrnehmungs-)Veränderung gehen möchten.</p>
<p>Susanne Nickel: Knack den Change-Code! Mit Leichtigkeit Zukunft gestalten.<br />
GABAL Verlag GmbH, 2022<br />
176 Seiten, 19,90 Euro<br />
ISBN 978-3-96739-101-5</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/46044864/susanne_nickel_knack_den_change_code_.html" target="_blank" rel="noopener">Bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>So klappt es mit dem interkulturellen Onboarding</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/interkulturelles-onboarding/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Apr 2022 18:07:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensführung]]></category>
		<category><![CDATA[wertschätzende kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es um die Kommunikationsskills der Deutschen geht, dann lässt sich eines sagen: Wir sind sehr direkt. Das gilt auch im Arbeitsleben. Wenn es ein Problem gibt, dann wird es angesprochen, und wenn etwas Montag um 8 Uhr auf dem Schreibtisch liegen soll, dann wird...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es um die Kommunikationsskills der Deutschen geht, dann lässt sich eines sagen: Wir sind sehr direkt. Das gilt auch im Arbeitsleben. Wenn es ein Problem gibt, dann wird es angesprochen, und wenn etwas Montag um 8 Uhr auf dem Schreibtisch liegen soll, dann wird das in den meisten Fällen auch genau so kommuniziert – und verstanden. Spannend ist diese Art der Kommunikationskultur, wenn sie auf andere Kulturen wie die fernöstliche trifft.</p>
<p>Dort steht Höflichkeit an erster Stelle, weshalb Forderungen sehr viel verklausulierter ausgesprochen werden – und dann vielleicht gar nicht als „Must to“, sondern als „Nice to have“ verstanden werden. Das ist nur eins von vielen Fettnäpfchen, in die Mitarbeitende in einem interkulturellen Arbeitsumfeld treten können. In ihrem Ratgeber „30 Minuten Interkulturelles Onboarding“ zeigt Elke Müller, wie Organisationen Mitarbeiter mit den unterschiedlichsten kulturellen Backgrounds in den Betrieb einführen, integrieren – und auch nachhaltig halten – trotz der German Freundlichkeit.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p><strong><br />
</strong>Die Organisationsentwicklerin zeigt, wie wichtig ein gut strukturiertes Onboarding für neue Mitarbeitende aus anderen Kulturen – und auch deren Familien – ist. Ein Themenfeld, dem noch zu wenig Bedeutung beigemessen wird.</p>
<p>Elke Müller: 30 Minuten Interkulturelles Onboarding<br />
GABAL,  2022<br />
96 Seiten, 9,90 Euro<br />
ISBN 978-3-96739-106-0</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/46044886/elke_mueller_30_minuten_interkulturelles_onboarding.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt auf managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<title>Jan Hartwig erzählt: Die Quadratur des Kreises</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/jan-hartwig-kochbuch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jan 2022 08:20:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[führungskraft]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt viele Erklärungen dafür, warum die Gerichte des Drei-Sterne-Kochs Jan Hartwig oftmals in Form eines Kreises angerichtet sind. Er selbst sieht darin den praktischen Sinn: Die mittige Soße kann nicht weglaufen. Kritiker sehen darin einen Service für den Gast: Da Hartwigs Soßen oftmals würzig...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Erklärungen dafür, warum die Gerichte des Drei-Sterne-Kochs Jan Hartwig oftmals in Form eines Kreises angerichtet sind. Er selbst sieht darin den praktischen Sinn: Die mittige Soße kann nicht weglaufen. Kritiker sehen darin einen Service für den Gast: Da Hartwigs Soßen oftmals würzig sind, kann der Genießer selbst wählen, wie viel er davon verträgt; Hartwig kippt die Bratensäfte eben nicht einfach über das Fleisch. So oder so: Der Koch ist enorm erfolgreich und beherrscht sein Handwerk.</p>
<p>2022 folgt mit der Eröffnung seines eigenen Restaurants die nächste Station einer Karriere, die mit dem „Mettklößchen-Vorfall“ fast endete. Während eines Praktikums im Hochsommer 1997 lernte er nämlich die Schattenseiten des Berufs kennen. Während seine Mitschüler ihr Leben genossen, musste er 2000 Mettklößchen formen und hätte beinahe alles hingeschmissen. Aber im Rückblick lässt sich sagen: Es war nur ein weiteres Learning auf dem Weg zum Spitzenkoch, der das Motto hat: „Heute besser sein als gestern und vor allem morgen besser sein als heute.“</p>
<h2>Was das Leben lehrt</h2>
<p>In seinem Buch „Sterne leben“, das er gemeinsam mit Sabine Steinbeck schrieb, verrät er seine 14 persönlichen Erfolgsformeln, die für jeden Karriereweg essenziell sind. Learning 1: Kenne dein Handwerk. So musste Jan Hartwig gleich zu Beginn in einer seiner wichtigsten Erfolgsstationen zeigen, dass er ganz genau weiß, was zu tun ist. Im Mai 2014 übernahm er die Leitung des Ein-Sterne-Restaurants „Atelier“ im Bayerischen Hof in München. Dort war er aber nicht nur für das eine Restaurant zuständig.</p>
<p>Zu seinem Aufgabenfeld gehörte auch die Küche des zweiten Hotel-Restaurants „Garden“, und somit war er auch „zuständig für die Speisen, die in der Lobby bestellt wurden, für den Room-Service und die Snacks, die in ,falk’s bar‘ angeboten wurden“, erzählt er. „Das bedeutete, dass es keine räumliche Trennung gab. Alles kam aus einer Küche und es wurde täglich in drei Schichten gearbeitet.“ Das brauchte neben einem guten Geschmack einen klaren Kopf und Organisationsgeschick.</p>
<p>In den vergangenen sieben Jahren hat Jan Hartwig das Münchener Restaurant um weitere zwei Sterne bereichert und kräftig umstrukturiert, dabei aber nicht vergessen, mit welcher Unterstützung er dort hingekommen ist, wo er heute ist. Eine weitere der 14 Lektionen, die es in dem spannenden Buch zu lesen gibt.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein interessanter Blick in das Arbeiten und Leben eines Spitzenkochs und der Beweis, dass Talent nicht vom Himmel fällt. Jan Hartwig zeigt in unterhaltsamen Storys und zusätzlichen Expertengesprächen, was es braucht, um aus einer Begabung eine nachhaltige Karriere aufzubauen.</p>
<p>Jan Hartwig, Sabine Steinbeck: Sterne leben. 14 persönliche Erfolgsformeln aus der Sterneküche, die auch Sie an die Spitze bringen.<br />
GABAL Verlag GmbH, 2021<br />
240 Seiten, 29,90 Euro<br />
ISBN:  978-3-96739-064-3</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/44597849/jan_hartwig_sabine_steinbeck_sterne_leben.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Disruptiv denken</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/disruptiv-denken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Dec 2021 17:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Businesstrends]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensgründung]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer kennt noch Gotye? Der Australier brachte 2011 mit „Somebody That I Used to Know“ einen absoluten Superhit heraus, der sich bis 2012 in den Charts hielt. Und auch mit dem dazugehörigen Album „Making Mirrors“ stürmte er über Wochen die Charts. Zeitgleich veröffentlichte Lana Del...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer kennt noch Gotye? Der Australier brachte 2011 mit „Somebody That I Used to Know“ einen absoluten Superhit heraus, der sich bis 2012 in den Charts hielt. Und auch mit dem dazugehörigen Album „Making Mirrors“ stürmte er über Wochen die Charts. Zeitgleich veröffentlichte Lana Del Rey ihr neues Album „Born to Die“. Zu dieser Zeit war Will Page Chefökonom von Spotify.</p>
<p>Gemeinsam mit Analysten überprüfte er die Daten und erkannte: Lana Del Rey war eine viel erfolgversprechendere Investition. „Weil das Streaming die Verbrauchergewohnheiten offenlegt, erkannten wir, dass Gotye eine Eintagsfliege war.“ Und tatsächlich: Wer kennt den zweiten Song von Gotye? Eben.</p>
<p>Lana Del Rey war hingegen mit ihren folgenden Alben immer in den Charts vertreten. „Ihre Fans betrachteten ihr Album als Meisterwerk – eine ähnliche Aufmerksamkeit wurde auch Blue Jeans oder Off to the Races und vielen anderen Titeln zuteil“, fasst Page zusammen. Also: Auch wenn Gotyes Album viel höher in den Charts angesiedelt war, wurden viel mehr Songs von Lana del Reys Album intensiv gehört. Gotye-Fans kauften das Album nur, weil sie den einen Hit toll fanden.</p>
<p>Spotify hat die Musikbranche mit diesem Dreh, dem Wechsel in der Perspektive und der Analyse von Nutzerdaten, neu gedacht. „Fürs Erste ist der Wandel entscheidend: vom schlichten Wissen, wie man etwas verkauft, hin zum Verständnis dessen, wie es konsumiert wird.“ Mit diesem disruptiven Denken hat Spotify die Musikbranche aus einer anhaltenden Verlustspirale gerettet. Es werden keine Alben mehr verkauft, sondern einzelne Songs, die so aufgebaut sind, dass möglichst viele Menschen sie streamen. „Es ist jetzt ein Business, das alles – und ich meine wirklich alles – darüber weiß, wie seine Kunst konsumiert, nicht, wie oft sie verkauft wird. Es ist ein Paradigmenwechsel“, so Page.</p>
<h2>Geschäftsmodelle neu denken</h2>
<p>In seinem Buch „Disrupt!“ erzählt er von diesen Anfängen des Paradigmenwechsels und den sogenannten „Tarzan-Economics“. Die Philosophie dahinter: Man muss den entscheidenden Moment finden, um loszulassen, um sich auf die nächste Liane zu schwingen. Und damit tun sich viele Unternehmen, ja sogar ganze Branchen ziemlich schwer. Ganz klar: In der VUCA-Welt sind Risiken schwierig abzuschätzen, Datentechnologien sind noch immer vielerorts Neuland. Und auch Page zeigt die Schattenseiten auf, die er in der Musikbranche kennenlernte. Denn mit der strategischen Auswertung des Nutzerverhalten wussten Produzenten plötzlich auch, wie sie Hits für Streaming-Plattformen schreiben.</p>
<p>„Da die Songs nur Geld brachten, wenn sie länger als 30 Sekunden gestreamt wurden und unabhängig von ihrer Länge vergütet wurden, fiel uns auf, dass die Hits kürzer wurden und der Refrain sich nach vorne verschob“, erzählt er. „Die Hymnen der Vergangenheit wie etwa ,Where the Streets Have No Name‘ von U2, (..), waren in dieser neuen Welt Zeitverschwendung und verloren unserer Aufmerksamkeit.“ Die Aufmerksamkeitsökonomie mit den immer kürzer werdenden Konzentrationsspannen ist eine solche Schattenseite. Oder wie David Bowie es bereits prophezeite: „Musik ist wie fließendes Wasser geworden.“</p>
<h2>„Play the Game – Never let the Game play you“</h2>
<p>… sagte bereits Tupac Shakur. Denn disruptive Technologien werden ein Teil der Zukunft der Arbeit sein: Legal Tech löst klassische Rechtsberatung durch den Anwalt ab, Software-Lösungen ersetzen den Buchhalter und Uber sowie Airbnb haben dazu beigetragen, dass der Absprung von der traditionellen Taxi- und Zimmersuche ganz nahe scheint. In seinem Buch stellt Page acht Prinzipien vor, mit denen Gründer und Organisationen das Potenzial der Disruption für sich nutzen können. Und selbst wer nicht das nächste Spotify seiner Branche starten will und die Methoden der Datenwirtschaft eher kritisch sieht, tut gut daran, die neuen Spielregeln des Marktes zu kennen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Ein spannend geschriebenes Buch, das in klaren Worten eines der komplexen Themen einer neuen Wirtschaftsordnung erklärt. Und: Man bekommt richtig Lust, die Chancen der neuen Technologien zu nutzen, um die Welt ein wenig besser zu machen.<strong><br />
</strong></p>
<p>Will Page: Disrupt! Wie die Spotify-Strategie deiner Branche nutzt<br />
Campus Verlag, 2021<br />
383 Seiten, 22,00 Euro<br />
ISBN 9783593514673</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/44613030/will_page_disrupt_.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei Managementbuch.de bestellen</a>.</p>
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		<item>
		<title>Endlich Coach! Aber was für einer?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/marketing-fuer-coaches-ratgeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Sep 2021 06:54:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Businessplan]]></category>
		<category><![CDATA[coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstverwirklichung]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmer]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele erreichen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob systemisch, agil oder lean: Wer Vollzeit als Coach arbeiten möchte, der muss Stellung beziehen und sich positionieren. Dabei reicht es nicht, sein Können in den Fokus zu stellen. Vielmehr geht es darum, seine Geschichte zu erzählen. Wie Positionierung und Marketing für Coaches aussehen kann...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob systemisch, agil oder lean: Wer Vollzeit als Coach arbeiten möchte, der muss Stellung beziehen und sich positionieren. Dabei reicht es nicht, sein Können in den Fokus zu stellen. Vielmehr geht es darum, seine Geschichte zu erzählen. Wie Positionierung und Marketing für Coaches aussehen kann und was es zu beachten gibt, erklärt Martina Nohl in ihrem Handbuch.</p>
<h2>Warum gerade Sie?</h2>
<p>Überlegen Sie: Wenn jemand auf der Suche nach einem systemischen Coach ist – warum sollte er genau Sie wählen? Haben Sie die systemischen Methoden besonders gut drauf? Haben Sie die beste systemische Ausbildung genossen? Was ist das passende Argument? Es gibt sehr viele Menschen, die andere Menschen mit ihren Coaching-Angeboten unterstützen möchten. Und wir sollten erst einmal davon ausgehen, dass alle ihr Handwerk verstehen. Aber was ist dann Ihr USP, Ihr Alleinstellungsmerkmal?</p>
<p>„Über unser Profil hinterlassen wir einen bleibenden Abdruck in der Welt. Was ist Ihr bleibender Ein- und Abdruck, mit dem Sie die Welt und hier insbesondere Ihren Markt und Ihre Zielgruppe prägen möchten?“, fragt die Laufbahnberaterin Martina Nohl.</p>
<h2>Markenbildung für Coaches</h2>
<p>In ihrem Handbuch „Positionierung und Marketing für Coaches“ macht Martina Nohl deutlich, was der Unterschied zwischen der eigentlichen Positionierung und der Arbeit am eigenen Profil ist. Viele Coaches zäumen das Pferd von hinten auf, erklärt sie, „sie bestimmen ihre Zielgruppe, ihre Nische, ihren Markt“. Sie zeigt, wie Coaches beim eigenen Profil, der Einzigartigkeit ihres Angebotes und ihrer Leistungen anfangen.</p>
<p>„Wenn Sie in den Tiefen und Höhen Ihrer eigenen Persönlichkeit anfangen, Ihr Profil zu begründen und zu fundieren, dann hat Ihre spätere Positionierung Hand und Fuß.“ Ganz klar: Wer seine eigene Motivation kennt und den Kern seines Business klar kommunizieren kann, der kann darauf sehr sicher sein Marketing aufbauen und es individuell anpassen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit</h3>
<p>Vom Business-Rahmenplan und der Erarbeitung des USP über Angebotsdesign bis hin zum authentischen Marketingmix führt Martina Nohl durch den Prozess der Markenbildung. Ein umfassendes Handbuch für alle Coaches, die ihr Business professionell planen und umsetzen möchten. Und obendrauf gibt es das Handbuch als eBook und mit zusätzlichen Online-Materialien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Martina Nohl: Handbuch Positionierung und Marketing für Coaches<br />
Mit E-Book inside und Online-Materialien<br />
Beltz Verlag, 2021<br />
344 Seiten, 39,95 Euro</p>
<p>ISBN: 978-3-407-36713-6</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/43968301/martina_nohl_handbuch_positionierung_und_marketing_fuer_coaches.html" target="_blank" rel="noopener">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>.</p>
<p>The post <a href="https://www.roter-reiter.de/marketing-fuer-coaches-ratgeber/">Endlich Coach! Aber was für einer?</a> appeared first on <a href="https://www.roter-reiter.de">Roter Reiter Magazin</a>.</p>
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