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	<title>Ratgeber Archives - Roter Reiter Magazin</title>
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	<description>Das Erfolgsmagazin</description>
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		<title>Compliance Management: Jeder braucht es</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/compliance-management-jeder-braucht-es/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2019 06:59:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[compliance]]></category>
		<category><![CDATA[compliance management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr lähmte viele deutsche Unternehmer ein gewisses Datum: Am 25. Mai 2018 trat die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Auch mittelständische Unternehmen waren nun stark verunsichert, wie sie nun im Internet und im persönlichen Kundenkontakt zu agieren haben, ohne gängiges Recht zu verletzen. Dieses...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im vergangenen Jahr lähmte viele deutsche Unternehmer ein gewisses Datum: Am 25. Mai 2018 trat die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Auch mittelständische Unternehmen waren nun stark verunsichert, wie sie nun im Internet und im persönlichen Kundenkontakt zu agieren haben, ohne gängiges Recht zu verletzen. Dieses Beispiel zeigt: Das rechtssichere und <a href="https://www.roter-reiter.de/wirtschaftsethik-ratgeber/">wirtschaftsethisch korrekte Verhalten</a> spielt auch in kleineren Betrieben eine immer stärkere Rolle, denn es ist kompliziert. Deshalb empfiehlt sich auch für den Mittelstand ein an die Größe des Unternehmens angepasstes Compliance Management.<span id="more-7246"></span></p>
<h2>Was ist Compliance?</h2>
<p>Es gibt immer wieder Medienberichte über Korruptionsfälle, Geldwäsche oder verbotene Preisabsprachen zwischen Konkurrenten. Werden solche zurückverfolgt, verlieren sich die Spuren meist im Undeutlichen. Das Compliance Management hat zur Aufgabe, das rechtskonforme Auftreten und Handeln in einem Unternehmen zu sichern. Durch eine individuelle Struktur und nachhaltige Prozesse wird sichergestellt, dass alle Mitarbeiter jederzeit über den ethischen und rechtssicheren Anspruch des Unternehmens unterrichtet sind. Das kann in Form von Schulungen, konzernumfassenden Kampagnen oder technische Plattformen geschehen, in denen alle notwendigen Inhalte vermittelt werden.</p>
<p>In großen, womöglich börsennotierten Unternehmen spielt das Compliance Management auch eine rechtlich bedeutende Rolle. Compliance umfasst nämlich auch die ständige Überwachung aller Geschäftsbereiche und Prozesse. Kommt es zu steuerrechtlichen oder anderen juristischen Problemen, kann mit den Auswertungen des Compliance Management Systems im besten Fall nachgewiesen werden, wo zum einen der Fehler liegt und das zum anderen kein Vorsatz vorlag. Vor Gericht kann das Nutzen eines Compliance Management Systems <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=en&amp;nr=78723&amp;pos=0&amp;anz=1">strafmildernd wirken</a> &#8211; sicher auch für kleinere Betriebe ein interessanter Umstand.</p>
<h2>Compliance Management sorgt für Struktur</h2>
<p>In ihrem Compliance-Ratgeber „Compliance im Unternehmen für Dummies“ geben Oliver Haag (Professor für Wirtschaftsrecht) und Maximilian Jantz einen umfassenden Überblick über Anwendungsgebiete, Methoden und die Herausforderungen des Compliance Management in mittelständischen und großen Unternehmen. Jantz ist Syndikusrechtsanwalt und Compliance Manager in der Compliance-Abteilung eines deutschen DAX-Unternehmens. Sie zeigen, dass auch kleine Betriebe gut daran tun, sich ein schlankes Compliance Management System aufzubauen.</p>
<p>Es muss schließlich nicht immer der große Korruptionsfall sein, bei dem Unternehmen strafgerichtlich verfolgt werden und hohe Geldstrafen zu erwarten haben. Mit der <a href="https://www.roter-reiter.de/digitale-transformation-ratgeber/">Digitalisierung</a> kommt kaum ein Unternehmer daran vorbei, sich mit den komplexen Vorschriften des EU-Rechts auseinanderzusetzen. Bereits das Betreiben eines Onlineshops kann für kleine Betriebe ein im Hinblick auf die rechtlichen Vorschriften herausforderndes Projekt sein. Neben dem Datenschutz widmen sich die Autoren unter anderem auch dem Compliance Management im Personalwesen, in Geschäftsbeziehungen zu anderen Unternehmen, dem Compliance Risk Management und dem Sinn und Zweck eines „Whistleblowing“-Hinweisgebersystems.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit:</h3>
<p>Der Compliance-Ratgeber bildet einen übersichtlichen und verständlichen Leitfaden für alle, die sich beruflich mit dem Compliance Management beschäftigen und den ersten Schritt in Richtung eines eigenen Compliance Management System gehen möchten.</p>
<p>Oliver Haag, Maximilian Jantz: Compliance im Unternehmen für Dummies<br />
Wiley-VCH, Weinheim 2018.<br />
332 Seiten, 26,99 Euro.<br />
ISBN: 978-3-527-71455-1</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/37172017/oliver_haag_maximilian_jantz_compliance_im_unternehmen_fuer_dummies.html">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Innovationsmanagement: Jeder kann kreativ sein</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/innovationsmanagement-jeder-kann-kreativ-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2018 13:43:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unternehmen müssen heute ständig an allen Schrauben drehen, um im Wettbewerb bleiben zu können. Berater wiederum sind damit beschäftigt, den Vorständen zu erklären, wie Innovationsmanagement funktioniert. Jens Bode ist Innovation Game-Changer bei der Henkel KGaA und unter anderem als „der innologe®“ freiberuflich tätigt. Er zeigt,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unternehmen müssen heute ständig an allen Schrauben drehen, um im Wettbewerb bleiben zu können. Berater wiederum sind damit beschäftigt, den Vorständen zu erklären, wie Innovationsmanagement funktioniert. Jens Bode ist Innovation Game-Changer bei der Henkel KGaA und unter anderem als „der innologe®“ freiberuflich tätigt. Er zeigt, wo und wie Innovationsmanagement vor der eigentlichen Umsetzung beginnt.<span id="more-7236"></span></p>
<h2>Ein bisschen Wahnsinn für echte innovationen</h2>
<p>Was braucht es für <a href="https://www.roter-reiter.de/yes-we-can-innovationen-sind-in-jedem-betrieb-moeglich-auch-in-ihrem/">Erfolg mit innovativen Produkten</a> und Dienstleistungen? „Eine unternehmerische Kultur, die Innovation und Kreativität erlaubt“, ist Bodes Antwort, „wenn diese fehlt, sollten die Budgets lieber Bedürftigen gespendet werden ‒ das wäre in dem Fall die weit bessere Investition.“</p>
<p>In seinem Ratgeber „Innovator`s smile“ stellt Bode seine SMILE-Formel vor, die die verschiedenen Faktoren und Phasen eines innovationsgetriebenen Unternehmen versinnbildlichen. „Essenzielle Skills für Innovatoren sind eine offene Kommunikation, aktives Netzwerken, konstruktiver Optimismus, <a href="https://www.roter-reiter.de/100-schnelle-tipps-fuer-mehr-entspannung-und-bessere-stressresilienz/">starke Resilienz</a>, unendliche Neugierde und konsequentes Querdenken“, so der Berater, „Eine Prise Wahnsinn, im Positiven gemeint, kann auch helfen.“</p>
<h2>Die fünf Erfolgsfaktoren</h2>
<p><strong>S</strong>: spielen<br />
<strong>M</strong>: machen<br />
<strong>I</strong>: investieren<br />
<strong>L</strong>: lieben<br />
<strong>E</strong>: ernten</p>
<p>In „Innovator`s smile“ entkräftet Bode die klassischen Ausreden für mehr Kreativität und der Produktentwicklung abseits der gängigen Pfade. Das-haben-wir-schon-immer-so-gemacht, keine Lust und Energie für Innovationen und einen Vorstand, der seine Zielgruppe nicht zu kennen scheint &#8211; solche Ausreden zählen nicht.</p>
<p>Der Ratgeber versteht sich gleichzeitig als Arbeitsheft und Roadmap, der Autor wünscht sich, dass die Praxisbeispiele und Tipps tatsächlich ankommen und umgesetzt werden. Deshalb stellt er dem Leser auch direkte Fragen, mit denen sich dieser konfrontiert sieht. Innovationsmanagement ist ein Stück Denk- und Lernleistung und kann ein ganzes Unternehmen auf den Kopf stellen. Der Kulturwandel und die neuen, freigesetzten Energien durch alle Abteilungen, können aber auch sehr viel Freude und Motivation schenken.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit:</h3>
<p>Mit „Innovator`s smile“ ist Jens Bode ein sehr persönliches Buch gelungen, das Einblicke in seine Arbeit als Innovationstreiber gibt. Er gibt Führungskräften mit der SMILE-Formel die notwendige Struktur an die Hand, mit der sie eine Arbeitskultur erschaffen, die Innovationen nach sich zieht. Besonders hilfreich sind der SMILE-Check-Up und die Sparring-Momente.</p>
<p>Jens Bode: Innovator`s smile. Eine Roadmap für innovatives Denken und Handeln.<br />
Haufe Verlag, Freiburg 2018.<br />
201 Seiten, 29,95 Euro (auch als eBook erhältlich)<br />
ISBN: 978-3-648-12091-0</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/36844670/jens_bode_innovator_s_smile.html">Jetzt bei managementbuch.de bestellen</a>!</p>
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		<title>Servicewüste Deutschland? So geht Kundenservice heute</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/kundenservice-ratgeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2018 13:17:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[kundenservice]]></category>
		<category><![CDATA[Service]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jeder hat als Privatperson schon einmal mit einem echten Serviceproblem zu kämpfen gehabt. Das kann die Hausverwaltung sein, die eigentlich nie zu erreichen ist. Sehr oft sind es Telefonanbieter oder öffentliche Behörden, die uns in der Dauerwarteschleife hängen lassen und bei denen der richtige Ansprechpartner...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jeder hat als Privatperson schon einmal mit einem echten Serviceproblem zu kämpfen gehabt. Das kann die Hausverwaltung sein, die eigentlich nie zu erreichen ist. Sehr oft sind es Telefonanbieter oder öffentliche Behörden, die uns in der Dauerwarteschleife hängen lassen und bei denen der richtige Ansprechpartner immer im Urlaub ist. Michael Thissen ist der Service-Guide und strategischer Berater. In seinem Ratgeber erklärt er, warum Unternehmen den Kundenservice als eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale betrachten sollten.<span id="more-7184"></span></p>
<h2>Ist der Ruf erst ruiniert</h2>
<p>Ein Produkt kann qualitativ hochwertig, unterhaltend oder hilfreich sein &#8211; sobald der Kunde sich nicht gut aufgehoben fühlt, verliert die Marke an Stärke. Vielleicht kommt er bei einem dringenden Problem nicht durch die Warteschleife, gerät an Mitarbeiter, die ihm nicht weiterhelfen können oder findet auf der Webseite des Unternehmens gar keine Kontaktpunkte für Endkunden. Dann bleibt derjenige mit seinem Problem zurück und schwört der Marke vielleicht für immer ab. Hinzu kommen eine schlechte Reputation auf Bewertungsportalen oder die niedrige Sternebewertung auf Facebook. Deshalb plädiert Thissen dafür, dass <a href="https://www.roter-reiter.de/service-wie-man-kunden-gluecklich-macht-und-sich-selbst-gleich-mit/">Unternehmen den Servicegedanken</a> am Kunden viel tiefer in der Unternehmensstruktur verankern, im besten Fall als ein überall sichtbares Service-Leitbild.</p>
<blockquote><p>„Ein Service-Leitbild bildet die angestrebte Service-Identität eines Unternehmens ab und dient als Ausgangspunkt und Zieldefinition für angestrebte Veränderungen. Es dienst als ‘Unternehmensphilosophie&#8216; zur Orientierung für stürmische Zeiten und Handlungssicherheit“, so Thissen.</p></blockquote>
<p>In dem Ratgeber „Service-Guide“ gibt Thissen wertvolle Tipps und Checklisten an die Hand, mit denen Führungskräfte bzw. Fachteams einen individuellen Serviceprozess im Unternehmen kreieren, der im besten Fall alle möglichen Fälle und Zielgruppen abdeckt. Mit einer bedachten Struktur an den verschiedenen Customer Touchpoints ist das Unternehmen so auf verschiedensten Wegen jederzeit erreichbar. Der strategische Berater beantwortet Fragen wie:</p>
<ul>
<li>Wie reagiere ich auf Beschwerden?</li>
<li>Wie bearbeite ich Reklamationen?</li>
<li>Wie erhalten die Service-Mitarbeiter das richtige Wissen für die Kommunikation?</li>
<li>Wie geht man mit <a href="https://www.roter-reiter.de/punktsieg-im-ringen-mit-dem-kunden/">Service-Problemen</a> um?</li>
<li>Wie optimieren man den Service-Prozess?</li>
</ul>
<h2>Service Radar &#8211; Kundeservice in Unternehmenskultur verankern</h2>
<p>Zum Ratgeber gehört auch der Service-Radar. Mit dem Angebot können Unternehmen die Schwächen ihrer Service-Kultur analysieren, Thissen nennt Standards, die eine Lösung anbieten. Ein fast noch größeres Anliegen als das Lösen von Problemen scheint es Thissen zu sein, den Servicecharakter im Unternehmen zu implementieren.</p>
<blockquote><p>„Für mich ist Service eine Einstellung, eine Haltung, die man Leben muss. Aber einen guten Service für seine Endkunden anzubieten, ist nur die halbe Wahrheit&#8220;, so der Strategieberater, „Jedes Unternehmen muss sich heutzutage als erstes intern richtig aufstellen, um eine echte Service-Orientierung sicherzustellen.“</p></blockquote>
<p>Deshalb widmet sich ein Teil Ratgebers auch der Frage, wie Unternehmen den Service-Gedanken mit Leitlinien und einem emphatischen Miteinander in den eigenen Teams lebendig halten.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit:</h3>
<p>Ein Ratgeber, der zeigt, das Service-Management ein wichtiges unternehmerisches Thema ist, das bisher noch weit unterschätzt wird. Inspirierend!</p>
<p>Michael Thissen: Der Service Guide<br />
So sind Sie immer den entscheidenden Schritt voraus.<br />
Wiley Verlag, Weinheim 2018.<br />
230 Seiten, 24,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-527-82143-3</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/37192667/michael_thissen_der_service_guide.html">Jetzt bei managementbuch.de bestellen!</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftsethik: Hat Moral Platz auf dem Markt?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/wirtschaftsethik-ratgeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jul 2018 15:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Business-Etikette]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber Wirtschaftsethik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftsethik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den USA hatte es 2007 angefangen und schon bald erfasste sie die ganze Welt: Die jahrelange Weltwirtschaftskrise hat das Wirtschaftssystem fast in die Knie gezwungen. Am Anfang stand das Platzen der US-amerikanischen Immobilienblase. Unzählige Menschen verloren ihre Wohnhäuser, da sie den Kredit nicht mehr...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den USA hatte es 2007 angefangen und schon bald erfasste sie die ganze Welt: Die jahrelange Weltwirtschaftskrise hat das Wirtschaftssystem fast in die Knie gezwungen. Am Anfang stand das Platzen der US-amerikanischen Immobilienblase. Unzählige Menschen verloren ihre Wohnhäuser, da sie den Kredit nicht mehr bedienen konnten. Sie hatten von Banken Kredite erhalten, obwohl nahezu sicher war, dass sie die Schulden nie zurückzahlen werden können. Mit solchen faulen Krediten und Spekulationen mit schlechten amerikanischen Hypothekenkrediten haben Banken weltweit gespielt.<span id="more-7120"></span></p>
<h2>Wer haftet für Finanzkrise?</h2>
<p>Die Liste ist lang: Düsseldorfer WestLB, die HSH Nordbank, die SachsenLB, die Landesbank Baden-Württemberg, die HSH Nordbank oder auch die Deutsche Bank waren innerhalb weniger Zeit von der Krise betroffen, denn auch sie hatten sich verspekuliert.<br />
Die Mittelstandsbank IKB war eine der ersten privaten Banken, die vom Staat durch den Einsatz staatlicher, öffentlicher Gelder gerettet wurde. Viele weitere Banken und damit die Stabilität der Währungen konnten nur durch das Einspringen der Zentralbanken gerettet werden, die die Zinsen nach unten drückten und den kompletten Kollaps verhinderten. Die Lage war so ernst, dass sich Bundeskanzlerin Merkel einschaltete, um den<a href="https://www.roter-reiter.de/die-oekonomische-ungleichheit-ist-besser-als-ihr-ruf/"> Bürgern</a> zu versichern, dass ihre Einlagen sicher seien und die Bundesregierung für dieses Versprechen einstehe.</p>
<h2>Bürger – Staat – Wirtschaft: Spannendes Beziehungsgeflecht</h2>
<p>Aber kann der Staat für die Folgen von wirtschaftlich-strategischen Versäumnissen und Fehlern in die Verantwortung gerufen werden? Wo muss und darf der Staat regulierend eingreifen? Dürfen Unternehmen alles tun, um ihren Gewinn zu maximieren? Welche Rolle spielen in Hinsicht auf Kinderarbeit, Bekleidung und Smartphones aus Billiglohnländer, Ekelfleisch oder Produktwerbung mit nicht realen Behauptungen, ethische Bedenken?<br />
Das sind wichtige und spannende Fragen der Wirtschaftsethik. In dem Ratgeber „Wirtschaftsethik für Dummies“ führt Diplom-Volkswirt Dr. Wieland Achenbach in die Grundlagen und Fragestellungen dieser Disziplin ein. Er ist Professor für Personalwirtschaft und Allgemeine BWL an der Hochschule Aschaffenburg und erläutert an aktuellen Beispielen, in welcher Beziehung Begriffe wie Kapitalismus, <a href="https://www.roter-reiter.de/alles-man-ueber-volkswirtschaft-wissen-muss/">soziale Marktwirtschaft</a> und Menschenrechte zueinander stehen. Außerdem werden die Rolle des Staates als Sachwalter der Interessen seiner Bürger und die relativ neue Wende zur Corporate Social Responsibility von Unternehmen beleuchtet.<br />
Der praktische Ratgeber bietet allen Interessierten einen umfassenden Einblick in die Wirtschaftsethik und kann auch für Führungskräfte einige Denkanstöße beinhalten, denn: Immer mehr Arbeitskräfte legen Wert darauf, dass Unternehmen sich engagieren und sozialverträglich agieren. In Zeiten vom Fachkräftemangel ist es also höchste Zeit, um sich mit diesem Thema zu befassen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit:</h3>
<p>Ein spannendes Einsteigerbuch, dass kenntlich macht, in wie vielen Lebensbereichen wir tagtäglich mit wirtschaftsethischen Themen konfrontiert werden und wie Unternehmen mit ihrer sozialen Verantwortung umgehen (sollten).</p>
<p>Wieland Achenbach, Veronika Kneip: Wirtschaftsethik für Dummies<br />
Wiley-VCH, Weinheim 2018<br />
250 Seiten, 16,99 Euro<br />
ISBN: 978-3-527-71360-8</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/37172025/wieland_achenbach_veronika_kneip_wirtschaftsethik_fuer_dummies.html">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Von 0 auf 100: Die Kunst, dein Ding zu machen</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/christian-bischoff-unbesiegbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Jul 2018 07:28:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Das Buch der Woche]]></category>
		<category><![CDATA[Erfolgsstrategien]]></category>
		<category><![CDATA[Glücklich leben]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Neuorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sich schon durch ein Dutzend Ratgeber zu Karrierethemen, Erfolg im Beruf oder Selbstmotivation gekämpft hat und trotzdem nicht vom Wollen ins Tun kommt, der findet vielleicht in Deutschlands bekanntesten Trainer und Speaker seinen Meister. In vollen Hallen andere zum Erfolg coachen Christian Bischoff ist...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich schon durch ein Dutzend Ratgeber zu Karrierethemen, Erfolg im Beruf oder Selbstmotivation gekämpft hat und trotzdem nicht vom Wollen ins Tun kommt, der findet vielleicht in Deutschlands bekanntesten Trainer und Speaker seinen Meister.<span id="more-7096"></span></p>
<h2>In vollen Hallen andere zum Erfolg coachen</h2>
<p>Christian Bischoff ist ein Macher, dem der Erfolg scheinbar im Blut liegt. Mit 16 Jahren war er der bisher jüngste Basketball-Bundesligaspieler aller Zeiten. Er nahm als aktiver Sportler zwei Europameisterschaften für die Junioren-Nationalmannschaft und in den USA mit, bevor eine Verletzung ihn auf die Trainerbank brachte. Mit 25 Jahren wurde er wiederum der jüngste Bundesliga-Cheftrainer. Mit 31 Jahren – wenn andere noch auf dem Weg zur Karriere sind – hängt Christian Bischoff seinen Trainerberuf an den Nagel und findet als Persönlichkeitstrainer, Autor und Redner seine zweite Berufung. Sein Geheimnis: Authentizität und einfache Aussagen mit Mehrwert. Sein Podcast „Die Kunst, dein Ding zu machen“ hat mehr als acht Millionen Downloads vorzuzeigen.</p>
<h2>Geheimnis 2: „Du weißt nie, wo dein Limit ist.“</h2>
<p>Zu seinen Seminar-Events pilgern pro Veranstaltung bis zu 5000 Menschen, die Christian Bischoffs Motivationsstrategien und Einsichten in ein erfolgreiches und glückliches Leben aus erster Hand kennen lernen möchten. Sein neuster Ratgeber „Unbesiegbar“ stellt 55 Geheimnisse vor, wie wir im Beruf und Privatleben erfolgreich sind.</p>
<p>Vor allem sollen wir uns nicht mit dem Status Quo zufrieden geben, sondern immer nach mehr streben. „Ergebnisse sind schön. Erfolg ist wichtig. Doch am Ende willst Du immer mehr Deines Potenzials aktivieren“, so der Trainer, „entfalte Dein volles Potenzial in allen Lebensbereichen, und Du bist Tag und Nach motiviert.“</p>
<h2>Geheimnis 6: „Übernimm für alles Verantwortung“</h2>
<p>Mit „Unbesiegbar“ finden Menschen, die sich verändern wollen, keine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit straffen To-Do-Listen. Bischoff geht es vielmehr darum, dass jeder für sich erkennt, dass er sein Leben selbst verantwortet und in jeder Sekunde und an jedem Tag die Möglichkeit hat, sein Leben und auch seine<a href="https://www.roter-reiter.de/feuer-und-flamme-im-job-koennen-sie-haben/"> Karriere selbst in die Hand zu nehmen</a>. „Du willst Lob für Erfolge – dann übernimm auch die Verantwortung für die Misserfolge. Dir gehen negative Menschen auf die Nerven – verbring keine oder weniger Zeit mit ihnen“, so Christian Bischoff. Der Trainer verrät aber auch seine ganz eigenen Geheimnisse für den Erfolg – und wie an seinem beeindruckenden Lebenslauf sichtbar ist, liegt er wohl ganz richtig mit seiner Einstellung.</p>
<p>Kurzweilig und auf den Punkt sind seine Ratschläge und der Leser bekommt einen guten Einblick in die Philosophie des immens erfolgreichen Redners: Auf die eigenen Stärken fokussieren, eine positive mentale Einstellung an den Tag legen und die <a href="https://www.roter-reiter.de/prima-buch-fuer-schmuckdesignerinnen-karl-lagerfeld-nachfolger-und-andere-kuenstler/">Tätigkeit ausüben</a>, für die man sich jeden Tag wieder zu Höchstleistungen pushen kann und will.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit:</h3>
<p>Ein motivierender Ratgeber, der zur Selbstreflexion anregt und Lust darauf macht, sofort neu durchzustarten. Ein Muss für alle, die mehr erreichen möchten.</p>
<p>Christian Bischoff: Unbesiegbar. 55 Geheimnisse, wie Du alle anderen überflügelst<br />
Ariston Verlag, München 2018.<br />
128 Seiten, 10 Euro.<br />
ISBN: 978-3-424-20190-1</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/34575358/christian_bischoff_unbesiegbar.html">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
<p>The post <a href="https://www.roter-reiter.de/christian-bischoff-unbesiegbar/">Von 0 auf 100: Die Kunst, dein Ding zu machen</a> appeared first on <a href="https://www.roter-reiter.de">Roter Reiter Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mitarbeiterführung: Der Mensch, Mitarbeiter</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/mitarbeiterfuehrung-ratgeber/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 06:13:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer sie zum Freund hat, der braucht keinen Feind mehr: Es gibt Mitarbeiter, die aus der Rolle fallen. Die einen tragen persönliche Probleme mit sich herum, die sie mit in das Unternehmen einbringen. Die anderen entpuppen sich als „Arbeitsverweigerer“, „Gewohnheitstiere“ oder „Spezialisten mit Diva-Allüren“. Nun...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sie zum Freund hat, der braucht keinen Feind mehr: Es gibt Mitarbeiter, die aus der Rolle fallen. Die einen tragen persönliche Probleme mit sich herum, die sie mit in das Unternehmen einbringen. Die anderen entpuppen sich als „Arbeitsverweigerer“, „Gewohnheitstiere“ oder „Spezialisten mit Diva-Allüren“. Nun sind wir alle nicht perfekt und selten ist die sofortige Kündigung die beste Wahl in der erfolgreichen Mitarbeiterführung.<br />
Oft muss zunächst einmal verstanden werden, wo das Problem liegt. Mit der richtigen Ansage, einer Umstrukturierung oder der neuen Aufgabenverteilung löst sich dann so manches Problem von ganz allein.<br />
Der Trainer und Experte für Führungskräfte Hans-Jürgen Kratz hat in seinem Buch „Mensch Mitarbeiter!“ die wichtigsten Mitarbeiterrollen zusammengefasst. Er gibt praktische Hinweise, wie die schwierigen Charaktere wieder sinnvoll in die betrieblichen Abläufe integriert werden – im besten Fall ohne Abmahnungen.</p>
<h2>Er weiß es besser &#8211; Destruktiver Oppositioneller</h2>
<p>Er ist ein Mitarbeiter, dem niemand gerecht werden kann, vielleicht hat er sich auf eine Person eingeschossen. An allen Entscheidungen werden Zweifel gesät, an allen Ideen gibt es Kritik. Dabei geht es aber nicht um gerechtfertigte, aufbauende Kritik.<br />
„Verfolgt der destruktive, konträre Oppositionelle erkennbar das Ziel, Ihnen das Wasser abzugraben, sprechen Sie ihn unter der Nennung entsprechender Beobachtungen an und fordern ihn auf, sein illoyales Verhalten einzustellen“, rät Kratz. Hilft das nicht, lässt der Experte nur die Trennung vom Mitarbeiter als Lösung zu.</p>
<h2>Sie weiß alles &#8211; Klatschtante</h2>
<p>Es gibt sie überall: Die Klatschtante. Der Sinn dieses/dieser Mitarbeiter/in scheint darin zu bestehen, mit sehr weit geöffneten Ohren alle wahren, halbwahren und wahrscheinlich unwahren Informationen, die im Unternehmen umherschwirren, aufzunehmen und weiterzutragen.<br />
„Die Klatschtante nutzt ohne schlechtes Gewissen die eigene Arbeitszeit für ihre Tratscherei und geht dabei auch nicht pfleglich mit der Zeit der Kollegen um“, so Kratz. Die Gefahr besteht darin, „lancierten Gerüchten aufzusitzen, die sich oft mit Überschallgeschwindigkeit ausbreiten und häufig eine besondere Zählebigkeit aufweisen“, so der Autor.</p>
<h2>Er will es wissen &#8211; Stuhlsäger</h2>
<p>Als Stellvertreter soll er eigentlich seinen Vorgesetzten vertreten, wenn dieser in den Urlaub geht oder wegen Krankheit nicht arbeitsfähig ist. Was aber, wenn er sich während der Vertretungszeit als Stuhlsäger entpuppt? „Der Stellvertreter ist zu absoluter Loyalität und Fairness gegenüber dem Stelleninhaber verpflichtet“, so Kratz, „für ihn muss es ausgeschlossen sein, auf dumme Gedanken mit der Säge zu kommen.“ Der Trainer kennt die drei wichtigsten Forderungen, die Führungskräfte von ihren Stellvertretern einholen sollten.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit:</strong></p>
<p>Ein kurzweilig zu lesender Ratgeber, der die wichtigsten Mitarbeitertypen mit Störfaktor benennt und lebensnahe Tipps gibt, wie man die Störenfriede wieder <a href="https://www.roter-reiter.de/5964-2/">zu wertvollen Mitarbeitern macht</a>.</p>
<p>Hans-Jürgen Kratz: Mensch Mitarbeiter! Der richtige Umgang mit Besserwissern, Frustrierten, Perfektionisten, Querulanten, Mobbern und Co.<br />
Metropolitan Verlag, Regensburg 2018<br />
216 Seiten, 29,95 Euro<br />
ISBN 978-3-96186-014-2</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/35562949/hans_juergen_kratz_mensch_mitarbeiter_.html">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Selbstcoaching für Führungskräfte</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/selbstcoaching-fuer-fuehrungskraefte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Apr 2018 08:20:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anders arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Besser arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Inspiration]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching für Führungskräfte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kein Mensch ist eine Maschine, auch wenn so mancher Führungsstil das noch verkörpert. Solange es mehr Bewerber als Jobs gab, ist dieser Führungsstil auch durchsetzungsfähig gewesen, aber nun? Arbeitnehmer haben ihre Stimme gefunden und fordern Beteiligung, ein motivierendes Arbeitsumfeld und ein soziales Miteinander. Manager müssen...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kein Mensch ist eine Maschine, auch wenn so mancher Führungsstil das noch verkörpert. Solange es mehr Bewerber als Jobs gab, ist dieser Führungsstil auch durchsetzungsfähig gewesen, aber nun?<span id="more-7020"></span></p>
<p>Arbeitnehmer haben ihre Stimme gefunden und fordern Beteiligung, ein motivierendes Arbeitsumfeld und ein soziales Miteinander. Manager müssen angesichts dieser Forderungen aber gar nicht die Hände über dem Kopf zusammenschlagen: Diese geforderte „Sozialer Energie“ setzt unerwartete Kräfte frei, die auch Unternehmen für sich nutzen können. Das zeigt Agile Coach Ulf Brandes in seinem Ratgeber „Social Energy“, das zum Selbstcoaching für Führungskräfte bestens geeignet ist.</p>
<h2>Wie Mitarbeiter Unternehmen durch die Krise bringen</h2>
<p>Die rasanten Entwicklungen auf dem Markt verlangen von Unternehmen eine große Flexibilität, sei es in der Produktvielfalt, Kommunikation, Marketing oder in Bezug auf Themen wie Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit. Niemals hatten Konsumenten mehr Macht darüber, wie erfolgreich einzelne Marken sind.<br />
Unternehmen müssen schnell auf Veränderungen reagieren und ständig das Wachstum im Blick haben, um konkurrenzfähig zu bleiben. Wie gut ein Unternehmen funktioniert, zeigt sich dann zumeist in der Krise. Ulf Brandes hat sich gefragt, was Unternehmen so <a href="https://www.roter-reiter.de/resilienz-muster-geschichten-und-loesungsansaetze/">stark und widerstandsfähig</a> gegen wirtschaftliche Notsituationen macht.<br />
„Ob eine Unternehmenskultur resilient und veränderungsfähig ist, ist keine Frage der Umstände, es ist eine Entscheidung“, so der Coach. Es sei eine Entscheidung für Freiheit, Leichtigkeit und Klarheit und eine Entscheidung gegen Unterordnung, Schwere und Intransparenz, so der Trainer. Führungskräfte müssen ihre Mitarbeiter mitnehmen und in Change-Prozesse miteinbeziehen, denn die stärkende Veränderung muss von innen kommen.</p>
<h2>Unternehmerisches Potenzial voll entfalten</h2>
<p>In „Social Energy“ stellt Ulf Brandes verschiedene Facetten der <a href="https://www.roter-reiter.de/eigeninitiative-im-job/">Mitarbeitermotivation</a> und ihre Auswirkung dar: Mitarbeiter mit echtem Engagement identifizieren sich mit dem Unternehmen und sind so bereit, sich auch voll und ganz für dessen Erfolg einzubringen. Zu den Handlungsfeldern der „Sozialen Energie“ gehören eine gemeinsame Sprache und ein Grundkonsens, der den Handlungsrahmen für das alltägliche Miteinander absteckt. Dafür stellt der Agile Coach die SELF-Theorie vor, ein besonderer Vorteil des Ratgebers sind aber vor allem die vielen Praxisbeispiele und Erfahrungen aus den Trainings, die der Autor dem Leser auf dem Weg mitgibt. Führungskräfte erfahren, wie mit inneren Spannungen umgegangen werden kann, ohne in ein kleinliches Mikro-Management zu verfallen. In dem Selbstcoaching für Führungskräfte bekommen sie ein Gefühl dafür, wie Teamarbeit und ein emphatisches Selbstverständnis eine Unternehmenskultur von innen stärkt und so die Kernanliegen des Betriebes unterstützt.<br />
Ulf Brandes arbeitet selbst mit Führungskräften, die ihre Arbeitsorganisation den Bedingungen des agilen Managements anpassen müssen. Aus seinen Erfahrungen und so einigen gut sitzenden Anekdoten entstand der Ratgeber, der sich besonders gut als  Selbstcoaching für Führungskräfte eignet.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit:</h3>
<p>Ein sehr zielführendes Buch zum Managementthema der Stunde: Motivation. Besonders einprägend sind die Impulse aus der Praxis, aus denen jede Führungskraft etwas für sich mitnehmen kann.</p>
<p>Ulf Brandes: Social Energy. Für die Gestalter der neuen Arbeitswelt.<br />
Campus Verlag, Frankfurt/Main 2018.<br />
280 Seiten, 27 Euro.<br />
ISBN 9783593506746</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/article/31710207/ulf_brandes_social_energy.html">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Eigeninitiative im Job: Mit Motivation zum Unternehmenserfolg</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/eigeninitiative-im-job/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 14:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Besser arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Eigeninitiative im Job]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es wird in jedem Unternehmen gepredigt: Es braucht motivierte Mitarbeiter. Engagement über das Projektende hinaus. Eigeninitiative im Job ist ein begehrtes Gut. Was aber viele Verantwortliche nicht verstehen: Eigeninitiative ist ein Managementtool, das aktiv geplant und umgesetzt werden muss. Niemand trägt Eigeninitiative ins Unternehmen In...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird in jedem Unternehmen gepredigt: Es braucht motivierte Mitarbeiter. Engagement über das Projektende hinaus. Eigeninitiative im Job ist ein begehrtes Gut. Was aber viele Verantwortliche nicht verstehen: Eigeninitiative ist ein Managementtool, das aktiv geplant und umgesetzt werden muss.<span id="more-7002"></span></p>
<h2>Niemand trägt Eigeninitiative ins Unternehmen</h2>
<p>In Stellenanzeigen werden immer häufiger Mitarbeiter gesucht, die das Unternehmen mit Eigeninitiative bereichern. Das ist einerseits gut, denn anscheinend ist in den Managementetagen die Erkenntnis angekommen, dass Eigeninitiative im Job anerkannt und wichtig ist. Andererseits zeigt es auch, dass ein Irrtum vorliegt: Eigeninitiative lässt sich nicht einfach in das Unternehmen hineintragen wie die neuen ergonomischen Bürostühle. Es scheint die Idee zu bestehen, „dass es sich nur um eine feste Eigenschaft handelt“, so Jette Wiegel, als wenn „eine Person per se proaktiv ist oder eben nicht, also entweder Eigeninitiative mitbringt oder nicht.“ Damit legt ein Unternehmen das Problem in die Hände der Mitarbeiter, die entweder die passende Eigenschaft mit ins Unternehmen bringen – oder eben nicht. In ihrem Ratgeber „Das Konzept Eigeninitiative“ zeigt die HR-Expertin die Zusammenhänge zwischen Eigeninitiative im Job und dem Erfolg eines Unternehmens. Unterstützt wird sie dabei vom Psychologen Michael Frese, der das Konzept Eigeninitiative als erster wissenschaftlich erforscht hat und als weltweiter Experte zu diesem Thema zählt.</p>
<h2>Eigeninitiative in Unternehmenskultur einbetten</h2>
<p>Stringente Hierarchien, schlechte Kommunikationswege und wenig Feedback – da geht auch dem motiviertesten Mitarbeiter früher oder später die Luft aus. „Oft wird in Unternehmen übersehen, dass es zum großen Teil in ihrer eigenen Hand und Verantwortung liegt, das Unternehmen (&#8230;) so zu gestalten und auszurichten, dass die Mitarbeiter die <a href="https://www.roter-reiter.de/eines-der-erfolgreichsten-buecher-aller-zeiten-zum-thema-motivation/">Eigeninitiative</a>, zu der sie per se bereit sind, auch einbringen können und wollen“, sagt Wiegel. Dafür brauche es Veränderungen in der Struktur und der Strategie, die nicht nur die Gestaltung des Arbeitsumfeldes, die Compensation und Benefits-Logik mitdenke, sondern auch kommunizierte und gelebte Werte, die Eigeninitiative im Job wertschätzen. In einer wertschätzenden Unternehmenskultur entwickeln Mitarbeiter fast von alleine die Motivation, eigene Ideen einzubringen und Projekte nach vorne zu bringen. Zunächst einmal muss die Initiative also vom Unternehmen ausgehen. Und die lohnt sich: Unternehmen, die eine lebendige, offene Unternehmenskultur haben, überstehen schlechte Zeiten besser als traditionelle Betriebe aus dem letzten Jahrhundert. Mit neuen Ideen, <a href="https://www.roter-reiter.de/besten-business-tipps-25-selbstmotivation/">Selbstmotivation</a> und Power gehen Mitarbeiter auch gern durch Krisen, anstatt das sinkende Schiff zu verlassen.</p>
<h3>Roter-Reiter-Fazit:</h3>
<p>Ein wissenschaftlich fundierter Ratgeber, der wertvolle Anregungen und Anleitungen zum Eigeninitiative-Management in mittelständischen Unternehmen und Konzernen bietet. Interviews mit Managern, HR-Experten und Gründern bieten praktische Einblicke.</p>
<p>Jette Wiegel, Michael Frese: Das Konzept Eigeninitiative. Proaktivität fördern, Unternehmenskultur prägen, Innovationskraft steigern.<br />
Campus Verlag, Frankfurt/ Main 2018.<br />
236 Seiten, 34,95 Euro<br />
ISBN: 978-3593508559<br />
Inkl. E-Book inside</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/quickSearch?searchString=jette%20wiegel">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Gender am Arbeitsplatz: Wie tickt das Team?</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/gender-am-arbeitsplatz-wie-tickt-das-team/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christiane Kürschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 16:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitspraxis]]></category>
		<category><![CDATA[Führen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandeln]]></category>
		<category><![CDATA[führungsstil]]></category>
		<category><![CDATA[gender am arbeitsplatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Fräulein Meier, zum Diktat!“ – so herrscht der Vorgesetzte zum Glück nicht mehr quer durch das Büro. Feminine Verhaltensweisen und männliches Gehabe: Gender am Arbeitsplatz ist trotzdem ein Thema. Fehlende Gleichheit zwischen den Geschlechtern gibt es heute trotzdem noch in Lohn und Anerkennung. Das hat...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Fräulein Meier, zum Diktat!“ – so herrscht der Vorgesetzte zum Glück nicht mehr quer durch das Büro. Feminine Verhaltensweisen und männliches Gehabe: Gender am Arbeitsplatz ist trotzdem ein Thema.<span id="more-6976"></span></p>
<p>Fehlende Gleichheit zwischen den Geschlechtern gibt es heute trotzdem noch in Lohn und Anerkennung. Das hat nicht immer eine handfeste Diskriminierung zur Ursache. Vielmehr sind wird es seit jeher gewohnt, Menschen und Handlungen in Vorurteile einzuteilen. In der Steinzeit rettete uns dieser Denkprozess so manches Mal das Leben („Diese roten Beeren sind giftig und werden es immer bleiben!“), heute stehen sie uns eher im Weg. So kann die blonde Assistentin doch nur einfach gestrickt sein, trägt sie doch am liebsten pink. Und von Männern erwartet man testosterongetriebene Dominanz. Diese Vorurteile stehen einer erfolgreichen Zusammenarbeit im Team im Weg. Das Thema „Gender am Arbeitsplatz“ muss anders angegangen werden.</p>
<h2>Schaf im Wolfspelz: Männer mit femininen Verhaltensweisen</h2>
<p>„Niemand ist durchgängig feminin oder maskulin“, behauptet Wirtschaftspsychologe Kishor Sridhar. Vielmehr gebe es feminine und maskuline Verhaltensweisen, die einen Menschen in unterschiedlicher Gewichtung prägen. In seinem Ratgeber „Frauen reden, Männer machen?“ zeigt der Unternehmensberater, welchen Stellen wert Gender am Arbeitsplatz hat. So sollten feminine Typen darauf achten, anderen nicht immer zuzuarbeiten, sondern mitzuarbeiten. Und auch wenn ihnen selbst das neueste IPhone und das prestigeträchtige Auto nicht wichtig sind, rät Sridhar dazu, sehr bewusst mit Statussymbolen umzugehen und sie aktiv für sich zu nutzen. Auch eine hochwertige Armbanduhr kann ein Achtungszeichen sein. Ob Mann oder Frau,<a href="https://www.roter-reiter.de/zeit-fuer-ein-neues-frauenbild/"> feminine Typen</a> haben es auch in Meetings schwerer. Sie nutzen das Treffen „eher als Plattform für den Austausch, als Informationsquelle“, so Sridhar, „für maskuline Kollegen ist das Meeting jedoch eine Arena zur Präsentation der eigenen Leistung und somit natürlich auch zur Selbstdarstellung“.</p>
<h2>Wie Frauen Mann führen</h2>
<p>Wer die maskulinen Verhaltensweisen versteht, kann gegensteuern. Dasselbe gilt für Führungskräfte. Gibt es dicke Luft im Team oder passen die Leistungen nicht zu den Erwartungen, kann es an einer schwierigen Konstellation liegen – oder am Vorgesetzten selbst. So hat Sridhar durch die Auswertung von Studien festgestellt, dass Männer mit weiblichen Führungskräften, die sich ‚wie ein ganzer Kerl’ benehmen, also stark maskuline Verhaltensweisen aufzeigen, nicht zurechtkommen. Sie bevorzugen die Reihe weg einen „kümmernden, <a href="https://www.roter-reiter.de/wenn-frauen-maenner-fuehren/">mütterlichen Führungsstil</a>“. Die Antwort hat der Wirtschaftspsychologe auch parat: „Wer ist die erste und wichtigste Chefin im Leben eines Mannes? Meist die eigene Mutter!“ Gut zu wissen für Frauen, die sich bei den männlichen Untergegeben Gehör verschaffen möchten.</p>
<h3>Aus dem Inhalt:</h3>
<ul>
<li>Die feminine <strong>Beziehungssprache</strong> und die maskuline <strong>Berichtssprache</strong></li>
<li>Was Männer von weiblichen Chefs erwarten</li>
<li>Das Dilemma <strong>weiblicher Führungskräfte</strong></li>
<li>Wenn Männer nicht an Frauen verkaufen können</li>
<li>Maskuline <strong>Verkaufstechniken</strong>, die NICHT (mehr) funktionieren</li>
<li><strong>Mit Übungen und Selbsttest &#8222;Und welcher Typ sind Sie?&#8220;</strong></li>
</ul>
<h3>Roter-Reiter-Fazit:</h3>
<p>Der Ratgeber hält insbesondere für feminine Typen zahlreiche Tipps und Handlungsempfehlungen parat, wie sie sich gegen maskuline Typen im Job behaupten können. Dabei bleibt es eine Balanceakt, einige der maskulinen Eigenheiten zu erkennen und zu eigenen Zwecken nachzuahmen und dabei nicht die eigene Persönlichkeit zu verleugnen.</p>
<p>Kishor Sridhar: Frauen reden, Männer machen? Wie wir aus der Klischeefalle ausbrechen und besser zusammenarbeiten.<br />
Gabal Verlag, Offenbach 2017.<br />
240 Seiten, 24,90 Euro<br />
ISBN: 978-3-86936-796-5</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/quickSearch?searchString=kishor%20sridhar">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
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		<title>Die Generation 50+ als Kunden und Mitarbeiter &#8211; eine Gebrauchsanleitung</title>
		<link>https://www.roter-reiter.de/die-generation-50-als-kunden-und-mitarbeiter-eine-gebrauchsanleitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[damiansicking]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Oct 2017 06:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.roter-reiter.de/?p=6912</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Der demographische Wandel stellt nicht nur das Sozialsystem, sondern auch die Unternehmen vor große Herausforderungen. Die bisherige Fokussierung der Firmen allein oder vorwiegend auf jüngere Kundengruppen führt in eine Sackgasse. Die Studie Wirtschaftsmotor Alter des Bundesministeriums für Familie, Senioren,...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Der demographische Wandel stellt nicht nur das Sozialsystem, sondern auch die Unternehmen vor große Herausforderungen. Die bisherige Fokussierung der Firmen allein oder vorwiegend auf jüngere Kundengruppen führt in eine Sackgasse. Die Studie <a href="https://www.bmfsfj.de/blob/95540/214fca4e24f77fe35b321428b1eb014c/wirtschaftsmotor-alter-data.pdf" target="_blank"><em>Wirtschaftsmotor Alte</em>r</a> des <a href="https://www.bmfsfj.de/" target="_blank">Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend</a> aus dem Jahr 2010 belegt eindrucksvoll die Bedeutung des demographischen Wandels für die Wirtschaft. „In keiner einzigen der untersuchten Gütergruppen“, ist dort zu lesen, „sind die 20- bis 49-Jährigen eine `Wachstumszielgruppe´.“ Und weiter heißt es im Text:  „Die über 50-Jährigen sind die Zielgruppe der Zukunft, und innerhalb dieser Gruppe haben besonders die über 65-Jährigen ein hohes Wachstumspotenzial als Konsumgruppe.“</p>
<p><strong>Die Generation 50+ kauft anders</strong></p>
<p>Der ehemalige Manager <a href="http://www.muthers.de/" target="_blank">Melmut Muthers</a> hat sich auf den Megatrend „Gesellschaftliche Alterung“ spezialisiert sowie auf die Chancen und Herausforderungen, die sich aus der Alterung von Kunden- und Mitarbeiterstrukturen ergeben. In seinem neuen Buch „Ab 50 ist man alt … genug, um zu wissen, was man will. Warum die Generation 50+ als Kunden und Mitarbeiter so wertvoll ist“, das im <a href="http://www.plassen-buchverlage.de/plassen-verlag.htm" target="_blank">Plassen-Verlag</a> erschienen ist, geht er umfassend und verständlich der Frage nach, was diese Entwicklung für die Unternehmen in Deutschland bedeutet und wie sich darauf einstellen müssen. So hat Muthers beobachtet, „dass die älteren Kunden heute deutlich anders kaufen als früher und vor allem deutlich anders als junge Kunden“.</p>
<p><strong>Radikale Entscheidungen</strong></p>
<p>So sind, schreibt Muthers, die Ansprüche und Erwartungen der Älteren vor allem an die Ansprache (Höflichkeit!) und den Service viel höher als bei der jüngeren Generation, und wenn die Erwartungen von den Unternehmen nicht erfüllt werden, ziehen die älteren Kunden viel radikalere Konsequenzen: Sie wechseln zur Konkurrenz. Eine zweite Chance geben sie in der Regel nicht. Schon vermeintliche Kleinigkeiten können verheerende Folgen haben. So führt der Autor als Beispiel ein Ehepaar an, das in einem sehr guten Restaurant seinen Hochzeitstag feierte und am Ende des Abends mehr als 150 Euro für Speis und Trank berappte. Alle waren bester Stimmung, und der Ober konnte sich auch noch über ein großzügiges Trinkgeld freuen. Die gute Laune verflog aber sofort, als das Paar an der Garderobe für seine Mäntel zwei Euro zahlen sollten. Das Ehepaar war darüber so verärgert, dass es diesem Restaurant für immer den Rücken kehrte und auch im Freundeskreis von diesem negativen Erlebnis erzählte. Das Restaurant soll einige Jahre später pleite gegangen sein.</p>
<p><strong>Roter-Reiter-Fazit</strong>: Mit seinem Buch <em>Ab 50 ist man alt … genug, um zu wissen, was man will</em> legt Helmut Muthers eine „Gebrauchsanweisung für den zeitgemäßen Umgang mit den Konsum- und Arbeitsprofis der Generation 50+“ (Klappentext) vor. Das Buch enthält eine Fülle von Anregungen, Tipps und Beispielen, wie sich Unternehmen oft schon mit kleinen Mitteln auf die Bedürfnisse der älter werdenden Menschen einstellen können – seien dies Kunden oder Mitarbeiter. Ein gutes und gut lesbares Buch zu einem wichtigen Thema.</p>
<p>Damian Sicking, <a href="//www.roter-reiter.de" target="_blank">www.Roter-Reiter.de</a></p>
<p>Helmut Muthers: Ab 50 ist man alt … genug, um zu wissen, was man will. Warum die Generation 50+ als Kunden und Mitarbeiter so wertvoll ist. Plassen. 251 Seiten, 19,99 Euro, ISBN: 3864705096</p>
<p><a href="https://www.managementbuch.de/shop/quickSearch?searchString=Helmut%20Muthers%20Ab%2050%20ist%20man%20alt" target="_blank">Dieses Buch jetzt bei Managementbuch.de bestellen!</a></p>
<p>The post <a href="https://www.roter-reiter.de/die-generation-50-als-kunden-und-mitarbeiter-eine-gebrauchsanleitung/">Die Generation 50+ als Kunden und Mitarbeiter &#8211; eine Gebrauchsanleitung</a> appeared first on <a href="https://www.roter-reiter.de">Roter Reiter Magazin</a>.</p>
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